Schnäppchenfonds der Oltmann Gruppe verkauft Schiffe
(ac) Der „Schnäppchenfonds I“ der Oltmann Gruppe hat zwei Containerschiffe für je rund 19 Mio. Euro an eine griechische Reederei veräußert. Damit ist das Emissionshaus der erste Fondsinitiator in diesem Jahr, der Schiffsverkäufe aus einem opportunistischen Fonds erfolgreich durchgeführt hat. Die beiden im Einsatz befindlichen Container-Feederschiffe MS „Neermoor“ und MS „Driever“ haben eine Tragfähigkeit von 1.702 TEU. Sie wurden erst im November 2009 für je 14,25 Mio. Euro von den insolventen Wadan Werften erworben. Kauf und Verkauf wurden durch die Reederei Briese realisiert.
„Wir haben die steigende Nachfrage nach Containerschiffen genutzt und dadurch 79 % IRR p.a. nach Steuern für unsere Anleger realisieren können“, freut sich André Tonn, geschäftsführender Gesellschafter der Oltmann Gruppe. Laut dem New ConTex Index, dem von der Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. herausgegeben Containerschiff-Zeitcharterraten-Index, seien die Charterraten für 1.700 TEU Schiffe von 4.130 US Dollar im Januar auf aktuell über 8.126 US Dollar gestiegen. Die Anzahl der aufliegenden Containerschiffe sei von rund 12 % im Januar auf aktuell 1,9 % gesunken. Der Branchendienst AXS Alphaliner erwarte eine Steigerung der globalen Nachfrage nach Containerschiffen von 11,1 %.
Sieben Schiffankäufe und zwei -verkäufe
Der „Schnäppchenfonds I“ wurde mit einem eingeworbenen Eigenkapital von über 35 Mio. Euro im Oktober 2009 geschlossen. Damit ist der Fonds der Oltmann Gruppe. Der als Blind-Pool konzipierte Fonds verzeichnet bereits sieben Schiffsankäufe, die teilweise bis zu 55 % unter dem ursprünglichen Orderpreis erworben werden konnten, sowie zwei Schiffsverkäufe. Insgesamt plant der Fonds bis zu 15 Investitionen.




