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Offene Immobilienfonds weiter im Aufwind
16. Dezember 2015

Offene Immobilienfonds weiter im Aufwind

Offene Immobilienfonds entwickeln sich laut der Ratingagentur FERI weiterhin positiv. Insgesamt bewegen sich die Ratings weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Fonds mit hohem Deutschland-Anteil profitieren demnach überdurchschnittlich vom Immobilienboom.


Die FERI EuroRating Services AG hat ihr aktuelles Rating für offene Immobilienfonds veröffentlicht. Offene Immobilienfonds entwickeln sich demnach weiterhin positiv. Von insgesamt zwölf bewerteten Fonds erhielt ein Fonds die Note B+, drei die Note A- und sechs die Note A. Die beiden Spitzenreiter grundbesitz europa RC sowie UniImmo: Deutschland wurden mit A+ bewertet. Elf der untersuchten Fonds wurden quantitativ auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen bewertet. Nur der LEADING CITIES INVEST, der sich auf ausgewählte europäische Metropolen konzentriert, wurde dagegen aufgrund seiner jungen Historie einer qualitativen Bewertung unterzogen.

Drei Aufsteiger, vier Absteiger

Die Fonds Unilmmo: Deutschland, hausInvest und Unilmmo: Global konnten sich gegenüber ihrer letzten Bewertung vom März diesen Jahres um eine Ratingklasse verbessern. Vier der untersuchten Fonds sind im aktuellen Rating eine Ratingklasse abgestiegen. „Insgesamt bewegen sich die Ratings mit einer Spanne von B+ bis A+ weiterhin auf einem sehr hohen Niveau“, kommentiert Wolfgang Kubatzki, Leiter Real Estate der FERI EuroRating Services AG.

Deutschland besonders gefragt

„Der Spread der Performance offener Immobilienfonds zum derzeitigen Zinsniveau von deutschen Staatsanleihen ist weiterhin beachtlich. Im FERI-Rating weisen offene Immobilienfonds mit einem hohen Portfolioanteil an deutschen Objekten eine besonders gute Bewertung auf. Diese Fonds profitieren von der anhaltend starken Nachfrage nach Immobilien und vom robusten makroökonomischen Umfeld in Deutschland und führen die Peergroup an“, so Kubatzki weiter.

Fondsmanager nutzen Umfeld zur Optimierung

Die global ausgerichteten Fonds befinden sich FERI zufolge teilweise in einer Phase der Neupositionierung, was für die Zukunft ein hohes Potenzial mit sich bringe. Das Fondsmanagement nutzt das aktuelle Marktumfeld zur Optimierung ihrer Portfolios. „Die Fonds sind sowohl auf der Käufer- als auch auf der Verkäuferseite aktiv“, sagt Kubatzki.

Deutliche Detailunterschiede

Im Detail zeigt die Analyse eine deutliche Differenzierung zwischen den Fonds. Die beiden bestgerateten Fonds kennzeichnen insbesondere langfristige Mietverträge, geringe Leerstände, sehr gute Mikrostandorte, hohe Objektqualitäten, geringe Mieterkonzentrationen sowie eine ausgewogene Allokation. Der UniImmo Deutschland profitiert zudem davon, dass der deutsche Immobilienmarkt als sicherer Hafen gilt. (mh)





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