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Baufinanzierung: Kredithöhe steigt auf Rekordstand
09. November 2017

Baufinanzierung: Kredithöhe steigt auf Rekordstand

Dr. Klein hat den Trendindikator Baufinanzierung (DTB) für den Monat Oktober veröffentlicht. Die Deutschen nehmen für die Finanzierung der eigenen vier Wände demnach so viel Geld auf wie noch. Die Standardrate bleibt hingegen relativ stabil. Grund sind die zuletzt wieder gesunkenen Zinsen.


Seitdem sich im Herbst letzten Jahres die monatliche Standardrate für ein Baudarlehen mit 419 Euro auf dem Tiefststand befand, stieg sie bis August 2017 kontinuierlich auf 469 Euro an. Im Oktober-Wert lag sie dank leicht gesunkener Zinsen bei 456 Euro. Damit ist sie in etwa so hoch wie im April und Mai 2017. Die von Dr. Klein ermittelte Standardrate gilt für ein Darlehen von 150.000 Euro mit 2% Tilgung, 80% Beleihungsauslauf sowie zehnjähriger Sollzinsbindung und spiegelt die Entwicklung der Bauzinsen wider.

Kredithöhe auf Rekordstand

Kreditnehmer sichern sich den Bauzins im Oktober weiterhin durchschnittlich für rund 13 Jahre und sechs Monate. Die Darlehenshöhe erreicht im Oktober mit 204.000 Euro einen neuen Rekord. Zum Vergleich: 2016 wurde die 200.000-Euro-Grenze nur in einem Monat knapp überschritten, Anfang 2017 belief sich die Darlehenshöhe auf etwas über 190.000 Euro. Dass Kreditnehmer sich immer mehr Geld für die Finanzierung ihrer Immobilie von der Bank leihen, passt laut Dr. Klein zum Anstieg der Haus- und Wohnungspreise. Der Trendindikator Immobilienpreise des Baufinanzierungsspezialisten zeige in den Metropolregionen eine stetige Steigerung.

Mehr Eigenkapital

Die Zahlen belegen zugleich, dass sich die Haushalte nicht stärker verschulden. Der der fremdfinanzierte Anteil des Immobilienwertes in Form des Beleihungsauslaufs bleibt konstant auf einem soliden Niveau knapp unter 80%. Das bedeutet, dass die Finanzierenden zwar mehr Geld für die eigenen vier Wände aufnehmen, gleichzeitig aber mehr Eigenkapital einbringen. Dr. Klein führt dies unter anderem auf den Mangel an attraktiven Anlagealternativen zurück. Auch der Tilgungssatz bleibt mit 2,89% relativ stabil. Damit entscheiden sich die Darlehensnehmer laut Dr. Klein weiterhin für eine hohe Anfangstilgung – und damit für eine sichere Finanzierung. (mh)



Kommentare

von Meike Oltmann am 22.11.2017 um 12:11 Uhr
Für uns Kunden ist solch ein Wert natürlich eine gute Orientierung. Zugleich verunsichert es jedoch zu wissen, welche Auswirkungen bereits kleinere Zinsschwankungen mit sich bringen. Den optimalen Zeitpunkt, um eine Baufinanzierung abzuschließen, können im Grunde und leider nur Kunden bestimmen, welche eine Anschlussfinanzierung in den nächsten 3 Jahren vor sich haben.

Eine gute und ausführliche Beratung ist hierbei natürlich eine große Unterstützung. Unsere Anschlussfinanzierung haben wir deshalb in Begleitung mit einem Spezialisten für Immobilienfinanzierungen gestaltet, welcher unter www.smart-immofinance.de zu finden ist und haben gemeinsam den richtigen und günstigsten Zeitpunkt abgepasst. Die Beratung und Begleitung eines Profis kann ich daher nur empfehlen.



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