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Unternehmensmeldungen

ARAG verkauft Lebensversicherungsgeschäft

Die Frankfurter Leben Gruppe erwirbt von der ARAG SE 92% der Aktien an der ARAG Lebensversicherungs-AG und übernimmt damit den Lebensversicherungsbestand des Versicherers. Die ARAG will damit die Risikopositionen im eigenen Portfolio verbessern und sich künftig auf Sach- und Krankenversicherungen fokussieren.

<p>Der ARAG Konzern ordnet seine Konzernstruktur neu und veräußert seine Anteile in Höhe von 92% an der ARAG Lebensversicherungs-AG an die Frankfurter Leben Gruppe, ein Run-off-Unternehmen, das bereits vor Kurzem den Lebensversicherungsbestand der Basler Leben übernommen hat.</p><p>„Abwarten ist kein Gebot der Stunde“, erklärte Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär der ARAG SE, bei der Bekanntgabe des Verkaufs. Und: „Die Zukunft unseres Hauses wird nicht in der Lebensversicherung entschieden.“</p><h5>Fokus auf Sach und Kranken</h5><p>Die ARAG will nun den Ausbau des Sach- und Krankenversicherungsgeschäfts in Deutschland forcieren sowie das Rechtsschutzgeschäft weiter internationalisieren. Die stärksten Entwicklungspotenziale sieht das Unternehmen dann auch außerhalb Deutschlands. </p><p>„Durch den Verkauf des Lebensversicherungsgeschäftes werden sich entscheidende Risikopositionen in unserem Portfolio verbessern“, erläuterte Dr. Paul-Otto Faßbender weiter. Die Veräußerung des Bestands ist eine Reaktion auf die anhaltende Niedrigzinsphase. Durch die Tiefzinsphase würden enorm viele Ressourcen im Segment der Lebensversicherung gebunden, die für die Weiterentwicklung der eigentlichen Zukunftsfelder der ARAG fehlen. „Diesen absehbaren Zielkonflikt mussten wir im Gesamtinteresse des Unternehmens lösen“, erklärt Dr. Paul-Otto Faßbender die Entscheidung. Altersvorsorgeprodukte will das Unternehmen aber weiterhin verkaufen. Künftig wird die ARAG mit der ALTEN LEIPZIGER kooperieren. Konkret werden die Vermittler der ARAG fondsgebundene Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Risikolebensversicherungen der ALTEN LEIPZIGER vermitteln.</p><h5>Frankfurter Leben führt Verträge weiter</h5><p>Bei dem Deal geht es um 322.000 Verträge mit 2,8 Mrd. Euro Kapitalanlagen und 220 Mio. Euro Beiträgen. Die Frankfurter Leben Gruppe versichert, dass diese Verträge mit unveränderten Bedingungen, Garantien und Konditionen weitergeführt werden. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3740E865-C563-4BB7-A269-250F025E511B"></div>

 

Hiscox kooperiert mit Expertenportal brainGuide

Zur Förderung des Wissensaustauschs zwischen Freelancern, Unternehmen und Fachexperten kooperiert der Spezialversicherer Hiscox ab sofort mit dem Expertenportal brainGuide. Auf dem Portal soll es nun Raum geben für spezifische Fragen rund ums Unternehmertum und zur Selbstständigkeit.

<p>Der Spezialversicherer für die IT-Branche Hiscox kooperiert ab sofort mit dem Expertenportal brainGuide. Ziel ist es, den Wissensaustausch zwischen brainGuide-Experten und Nutzern aus dem Unternehmensumfeld zu fördern. Dafür wird innerhalb des Online-Portals ein eigener Bereich aufgebaut, in dem Raum für spezifische Fragen rund ums Unternehmertum und zur Selbstständigkeit ist. </p><p>Über brainGuide können Nutzer künftig einfache Fachfragen in den Fachgebieten Management, Recht, IT, Steuern, Finanzen sowie Gesundheit stellen. Antworten erhalten sie zeitnah und kostenfrei von einem oder mehreren der mehr als 10.000 ausgewiesenen Experten, die Teil des brainGuide-Netzwerks sind. Zur Hiscox Wissensplattform auf brainGuide geht es <a href="http://answers.brainguide.de/&quot; target="_blank" >hier</a>. (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8BA4AE3F-A80E-417E-A203-110936E787F3"></div>

