Puls Marktforschung: 3 von 4 Deutschen fürchten Inflation
(ac) Die weltweite Schuldenkrise schürt Inflationsangst: 74% der Deutschen haben Angst vor einer Geldentwertung. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung von 2.000 Personen in Deutschland durch die Marktforschung Puls. In einer weiteren Frage fand Puls heraus, dass die ausgeprägte Inflationsangst lediglich bei 22% der Deutschen eine Veränderung im Anlageverhalten nach sich zieht. Nach Aussagen von Puls-Chef Konrad Weßner gibt es eine ausgeprägte Unsicherheit bei der Frage, welche Finanzprodukte Geldanleger kaufen sollten. Von denjenigen, die ihr Anlageverhalten auf Grund der drohenden Inflation verändern werden geben 37% an, ihr Geld kurzfristig als Tagesgeld zu parken. Weitere 32% bzw. 25% werden verstärkt in Immobilien bzw. Edelmetalle investieren. Offensichtlich reagieren private Anleger mit zwei Strategien auf die drohende Inflation: Abwarten bzw. das Geld kurzfristig parken oder die „Flucht aus dem Geld“ in Richtung Immobilien und Edelmetalle. Während 25% der Männer aufgrund der Inflationsbefürchtungen ihr Anlageverhalten verändern wollen, liegt dieser Anteil innerhalb der Frauen bei lediglich 19%. Frauen gehen dabei stärker auf Nummer sicher: Sie forcieren langfristige Anlagen wie das Sparbuch (17%) oder horten ihr Bargeld „unter dem Kopfkissen“ (14%). Männer dagegen verändern ihr Anlageverhalten deutlich aktiver: Immerhin 17% wollen mehr Aktien kaufen und satte 34% bzw. 31% gehen verstärkt in Immobilien bzw. Edelmetalle.




