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Smarte Akquise im Netz: Networking statt Klinkenputzen
20. Juni 2018

Smarte Akquise im Netz: Networking statt Klinkenputzen

Mit der Digitalisierung rückt die Welt immer enger zusammen. Das gilt auch für die Geschäftswelt. Wie können Makler soziale Kommunikationskanäle zu ihrem Vorteil nutzen? Und was haben Sie überhaupt davon?


Mit der Digitalisierung rückt die Welt immer enger zusammen. Das gilt auch für die Geschäftswelt. Wie können Makler soziale Kommunikationskanäle zu ihrem Vorteil nutzen? Und was haben Sie überhaupt davon?


Smarte Akquise im Netz: Networking statt Klinkenputzen

Beziehungen schaden nur dem, der keine hat. Klaus Klages, deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger.

Klingt nach einem kitschigen Kalenderspruch. Oder nach einem möglicherweise doch sehr guten Rat? Talent ist lediglich eine Komponente des Erfolgs. Gutes Networking kann Tor und Tür öffnen, Aufträge, Jobs oder Chancen ermöglichen. Gute Networker ersetzen heute die Klinkenputzer von einst. Denn was persönlich funktioniert, klappt ebenso gut im Netz. Oder noch besser, weil effektiver. Es heißt nicht umsonst: Social Media.

Das erste Hindernis: „Die digitale Haustür“

Zuweilen reicht es schon aus, aus dieser hinaus zu treten, um das zu betreiben, was man landläufig Networking nennt. Denn dieser Überbegriff meint zunächst den Aufbau und die Aufrechterhaltung von persönlichen und beruflichen Kontakten. Sprich, auch mit den Nachbarn oder Paketboten. Oder online wahlweise mit dem eigenen Account in einer Facebook-Gruppe oder in einem Forum.

Gute Gründe für (digitales) Networking

Ein gut gepflegtes Portfolio an Menschen, Meinungen, Ansprechpartnern und helfenden Händen ist nie verkehrt. Die wichtigsten Gründe für Networking on- und offline:

1.) Beruflicher Austausch mit Gleichgesinnten 

Egal ob fachliche Weiterentwicklung oder Wissensaustausch über Foren, Gruppen und Business-Netzwerke. Es kann sowohl darum gehen, sich als Anfänger über eine Thematik zu informieren, als auch sich als Experte zu präsentieren.

2.) Beruflicher Austausch mit Fachfremden

Ebenso wichtig wie mit Gleichgesinnten. Denn hier können Kooperationen entwickelt werden, die eine ganz neue Sichtweise bringen.

3.) Unterstützung und Projekte

Generell führt beruflicher Austausch zu Kontakten. Im Idealfall führen diese Kontakte zu gemeinsamen Projekten, wobei wieder weitere Kontakte und Bekanntschaften dazukommen. Gute Networker schaffen es, falls als Experte und Meinungsmacher etabliert, dass das Netz für sie arbeitet und ihre Kontakte ohne weiteres Zutun weitergereicht werden.

4.) Selbstbewusstsein

Warum immer griesgrämig die Gefallsucht in den sozialen Medien monieren, wenn es für einen selbst arbeiten kann? Teilen Sie Ihre Projekte einfach mal auf Instagram, machen Sie ein YouTube-Video und sammeln dadurch Likes, Shares, Kontakte, Bewunderung und Unterstützung. Es ist immer toll zu sehen, wenn fremde Menschen vom eigenen Projekt, Produkt, der eigenen Person begeistert sind.

https://www.xing.com/news/articles/warum-networking-im-beruf-so-wichtig-ist-810337

How to Network: Kenne deine Zuhörer

Die Zielgruppe, ihre Foren und favorisierten Plattformen genau zu kennen, ist erfolgsstiftend für jeden Networker. Denn wie sonst soll er seinen Zuhörer richtig einschätzen können?

Was interessiert die Leute? Kann ich ihr Interesse wecken? Haben wir gleiche Ziele und Vorstellungen? Überschneiden sich unsere Argumente? Folgen Sie ihnen auf Facebook, Xing, Instagram und Co., machen Sie sich mit ihnen vertraut.

Klug selektieren: Kanäle wählen

Facebook, Instagram, Pinterest, YouTube, Twitter, LinkedIn, Xing, Blogs und Foren. Es sind zu viele soziale Plattformen, um auf allen präsent zu sein. Stichwort: intelligente Selektion.

Ausschlaggeben ist, ob sich die Ziel- oder Interessensgruppe auf dem Kanal befindet. Facebook bietet zwar mehr Gruppen, auf Xing und LinkedIn ist der Wunsch nach beruflicher Kooperation dafür bereits gegeben. Die Wahl liegt bei Ihnen.

Auf den Eindruck kommt es an: Profil mit Profil

Wer Kontakt aufnehmen will, darf keine Angst haben sich zu zeigen und vorzustellen. Der erste Schritt für erfolgreiches Networking im Netz ist ein attraktives Profil. Dazu gehören: Starke, authentische Fotos, Videos und Profilbilder. No-Gos: Langatmige Erklärungen und Marketingphrasen. Menschen vernetzen sich mit sympathischen Menschen, nicht mit Bots oder Profilneurotikern.

Am Ball bleiben: Sei und bleibe neugierig

Networking funktioniert am besten, wenn Sie Interessengruppen folgen. Verwenden Sie Twitter-Listen, um Personen zu gruppieren, die über dasselbe Thema sprechen, und um Ihr eigenes Referenznetzwerk zu erstellen. Wenn Sie andere interessante Listen sehen, bauen Sie Ihr Netzwerk auf, indem Sie diese abonnieren. Auch auf Facebook interessanten Gruppen beizutreten, kann enorm weiterhelfen.

Mitmachen: Beiträge zur Social-Networking-Community

Social Media heißt nicht umsonst so. Grundlage aller Plattformen: Kommunikation und Interaktion. Eigene Beiträge, fremde Beiträge sind gefragt. Nur relevant sollten sie sein. Ansonsten geht es ums Teilen, Liken oder Kommentieren. Schnell entstehen Dialoge, Diskussionen, Meinungsaustausch und Kontakte.

Um die Profite Ihres Social-Media-Networking zu maximieren, sollten Sie regelmäßig in der Community präsent sein. Sich selbst immer wieder ins Gespräch bringen. Liken, Vorschlagen, Kommentieren, Diskussionen anstoßen.

Auf dem Boden bleiben: Nicht übertreiben!

Die beinahe wichtigste Regel beim Networking in den sozialen Medien. Weniger ist manchmal mehr. Denn ebenso wie im realen Berufsleben, will auch im Netz niemand mit anhänglichen Kletten und Nervensägen zusammenarbeiten. Leider verleitet die Unverfänglichkeit des Internets, zu viel Information zu veröffentlichen, zu oft Leute anzuschreiben, zu viel zu machen. Kooperationsangebote und Projekte nicht gedankenlos nach rechts und links verteilen! Niemals Kontakte sofort damit anschreiben. Die Kunst des Smalltalks ist gefragt.

Von Nikita Mitryaev, Redaktion NewFinance Mediengesellschaft





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