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Mieten in Deutschland kennen weiter kein Halten
22. Februar 2019

Mieten in Deutschland kennen weiter kein Halten

Bei den Mietpreisen in Deutschland gibt es weiter nur eine Richtung: nach oben. Das ist das Ergebnis des aktuellen F+B-Mietspiegelindex. Im Schnitt lag das Plus im vergangenen Jahr bei über 2%. München ist dabei erstmals seit 1998 vom ersten Platz verdrängt worden.


Bei den Mietpreisen in Deutschland gibt es weiter nur eine Richtung: nach oben. Das ist das Ergebnis des aktuellen F+B-Mietspiegelindex. Im Schnitt lag das Plus im vergangenen Jahr bei über 2%. München ist dabei erstmals seit 1998 vom ersten Platz verdrängt worden.


Mieten in Deutschland kennen weiter kein Halten

Das dynamische Wachstum der Marktmieten bei der Neuvermietung wirkt sich laut der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH sukzessive auch auf das Niveau der in den Mietspiegeln dokumentierten Mieten aus. 2018 sind die ortsüblichen Vergleichsmieten um 2,2% gestiegen und damit stärker als im Vorjahr. Das geht aus dem F+B-Mietspiegelindex 2018 hervor, der einzigen Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland, die seit 1996 regelmäßig erstellt wird.

Großräume München am teuersten

Die teuerste Großstadt auch für Mieter ist nach wie vor München. Die Münchner zahlen durchschnittlich 10,45 Euro pro m2 Nettokaltmiete für ihre Wohnungen. Damit liegen sie um 51% über den 6,92 Euro pro m2, die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Schnitt gezahlt werden. Die teuerste Kommune Deutschlands ist allerdings nicht mehr München. Die Landeshauptstadt ist vom kleinen Nachbarn Karlsfeld im Landkreis Dachau überholt worden. Dort liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 10,62 Euro pro m2. Ebenfalls im Münchner Umland liegen die Städte Dachau (Rang 5) und Germering (Rang 7) mit 9,60 bzw. 9,50 Euro pro m2.

Weitere teure Metropolregionen

Weit oben auf der Rangliste steht auch weiterhin Stuttgart (Rang 2). Auf den ersten neun Rangplätzen befinden sich ausschließlich Münchner und Stuttgarter Umlandgemeinden. Ebenfalls teuer sind die Metropolen Köln (12.), Hamburg (13.), Frankfurt/Main (18.) und Düsseldorf (19.). In Stuttgart liegen die ortsüblichen Vergleichsmieten mit 9,97 Euro pro m2 um 44 % über dem aktuellen Bundesdurchschnitt, in Köln, Hamburg und Frankfurt/Main zwischen 8,63 und 8,43 Euro um 25 bis 23% darüber. In Düsseldorf müssen Mieter in bestehenden Mietverhältnissen durchschnittlich 8,41 Euro, also 22% mehr für den m2 bezahlen. (mh)




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