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Nachhaltigkeit: Union Investment startet neuen PrivatFonds
04. Januar 2019

Nachhaltigkeit: Union Investment startet neuen PrivatFonds

Union Investment erweitert die bestehende PrivatFonds-Reihe um eine nachhaltige Variante. Damit kommt der Nachhaltigkeitsansatz der Fondsgesellschaft erstmalig in einer Multi-Asset-Lösung zum Einsatz.


Union Investment erweitert die bestehende PrivatFonds-Reihe um eine nachhaltige Variante. Damit kommt der Nachhaltigkeitsansatz der Fondsgesellschaft erstmalig in einer Multi-Asset-Lösung zum Einsatz.


Nachhaltigkeit: Union Investment startet neuen PrivatFonds

Union Investment bietet seit Jahresbeginn die Multi-Asset-Lösung „PrivatFonds: Nachhaltig“ an. Diese kombiniert das bestehende sicherheitsorientierte und flexible Vermögensmanagement von „PrivatFonds: Kontrolliert“ mit einem Nachhaltigkeitsansatz.

Kontrolliertes Risiko

Die Portfolioausrichtung des neuen Fondsangebots wird jeweils an die erwartete Wertschwankungsintensität der Kapitalmärkte angepasst. Das heißt, in stürmischen Zeiten mit großer Nervosität an den Börsen erhalten risikoärmere Anlagen ein höheres Gewicht. Ist die Lage entspannt, verstärkt das Fondsmanagement die Positionen in chancenreichen Anlageformen. Das Fondsvermögen wird auf möglichst viele Anlageformen verteilt. Die durchschnittliche Aktienquote des nachhaltigen Fonds wird langfristig bei etwa 30% erwartet, wobei diese je nach Schwankungsverhalten der Anlageklassen zwischen 5 und 45% variieren kann.

Verknüpfung von Nachhaltigkeit mit Multi-Asset-Konzept

Bevor Unternehmen, Staaten, Fonds, Derivate und ETFs in den Fonds aufgenommen werden, werden sie einer umfassenden Nachhaltigkeitsanalyse und -bewertung unterzogen. Das Fondsmanagement ermittelt für die einzelnen Anlageinstrumente jeweils das Nachhaltigkeitsrating (ESG-Score). Dieses Rating basiert auf unabhängigen Daten von spezialisierten Ratingagenturen und gibt Auskunft darüber, wie nachhaltig beispielsweise ein Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung agiert. Auch das Geschäftsmodell wird dabei mit einbezogen.

Gleichermaßen werden potenzielle Anlagen unter wirtschaftlichen Aspekten beleuchtet, mit der Folge, dass nur solche für ein Investment in Frage kommen, die aus fundamentaler Sicht einen positiven Beitrag für das Portfolio leisten können und den Ausschlussregeln nicht widersprechen. Ausgenommen sind allerdings Anlagen, für die im Markt derzeit keine ausreichende Nachhaltigkeitsbewertung verfügbar ist, die jedoch zur weiteren Verbesserung des Chance-Risiko-Profils beigemischt werden können. (bh)




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