AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement https://www.asscompact.de/ de Mon, 17 May 2021 11:09:45 +0200 Mon, 17 May 2021 10:31:52 +0200 Deutsche Sparer pfeifen weiter auf Erträge https://www.asscompact.de/nachrichten/deutsche-sparer-pfeifen-weiter-auf-ertr%C3%A4ge

<p>Zinsen auf Spareinlagen waren gestern. Heute lassen sich mit Ersparnissen auf Tages- oder Festgeldkonten kaum noch Gewinne erzielen. Knapp ein Drittel aller Deutschen (29%) quittiert diese Tatsache mit einem Achselzucken. Ihnen ist es schlicht unwichtig oder egal, ob ihr Geld Gewinne einbringt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank. </p><h5>Lippenbekenntnis statt Verhaltensänderung</h5><p>Zwar geben auch 71% der Befragten an, dass Rendite für ihre Geldanlage von Bedeutung sei. Für viele Anleger ist dieser Anspruch allerdings nicht mehr als ein Lippenbekenntnis: Jeder zweite Sparer (53%) legt Geld dennoch weiter auf einem nahezu unverzinsten Sparkonto zurück. Jeder Dritte parkt seine Ersparnisse auf dem Girokonto (34%). „Damit nehmen sie in Kauf, dass ihre Rücklagen über die Zeit an Wert verlieren, da nicht einmal ein Inflationsausgleich erzielt wird. Zudem verschenken sie Chancen, ihr Vermögen zu vermehren“, meint Frank Kuczera von der Postbank. </p><h5>Aktiensparer bleiben in der Minderheit</h5><p>Nur gut jeder vierte Sparer (26%) investiert Geld in Aktien oder Fondsanteile. Wertpapierbesitzer zeigen im Vergleich zum Durchschnittssparer eine ausgeprägte Vorliebe für Rendite. 88% dieser Gruppe ist es wichtig, dass ihre Geldanlage Gewinn einbringt. Das sind ganze 17 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt. Nur knapp jedem neunten Anleger (12%), der in Aktien oder Fonds investiert, sind Renditechancen hingegen unwichtig oder egal.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Feodora – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E1C7AB49-FB12-4977-AEAA-A556AACD10EE"></div>

151815 Mon, 17 May 2021 10:31:52 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
asspario startet eigenständige Impfschadenversicherung https://www.asscompact.de/nachrichten/asspario-startet-eigenst%C3%A4ndige-impfschadenversicherung

<p>Mit der Corona-Pandemie ist das Thema Impfen stärker in den Fokus gerückt. Die asspario Versicherungsdienst AG hat nun eine Impfschadenversicherung gestartet. Während die am Markt erhältlichen Absicherungen gegen Impfschäden im Rahmen der Unfallversicherung erhältlich sind, sind bei dem eigenständigen Produkt von asspario ausschließlich die Folgen von Impfschäden versichert. Mit dem Tarif lassen sich die Restrisiken einer in Deutschland zugelassenen Impfung absichern – egal ob Masern-Impfung bei Kindern oder Hepatitis-Impfung für den Urlaub.</p><h5>Drei verschiedene Versicherungssummen wählbar</h5><p>Bei dem Produkt können sich Kunden zwischen drei unterschiedlichen Versicherungssummen von 20.000 Euro bis maximal 60.000 Euro entscheiden. Zu den Leistungen der asspario-ISV zählen Krankentagegeld (Auffüllung auf 100% des Nettogehalts), Krankenhaustagegeld ab dem dritten Tag einer vollstationären Behandlung, Mehrkosten bis maximal 500 Euro, Invaliditätsleistung in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme ab 20% Invalidität sowie eine Todesfallleistung in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.</p><h5>Mehrleistung für Kinder</h5><p>Zudem bietet die Absicherung eine Mehrleistung für Kinder. Erleiden Kinder infolge eines Impfschadens eine Invalidität von mehr als 50%, wird eine zusätzliche Invaliditätsleistung in Höhe von 100% der vereinbarten Versicherungssumme mit Vollendung des 18. Lebensjahres in Form einer Rente geleistet. </p><p>Kunden zahlen den Beitrag nur einmalig und haben ab der nächsten Impfung nach Abschluss des Tarifs für 36 Monate den gewünschten Schutz.</p><h5>Fonds Finanz als Partner der Markteinführung</h5><p>Erhältlich ist der Tarif direkt über die asspario oder exklusiv bei Vermittlern der Fonds Finanz Maklerservice GmbH. „Wir freuen uns, die Fonds Finanz hierbei als starken Partner für die Markteinführung der asspario Impfschadenversicherung gewonnen zu haben,“ erklärt Arne Buchhop, Vorstandsmitglied der asspario.</p><p>Zudem besteht direkt über die asspario auch die Möglichkeit für Firmen, ihren Mitarbeitern per Kollektivvertrag die Absicherung zu ermöglichen.</p><h5>Über asspario</h5><p>Die in Bad Kreuznach ansässige asspario Versicherungsdienst AG, die als Assekuradeur aufgestellt ist, bietet seit 2016 Sach- und Gewerbeversicherungen. Die Bayerische Prokunde AG hält 100% des Kapitals an asspario. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © bilderhexchen – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/91F7B008-20A0-4FB0-B14A-5BA10E9EA188"></div>

151812 Mon, 17 May 2021 08:35:32 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Corona: Versicherer wehren sich gegen Leistungsverweigerer-Gerüchte https://www.asscompact.de/nachrichten/corona-versicherer-wehren-sich-gegen-leistungsverweigerer-ger%C3%BCchte

