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Europas Immobilienmärkte wandeln sich massiv
15. Februar 2019

Europas Immobilienmärkte wandeln sich massiv

2018 war weltweit ein positives Jahr für die Immobilienmärkte. Zwar dürfte die Nachfrage in diesem Jahr auch in Europa hoch bleiben. Die Struktur des Marktes befindet sich aber gerade in einem massiven Wandel, meint Pedro-Antonio Arias, Global Head of Real & Alternative Assets bei Amundi.


2018 war weltweit ein positives Jahr für die Immobilienmärkte. Zwar dürfte die Nachfrage in diesem Jahr auch in Europa hoch bleiben. Die Struktur des Marktes befindet sich aber gerade in einem massiven Wandel, meint Pedro-Antonio Arias, Global Head of Real & Alternative Assets bei Amundi.


Europas Immobilienmärkte wandeln sich massiv

Pedro-Antonio Arias sieht für die nächsten Jahre einige Herausforderungen auf die europäischen Immobilienmärkte und ihre Anleger zukommen. „Die starke Nachfrage wird uns auch in diesem Jahr erhalten bleiben, aber die Struktur der Immobilienmärkte wandelt sich gerade massiv. Darauf sollten Investoren sich einstellen und auch den wirtschaftlichen Kontext mitberücksichtigen“, so der Experte von Amundi.

Starker Einfluss durch gesellschaftliche Transformation

Vor allem der grundlegende Wandel gesellschaftlicher Strukturen wirke sich auf die Immobilienmärkte aus. „Arbeitsplatzmodelle wie Co-Working, Flex Desk oder Desk Sharing beeinflussen den Markt für Büroimmobilien. Verändertes Konsumentenverhalten, wie der zunehmende Internethandel, bringt Unternehmen dazu, ihre Standorte zu überdenken und mit neuen Formaten zu experimentieren“, meint Arias. Gerade im Logistikbereich tue sich eine ganze Menge. Aber auch die Planung von Wohngebäuden ändere sich durch eine immer älter werdende Bevölkerung und neue Trends wie Co-Living oder Wohnen auf Zeit.

Wichtiger Faktor für Investoren

Die Transformation ist Arias zufolge fließend und wird sich über einige Jahre hinziehen. Investoren müssten die Entwicklungen im Auge behalten und ihre Portfolios entsprechend auszurichten. Derzeit profitieren die wichtigsten europäischen Immobilienmärkte von der Differenz zwischen den sehr niedrigen Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen auf der einen und den höheren Renditen für Topimmobilien auf der anderen Seite. „Diese Lücke wird jedoch immer kleiner, besonders wenn die Verzinsung von Staatspapieren 2019 steigt, wovon wir ausgehen. Gleichzeitig werden sich die Konditionen für Finanzierungen verschlechtern.“, gibt Arias zu bedenken. Insgesamt ist der Experte aber zuversichtlich, dass die Anlageklasse gut aufgestellt ist, um auch die aktuellen Herausforderungen zu meistern. (mh)




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