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Viel Beratung für die Pflege
23. November 2016

Viel Beratung für die Pflege

Ab dem 01.01.2017 gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Nicht nur daraus ergibt sich enormer Beratungs- und Informationsbedarf. Hier kann sich der Versicherungsmakler zum Kümmerer für die Belange seiner Kunden entwickeln. Von Gerhard Schuhmacher, Die Alten Hasen


Ab dem 01.01.2017 gilt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff. Nicht nur daraus ergibt sich enormer Beratungs- und Informationsbedarf. Hier kann sich der Versicherungsmakler zum Kümmerer für die Belange seiner Kunden entwickeln. Von Gerhard Schuhmacher, Die Alten Hasen

Viel Beratung für die Pflege

Da die gesetzliche Versicherung eine Teilleistungsversicherung bleibt und zusätzlich das System der Pflegebeurteilung zum 01.01.2017 komplett verändert wird, entsteht ein hoher Beratungsbedarf.

Sowohl bei ambulanter als auch bei stationärer Pflege müssen, je nach Inanspruchnahme der Leistungen, Zuzahlungen geleistet werden. Aus meiner Sicht beträgt die durchschnittliche Zuzahlung zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Dies entspricht der Durchschnittsrente des sogenannten Eckrentners. Die Kinder bleiben weiter in der Haftung.

Jeder Zweite wird zum Pflegefall

Jeder Zweite wird Pflegefall – Tendenz bei ansteigendem Alter immer mehr zunehmend. Die Gesellschaft selbst hat sich verändert, da die Zahl der Kinder und die Art des Zusammenlebens sich wesentlich verändert haben. Wer niemanden hat, der ihn versorgt, muss sich die bedarfsgerechten Leistungen einkaufen. Das Pflegezeitgesetz ist nun Rechtsanspruch und zwingt die Arbeitgeber ab einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern aktuell zu handeln. Daraus entsteht ein Beratungsbedarf. Durch die neue Flexibilität der gesetzlichen Pflegeversicherung ergibt sich ebenfalls entscheidender Informations- und Beratungsbedarf. Wichtig ist, zu wissen, wer es weiß und wer die Angebote und den Bedarf zusammenführt.

Der Vermittler wird „Kümmerer“

Der Finanzdienstleister braucht dazu ein entsprechendes Netzwerk. Schon in jungen Jahren muss es jedem Einzelnen bewusst sein, wie er – je nach Bedarf – gepflegt werden will. Auch ist das Thema Vermögenssicherung ein wesentlicher Punkt. Bei den Gesprächen macht es Sinn und ist zielführend, dass im Rahmen der Generationenberatung verschiedene Anbieter qualifiziert zusammenarbeiten. Dazu zählen Versicherungsmakler, Steuerberater, Rechtsanwälte, Ärzte und Pflegeeinrichtungen. Kooperation vor Konfrontation. Das Thema ist die Lösung. Der Versicherungsmakler bekommt dadurch eine ganz neue und interessante Aufgabe in unserer Gesellschaft. Er ist der Kümmerer für die Belange seiner Kunden und der Öffentlichkeit, erst recht weil sich die Banken immer mehr aus der vor Ort-Beratung zurückziehen.

Autor: Gerhard Schuhmacher, Pflegeexperte und Gesellschafter der Die Alten Hasen GmbH





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