<p>Ob eine Erkrankung mit Covid-19 dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung im Wege steht bzw. welche Handhabe die Branche hier an den Tag legt, hat Finanztip vor Kurzem bei einigen Versicherern erfragt. Den Antworten zufolge ist hier keine pauschale Aussage möglich, sondern es kommt auf den individuellen Krankheitsverlauf an (<a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/bu-abschluss-nach-corona-infektio…; target="_blank" >AssCompact berichtete</a>). Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. fasst es folgendermaßen zusammen: Bei Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen wird Covid-19 bei der Gesundheitsprüfung behandelt wie andere Vorerkrankungen: Ist eine vorangegangene Krankheit vollständig ausgeheilt und haben sich auch aus der Behandlung der Krankheit keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit ergeben, kann eine Versicherung abgeschlossen werden. </p><p>Bestehen nach einer Corona-Erkrankung weiterhin gesundheitliche Einschränkungen, beispielsweise eine dauerhafte Lungenschädigung, gibt es laut GDV in der Regel zwei Optionen: Der Versicherer prüft, ob deswegen eine erhöhte Versicherungsprämie (Risikozuschlag) notwendig ist oder ob auch der Versicherungsschutz eingeschränkt werden muss. Bestehen jedoch keine Beschwerden und die Krankheit ist folgenfrei ausgeheilt, so steht dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung nichts entgegen. </p><p>Wie aber steht es um die Leistungen, wenn bereits eine Versicherung abgeschlossen wurde und Folgeschäden nach einer Impfung gegen das Coronavirus auftreten? Vermehrt tauchen in den sozialen Medien nämlich Behauptungen auf, Berufsunfähigkeits-, Unfall- oder Lebensversicherer verweigerten Leistungen bei Impfschäden. So wurde beispielsweise die Behauptung „Erste Lebensversicherungen verweigern Auszahlungen nach Impfung“ der impfkritischen Stiftung Corona Ausschuss im Netz tausendfach geteilt. ZDFheute hat darüber berichtet und auch den GDV-Hauptgeschäftsführer, Jörg Asmussen, zu Wort kommen lassen. </p><h5>Impfungen spielen bei Gesundheitsprüfung keine Rolle</h5><p>Eine Corona-Erkrankung oder allein die Impfung dagegen seien keine pauschalen Ausschlussgründe für die Leistung von Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen. „Gegen diese Gerüchte vor allem in den sozialen Medien setzen wir uns entschieden zur Wehr”, betont Asmussen. Werde eine versicherte Person aufgrund von Langzeitfolgen einer Infektion mit Covid-19 oder durch einen Impfschaden berufsunfähig, dann zahle die Versicherung ohne Wenn und Aber. </p><p>Eine Impfung spiele zudem bei der Gesundheitsprüfung in der Regel keine Rolle – egal ob es sich um eine Tetanusimpfung, eine Grippeschutzimpfung oder eben eine Impfung gegen Coronaviren handle. Auch in der Risikolebensversicherung hat eine Impfung gegen Covid-19 laut GDV weder negative noch positive Folgen für den Versicherungsschutz oder die Prämienhöhe. Die Risikolebensversicherung zahlt die vereinbarte Leistung, wenn sich die versicherte Person nach Vertragsabschluss mit Covid-19 infiziert und in der Folge verstirbt. Wer eine Risikolebensversicherung neu abschließen will, muss den Versicherer in der Regel über eine akute und auch eine überstandene Infektion informieren.</p><h5>Unfallversicherung: Standardmäßiger Ausschluss von Impfschäden</h5><p>Was die Unfallversicherung angeht, so sind hier Impfschäden standardmäßig nicht mitversichert, sondern in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Ausnahmen gelten laut GDV nur für Infektionen mit Tollwut oder Wundstarrkrampf, bzw. wenn die Infektionen infolge einer unfallbedingten Heilbehandlung oder über eine größere Unfallverletzung entstanden sind. Der bei Corona häufigste Übertragungsweg „Aerosole“ fällt nicht unter diese Ausnahmeregelungen und ist damit nicht versichert. </p><p>Asmussen erwähnt in diesem Zusammenhang aber, dass einige Versicherer inzwischen auch Impfschadenschutz anböten, allerdings in sehr unterschiedlichem Umfang. Teilweise sei der Versicherungsschutz begrenzt auf bestimmte Impfungen, teilweise gehe er aber auch darüber hinaus. Welche konkreten Impfungen versichert seien, hängt vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab. Seien Impfschäden in der Unfallversicherung mitversichert, leiste der Versicherer, wenn infolge einer Impfung eine Invalidität festgestellt werde oder ein Todesfall eintrete. </p><h5>Bei Impfempfehlungen haftet der Staat</h5><p>Speziell vor dem Hintergrund der derzeitigen Impfungen gegen das Coronavirus sei an dieser Stelle auf § 60 des Infektionsschutzgesetzes hingewiesen (<a href="http://§ 60 IfSG – Einzelnorm (gesetze-im-internet.de" target="_blank" >siehe hier</a>), der regelt, dass jemand auf Antrag Versorgung erhält, wenn er nach einer vom Staat empfohlenen oder gesetzlich vorgeschriebenen Impfmaßnahme Schädigungen erleidet. Gegenüber ZDFheute erklärt die Expertin für Arzthaftungsrecht, die Rechtsanwältin und Ärztin Britta Konradt aus Berlin, dazu: „Wenn eine Impfung öffentlich vom Staat empfohlen wird und es kommt zu einem Impfschaden, dann haftet auch der Staat.“ Dabei müsse es sogar nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit geben, dass die Impfung zu dem Schaden geführt habe. Anders als sonst im Haftungsrecht müsse das nicht eindeutig bewiesen werden. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Alexander Limbach – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BCADB631-C6D9-49BD-AE57-F7E7776A00E5"></div>

