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Kompakttarife in der Pflege decken Kundenbedarf nicht
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06. Juni 2017

Kompakttarife in der Pflege decken Kundenbedarf nicht

Individuelle Bedarfsermittlung durchgeführt, doch die verfügbaren Produkte sind eher starres Korsett als passende Lösung. Kennen Sie? Ein Blick auf den flexiblen Vorreiter zeigt, wie es besser geht.


Die Ansprüche an eine private Pflegezusatzversicherung sind so vielfältig wie die Lebensumstände Ihrer Kunden. Diesen Ansprüchen wird nur ein flexibler Tarif gerecht, der sich maßgeschneidert den Wünschen und Erwartungen der Kunden anpasst.

„Trautes Heim, da will ich sein“

Bereits jetzt werden drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt, Tendenz steigend. Besonders im Klientel, welches für die Pflegezusatzversicherung infrage kommt, wird dieser Wunsch besonders häufig geäußert. Wenn Angehörige nicht rund um die Uhr bereit stehen, ist die Machbarkeit häufig eine Frage des Geldes.

Laut Stiftung Warentest (Ausgabe 5/2017, „Trautes Heim, da will ich sein“) beträgt die Anzahl der osteuropäischen Betreuungskräfte hierzulande bis zu 300.000. Von 13 aktuell untersuchten Agenturen, die osteuropäische Betreuungskräfte vermitteln, unterscheiden zwölf bezüglich der Kosten nicht, welcher Pflegegrad vorliegt. Auch dieser Umstand hat eine enorme Relevanz für die Bedarfsermittlung und macht deutlich, wie sinnvoll die freie Wählbarkeit der Absicherungshöhe je nach Pflegegrad ist.

Softfair-Geschäftsführer spricht Klartext

In der Ökotest-Ausgabe 5/2017 erschien ein Test zu Pflegezusatzversicherungen. Im Leitartikel kommt Softfair-Geschäftsführer Dittrich zu Wort: „Ich beobachte, dass das Thema aus Kunden- und häufig auch aus Vermittlersicht fest mit dem Worst-Case-Szenario eines schwerkranken, bettlägerigen, bewegungs-und kommunikationsunfähigen Patienten verbunden ist. Die Hemmungen, ein solch düsteres Bild am Beratungstisch zu zeichnen, kann man durchaus nachvollziehen. Wichtiger und richtiger finde ich es, das Pflegekostenrisiko in dem Kontext anzusprechen, in dem es sich in erster Linie realisiert. Und das ist weniger im Zusammenhang mit Pflegegrad 5, sondern eher im Bereich der Pflegegrade 1 bis 3.“

Skurril: Die Kriterien des Tests laufen dieser Aussage zuwider und orientieren sich stark an der Absicherungshöhe für Pflegegrad 5. Auf den vorderen Rängen landeten Tarife, die im Bereich der Pflegegrade 1 bis 3 eine vergleichsweise nur geringe Absicherung vorsehen.

Düsseldorfer Pflegegeld der vigo bei Spezialisten beliebt

Der auf KV und Pflege spezialisierte Maklerpool insuro, der sich mit dem Beratungstool www.pflegeplan.de einen Namen gemacht hat, generierte seit Anfang 2017 über 26% des Neugeschäfts in der Pflegezusatzversicherung über die Vermittlung des Düsseldorfer Pflegegeldes der vigo Krankenversicherung. Der Tarif zeichnet sich durch die frei wählbare Absicherung in den einzelnen Pflegegraden aus. Hierdurch lässt sich der Tarif passgenau den Kundenwünschen anpassen.

Verzicht auf Wartezeiten, Dynamik ohne erneute Gesundheitsprüfung, rückwirkende Leistung, Assistanceleistungen und die Beitragsbefreiung im Leistungsfall sind selbstverständliche Tarifbestandteile.

Abgerundet wird die bedarfsgerechte Absicherung durch optionale Bausteine wie die stationäre Anhebung, Einmalleistung oder eine dynamische Anpassung im Leistungsfall.

Da es keine Altershöchstgrenze gibt und nur wenige Diagnosen zur Ablehnung führen, ist der Tarif auch für die pflegeaffine Altersklasse 50plus attraktiv.

Unter www.pflegegeld.de hat insuro weitere Informationen zum Düsseldorfer Pflegegeld zusammengestellt.





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