Und wohin wandern die Bau-Zinsen morgen?
(ac) Seit Mitte 2009 haben sich die Aktienmärkte wieder stabilisiert. In der Regel bringt das steigende Umlaufrenditen und steigende Zinsen, da feste Aktienmärkte Kapital von den Rentenmärkten abziehen. Dieser Effekt ist bislang ausgeblieben, was zum einen an der sehr hohen Liquidität als Folge der geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken zur Abwehr der Banken-, Kredit- und Wirtschaftskrise liegt und zum anderen wohl auch an den direkten Interventionen der Notenbanken an den Rentenmärkten.
Die Einschätzung, dass dies so bleiben könnte, ist eher unwahrscheinlich. Wir stellen uns eher auf ein steigendes Zinsniveau ein, denn die Notenbanken werden ihr Eingreifen irgendwann einstellen. Zudem muss die hohe Verschuldung der westlichen Volkswirtschaften an den Kapitalmärkten refinanziert werden. Das Zusammentreffen dieser beiden Faktoren wird voraussichtlich Zinserhöhungen mit sich bringen. Die ersten Tendenzen sind zu erkennen. Wir erwarten jedoch keine fundamentale Zinswende.
Baufinanzierende sollten das derzeit noch niedrige Zinsniveau nutzen und sich die attraktiven Konditionen langfristig sichern. Allianz Leben bietet z. B. Zinsgarantien bis zu 25 Jahre. Nur jedem fünften künftigen Immobilienbesitzer ist das bekannt, so das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage. Dabei ist für neun von zehn Bauherren beim Abschluss einer Immobilienfinanzierung nicht der niedrigste Zinssatz das wichtigste, sondern die Aussicht, sich durchschnittlich niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum zu sichern. Schließlich kann eine um derzeit 0,4 Prozentpunkte höhere Zinskondition, festgeschrieben über 25 Jahre, unterm Strich deutlich günstiger sein als ein aktueller Tiefstzins, der nur über eine Laufzeit von zehn Jahren garantiert ist.
Angesichts solcher Wissenslücken und wirtschaftlicher Krisen sind die Konsequenzen finanzieller Entscheidungen längst nicht mehr so leicht zu kalkulieren wie früher. Das gilt auch für die Wahl der persönlich richtigen Baufinanzierung. Hinzu kommen steuerliche Bedingungen und staatliche Förderungen, die für den Laien oft nicht einfach zu durchschauen sind. Der Sachverstand eines Finanzierungsexperten und die Einbindung von Fördermitteln wie Wohn-Riester-Darlehen garantieren deshalb Sicherheit und Sorgenfreiheit. Dass künftigen Eigenheimbesitzern eine ganzheitliche Beratung wichtig ist, bestätigt auch die forsa-Studie: 73% der Immobilienplaner geben an, dass sie den Rat eines Finanzierungsexperten einholen wollen. Mehrheitliche Übereinstimmung herrscht auch bei dem Wunsch, dass eine Finanzierungsberatung die Absicherung der Immobilienfinanzierung und der Familie – etwa bei Arbeitslosigkeit, Unfall oder Tod des Hauptverdieners – einschließt: Dies halten 88% der forsa-Befragten für „wichtig“ oder gar „sehr wichtig“.
Für Finanzierungsexperten ist es daher vorteilhaft einen zuverlässigen und finanzstarken Partner mit langjähriger Erfahrung in der Zukunftssicherung sowie mit einer kompletten Produktpalette zur Altersvorsorge inklusive Immobilienfinanzierung an ihrer Seite zu haben. So kann Finanzierern mit maßgeschneiderten und individuellen Lösungen geholfen werden.
Ein Kommentar von Dr. Peter Haueisen, Fachbereichsleiter Baufinanzierung von Allianz Leben.