151810 Mon, 17 May 2021 01:41:47 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Digitale Interaktionen in Zeiten der Corona-Krise https://www.asscompact.de/nachrichten/digitale-interaktionen-zeiten-der-corona-krise

<h5>Ein Beitrag von Christian Buschkotte, Generalbevollmächtigter der andsafe AG</h5><p>Infolge der Pandemie hat sich sowohl das Angebot an Online-Beratung erhöht als auch die Nachfrage. Gewerbekunden und Vermittler gehen heute erheblich souveräner mit diesen Angeboten um. Spannend ist auch zu beobachten, wie durch positive Erfahrungen Fans generiert werden, die nicht ausschließlich nur den Effizienzvorteil und Zeitgewinn, sondern insbesondere auch die Unabhängigkeit der Online-­Beratung schätzen. Es hat also die Online-­Expertise auf der Kundenseite stark zugenommen, aber auch das Angebot und die Infrastruktur auf der Anbieterseite. </p><p>Dennoch erscheint heute das Bedürfnis nach menschlichen Interaktionen ausgeprägter und differenzierter als je zuvor. Kunden wie Vertriebspartner erwarten von Versicherern die Empathie, das Know-how und den physischen Kontakt sowie die persönliche Erreichbarkeit überall dort, wo man sich außerhalb der nicht wertschöpfenden Standardgeschäftsvorfälle und damit außerhalb digitaler, automatisierter Prozesse und Interaktionen befindet. </p><p>Dieser Trend ist wahrscheinlich nicht allein Corona geschuldet, sondern eher durch die Krise zusätzlich motiviert und wird von ihr beschleunigt. Das bedeutet, dass die damit einhergehende Effizienzsteigerung und der Wunsch nach automatisierten bzw. digitalen Echtzeiterlebnissen in Alltagsthemen auf der Agenda von Kunden und Vertriebspartnern standen. Es passiert nur aktuell einfach schneller und nachhaltiger und ist ja auch ein branchenübergreifender Trend. </p><h5>Unterstützung von Vermittlern in der Transformation</h5><p>Der digitale Versicherer andsafe stellt die für die Online-Beratung von Vertriebspartnern notwendigen Instrumente zur Verfügung. Vermittler können das Unternehmen über die von ihnen präferierten Plattformen wie Think­surance, die Plattform der VEMA Versicherungsmakler Genossenschaft oder einschlägiger Maklerpools erreichen. Im Rahmen seines Positionierungsmanagements agiert andsafe auf Marktveränderungen mit Produkt- und Pricing-Updates, die im Rahmen von ein bis zwei Sprints, also innerhalb von zwei bis vier Wochen, umgesetzt werden können. Das ist notwendig, um Vertriebspartnern die gewünschte Sicherheit und Geschwindigkeit im Rahmen des sich immer schneller wandelnden Marktes zu gewährleisten. </p><h5>Services im Vermittlerportal</h5><p>Nutzen Vertriebspartner auch das Vermittlerportal von andsafe, so steht ihnen zum Beispiel neben den konventionellen Beratungsstrecken auch ein individualisierter Link zur Verfügung. Diesen können Vermittler per Mail, Chat oder WhatsApp direkt an Kunden schicken oder auch für die eigene Website nutzen. Eine Berechnung für die Betriebshaftpflicht-, Vermögensschadenhaftpflicht- oder Allgefahren-Inhaltsversicherung ist dank der simplen Strecken sehr schnell und unkompliziert möglich. Auch den Abschluss des Vertrages können Kunden und Vertriebspartner eigenständig in Echtzeit durchführen. Die Dokumente sind direkt im Kunden- bzw. Vermittlerportal abgelegt. </p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Anbindung und Begleitung während der Corona-Krise --><h5>Anbindung und Begleitung während der Corona-Krise </h5><p>Den Anbindungsprozess hat andsafe vollständig auf seiner Website abgebildet. Derzeit wird auch dieser Prozess in eine automatisierte Strecke überführt, das heißt, zukünftig befindet sich dieser Prozess im Look and Feel der üblichen Strecken. Der Vermittler erhält auch hier in Echtzeit seine Dokumente sowie die Registrierungs- und Login-Daten. </p><p>Derzeit wird auch das Kampagnenmanagement von andsafe ausgebaut, sodass neue Vermittler nicht nur digital begrüßt werden, sondern auch regelmäßig eine individualisierte Interaktion und Kommunikation erfolgen. Ziel ist, dass ein Informations- und Interaktions­angebot entsteht, welches praktisch sowie schnell konsumierbar ist und einen Mehrwert für den einzelnen Vertriebspartner hat. Dabei soll das neue Vertriebssystem von andsafe so aufgestellt sein, dass es keine Rolle spielt, ob wie derzeit ca. 6.000 Vermittler bedient werden oder künftig dann mehr als 40.000. Hierüber lassen sich die gewohnte und erwartete Nähe, Verständnis, Verfügbarkeit und Professionalität abbilden, aber eben digital.</p><h5>Effizienz, Zeitgewinn und Unabhängigkeit</h5><p>Vor Kurzem wurde die erste Version eines Chatbots live gestellt, der die Automatisierung mit der individuellen Betreuung kombiniert. Weiterhin bietet der Chatbot die Möglichkeit, während des Chats in ein Telefonat zu wechseln. Das bietet Vertriebspartnern die bereits von den Endkunden geschätzten Vorteile wie Effizienz, Zeitgewinn und Unabhängigkeit. Hierbei ist es das Ziel, die Stimmungen und auch die Emotionen abzubilden und in die Interaktionen zu integrieren. Ein wesentlicher Schritt für andsafe – motiviert und beschleunigt in Corona. </p><h5>Kundenverhalten während der Krise </h5><p>Gewerbekunden sind oft deutlich stärker von Corona betroffen und haben vielfach noch viel schneller und radikaler auf die neuen Rahmen­bedingungen reagieren müssen. Viele haben ihre Geschäftsmodelle verändert, angepasst oder gar komplett auf den Kopf gestellt. Onlineshops, Lieferservices oder Marktstände sind hinzugekommen, neue Betriebsarten oder auch Mischbetriebe entstanden. Der deutsche Mittelstand ist einfach kreativ, wendig und ideenreich, oft deutlich digitaler als viele Konzerne und bildet das gesunde Rückgrat der deutschen Wirtschaft. </p><p>Wenngleich das Gründungsgeschehen ent­gegen den Prognosen von 2019 zurückgegangen ist, gibt es dennoch in bestimmten Branchen wie etwa im Bereich der Transportunternehmen und im Online-Handel ein erhöhtes Gründungsverhalten. Gründer erwarten laut einer Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags in allen Belangen Bürokratieabbau und einfache, verständliche, transparente und digitale Prozesse. </p><h5>Neue Erwartungen an Versicherer </h5><p>Es ist nur nachvollziehbar, dass Kunden erwarten, dass auch ihre Dienstleister wie zum Beispiel die Versicherungsbranche auf diese veränderten Rahmenbedingungen reagieren und sie adäquat begleiten. Produktkonzepte und Zyklen müssen zulassen, dass sich in der Assekuranz Rahmenbedingungen innerhalb von zwei bis vier Wochen berücksichtigen lassen oder – wie beim Mischbetriebsmodell von andsafe – auch die hinzukommenden Risiken versichert sind. Es ist noch gar nicht so lange her, da waren Produktzyklen in den Gewerbeversicherungen von drei bis fünf Jahren marktadäquat. Ebenso gab es überwiegend den Ansatz des Einproduktmodells, das heißt, es wurde mit nur einer Produktvariante gearbeitet, die möglichst auf alle Fragestellungen die richtige Antwort über alle Vertriebskanäle gab. Die Flexibilität bei den Preisen wurde über entsprechende Nachlässe gewährt und der Tarif daher nur unregelmäßig bearbeitet. Aufgrund der geänderten und sich weiter ändernden Erwartungshaltung bei Kunden und Vermittlern wird diese Vorgehensweise künftig der Vergangenheit angehören.</p><p>Diesen Artikel lesen Sie auch in der AssCompact Sonderedition „Gewerbeversicherung“ und in unserem <a target="_blank" href="https://epaper.asscompact.de/asscompact-sonderedition-gewerbeversicheru…; target="_blank" >ePaper</a>.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Maksym Yemelyanov – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/689F8817-938A-434C-AE17-9FD0DD0C93A1"></div>

