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comdirect bank trennt sich von ebase
10. Juli 2018

comdirect bank trennt sich von ebase

Die B2B-Direktbank ebase erhält einen neuen Eigentümer. Die Londoner FNZ Group erwirbt 100% der Anteile von der comdirect bank. An der Strategie und der personellen Ausrichtung von ebase soll sich unter dem neuen Eigentümer nichts ändern.


Die FNZ Group erwirbt die European Bank for Financial Services GmbH (ebase) zu 100% vom bisherigen Eigentümer, der comdirect bank AG. Der entsprechende Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 151 Mio. Euro. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden und steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Bankenaufsichts- und Kartellbehörden.

Wichtiger Schritt für deutsches Engagement

FNZ sieht in der Übernahme einen wichtigen Schritt auf dem Weg hin zu einem führenden Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden. ebase ist seit 2009 eine eigenständige Vollbank und Tochter der comdirect bank AG. Mit 265 Mitarbeitern, mehr als 270 Kooperationspartnern, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltern und unabhängigen Finanzanlagevermittlern und mehr als 1 Million Kunden ist ebase in Deutschland eine der führenden B2B-Direktbanken.

Ausrichtung und Personal bleiben

An der Strategie von ebase soll sich auch unter dem neuen Eigentümer nichts ändern. Mit dem neuen Eigentümer FNZ, einem Finanztechnologieanbieter mit Sitz in London, wird ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Auch die bisherigen ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht bleiben unverändert im Amt. Sie sollen ebase auf dem Weg zum führenden Digital Financial Service Partner begleiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen. (mh)





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