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Diese Versicherer favorisieren Makler in der PKV-Vermittlung
01. Februar 2016

Diese Versicherer favorisieren Makler in der PKV-Vermittlung

Erneut hat AssCompact anhand einer Makler-Befragung erfasst, an welche Produktanbieter in den vergangenen Monaten das meiste PKV-Geschäft vermittelt wurde. Auf dem Spitzenplatz gab es dabei im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung – weder in der Voll- noch in der Zusatzversicherung. Allerdings konnten die jeweiligen Spitzenreiter deutlich mehr Geschäftsanteile als im Vorjahr auf sich vereinen.


Die Studie „AssCompact AWARD – Private Krankenversicherung 2016“ hat untersucht welche PKV-Versicherer in den vergangenen zwölf Monaten die höchste Marktdurchdringung im Maklervertrieb erzielt haben. Die Studie wird jährlich durchgeführt und die Ergebnisse werden anhand einer Maklerbefragung erfasst. Die Versicherer, die das meiste Geschäft auf sich vereinen konnten, werden mit einem Award ausgezeichnet.

Die aktuelle Award-Studie bringt keine Überraschungen auf den Spitzenplätzen. Die Gewinner des Vorjahres behaupten sich auch 2016. Allerdings konnten sie ihren Vorsprung ausbauen. So lieferte sich in der Vollversicherung die HALLESCHE vergangenes Jahr mit der HanseMerkur noch ein knappes Rennen. Aktuell erzielt die HALLESCHE jedoch ein Plus von 25% der Geschäftsanteile. Im Bereich der Zusatzversicherung erzielt die ARAG sogar mehr als doppelt so viele Geschäftsanteile im Vergleich zur zweitplatzierten DKV, die nach zwei Jahren erneut den Sprung auf das Podest schafft. Den größten Sprung nach vorne macht die Barmenia. Sie belegt in beiden Produktlinien den dritten Platz und verbessert sich in der Vollversicherung um vier und in der Zusatzversicherung um ganze sechs Plätze.

Die Gewinner des PKV-AWARD 2016
  • PKV-Vollversicherung

Platz 1: HALLESCHE (1)

Platz 2: HanseMerkur (2)

Platz 3: Barmenia (7)

  • PKV-Zusatzversicherung

Platz 1 ARAG (1)

Platz 2 DKV (4)

Platz 3 Barmenia (9)

Basis des Rankings: Höhe des Geschäftsanteils; Werte in Klammern: Platzierungen des Vorjahres; Quelle: Studie „AssCompact Award – Private Krankenversicherung 2016“

Keine Systematik zwischen Voll- und Zusatzversicherung

Versicherer, die bei Maklern in der Vollversicherung punkten können, tun dies nicht zwangsläufig auch in der Zusatzversicherung. HALLESCHE und HanseMerkur, die bei der Vollversicherung vorne liegen, stehen in der Zusatzversicherung nicht auf dem Siegerpodest. Sie wurden von der DKV und der Barmenia aus den Top 3 gedrängt.

Diese Leistungen sind Maklern wichtig

Die Produktanbieter versuchen durch ihre Serviceleistungen den Maklern und Mehrfachvertretern einen Mehrwert zu liefern. Dazu hat die Studie zu den PKV-Awards herausgefunden, welche Merkmale den unabhängigen Vermittlern aktuell wichtig sind und worauf sie Wert legen. Demnach ist die Qualität der Tarifpolitik – etwa die Tarifgestaltung, Beitragsstabilität und Transparenz in der Annahmepolitik – für Makler besonders bedeutsam. Zudem zeigt sich, dass sie für die Zufriedenheit der Makler entscheidend ist. Etwas differenzierter sieht es beispielsweise bei der Qualität der vorvertraglichen Informationen aus. Diese steht bei den Vermittlern nicht unbedingt im Vordergrund, allerdings ist sie in der langfristigen Betrachtung nicht zu unterschätzen, da sie ebenfalls ein Treiber der Gesamtzufriedenheit mit den Produktanbietern ist.

Hohe Zufriedenheit mit ALTE OLDENBURGER und SDK

Anhand dieser qualitativen Bewertung ist es möglich, sogenannte „Best-Practice-Beispiele“ zu identifizieren. Im Bereich der Vollversicherung zeichnet sich laut der Studie insbesondere die Alte Oldenburger aus, indem ihr in 8 von 14 Leistungskriterien die höchste Qualität zugesprochen wird. Im PKV-Zusatz Bereich kann die SDK die unabhängigen Vermittler am meisten überzeugen.

Über die Studie

An der Studie „AssCompact AWARD – Private Krankenversicherung 2016“ beteiligten sich 372 Makler und Mehrfachagenten aus dem Adresspool der bbg Betriebsberatungs GmbH, Bayreuth. Neben der Ermittlung der AWARD-Gewinner enthält die Studie viele weitere Erkenntnisse darüber, was unabhängigen Vermittlern im PKV-Geschäft wichtig ist. Zudem enthält sie Einzelanalysen zu den untersuchten Produktgebern.

Die Studie kann zum Preis von 1.950 Euro zzgl. gesetzlicher MwSt. erworben werden. Alle weiteren Informationen finden Sie hier. (bh)



Kommentare

von Jörn Willi Frehe am 01.02.2016 um 10:05 Uhr
Wohl kaum! Wenn man weiß mit welcher Art von Tarifen die Hanse-Merkur hauptsächlich ihr Geschäft macht, dann ist das wohl eher ein schwarzer Tag für die Versicherungswirtschaft. Die Zahl der Skeptiker bezüglich der Kalkulation dieser „Einsteigertarife" ist in den letzten Jahren Gott sei Dank gewachsen. Hier bedienen Berater nur und einzig das Schema „billig will ick".



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