151794 Sun, 16 May 2021 09:29:08 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Start-up Shift erhält 220 Mio. Dollar frisches Kapital https://www.asscompact.de/nachrichten/start-shift-erh%C3%A4lt-220-mio-dollar-frisches-kapital

<p>Shift Technology, ein Anbieter von KI-basierten Software-as-a-Service-Lösungen zur Automatisierung und Optimierung von Entscheidungen in der Versicherungsbranche, hat eine Series-D-Finanzierungsrunde über 220 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Advent International, vertreten durch Advent Tech, und von Avenir sowie weiteren unterstützt. Auch die Teilnehmer der vorangegangenen Series-C-Finanzierungsrunde, Accel, Bessemer Venture Partners, General Catalyst und Iris Capital, sind erneut vertreten. </p><p>Mit der jüngsten Finanzierungsrunde steigen die Gesamtinvestitionen in das Start-up auf 320 Mio. US-Dollar und der Marktwert auf über 1 Mrd. US-Dollar. Mit dieser Investition will das Start-up seine Vision vorantreiben, das Kundenerlebnis der Versicherungsnehmer über eine breite Palette von Produkten hinweg durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Data-Science zu revolutionieren. </p><h5>Mit Software zur Betrugserkennung bekannt geworden</h5><p>Das Unternehmen war ursprünglich mit einer Software zur Betrugserkennung und zur Automatisierung der Schadensabwicklung bekannt geworden. Anfang 2021 präsentierte Shift Technology eine Lösung, die es Versicherern ermöglich, KI-basierte Technologie zur Automatisierung und Optimierung einer noch breiteren Palette kritischer Prozesse im Lebenszyklus von Policen anzuwenden. Über die Betrugserkennung und automatisierte Schadensabwicklung hinaus bietet die „Shift Insurance Suite“ auch KI-gestützte Lösungen in den Bereichen Underwriting und Compliance sowie zur Auslotung von Regressforderungen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben derzeit über 100 Kunden in 25 Ländern und hat bislang fast zwei Mrd. Schadensfälle analysiert. </p><p>Die neueste Investition will Shift dazu nutzen, seine Präsenz in den USA, Europa oder Asien weiter auszubauen. Global sollen die neuen Mittel für die Förderung von Forschung und Entwicklung genutzt werden. Jeremy Jawish, CEO und Mitbegründer von Shift Technology, erklärt. „Wir haben bisher erst die Spitze des Eisbergs dessen gesehen, was möglich wird, wenn KI-basierte Automatisierung und Optimierung für die kritischen Prozesse herangezogen werden, die dem Lebenszyklus einer Versicherungspolice zugrunde liegen.“ (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © ngad – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4CBB9E64-DFF0-4B37-8E7F-66D26D1814B0"></div>

151808 Sat, 15 May 2021 16:24:16 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
ARAG wächst in Deutschland deutlich https://www.asscompact.de/nachrichten/arag-w%C3%A4chst-deutschland-deutlich

