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Wo schlägt die Corona-Krise bei Immobilien zu?
23. Dezember 2020

Wo schlägt die Corona-Krise bei Immobilien zu?

Immobilien haben sich in der Corona-Krise als relativ robust erwiesen. Doch nicht alle Asset-Klassen der Immobilien sind gleich krisenresistent. Wo die Corona-Krise auch bei den Immobilien zuschlägt und wo nicht, lässt sich heute aber unter anderem dank künstlicher Intelligenz (KI) ermitteln.

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Immobilien haben sich in der Corona-Krise als relativ robust erwiesen. Doch nicht alle Asset-Klassen der Immobilien sind gleich krisenresistent. Wo die Corona-Krise auch bei den Immobilien zuschlägt und wo nicht, lässt sich heute aber unter anderem dank künstlicher Intelligenz (KI) ermitteln.


Wo schlägt die Corona-Krise bei Immobilien zu?
KI ersetzt den Menschen nicht

Sicherlich ersetzt künstliche Intelligenz nicht die menschliche Expertise. Denn der Mensch trifft zu guter Letzt die Entscheidung. Das Potenzial von KI liegt aber darin, aus den Unmengen an vorhandenen Daten neue Informationen mit einem hohen Nutzwert zu generieren. Diese sogenannten Smart Data bieten eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage, die reproduzierbar und innerhalb kürzester Zeit verfügbar sind. Im sich verschärfenden Wettbewerb um die lukrativsten Immobilien ist Schnelligkeit ein entscheidender Vorteil. Neben dem Stressindikator gibt es bereits weitere Bewertungskriterien. So zum Beispiel der Über- bzw. Unterbewertungsanteil, der den gerechtfertigten Fundamentalpreis mit den tatsäch­lichen Marktpreisen ins Verhältnis setzt. Daraus lassen sich wiederum Rückschlüsse auf die Überhitzungsgefahr lokaler Immobilienmärkte ableiten.

Skepsis überwinden und Potenziale nutzen

Die Beispiele zeigen, welche Möglichkeiten KI-gestützte Analysen zur Berechnung hilfreicher Kennzahlen für Investitionsentscheidungen bieten. Dabei befindet sich die Technologie gerade erst am Anfang ihrer Einsatzmöglichkeiten. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie angelernte IT-Systeme Immobilienportfolios auf Knopfdruck analysieren und je nach strategischer Ausrichtung automatisch Optimierungsvorschläge generieren. Bis es so weit ist, muss jedoch noch viel Skepsis aufseiten der Anwender überwunden werden.

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 12/2020, Seite 62f., und in unserem ePaper.

Bild: © dodotone – stock.adobe.com


Dr. Nicolai Wendland Dr. Nicolai Wendland


Kommentare

von Dietrich Sebastian am 30.12.2020 um 09:52 Uhr
Ich habe das gesehen, bevor es zu Beginn der Pandemie einen großen Stopp bei Immobilien gab. Aber nach einer Weile kehrt es meistens zur Normalität zurück. Und es ist offensichtlich, dass eine große Anzahl von Menschen eine Wohnung oder ein Haus zum Leben gemietet hat. Für Gewerbeimmobilien kann man das nicht sagen. Kleinunternehmen stellten die meisten ihrer Aktivitäten ein und Unternehmen begannen, mehr Geld zu sparen, indem sie die meisten Ausgaben reduzierten, einschließlich der Zahlung für die Anmietung eines Büros. Eine solche Situation ereignet sich im <a href="https://www.matchoffice.at/mieten/business-center/salzburg-city">Business center in Salzburg</a>
. Und aufgrund von Sperren, die wissen, wann es wieder normal wird.

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