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AfW begrüßt WIKR-Anpassung: „Das war weltfremd“
02. März 2016

AfW begrüßt WIKR-Anpassung: „Das war weltfremd“

Der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat Stellung zu der im Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) bezogen – und den finalen Gesetzestext begrüßt. Die ursprünglich vorgesehenen Anforderungen an Immobiliardarlehensvermittler seien schließlich weltfremd gewesen.


Der AfW begrüßt, dass die Bundesregierung die Anforderung an Immobiliardarlehensvermittler für das Erreichen der Alte-Hasen-Regelung an die übliche Verwaltungspraxis angepasst hat. „Die zwischenzeitliche Anforderung, neben der Darlehensvermittlung auch seit 2011 die Genehmigung zur Immobilienvermittlung nachweisen zu können, war weltfremd“, so AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. „Wir begrüßen es als AfW daher sehr, dass zukünftige Immobiliardarlehensvermittler nun nur noch die Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 nachweisen müssen, um evtl. alter Hase zu sein.“

Übergangsfrist beachten

Der AfW weist zudem darauf hin, dass die Übergangsfrist zwar bis zum 20.03.2017 gehen wird, die gesetzlichen Neuerungen aber bereits ab dem 21.03.2016 gelten werden. In der Übergangsfrist profitieren laut AfW die Erlaubnisinhaber gemäß § 34c, da sie ihre persönliche Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnisse nicht mehr neu nachweisen müssen. Sie benötigen nur noch den VSH-Nachweis sowie eine Bestätigung ihrer Sachkunde. (mh)

Lesen Sie auch: Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR): „Viele offene Fragen für Makler“





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