<p>„Rechtsschutz ist ein Krisenprodukt. Die Kennzahlen zeigen: Wir liefern für unsere Kunden echte Mehrwerte und haben unser Geschäft im Griff. Die ARAG gewinnt signifikant neue Kunden hinzu und betreibt zugleich das operative Geschäft mit wachsender Profitabilität“, erläuterte Dr. Renko Dirksen, Vorstandssprecher der ARAG SE bei der Bilanzvorlage des ARAG Konzerns. Der Konzern steigerte eigenen Angaben zufolge im Jahr 2020 seine Bruttobeitragseinnahmen um 4,8% von 1,76 Mrd. Euro auf 1,85 Mrd. Euro. Inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften erzielte der Konzern eine Gesamtleistung von 1,87 Mrd. Euro. Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich deutlich um 13,8% und erreichte mit 112,0 Mio. Euro eine neue Rekordmarke. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 83,2 Mio. Euro. </p><h5>Reiseschutzbriefgeschäft bricht ein</h5><p>Trotz der Pandemiekrise wuchs der ARAG Konzern im Jahr 2020 in Deutschland deutlich. Hier stiegen die Beitragseinnahmen um 6,1% und lagen über dem Marktdurchschnitt. Das Wachstum im internationalen Geschäft fiel mit 3,1% eher moderat aus. Dies lag am naturgemäß starken Rückgang im anlassbezogenen Reiseschutzbriefgeschäft. Das internationale Rechtsschutzgeschäft legte hingegen mit einem Beitragsplus von 6,8% weiter zu. Ende 2020 hatte der ARAG Konzern insgesamt 10,5 Millionen Policen in seinem Bestand. Die Combined Ratio des Konzerns verbesserte sich weiter auf 87,6% nach 88,7% im Jahr 2019. Die Schadenaufwendungen lagen mit 935,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Durch das starke Beitragswachstum reduzierte sich die Konzern-Schadenquote damit deutlich von 53,5% auf 50,9%. Die Kostenquote erhöhte sich durch die dynamische Wachstumsentwicklung von 35,3% auf 36,7%. Das Kapitalanlageergebnis bewegte sich mit 78,5 Mio. Euro wieder auf dem Normalniveau der Vorjahre, nachdem der Wert aus 2019 aufgrund der sehr günstigen Marktentwicklung sowie Sondereffekten doppelt so hoch ausgefallen war. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag erwartungsgemäß mit 83,2 Mio. Euro klar unter dem durch Sondereffekte geprägten hohen Vorjahreswert von 119,9 Mio. Euro. Das Eigenkapital stieg leicht auf 574,2 Mio. Euro (Vorjahr: 558,1 Mio. Euro).</p><p>Das Rekordhoch der Beitragseinnahmen sei vor allem auf das starke Rechtsschutzsegment zurückzuführen. Hier lag das Beitragsplus in Deutschland bei 5,8% und im internationalen Geschäft bei 6,8%. Das Krankenversicherungssegment lieferte einen besonders starken Beitragszugewinn von 9,4%, hauptsächlich getragen durch die erfolgreichen neuen Krankenvollversicherungstarife. Das Kompositgeschäft verzeichnete einen Rückgang um 7,6%, hauptsächlich bedingt durch die Pandemie-Auswirkungen im internationalen Schutzbriefgeschäft.</p><h5>Ausblick </h5><p>Der sehr positive Geschäftsverlauf setzt sich laut ARAG im Jahr 2021 fort. Die Beitragseinnahmen stiegen im ersten Quartal um 7,4% auf 575,8 Mio. Euro (Vorjahr: 536,1 Mio. Euro). Damit verzeichnet der Konzern den historisch besten Jahresbeginn. Auf dem deutschen Markt stiegen die Einnahmen um 7,3%. Das Rechtsschutzgeschäft verbuchte hier ein Plus von 6,9%. Das Krankenversicherungsgeschäft setzt seinen dynamischen Wachstumskurs mit Mehreinnahmen von 11,3% fort. Das internationale Geschäft lieferte im ersten Quartal 8,5% zusätzliche Beiträge. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © onephoto – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7C94B955-18C6-4540-8E04-7397ED652379"></div>

151801 Sat, 15 May 2021 09:51:02 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Maßgeschneiderte Lösungen für den Einzelhandel https://www.asscompact.de/nachrichten/ma%C3%9Fgeschneiderte-l%C3%B6sungen-f%C3%BCr-den-einzelhandel