 

con.fee entwickelt Verbraucherportal für Honorarberatung

Die con.fee AG will Verbrauchern die Honorarberatung näher bringen und informiert nun im Internet unter www.honorarberatung-confee.de über die Beratungsform. Über eine Suchfunktion können Endkunden auch Honorar-Berater finden.

<p>Seit Neuestem können sich Verbraucher auf dem Internetportal <a href="http://www.honorarberatung-confee.de&quot; target="_blank" >www.honorarberatung-confee.de</a&gt; über die Honorarberatung informieren. Dargestellt werden dort sowohl die Beratungsform als auch Honorartarife. </p><p>Hinter dem Portal steht die confee.AG, die als Dienstleister bereits seit über elf Jahren Honorarberater unterstützt. So bietet das Unternehmen eine Beratungssoftware an und ermöglicht Beratern den Zugang zu Honorartarifen und speziellen Fondskonzepten. </p><h5>Suche nach Honorarberatern</h5><p>Unabhängige Finanzberater des con.fee Honorarberater-Netzwerks, die mit Hilfe einer Postleitzahlensuche selektiert werden können, präsentieren sich auf dem neuen Portal mit Beratungsschwerpunkten, Branchennews und halbstündigen Online-Seminaren. Darüber hinaus steht Besuchern eine Reihe interaktiver Analysetools zur Verfügung. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/870DD88C-F4B6-4DE9-8091-C6C6FB9BDCC0"></div>

 

AXA schließt Kooperationen mit InsurTechs

Ab sofort werden über die drei Plattformen www.friendsurance.de, www.getsafe.de und www.knip.de Versicherungslösungen von AXA angeboten. Zusätzlich zu diesen neuen Kooperationen ist AXA auf der Suche nach weiteren Partnern zur Entwicklung zukunftsfähiger Versicherungslösungen.

<p>AXA hat mit den digitalen Versicherungsmaklern Friendsurance, GetSafe und Knip Vertriebspartnerschaften geschlossen und hält Ausschau nach Partnern zur Entwicklung zukunftsfähiger Versicherungslösungen. Im Fokus der Kooperationen steht die Kundenorientierung. „Die Zusammenarbeit war naheliegend, denn unsere Ausrichtung ist dahingehend ähnlich. Wir beobachten den Markt der InsurTechs seit Langem intensiv und sehen, dass sich die Geschäftsmodelle deutlich professionalisieren. InsurTechs und etablierte Versicherer können viel voneinander lernen und aneinander wachsen“, so Jens Hasselbächer, Vorstand SUHK Privat und Vertrieb bei AXA Deutschland. Die Geschäftsmodelle seien zwar oftmals nicht radikal neu, digitale Versicherungsmakler seien aber beispielsweise ein ernstzunehmender zusätzlicher Kundeninteraktions- und Vertriebskanal, der an Bedeutung gewinnen wird. AXA kooperiert nach eigenen Angaben im Vertrieb ausschließlich mit InsurTechs, die die regulatorischen Anforderungen erfüllen und den qualitativen Ansprüchen im Sinne der Initiative „gut beraten“ gerecht werden.</p><p>GetSafe und Knip agieren als Versicherungsmanager bzw. digitale Versicherungsmakler und bieten die Möglichkeit, Versicherungsverträge papierlos zu verwalten. Der Online-Makler Friendsurance bietet seinen Kunden außerdem ein Peer-to-Peer-Versicherungsmodell, das Schadenfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt. Ab sofort werden über die drei Plattformen <a href="http://www.friendsurance.de&quot; target="_blank" >www.friendsurance.de</a&gt;, <a href="http://www.getsafe.de&quot; target="_blank" >www.getsafe.de</a&gt; und <a href="http://www.knip.de&quot; target="_blank" >www.knip.de</a&gt; Versicherungslösungen von AXA angeboten. (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/917170FA-DED6-4EC3-963F-A59588F25661"></div>

