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So beeinflusst der Klimawandel Immobilieninvestoren
04. Juni 2020

So beeinflusst der Klimawandel Immobilieninvestoren

Der Klimawandel ist in der öffentlichen Diskussion zuletzt etwas in den Hintergrund gerutscht. Dennoch spielt er auch für Immobilieninvestoren noch wie vor eine wichtige Rolle. Wie sehr der Klimawandel die Investments in Immobilien beeinflusst zeigte eine aktuelle Studie von Savills.


Der Klimawandel ist in der öffentlichen Diskussion zuletzt etwas in den Hintergrund gerutscht. Dennoch spielt er auch für Immobilieninvestoren noch wie vor eine wichtige Rolle. Wie sehr der Klimawandel die Investments in Immobilien beeinflusst zeigte eine aktuelle Studie von Savills.


So beeinflusst der Klimawandel Immobilieninvestoren

Im Rahmen seiner globalen Publikationsreihe „Impacts“ hat Savills die Auswirkungen des Klimawandels sowie die dazugehörigen sozialen, ökologischen, demografischen und technologischen Trends und deren Einfluss auf die Immobilienwirtschaft untersucht. Trotz der Corona-Krise bleiben Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und die dazugehörigen Herausforderungen demnach entscheidend bei Investmentstrategien. Internationale Investoren halten Savills zufolge trotz COVID-19 an ESG-geführten Strategien zur Bekämpfung des Klimawandels fest, da dieser langfristig die Performance ihrer Immobilien bedroht.

Maßgeblicher Emissionsverursacher

Laut Savills standen Immobilien im Jahr 2018 für fast 40% der weltweiten energie- und prozessbedingten Emissionen. Zudem dürfte sich der globale Gebäudebestand bis 2050 verdoppeln. Den Experten zufolge ist daher eine proaktive Herangehensweise zur Eindämmung der Emissionen in jeder Bauphase die einzige Option. Auch die werde künftig die Aktivitäten im Immobiliensegment vorantreiben.

Klimafaktoren verbessern die Performance

 „Für die größten Investoren auf dem Immobilienmarkt geht es in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels nun nicht mehr nur darum ,Das Richtige zu tun` und anzuerkennen, dass Anlageprodukte mit einem starken ESG-Rating tendenziell überperformen. Vielmehr geht es auch um die Widerstandsfähigkeit des jeweiligen Immobilienstandortes in Verbindung mit den Risiken durch Umwelteinflüsse und -katastrophen“, erläutert Sophie Chick, Director Savills World Research sowie Co-Leiterin der „Impacts“-Publikation. Proteste und Aktionen würden zudem die Regierungen zum Handeln zwingen.

Corona verdeutlicht mögliche Folgen von Naturgewalten

COVID-19 sei wie eine beschleunigte Variante des Klimawandels. Die Pandemie habe verdeutlicht, welche Auswirkungen Naturgewalten weltweit haben können. Die innovativen Ansätze der Immobilienwirtschaft im Umgang mit der Pandemie müssten nun adaptiert werden, um Immobilien in jeder Phase ihres Lebenszyklus klimaverträglicher zu machen.

 
So beeinflusst der Klimawandel Immobilieninvestoren

Ernährungssicherheit wird entscheidender Faktor

Laut Savills ist neben der Gefahr durch Überschwemmungen und Flächenbrände eines der größten Risiken des Klimawandels die Gewährleistung der Ernährungssicherheit. Die Lebensmittelpunkte der Menschen und damit auch die Immobilienstandorte sind abhängig von dem jeweiligen Zugang zu Nahrung. Daher werde die Ernährungssicherheit zu einem entscheidenden Faktor bei Investitionen und Immobilienentwicklungen.

Die Länder mit der höchsten Ernährungssicherheit

Savills hat innerhalb der Impacts-Publikation einen „Food Security Index“ erarbeitet: 38 Länder auf der ganzen Welt wurden analysiert und in einem Ranking angeordnet, das auf den vier Säulen der Ernährungssicherheit basiert: Verfügbarkeit, Zugang, Stabilität und Nutzung. Der Index variiert selbst zwischen den sichersten Regionen Europas und Nordamerikas beträchtlich. Neuseeland stellt das Land mit der höchsten Ernährungssicherheit dar. Deutschland rangiert immerhin auf Platz 7.

Bild: © mb67 – stock.adobe.com




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