<h5>Ein Beitrag von Stephan Rathsack, Marktmanager Freie Vertriebe bei der SIGNAL IDUNA Gruppe</h5><p>Vom Schuhladen über das Bekleidungs­geschäft bis hin zum Elektronikshop: Einzelhändler tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter, ihre Waren, die Geschäftsräume und die Kunden im Laden und sind dadurch vielfältigen beruflichen Risiken ausgesetzt – nicht wenige davon können existenzbedrohend sein. Ein Brand im Lager, ein Einbruch nach Geschäftsschluss sind nur zwei Beispiele von Risiken, die einen Betrieb treffen können. Umfassender Versicherungsschutz ist für Einzelhändler deshalb unerlässlich. Doch muss die Absicherung auch auf die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs zugeschnitten werden. </p><h5>Jeder Betrieb ist anders</h5><p>Auf Passgenauigkeit legt die SIGNAL IDUNA bei ihren Versicherungslösungen im Gewerbe­bereich großen Wert, denn jeder Betrieb ist anders aufgestellt und es ist daher wichtig, genau das zu versichern, was notwendig ist. Für Makler gilt es in der Beratung, den jeweils individuellen Bedarf zu ermitteln und passende Lösungen aufzuzeigen. </p><p>Am Anfang steht dabei eine fundierte Analyse des Betriebs, bei der die Experten der SIGNAL IDUNA gerne unterstützen. Denn von der Betriebshaftpflichtversicherung über Sachversicherungen wie Inhalts-, Betriebsunterbrechungs- oder Glasversicherungen bis hin zu Transport- und technischen Versicherungen bekommen Händler von der SIGNAL IDUNA alles aus einer Hand. </p><h5>Individuelle Absicherung </h5><p>Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen des Einzelhandels mit einem Jahresnettoumsatz von bis zu 5 Mio. Euro hat die SIGNAL IDUNA den „SI Handelsschutz“ konzipiert. Das Multi-Risk-Konzept bietet Absicherung gegen die gängigsten Gefahren auf Umsatzbasis. Dabei hat der Versicherer Leistungspakete geschnürt, die sich flexibel an den jeweiligen Bedarf anpassen lassen. Risiken, die im jeweiligen Unternehmen nicht vorhanden sind, können einfach abgewählt werden. So müssen die Händler nicht für etwas bezahlen, was sie nicht benötigen. Bis 500.000 Euro Jahresnettoumsatz sind keine weiteren Angaben zum Kunden notwendig, darüber hinaus werden nur die Inhalts- und Warenwerte abgefragt, um risikogerechte Beiträge für das Sach-Paket sowohl für kleine als auch große Warenbestände zu gewährleisten. Die Versicherungssumme ist immer der angegebene Jahresnettoumsatz, maximal 5 Mio. Euro plus 25% Vorsorge.</p><p>Das Herzstück des SI-Handelsschutzes bildet die für die Existenzsicherung eines Betriebs essenzielle Haftpflichtversicherung. Das Haftpflichtpaket umfasst unter anderem die erweiterte Produkthaftpflicht, zudem sind Produktrückrufe und weltweites Handelsrisiko abgedeckt. </p><p>Das Sachpaket sichert neben anderem das Betriebsunterbrechungsrisiko ab sowie Elementarschäden, Glasbruch, Einbruchdiebstahl und Baustellenrisiko. Da bei Baustellen Parkplätze wegfallen und Kunden infolge von Absperrungen wegbleiben, bekommen Händler beim Baustellenschutz beispielsweise Kosten für Werbemaß­nahmen, die Anmietung von alternativen Geschäftsräumen oder Verkaufscontainern sowie die Gebühren für Online-Verkäufe erstattet. </p><p>Über das Unterwegs-Paket gibt es Versicherungsschutz für Beteiligungen an Ausstellungen und Messen. Weitere essenzielle Gefahren sind über die Pakete „Elektronik“, „Maschinen“, „Food“ und „Transport“ gedeckt.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Sicherheit mit Garantien --><h5>Sicherheit mit Garantien </h5><p>Werden die dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen zum Vorteil und ohne Mehr­­prämie geändert, so gelten die neuen Bedingungen mit sofortiger Wirkung und ohne Neuordnung auch für den bereits bestehenden Vertrag. Dafür sorgt die Innovations-Garantie. Mit der Top-Schutz-Garantie, einer Besserstellungsklausel, verringert sich das Beratungshaftungsrisiko für Vermittler. Bei einem Versichererwechsel profitieren Gewerbekunden zusätzlich von einer kostenfreien Differenzdeckung.</p><h5>Abmahnrisiko – Eine lästige Bedrohung</h5><p>Der Online-Handel boomt und hat infolge der Corona-Krise weiter an Fahrt aufgenommen. Wer als Einzelhändler seine Waren und Dienstleistungen auch online vertreibt, ist einer weiteren und oft unterschätzten Gefahr ausgesetzt: dem Abmahn­risiko. Nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gibt es eine regelrechte Abmahnindustrie: Abmahnvereine und spezialisierte Kanzleien, die ihr Geld damit verdienen, rechtliche Fehltritte auf gewerblichen Online-Präsenzen aufzuspüren und den Verantwortlichen daraufhin kostenträchtige Abmahnungen und Unterlassungserklärungen zu senden. </p><p>Wie ein Damoklesschwert schwebt das Abmahnrisiko über jedem Händler mit Internetpräsenz. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Fallstricke, die DSGVO, Wettbewerbs- und Urheberrecht enthalten, sind zahlreich und vielfältig. Schnell gerät ein Satz in die Produktbeschreibung, der juristisch abmahnbar ist. Oder die Datenschutzerklärung enthält eine Lücke. </p><h5>Abmahnschutz für Einzelhändler</h5><p>Für Einzelhändler mit Online-Aktivitäten hat die SIGNAL IDUNA eine entsprechende Lösung entwickelt: den SI-Abmahnschutz. Das Produkt besteht aus einer obligatorischen präventiven Prüfung. Dabei wird der Internetauftritt mithilfe eines maschinellen Tools geprüft, das AGB, Datenschutzerklärungen, Impressum und Widerrufsbelehrungen scannt. Dadurch bekommt der Händler Hinweise auf mögliche Schwachstellen auf seiner Website bzw. in seinem Online-Shop. Dies dient gleichzeitig der Risikoprüfung. </p><p>Die Versicherungslösung schützt den Kunden vor den finanziellen Folgen einer Online-Abmahnung auf der eigenen Website und im eigenen Webshop sowie bei Veröffentlichungen im Internet im Zusammenhang mit Produkten (z. B. bei Social Media). Optional lässt sich auch ein Schutz vor Abmahnungen für den Handel auf Plattformen wie etwa Amazon oder ebay abschließen. </p><h5>Die Leistungen im Überblick:</h5><ul><li>Veranlassung und Kostenübernahme für die rechtliche Prüfung der Abmahnung</li><li>Veranlassung und Kostenübernahme für Beratungen wegen Unterlassungserklärungen</li><li>Prüfung und Zahlung der Schadensersatz­forderungen</li><li>Ersatz der Gerichts- und Anwaltskosten</li><li>Ersatz der außergerichtlichen Abmahnkosten</li><li>Versicherungssumme bis 100.000 Euro, keine Selbstbeteiligung </li><li>Übernahme auch von außergerichtlichen Abmahnkosten </li></ul><h5>Unterstützung für Vermittler</h5><p>Vermittler können bei ihren Gewerbekunden punkten, wenn sie das Abmahnrisiko in der Beratung aktiv ansprechen und aufzeigen, dass es hierfür eine Absicherung gibt. Der Abschluss ist online möglich, inklusive automatisierter Risikoprüfung. Vermittler finden das Abschluss-Tool unter www.signal-iduna.de/abmahnschutz. Neben der Landingpage unterstützt SIGNAL IDUNA Vermittler auch mit Erklärvideos.</p><p>Diesen Artikel lesen Sie auch in der AssCompact Sonderedition „Gewerbeversicherung“ und in unserem <a target="_blank" href="https://epaper.asscompact.de/asscompact-sonderedition-gewerbeversicheru…; target="_blank" >ePaper</a>.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Rido – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F61D7BFF-2C1B-4A56-903C-2FBC0BC7C8C7"></div>

