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Gothaer-Studie: Persönliche Beratung zunehmend gewünscht
15. September 2017

Gothaer-Studie: Persönliche Beratung zunehmend gewünscht

An einer Onlineberatung ist nur jeder zehnte Befragte interessiert, vor allem in Sachen Kranken- und Lebensversicherung wünschen die Kunden persönliche Beratung. Dennoch sieht die Mehrheit der Menschen in Deutschland viele Chancen in der Digitalisierung. Das ergibt eine aktuelle Studie im Auftrag der Gothaer.


Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland verbindet die Digitalisierung mit vielen Chancen vor allem für die Wirtschaft. Ebenso erhoffen sich die Befragten schnellere Prozesse sowie neue Produkte und Services. 81% der Männer, aber nur 58% der Frauen begrüßen die neuen digitalen Möglichkeiten. Das hat eine Befragung ergeben, die Frankfurt Business Media gemeinsam mit forsa im Auftrag der Gothaer Versicherung durchgeführt hat.

Mehrkanalkommunikation gefragt

Demnach gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass die Versicherungsbranche ihre Kundenkommunikation stark verändern wird. Trotzdem ist nur jeder zehnte Befragte an einer Onlineberatung interessiert, die Mehrheit möchte weiterhin persönlich beraten werden. Im Vergleich zur Vorgängerstudie von Anfang 2016 ist dieser Anteil sogar von 71 auf 81% angestiegen. In der Kommunikation mit ihrem Versicherer wollen die meisten Kunden mehrere Kanäle nutzen. 86% wünschen sich diese Art der Kommunikation als Folge der Digitalisierung. 79% wünschen sich zusätzliche Hilfsangebote wie Assistance-Leistungen, 57% setzen auf eine digitale Schadenabwicklung.

Kranken- und Lebensversicherungen am liebsten mit persönlicher Beratung

Persönliche Beratung ist vor allem bei Kranken- und Lebensversicherungen sowie der Altersvorsorge gefragt. Bei Krankenzusatz- und Sachversicherungen sind mehr Befragte bereit, sich online oder telefonisch beraten zu lassen und Verträge über diese Kanäle abzuschließen. Sowohl Jüngere als auch Ältere sind für Onlineabschlüsse gleichermaßen offen. Je höher das Einkommen der Menschen ist, umso größer ist die Akzeptanz von Onlineabschlüssen.

Sicherheit persönlicher Daten wird hinterfragt

Allerdings äußert sich ein Viertel der Befragten in der Studie skeptisch hinsichtlich der Digitalisierung und fühlt sich durch die rasante Entwicklung überfordert (34% der Frauen und 14% der Männer). Weiter sehen die Befragten neue Risiken. An erster Stelle fragen sie sich, ob ihre persönlichen Daten künftig noch sicher sein werden. Jeder zweite Befragte sieht in der Digitalisierung das Risiko rechtlicher Unsicherheiten sowie die Gefährdung von Arbeitsplätzen. (ad)





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