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Diese Ablaufleistungen haben Lebensversicherungen tatsächlich eingebracht
16. März 2016

Diese Ablaufleistungen haben Lebensversicherungen tatsächlich eingebracht

Der aktuelle Map-Report hat die tatsächlich erreichter Ablaufleistungen in der Kapitallebensversicherung analysiert. Demnach haben sie bei 30-jähriger Laufzeit im Schnitt 4,56% Beitragsrendite erbracht. Zwischen Prognose und Wirklichkeit liegt zwar immer noch eine Diskrepanz, seit 2012 nähern sich aber Hochrechnungen und tatsächliche Auszahlungen an.


Wer in den vergangenen 30 Jahren jährlich 1.200 Euro in eine Kapitallebensversicherung eingezahlt hat, erhielt am Jahresende 2015 im Schnitt eine Ablaufleistung von 77.375 Euro. Das bedeutet eine durchschnittliche jährliche Beitragsrendite von 4,56%. Eingezahlt hat der Kunde in diesem Zeitraum 36.000 Euro. Das eingesetzte Kapital hat sich somit mehr als verdoppelt. Die höchste Ablaufleistung meldete laut Map-Report die Debeka mit 91.724 Euro bei einer Rendite von 5,50%, gefolgt von Europa (5,48%) und Cosmos (5,25%). Auch bei HUK-COBURG und DEVK Eisenbahn wurden demnach durchschnittliche Renditen von über 5% erzielt.

3,69% bei 20-jährigen Policen

20-jährige Policen haben dem Map-Report zufolge im Schnitt eine Rendite von 3,69% und eine Ablaufleistung von 35.891 Euro gebracht. Bei einer Laufzeit von zwölf Jahren betrug die Ablaufrendite 2,81%. Bei Vertragsabschluss im Jahr 1992 wurde hierfür laut der Analyse eine durchschnittliche Ablaufleistung von 22.068 Euro in Aussicht gestellt. Tatsächlich ausgezahlt wurden zwölf Jahre später im Schnitt 20.116 Euro.

Annäherung von Prognose und realer Auszahlung

Die höchste Diskrepanz zwischen prognostizierter und tatsächlicher Auszahlung gab es bei im Jahr 1999 abgeschlossenen und 2011 abgelaufenen Verträgen. Statt der prognostizierten 22.047 Euro wurden hier tatsächlich nur 17.818 Euro ausgezahlt – und damit 4.229 Euro weniger. Seit 2012 nähern sich laut dem Map-Report Hochrechnungen und tatsächliche Auszahlungen zunehmend an. Für im Jahr 2003 unterzeichnete und 2015 lag die Differenz zwischen Prognose und Wirklichkeit nur noch bei 1.089 Euro. (mh)





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