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Erwerbs- und Berufsunfähigkeit: Sensibilität vorhanden, Abschlusswille fehlt
29. Januar 2015

Erwerbs- und Berufsunfähigkeit: Sensibilität vorhanden, Abschlusswille fehlt

Obwohl fast jeder zweite Deutsche jemanden kennt, der erwerbs- oder berufsunfähig ist, hat nur etwa jeder fünfte für sich selbst diesbezüglich eine Absicherung abgeschlossen. Hauptgründe für den Nichtabschluss sind laut einer Studie der Hannoverschen die hohen Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie mangelnde Beschäftigung mit der Thematik.


Obwohl fast jeder zweite Deutsche jemanden kennt, der erwerbs- oder berufsunfähig ist, hat nur etwa jeder fünfte für sich selbst diesbezüglich eine Absicherung abgeschlossen. Hauptgründe für den Nichtabschluss sind laut einer Studie der Hannoverschen die hohen Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie mangelnde Beschäftigung mit der Thematik.


Erwerbs- und Berufsunfähigkeit: Sensibilität vorhanden, Abschlusswille fehlt

Fast jeder zweite Deutsche gibt an, Personen aus dem eigenen Umfeld zu kennen, die erwerbs- oder berufsunfähig geworden sind. Dennoch scheint diese Tatsache keinen merklichen Einfluss auf die eigene Absicherung zu haben. Denn lediglich etwa ein Fünftel der Deutschen hat bislang eine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Unter den Abschließenden befinden sich deutlich mehr Männer (28%) als Frauen (17%). Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Direktversicherers Hannoversche, die vom Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov durchgeführt wurde.

Fast die Hälfte der Befragten nennt die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Grund für einen Nichtabschluss. Rund ein Viertel begründet weiterhin, sich generell noch nicht mit der Thematik der Erwerbsunfähigkeit beschäftigt zu haben. Bei den 18– bis 24-Jährigen sind es sogar mehr als ein Drittel. Außerdem fällt auf: Gehobene Einkommensgruppen haben häufiger eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen als Geringverdiener. Bei den Geringverdienern erklärt die Mehrheit, sich diese Art von Absicherung nicht leisten zu können.

Wann eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt

Trotz der bisher geringen Absicherungsquote wissen rund zwei Drittel der Bundesbürger von den engen gesetzlichen Regelungen der Rentenversicherung im Falle einer Erwerbsunfähigkeit. Allerdings scheint vielen Befragten die Definition von „Erwerbsunfähigkeit“ nicht klar zu sein: Voll erwerbsunfähig im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung ist jeder, der krankheits- oder unfallbedingt nur noch drei Stunden pro Tag einer Arbeit jeglicher Art – unabhängig vom bisherigen Beruf – nachgehen kann und zusätzlich die Mindestversicherungszeiten erfüllt. Doch etwa jeder Dritte Bundesbürger geht davon aus, dann erwerbsunfähig zu sein, wenn man krankheitsbedingt seinen derzeitigen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Hinweis: AssCompact Expertentalk „BU-Absicherung“ am 05.02.2015, ab 11 Uhr live. Hier geht es zum Trailer.



Kommentare

von Frank L. Braun am 29.01.2015 um 10:26 Uhr
Wer kauft schon auf die Schnelle BU/EU, was man sowie am liebsten verdrängt. Beim Einstieg mit dem VERMÖGENSPASS als Bestandsanalyse sehen alle Gesprächspartner, wie viel Geld überhaupt vorhanden ist und im Risiko steht. Dieser Beratungsprozess nach DIN ISO 22222 ist ein „Segen“ für ihn, wie ein Kollege bei mwsbraun.de schreibt, denn der Zeitaufwand wird bei jeder Beratung ins Verdienen gebracht.


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