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Union Investment legt Nordamerika-Mischfonds auf
03. April 2017

Union Investment legt Nordamerika-Mischfonds auf

Union Investment hat einen neuen Mischfonds im Angebot. Der UniRak Nordamerika ergänzt bisherige UniRak-Fondsfamilie um eine Variante mit einem Anlageschwerpunkt in Nordamerika. Der Fonds strebt ein Verhältnis von Aktien und Anleihen von 2:1 an. Neben US-Werten können dem Portfolio Einzeltitel aus Kanada und Mexiko beigemischt werden.


Der neu aufgelegte UniRak Nordamerika investiert in nordamerikanische Aktien und Anleihen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf US-Dollar denominierten US-amerikanischen Titeln. Darüber hinaus hat das Fondsmanagement die Möglichkeit, Aktien und Anleihen aus Kanada und Mexiko beizumischen. Im Aktienbereich werden hauptsächlich Large- und Mid-Caps erworben. Im Bereich der verzinslichen Papiere wird das Fondsvermögen ungefähr jeweils zur Hälfte in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt. Eine Währungsabsicherung erfolgt nicht.

Flexible Quoten

Der UniRak Nordamerika strebt einen Aktienanteil von rund zwei Drittel und einen Rentenanteil von circa einem Drittel an. Die Quoten sind dabei flexibel. In turbulenten Zeiten an den Kapitalmärkten kann der Aktienanteil auf 51% reduziert und in chancenreichen Phasen auf maximal 80% ausgebaut werden. Der UniRak Nordamerika richtet sich mit dieser Ausrichtung an risikobewusste Anleger, die von den positiven Wachstumsaussichten Nordamerikas profitieren und in US-Dollar investieren möchten. Ihr Anlagehorizont sollte dabei fünf Jahre oder länger betragen.

Starke Wirtschaftsentwicklung

Mit Blick auf die US-Wirtschaft ist Marco Schneider, der für den Fonds die Gesamtverantwortung trägt und den Aktienanteil des UniRak Nordamerika managt, zuversichtlich: „Die Arbeitslosenquote in den USA ist seit 2010 von etwa 10% auf aktuell unter 5% gesunken. Die US-Frühindikatoren signalisieren nach wie vor ein intaktes, solides Wirtschaftswachstum. Das sollte der Wirtschaft zusammen mit Donald Trumps geplantem Konjunkturprogramm weiterhin Rückenwind geben.“ Schneider verweist zudem auf die bessere Profitabilität sowie die höheren Kapitalrenditen amerikanischer Unternehmen im Vergleich zu europäischen Unternehmen.

Wachsendes Zinsgefälle

Für Nordamerika, insbesondere die USA, spricht laut Union Investment auch das höhere Zinsniveau. „Die Zinsdifferenz zwischen US-Staatsanleihen und Bundesanleihen im kurz- sowie langfristigen Laufzeitbereich liegt aktuell bei rund 2% und damit weiter auf Rekordniveau“, sagt Joachim Buddendick, der für den Rentenanteil des UniRak Nordamerika verantwortlich ist. Dem jüngsten Zinsanstieg in den USA dürften dem Experten zufolge in diesem Jahr zudem noch zwei Zinsschritte im Juni und September folgen. „Im Euroraum dagegen bleiben die Zinsen erstmal niedrig. Durch dieses wachsende Zinsgefälle zwischen den USA und Europa können Anleger in Übersee zunehmend attraktive Renditen erzielen“, so der Portfoliomanager. (mh)





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