 

Zurich und DA Direkt unter einem Dach

Die Integration der Marke DA Direkt in die Muttergesellschaft Zurich soll bis 2018 erfolgen. Ein gemeinsames Pilotprojekt startet aber schon jetzt in Hamburg. Mit einem neuen Geschäftsstellen-Konzept will man lokal vor Ort die Produkte beider Versicherer anbieten.

<p>Zurich und DA Direkt haben ein neues Geschäftsstellen-Konzept entwickelt. Hierzu wurde die Geschäftsstelle an der Binnenalster in Hamburg renoviert und in die „Zurich DA Direkt Geschäftsstelle“ umgewandelt. Kunden und Interessenten erhalten damit erstmals Produkte beider Marken direkt unter einem Dach. Das neue Geschäftsstellen-Konzept ist ein Pilotprojekt der Zurich Gruppe Deutschland, in dessen Rahmen der Omnikanal-Vertrieb ausgebaut und die strategische Integration der Marke DA Direkt in die Muttergesellschaft Zurich vorangetrieben wird. Diese soll bis 2018 erfolgen. </p><p>„Mit dem neuen Konzept bündeln wir bereits jetzt die Vertriebskonzepte beider Marken unter einem Dach“, so Dr. Klaus Endres, verantwortlicher Zurich Vorstand für das Pilotprojekt. Bei dem neuen Konzept stehe insbesondere der Cross-Selling-Ansatz im Fokus. So ermögliche das Konzept den Kunden erstmals, Policen beider Versicherungen sowie auch ihrer Kooperationspartner zentral an einem Ort abzuschließen. Neben dem Zurich-Angebot rund um die Themen Altersvorsorge und Risikoabsicherung können sich Kunden zu Produkten der DA Direkt rund um Kfz, Unfall, Rechtsschutz und Hausrat beraten lassen. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Produkte von Kooperationspartnern abzuschließen, wie etwa Krankenzusatzversicherungen. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/506EA8DB-C80E-4E61-9EDD-9531108E9BE4"></div>

 

blau direkt und feelix öffnen Kooperation für Makler

blau direkt kooperiert mit der Finanz-App feelix. An den Pool angeschlossene Versicherungsmakler sollen nun über das InsurTech zu Neukunden kommen.

