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Allianz GI testet neues Gebührenmodell aus
26. September 2017

Allianz GI testet neues Gebührenmodell aus

Allianz Global Investors (Allianz GI) testet ein neues Modell für Fondsgebühren – zumindest in den USA. Dort müssen Anleger bei ausgewählten Fonds nur noch eine Minigebühr von 0,05% zahlen. Mehr wird nur fällig, wenn die Portfolios den Vergleichsindex schlagen.


Der anhaltende Trend zu passiven und kostengünstigen Indexfonds lässt die Fondsgesellschaften kreativer werden. Allianz GI testet nun in den USA ein neues Gebührenmodell. Bei drei Fonds der Gesellschaft müssen Anleger nur noch dann eine nennenswerte Gebühr zahlen, wenn die Produkte ihren Vergleichsindex schlagen.

0,05% Fixgebühr

Schlagen die Fonds ihren Vergleichsindex nicht, wird nur eine minimale Gebühr von 0,05% fällig. Damit ist die Gebühr sogar niedriger als bei den meisten ETFs. Schlägt der Fonds seine Benchmark beträgt die Erfolgsprämie 20% des Mehrertrags. Schlägt der Fonds also den Vergleichsindex um 2 Prozentpunkte werden 0,4% fällig, bei einer Outperformance von 4 Prozentpunkten 0,8%.

Erschwerte Umsetzung in Deutschland

Am deutschen Markt setzt Allianz GI noch nicht auf ein solches Modell. Da hierzulande die Vertriebsgebühren in der Regel in der Fixgebühr enthalten sind, dürfte das auch schwieriger umzusetzen sein, als in angelsächsischen Ländern. (mh)





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