151795 Sat, 15 May 2021 09:13:13 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Podcast #110: Oliver, Riester-Rente, BU-Aufruhr https://www.asscompact.de/nachrichten/podcast-110-oliver-riester-rente-bu-aufruhr

<p>In Folge 110 des wir-zusammen-Podcasts erfahren die Hörer, was Patrick Hamacher von was-ist-versicherung? mit dem Baron Münchhausen zu tun hat. Außerdem begrüßt Patrick den Versicherungsmakler Oliver Mest im Interview. Oliver hat sich auf eine ganz besondere Zielgruppe spezialisiert: Zahnärzte. Im Interview verrät Oliver, wie er sein Geschäft erfolgreich aufgebaut hat, welche eklatanten Lücken es bei der Absicherung von Zahnarztpraxen gibt und wie Vermittler eine spezielle Zielgruppe ansprechen können. </p><p>Des Weiteren diskutieren Patrick und Dr. Rainer Demski von NewFinance über die Riester-Rente deren unsichere Zukunft. Der BdV fordert einen kompletten Neuanfang für die staatliche geförderte private Altersvorsorge. Im Anschluss geht es um eine Studie zum Thema BU von der Unternehmensberatung PremiumCircle und um eine Nachhaltigkeitsinitiative. </p><p>Die ganze Folge hier auf <a href="https://dkm365.de/podcast-110-oliver-riester-rente-bu-aufruhr/&quot; target="_blank" >DKM365.de</a>.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © DKM365</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8C853293-C234-4914-A813-4F8F7D9A0293"></div>

151806 Fri, 14 May 2021 14:46:54 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
Betriebsschließungsversicherung greift nur bei intrinsischer Gefahr https://www.asscompact.de/nachrichten/betriebsschlie%C3%9Fungsversicherung-greift-nur-bei-intrinsischer-gefahr

Ein Gaststättenbetreiber hatte seinen Betriebsschließungsversicherer dazu aufgefordert, ihm seinen coronabedingten Ertragsausfallschaden zu ersetzen, nachdem die Landesregierung von Schleswig-Holstein das Bundesland zum 18.03.2020 in den Lockdown geschickt hatte. Nach Ansicht des Gastronomen sei der Versicherer verpflichtet, ihm die entgangenen Erträge für die vertraglich festgelegte Dauer von bis zu 30 Tagen zu ersetzen. Der Versicherer sah sich jedoch nicht leistungspflichtig und verweigerte die Zahlung. Daraufhin klagte der Betreiber der Gaststätte gegen das Versicherungsunternehmen.

Feststellungsklage

Mit seiner Klage begehrte der Mann die Feststellung, dass der Versicherer zur Zahlung einer Entschädigung aus der Betriebsschließungsversicherung verpflichtet ist. Das Landgericht Lübeck hatte die Klage bereits abgewiesen und auch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Schleswig hatte der Gaststättenbetreiber keinen Erfolg.

Versicherungsschutz nur gegen intrinsische Gefahren

Das OLG entschied, dass der Gastronom keinen Anspruch auf Entschädigungszahlung erlangt hat. Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Verordnungen stellen nach Auffassung des Gerichts keinen Versicherungsfall dar. Die Auslegung der zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen habe ergeben, dass nur gegen solche Gefahren Versicherungsschutz bestehe, die aus dem einzelnen Betrieb selbst herrühren (intrinsische Gefahren) und aufgrund derer die zuständige Behörde eine konkrete, einzelfallbezogene Maßnahme zur Bekämpfung einer Infektionsgefahr erlässt, die aus dem konkreten Betrieb stammt. Betriebsschließungen hingegen, die aufgrund genereller gesellschafts- und gesundheitspolitischer Maßnahmen in einer pandemischen Ausnahmesituation ergriffen werden, seien nicht versichert.

Auch statische Verweisung spricht gegen Versicherungsschutz

Das Gericht merkte jedoch darüber hinaus auch an, dass dem Gaststättenbetreiber auch keine Entschädigungsleistung aus der Betriebsschließungsversicherung zustehen würde, selbst wenn es sich um eine intrinsische Gefahr handelte. Das liege daran, dass das Coronavirus in den Versicherungsbedingungen nicht genannt werde. Es handele sich jedoch um eine abschließende Aufzählung der Krankheitserreger und Infektionskrankheiten, gegen die Versicherungsschutz bestehe (statische Verweisung). Dementsprechend sei das neuartige Coronavirus nicht vom Versicherungsschutz abgedeckt.