<p>Immer öfter gibt es Annäherungen und Kooperationen in Bezug auf Finanzplaner- und Versicherungs-Apps. Dies gilt sowohl für Maklerpool-Apps als auch für die jungen Start-up-Unternehmen. </p><p>Aktuell haben der Maklerpool blau direkt und die Finanzplaner-App feelix eine Kooperation bekanntgegeben, die Versicherungsmaklern neue Kunden zuführen soll. Demnach erhalten angeschlossene Makler von blau direkt die Möglichkeit, Zusatzeinkommen aus der Beratung von feelix-Kunden zu generieren. Makler können demnach zusätzlich als Handelsvertreter für feelix tätig werden. </p><h5>Konkurrent und Partner zugleich</h5><p>Dies erspare dem Makler Akquise-Tätigkeit und er könne seine Beratungskapazitäten effizienter ausschöpfen, heißt es vonseiten des Maklerpools. Bisher bestand eher umgekehrt die Gefahr, dass Makler Kunden verloren haben oder wieder zurückgewinnen mussten, nachdem diese bewusst oder unbewusst durch die Nutzung einer App eine neue Maklervollmacht an den digitalen (App-)Makler erteilt hatten. </p><p>Dass blau direkt und die angeschlossenen Makler in Konkurrenz zum Digitalmakler feelix stehen, sei den Unternehmen bewusst, heißt es in einer Pressenotiz. Erwartet wird deshalb auch Kritik aus der Branche heraus. Dennoch glaube man, dass die Kooperation das Potenzial berge, gegenseitig voneinander zu lernen und sich gegenseitig Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.</p><h5>Keine Maklervertragspflicht bei feelix</h5><p>Mit der Finanz-App feelix können Kunden Finanz- und Versicherungsverträge verwalten. Der Kunde kann dabei wählen, ob er – in einer Art Basisversion – seinen bisherigen Berater behalten will oder ob er zu feelix wechseln will, was die Premium-Variante darstellt. feelix ist als Versicherungsmakler registriert. Nachzulesen ist auf der Website, dass feelix keine direkten Finanzprodukte vermittelt und als anbieterunabhängige Beratungs- und Supportstelle tätig ist. Aus diesem Grund werden Daten an diverse Pools weitergegeben, darunter auch an blau direkt. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/DA8D4594-C329-41C2-A56C-6A98E0534D38"></div>

 

AXA Gruppe: Amtsantritt in Paris, Maßnahmen in Brüssel, Unsicherheit in Köln

Ambition 2020 heißt das Strategieprogramm der AXA-Gruppe. Die Umsetzung desselben hat Dr. Thomas Buberl bei seinem letztwöchigen Amtsantritt in Paris noch einmal betont. Fokus und Transformation sind die Stichwörter des Strategiepapiers, das auch Kostenersparnisse bis zu 2,1 Mrd. Euro bringen soll. In Belgien wurden am Montag diverse Maßnahmen bekanntgegeben. In Deutschland wird von Unsicherheit bei den Vermittlern berichtet.

<p>Dr. Thomas Buberl ist zum 01.09.2016 an die Spitze der AXA Gruppe gerückt und löst damit Henri de Castries ab, der in den Ruhestand geht. Das neue Strategieprogramm wurde jedoch schon im Juni 2016 vorgestellt. So soll beispielsweise die Eigenkapitalrendite gestärkt und den Erwartungen der Shareholder mehr Rechnung getragen werden. Ziel ist es auch, eine Solvency-II-Quote zwischen 170% und 230% zu erreichen. Zudem sollen 2,1 Mrd. Euro Kosten eingespart werden. </p><p>Wie konkret die Umsetzung ist, zeigte sich am Montag am Beispiel Belgien. Hier wurde bekannt, dass sich AXA aus der Kapitallebensversicherung zurückziehen, 200 Mio. Euro in die Digitalisierung investieren und bis 2018 die 4.000 Mitarbeiter um 650 reduzieren will. AXA Belgien will sich künftig auf die Schadenversicherung sowie die Rentenversicherung für Angestellte, Selbstständige und Privatkunden konzentrieren. Die AXA-Ergebnisse seien zwar aktuell solide, aber die Maßnahmen seien notwendig, damit AXA in Belgien Marktführer bleibe, heißt es dazu vonseiten des belgischen CEO Jef Van In.</p><p>Auch in Deutschland kam es am Montag zu Reaktionen. Im Newsletter des Versicherungsmonitors und im Online-Dienst des Versicherungsboten war etwa von Unsicherheit im deutschen AXA-Vertrieb zu lesen: Mit einem Schreiben aus dem deutschen Vorstand habe man deshalb versucht, die Vermittler zu beruhigen und Zweifel, dass digitale Vertriebsformen bei der AXA die Bedeutung des klassischen Vertriebs schmälern könnten, zu zerstreuen. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F4D7C8E5-09C8-444C-9DD5-BA3F015F6000"></div>

 

Versicherungsmakler Aon gründet eigene Versicherungsagentur

Der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions hat die One Underwriting Agency GmbH gegründet. Das neue Unternehmen tritt als Mehrfachagent am Markt auf und steht Aon als Partner auf der Versichererseite zur Verfügung.

