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Deutsche favorisieren Immobilien als Altersvorsorge
15. September 2016

Deutsche favorisieren Immobilien als Altersvorsorge

Auf die gesetzliche Rente allein wollen sich immer weniger Deutsche verlassen. Stattdessen steht eine andere Vorsorgeform hoch im Kurs: die eigene Immobilie. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Schwäbisch Hall.


Auf die gesetzliche Rente allein wollen sich immer weniger Deutsche verlassen. Stattdessen steht eine andere Vorsorgeform hoch im Kurs: die eigene Immobilie. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Schwäbisch Hall.


Deutsche favorisieren Immobilien als Altersvorsorge

Fast sieben von zehn Deutschen (68%) verlassen sich nicht auf die gesetzliche Rente, sondern halten eine Immobilie für die bessere Altersvorsorge. Etwa jeder vierte Bundesbürger sieht beide Vorsorgeformen als gleichwertig an, nur 7% halten die staatliche Rente für besser. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Unter den Immobilienbesitzern halten drei Viertel das Eigenheim für die bessere Altersvorsorge. Bei denen, die einen Erwerb planen, sind es sogar etwas mehr. Selbst in der Gruppe, die lieber Mieter bleiben wollen, halten 58% die eigene Immobilie für die bessere Vorsorge als die staatliche Rente.

Geringe Auszugsbereitschaft

80% wollen ihre Immobilie auch im Alter nutzen – und zwar Unabhängig davon, ob die eigene Immobilie die bessere Altersvorsorge als die gesetzliche Rente ist. Bei denen, die einen Kauf planen, sind es sogar 91%. 15% der Immobilienbesitzer wollen die eigenen vier Wände im Alter als Mehrgenerationenhaus nutzen. Nur jeder zehnte Besitzer plant seine Immobilie im Alter zu verkaufen, um eine kleinere seniorengerechte Wohnung zu erwerben.

Jeder fünfte Deutsche plant Kauf

43% der Befragten besitzen bereits eine Immobilie. Jeder fünfte Befragte plant den Kauf einer Immobilie. Besonders stark ist der Wunsch nach dem Eigenheim bei den bis 29-Jährigen ausgeprägt. Hier wollen sechs von zehn Befragten ein Eigenheim anschaffen. Bei den 30– bis 39-Jährigen sind es vier von zehn, bei den 40– bis 49-Jährigen nur noch 15%.

Bausparvertrag bleibt beliebt

Diejenigen, die einen Immobilienerwerb planen, setzen dabei nach wie vor stark auf den klassischen Bausparvertrag. 56% setzen bei der Finanzierung unter anderem auf einen Bausparvertrag. Damit rangiert er nach dem Eigenkapital (62%) auf dem zweiten Rang der favorisierten Finanzierungskomponenten. Ein Bankdarlehen spielt dagegen nur für 43% eine Rolle.

Haupthindernisse

Haupthindernis für Haus- oder Wohnungskauf ist das Gefühl, sich keine Immobilie leisten zu können. In zwei Drittel der Entscheidungen gegen einen Immobilienkauf spielt dieses Argument eine Rolle. Vier von zehn Befragten sind zudem der Meinung, dass die Immobilienpreise derzeit zu hoch sind. Ein knappes Drittel möchte sich nicht so lange festlegen und 22% ist die Finanzierung zu kompliziert. (mh)




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