Die Revision zum Bundesgerichtshof hat das Gericht ausdrücklich zugelassen.

OLG Schleswig, Urteil vom 12.05.2021 – 16 U 25/21

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151803 Fri, 14 May 2021 12:48:35 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement
AssCompact Gewerbe-Symposium mit gelungener digitaler Premiere https://www.asscompact.de/nachrichten/asscompact-gewerbe-symposium-mit-gelungener-digitaler-premiere

Das Gewerbegeschäft ist so vielfältig wie die Branchen, die es abzusichern gilt. Beim AssCompact Gewerbe-Symposium, das in diesem Jahr seine digitale Premiere feierte, konnten sowohl Einsteiger in das Gewerbesegment als auch Profis Impulse für die tägliche Praxis sammeln und sich in Live-Vorträgen über aktuelle Entwicklungen und Lösungen informieren. Die inhaltliche Gestaltung hatte in diesem Jahr gemeinsam mit den Partnern des Symposiums Thinksurance übernommen.

Im Gewerbesegment verändert sich viel

Es gibt rund 3,5 Millionen KMU in Deutschland. Viele Unternehmen befinden sich infolge der Corona-Krise in einem Wandel: Viele Kleinunternehmer versuchen, sich neue Einkommensströme zu erschließen, um das durch die Pandemie weggebrochene Geschäft zu kompensieren. Für Vermittler bedeutet dies, den bestehenden Versicherungsschutz zu überprüfen. Zugleich wächst die Anzahl der Mischgewerbe: Der Kiosk ist nun auch Paketannahmestelle. Diese Mischgewerbe zu erfassen und abzusichern, stellt ebenfalls eine neue Herausforderung im Vermittleralltag dar. Wie die Digitalisierung Maklern im Beratungsalltag helfen kann, um zugleich auch mehr Zeit für die Beratung zu gewinnen, verdeutlichte Sven Schönfeld, Chief Sales Officer der Thinksurance GmbH, in seinem Eröffnungsvortrag zum Auftakt des diesjährigen Gewerbe-Symposiums.

Von der Betriebsschließungsversicherung bis zur Verkehrshaftung

Die Bandbreite der Vorträge auf dem Gewerbe-Symposium war groß, entsprechend hoch war das Interesse der Branche über beide Tage hinweg. Das Themenspektrum am ersten Tag reichte von der Betriebsschließungsversicherung, die im Zuge des coronabedingten Lockdown aus ihrer Nische heraus ins öffentliche Interesse gerückt ist, über die Verkehrshaftungsversicherung im Zuge des boomenden Online-Handels bis hin zu den aktuellen Entwicklungen der industriellen Haftpflichtversicherung für den Mittelstand.

Auf der Zielgeraden: Eine Norm für die Beratung von Gewerbekunden

Mit dem Ziel einer transparenten, einheitlichen und neutralen Basisanalyse der finanziellen Situation von Gewerbekunden wird derzeit die DIN 77235 „Finanz- und Risikoanalyse für Freiberufler, Gewerbetreibende, Selbstständige und KMUs“ auf den Weg gebracht. Welche Chancen die neue Norm für Vermittler bietet, veranschaulichten Mathias Grellert, Senior Project Manager der DEFINO Institut für Finanznorm AG, und Dr. Wolfgang Kuckertz, Vorstand der GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung, in ihrem Eröffnungsvortrag zu Beginn des zweiten Weiterbildungstags. Dabei stellten sie klar, warum Vermittler über die neue Norm im Bilde sein sollten: Wer die Normen der eigenen Branche nicht kenne, für den sei es schwierig, hochwertige Beratung anzubieten.

Von D&O über Gebäudeschutz bis hin zu Absicherung für Kfz-Werkstätten

Die Vorträge im Anschluss widmeten sich der agilen Produktentwicklung von Versicherungen und wie Makler davon profitieren können, der D&O-Entscheiderhaftpflicht und der gewerblichen Gebäudeversicherung. Zum Abschluss der Veranstaltung ging es schließlich um den Absicherungsbedarf und Versicherungslösungen für die Kfz-Werkstattbranche. Und auch hier zeigt sich, dass die Tücke bzw. Deckungslücke wie so oft mitunter im Detail steckt und gerade im Gewerbegeschäft Beratung gefragt ist, aber auch entsprechendes Know-how seitens der Vermittler.

Reger Austausch mit Referenten und Branchenkollegen

Bereits während der Live-Vorträge wurde die Chatfunktion rege genutzt, um sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen, zu kommentieren und Fragen zu stellen. Gut besucht war außerdem der sogenannte „Breakout-Room“, in dem die Referenten zur gemeinsamen Nachbetrachtung und Diskussion über die fachlichen Themen im Anschluss ihrer Vorträge zur Verfügung standen.

Sonderedition und Schwerpunkt Gewerbeversicherung

Die Partner der Veranstaltung haben ihr Wissen zum Thema Gewerbeversicherung in einer Sonderedition von AssCompact zusammengestellt. Die Sonderedition Gewerbeversicherung ist auch als ePaper verfügbar. Zudem bündelt der Schwerpunkt „Gewerbeversicherung“ auf www.asscompact.de aktuelle Entwicklungen und neue Produktinfos aus diesem Segment. (tk)

Bild: © Urupong – stock.adobe.com

151804 Fri, 14 May 2021 12:41:18 +0200 AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft - AssCompact - Das Fachmagazin für Risiko- und Kapitalmanagement