<p>Der Versicherungsmakler Aon hat eine neue Versicherungsagentur gegründet. Die One Underwriting Agency GmbH wird als Managing General Agent (MGA) selbstständig im Markt agieren. „Das Ziel von One sind bessere Versicherungskonzepte, attraktive Konditionen und Top-Service für die Kunden“, sagt Onno Janssen, Chief Executive Officer (CEO) von Aon Risk Solutions (ARS) in Deutschland zu der Neugründung. Demnach wird One mit den Versicherern über eine Vielzahl kleiner Risiken verhandeln und diese gruppieren. „Dadurch kann die Agentur bessere Konditionen verhandeln, die Risiken besser managen und sie besser auf veränderte Bedarfe anpassen. Aufgaben wie die Vertragsadministration und die Regulierung oder Bearbeitung von Versicherungsschäden kommen bei One aus einer Hand. Für Kunden ergibt das ein Plus an Service und Geschwindigkeit“, sagt Onno Janssen.</p><p>Für Janssen ist die Agentur eine zusätzliche Möglichkeit, Versicherungsrisiken im Markt zu platzieren. „Wir sind als Makler verpflichtet, unsere Kunden bestmöglich zu beraten und dafür Angebote vom Versicherungsmarkt einzuholen. One ist also einer von mehreren Anbietern, die Aon seinen Kunden vorschlagen oder sogar empfehlen kann. Und dieser Anbieter steht uns exklusiv zur Verfügung.“ MGAs sind bei Aon Teil einer globalen Strategie und wurden unter anderem bereits in mehreren Ländern umgesetzt. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/068F249D-D1E1-4F1D-AD48-97970D7DFE68"></div>

 

GetSafe Versicherungsmanager hält Einzug in Bankenvertrieb

Der digitale Versicherungsservice GetSafe hat eine Kooperation mit der 1822direkt geschlossen, einer Tochter der Frankfurter Sparkasse. Deren Bankkunden können nun im Online-Banking-Bereich auf den digitalen Versicherungsservice zugreifen. Damit startet ein neues Modell in der Bancassurance.

<p>Das InsurTech GetSafe und der Direktbankinganbieter 1822direkt, ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse, arbeiten ab sofort zusammen. Für die Bankkunden der 1822direkt bedeutet dies, dass sie im Online-Banking-Bereich auf den digitalen Versicherungsmanager von GetSafe zugreifen und dort ihre Versicherungsverträge digital verwalten können. Zudem analysiert GetSafe regelmäßig den Versicherungsschutz der Kunden und bietet Alternativen oder Ergänzungen an. Das Unternehmen ist als Versicherungsmakler registriert.</p><p>Für GetSafe ist dies ein erster Schritt in Richtung Bankenkooperation. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der 1822direkt einen innovativen Direktbankinganbieter gefunden haben, der mit uns gemeinsam ein neues Modell in der Bankassurance umsetzt. Das weltweit erste InsurTech StartUp zu sein, das eine so umfängliche Integration mit einem Finanzdienstleister realisiert, ist ein tolles Signal”, kommentiert Christian Wiens, Gründer und CEO von GetSafe die Kooperation. Manfred Weinel, Geschäftsführer der 1822direkt betont, dass man mit dem neuen Angebot einen weiteren Mehrwert für die Kunden schaffen wolle. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/55EAB367-6EF1-4BF4-9794-BB465E4B9696"></div>

 

„Ein effizienter Betrieb ist die Herausforderung für Vermittlerbetriebe“

Die Kassel GmbH, Zweiter beim „Unternehmer-Ass 2016“, hat eine klare Betriebsstruktur mit detaillierter Aufgabenverteilung. Noch mehr Effizienz verspricht sich das Unternehmen durch die Weiterentwicklung von Prozessen und Schnittstellen.

