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Es ändert sich nichts: Vertrauen in Versicherungsvertreter bleibt gering
23. März 2018

Es ändert sich nichts: Vertrauen in Versicherungsvertreter bleibt gering

Strengere Regularien, neues Qualitätsdenken und Weiterbildung haben bisher keine Wirkung auf das Image des „Versicherungsvertreters“. Nur etwa jeder vierte Deutsche spricht dem Berufsbild sein Vertrauen aus. Der Beruf liegt damit im Beliebtheitsranking weiter an vorletzter Stelle.


Strengere Regularien, neues Qualitätsdenken und Weiterbildung haben bisher keine Wirkung auf das Image des „Versicherungsvertreters“. Nur etwa jeder vierte Deutsche spricht dem Berufsbild sein Vertrauen aus. Der Beruf liegt damit im Beliebtheitsranking weiter an vorletzter Stelle.

Es ändert sich nichts: Vertrauen in Versicherungsvertreter bleibt gering

Aus der Studie „Trust in Professions 2018“ des GfK Vereins in Nürnberg geht hervor, welchen Berufen die Deutschen aktuell am meisten Vertrauen schenken. Demnach schneiden Feuerwehrleute, Sanitäter und Pflegeberufe am besten ab. Mit Vertrauenswerten um die 95%-Marke bewerten fast alle Deutschen diese Berufe als vertrauenswürdig. Auf den weiteren Top-Plätzen finden sich Ärzte, Bus- und Bahnführer sowie Piloten, denen jeweils knapp 90% der Deutschen vertrauen. Die Werte der Spitzengruppe haben sich im Vergleich zu denen der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2016 kaum geändert.

Versicherungsvertreter und Politiker bleiben Schlusslicht

Das gilt auch für die Berufsgruppen Versicherungsvertreter und Politiker – allerdings am unteren Ende der Vertrauensskala. Nur 23% der Deutschen sehen Versicherungsvertreter als vertrauenswürdig an. Schlechter schneiden mit 14% nur Politiker ab.

Vertrauensverluste unter anderem bei Bankern

Merkliche Vertrauenszuwächse in Berufsgruppen sind 2018 nicht zu verbuchen. In der unteren Hälfte des Rankings zeigen sich aber größere Rückgänge, berichtet der GfK Verein: So verzeichnen Rechtsanwälte ein Minus von fünf Prozentpunkten auf 67%. Im selben Umfang büßen Profisportler und Profifußballer an Zustimmung ein, die Werte gingen im Vergleich zu 2016 von 42% auf 37% zurück. Um einige Prozentpunkte sinkt auch das Vertrauen in Banker (von 43 auf 40%) und von Pfarrern (von 61 auf 57%).

Zur Studie

Der Report „Trust in Professions 2018“ des GfK Vereins wurde zum dritten Mal durchgeführt. Hierzu wurden im Herbst 2017 in Deutschland 2.000 Personen (ab 14 Jahren) befragt. Die Studie wurde international zudem in 19 weiteren Ländern erhoben. Grundlage der Untersuchung ist die Abfrage des Vertrauens in 32 Berufsgruppen mittels einer Skala, die von „vertraue voll und ganz“ und „vertraue ich überwiegend“ bis zu „vertraue ich weniger“ und „vertraue ich überhaupt nicht“ reicht. (bh)

 Vertrauen in Versicherungsvertreter bleibt gering


Kommentare

von Jan Lanc am 25.03.2018 um 23:01 Uhr
HMI ist nicht der einzige Vertrieb der den Ruf zu verantworten hat. Auch MEG und ein paar die noch immer aktiv sind tragen dazu bei.


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