Aktive oder passive Fonds: Was war 2018 besser? | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - Google+ AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Aktive oder passive Fonds: Was war 2018 besser?
12. Februar 2019

Aktive oder passive Fonds: Was war 2018 besser?

Morningstar hat das Aktiv-Passiv-Barometer für das Anlagejahr 2018 veröffentlicht. Das Analysehaus zeigt darin auf, ob aktives Fondsmanagement sich in der volatilen Phase des vergangenen Jahres tatsächlich besser geschlagen hat, als passive Fonds wie ETFs.


Morningstar hat das Aktiv-Passiv-Barometer für das Anlagejahr 2018 veröffentlicht. Das Analysehaus zeigt darin auf, ob aktives Fondsmanagement sich in der volatilen Phase des vergangenen Jahres tatsächlich besser geschlagen hat, als passive Fonds wie ETFs.


Aktive oder passive Fonds: Was war 2018 besser?

Aktives Management soll sich gerade in volatilen Marktphasen wie 2018 auszahlen. Die Ergebnisse des Aktiv-Passiv-Barometers von Morningstar sprechen zumindest für das vergangene Jahr allerdings eine andere Sprach. Demnach waren aktive Fonds ihren vergleichbaren Indexfonds oder Exchange Traded Funds (ETFs) meist unterlegen.

Aktive Fonds zu deutlich weniger als 50% vorn

Zwar haben einige Fonds in der Tat ihre passiven Konkurrenten überboten. In den meisten Fondskategorien lag ihr Anteil aber deutlich unter 50%. Morningstar stellt zudem einige interessante Zusammenhänge heraus. So sinkt Erfolgsquote aktiver Fonds mit dem Anlagehorizont. Zudem seien ETFs vor allem in den Kategorien US-Aktien Large Caps, globale Aktien Large Caps und diversifizierte Euro-Anleihen überlegen. Darüber hinaus seien ETFs trotz einer in der Tat höheren Volatilität im vergangenen Jahr am Ende meistens doch vorne gelegen.

Passiv nicht grundsätzlich überlegen

Am erfolgreichsten waren aktive Fonds noch im Segment der deutschen Large Caps. Auch hier konnten aber nur 40% der aktiv gemanagten Produkte höhere Renditen als passive Investments erzielen. Ali Masarwah, Chefredakteur von Morningstar Deutschland, sieht in den Zahlen keinen Beleg dafür, dass passive Produkte grundsätzlich überlegen sind. Auf die Kosten sollten Anleger allerdings schon schauen, da gerade günstige aktive Fonds eine deutlich bessere Erfolgsprognose als vergleichbare teure Fonds haben. Insofern gehe es nicht um eine Diskussion aktiv vs. passiv sondern um günstig vs. teuer. (mh)




Ähnliche News

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat in einer Studie die Auswirkungen der europäischen Wertpapierrichtlinie MiFID II beleuchtet. Demnach erweist sie dem Anlegerschutz und der Wertpapierkultur in Deutschland einen Bärendienst. Die DK fordert daher eine dringende Überarbeitung. weiterlesen …
Amundi hat eine neue Wachstumsstrategie vorgestellt. Europas größte Fondsgesellschaft will demnach das verwaltete Vermögen im Geschäftsfeld ETF, Indexing & Smart-Beta bis 2023 zu verdoppeln. Zugleich kündigt Amundi die Auflage einer äußerst kostengünstigen ETF-Palette an. weiterlesen …
Wie zufrieden sind Kunden unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland? Das wollte DAB BNP Paribas im Rahmen einer Umfrage wissen. Das Ergebnis: 96% aller Kunden sind zufrieden mit der Leistung ihres Vermögensverwalters. Ein großer Teil davon ist sogar sehr oder vollkommen zufrieden. weiterlesen …


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.