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Das sind die größten Ängste der Deutschen
07. September 2017

Das sind die größten Ängste der Deutschen

Terrorismus bleibt nach wie vor die größte Furcht der Menschen hierzulande, gefolgt von Extremismus. Dies geht aus der Ängste-Studie 2017 der R+V Versicherung hervor. Größere Sorgen als noch vor einem Jahr machen sich die Deutschen wegen Naturkatastrophen und giftigen Stoffen im Essen.


Auch in diesem Jahr hat das Infocenter der R+V Versicherung rund 2400 Bundesbürger zu ihren Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit befragt. Wie die Ergebnisse zeigen, bereiten Terroranschläge wie in Berlin, London oder Barcelona sowie politischer Extremismus den Deutschen nach wie vor am meisten Furcht. Entsprechend liegen diese Ängste auch auf Platz 1 und 2 in der Umfrage „Die Ängste der Deutschen 2017“. Die Furcht vor Terroranschlägen habe mit über 70% einen der höchsten Werte erreicht, der jemals in der Langzeitstudie gemessen wurde, wie Brigitte Römstedt erklärt, die Leiterin des R+V-Infocenters. 61% der Bundesbürger sorgen sich zudem, dass es durch den weiteren Zuzug von Ausländern zu Spannungen zwischen den Deutschen und den bereits hier lebenden Ausländern kommen könnte. Damit belegt diese Angst Platz 3.

Angst vor Naturkatastrophen und Gift im Essen gestiegen

Laut R+V-Infocenter fallen zwei Ängste ins Auge, die im Vergleich zum Jahr 2016 gewachsen sind: Die Furcht vor Naturkatastrophen und vor schädlichen Stoffen in der Nahrung. Noch bevor der jüngste Lebensmittelskandal mit Fipronil-belasteten Eiern bekannt wurde, fürchteten 58% der Deutschen eine immer stärkere Belastung der Nahrungsmittel mit Schadstoffen (plus 1 Prozentpunkt). Die Angst vor Naturkatastrophen ist insgesamt von 52 auf 56% gestiegen.

Ängste insgesamt weiterhin überdurchschnittlich hoch

Wie die Umfrage außerdem zeigt, sind die meisten Ängste gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und der Angstindex, also der Durchschnitt der abgefragten Sorgen, ist infolgedessen um 6 Prozentpunkte auf 46% gesunken. Professor Dr. Manfred G. Schmidt, Politologe an der Universität Heidelberg und Berater des R+V-Infocenters, warnt jedoch: „Wer dieses Ergebnis kurzfristig betrachtet, bekommt ein verzerrtes, ja sogar ein irreführendes Bild.“ Schmidt ergänzt: „Im Licht des mittel- und langfristigen Wandels betrachtet sind die Top-Ängste 2017 sehr hoch und liegen weit über dem üblichen Niveau.“ (tk)





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