Wer wird Fußball-Weltmeister? Das sagen die Mathematiker | AssCompact - Nachrichten
AssCompact - Facebook AssCompact - Google+ AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Wer wird Fußball-Weltmeister? Das sagen die Mathematiker
14. Juni 2018

Wer wird Fußball-Weltmeister? Das sagen die Mathematiker

Welches Team wird bei der WM 2018 in Moskau den Fußball-Thron erobern? Gelingt der deutschen Nationalmannschaft die Titelverteidigung? Laut Prognose auf Basis der so genannten Marktwert-Methode liegen drei bzw. vier Favoriten dicht beieinander und es sei mit einem neuen Weltmeister zu rechnen.


Welches Team wird bei der WM 2018 in Moskau den Fußball-Thron erobern? Gelingt der deutschen Nationalmannschaft die Titelverteidigung? Laut Prognose auf Basis der so genannten Marktwert-Methode liegen drei bzw. vier Favoriten dicht beieinander und es sei mit einem neuen Weltmeister zu rechnen.


Wer wird Fußball-Weltmeister? Das sagen die Mathematiker

Wer wird Fußball-Weltmeister? Diese Frage bewegt die Gemüter bis zum Finale der WM in Russland, Zur Prognose, wer den Pokal in Händen halten wird, werden Orakel befragt oder die Wissenschaft bemüht – meist ernst, mal mit einem Augenzwinkern. Mit Hilfe der so genannten Marktwert-Methode konnten die Gewinner der Fußball-WM 2006 und 2010 richtig vorhergesagt werden (Italien und Spanien). Im Jahr 2014 war dieses Vorgehen allerdings nicht erfolgreich, da Spanien und damit die teuerste Mannschaft vorzeitig aus dem Turnier ausschied. Weltmeister wurde Deutschland, die zweitteuerste Mannschaft des Turniers. Wie Professor Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erklärt, war die Vorhersage 2014 schwieriger als 2010, da die Marktwerte der Favoriten enger beieinander lagen. Da nur die Marktwerte der Spieler entscheidend sind, haben sonstige Faktoren, wie etwa der Trainerwechsel beim spanischen Team keine Relevanz.

Top-Teams eng beisammen

Prof. Dr. Wagner vom DIW Berlin rechnet nach der Gruppenphase mit einem ausgeglichenen und damit spannungsreichem Turnier. Allerdings lässt sich wie 2014 auch für die WM in Russland anhand der Marktwerte kein eindeutiger Favorit benennen, denn drei bzw. vier Spitzenteams liegen zu dicht beieinander. An der Spitze steht das französische Nationalteam mit einem Mannschaftswert von 1,08 Mrd. Euro. Nahezu gleichauf liegt 1,03 Mrd. Euro die spanische Mannschaft. Die DFB-Auswahl zählt zur Top-Gruppe, belegt aber in puncto Marktwert mit 883 Mio. Euro nur Rang 4. Auf dem 3. Platz findet sich Brasiliens Kader mit einem Mannschaftswert 981 Mio. Euro. Knapp hinter dem deutschen Team folgt die englische Mannschaft mit 874 Mio. Euro.

Einige Werte können verzerrt sein

Laut Prof. Dr. Wagner ist zu beachten, dass sowohl im französischen als auch im brasilianischen Kader Spieler zu finden sind, deren Marktwerte mutmaßlich spekulativ verzerrt sind, also die Leistungsstärke nicht adäquat wiedergeben. Dazu zählen Kylian Mbappé, dessen Marktwert auf 120 Mio. Euro geschätzt wird, und Neymar mit 180 Mio. Euro Marktwert. Wertvollster Spieler im deutschen Kader ist übrigens Toni Kroos mit geschätzten 80 Mio. Euro.

Wird es einen neuen Weltmeister geben?

Prof. Dr. Wagner kommt zu dem Schluss, dass es aufgrund der Dichte der Marktwerte unter den Top-Teams keinen Favoriten gibt. Da der DFB-Kader nur Platz 4 einnimmt mit deutlichem Abstand hinter Brasilien, geht das DIW Berlin davon aus, dass es wahrscheinlich einen neuen Weltmeister geben wird. Nach dem Finale am 15.07.2018 werden wir es wissen. Bis dahin heißt es: Daumen drücken, mitfiebern und die WM-Spiele genießen. (tk)





AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.