<p class="frage"><b>Herr Kassel, w&uuml;rden Sie uns bitte kurz Ihr Maklerb&uuml;ro vorstellen? </b></p>
<p>Der Ursprung des Unternehmens ist die T&auml;tigkeit meines Vaters Helmut Kassel f&uuml;r die ALBINGIA &ndash; heute AXA &ndash; seit dem Jahr 1965. Die Kassel GmbH &ndash; Versicherungsmakler gr&uuml;ndeten wir im Jahr 2005. Von Beginn an stark regional fokussiert, umfasst unser Angebot die komplette Versicherungspalette vom Kommunalgesch&auml;ft bis zum Mittelstand und von der Privathaftpflicht bis zur Cyberpolice. Gef&uuml;hrt wird das Unternehmen von meinem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerkollegen Bernd M&uuml;ller und mir.</p>
<p class="frage"><b>Wie viele Mitarbeiter haben Sie und wie sind grob die Aufgaben verteilt? </b></p>
<p>Unser Team umfasst 18 Personen, darunter sind sechs Teilzeitbesch&auml;ftigte und ein Auszubildender. Sieben Personen f&uuml;llen &uuml;berwiegend die Rolle des Kundenbetreuers aus. Alle Aufgaben haben wir Rollen-Profilen zugeordnet: Betreuer, Sachbearbeiter, Buchhaltung, Projektleitung usw. Mitarbeiter k&ouml;nnen gleichzeitig in verschiedenen Rollen arbeiten. Ein Sachbearbeiter kann bei einigen Kunden schon die Rolle des Betreuers &uuml;bernehmen und sich so weiterentwickeln.</p>
<p class="frage"><b>Wir wollen uns speziell die Organisation und das Zusammenspiel zwischen Innendienst und Au&szlig;endienst ansehen. Wie sind die Verantwortlichen aufgeteilt &ndash; nach Sparten? </b></p>
<p>Das Zusammenspiel zeigt sich am einzelnen Klienten und ist nicht spartenbezogen. Der Betreuer f&uuml;hlt sich verantwortlich f&uuml;r die Kundenbeziehung und der Sachbearbeiter f&uuml;r die Prozesse. So entsteht folgender innerbetrieblicher Dialog: Der Betreuer kann sagen: &bdquo;Frau Musterfrau ben&ouml;tigt den Kundenspiegel auf gr&uuml;nem Papier und die Altersvorsorge schlie&szlig;en wir aus dem Betreuungs&shy;umfang aus.&ldquo; Hingegen kann der Sachbearbeiter sagen: &bdquo;Ohne die notwen&shy;digen Angaben auf dem Risikofrage&shy;bogen kann ich kein Wohngeb&auml;ude rechnen und bei dem KT fehlt noch die Beratungsdokumentation.&ldquo; Der Vorteil f&uuml;r die Kunden ist das altbew&auml;hrte Vier-Augen-Prinzip. Die Sachbearbeiter betreuen aufgrund von Berufserfahrung und Qualifikation nat&uuml;rlich unterschiedliche Kundenprofile, hier kommt es zur &uuml;blichen Privat- und Gewerbe&shy;differenzierung.</p>
<p>Daneben entwickeln sich zentrale Dienste wie zum Beispiel die Buch&shy;haltung, das Scannen, die Pflege der Versichererportale, Listenbearbeitung und das Terminieren. Dadurch k&ouml;nnen Aufgaben geb&uuml;ndelt werden.</p>
<p>Bez&uuml;glich der Sparten haben wir eine Aufteilung auf Betreuerebene. Jutta Heinrich-Reichel ist beispielsweise Expertin f&uuml;r Krankenversicherungen, ich f&uuml;r gewerbliche Versicherungen. Hat einer meiner Klienten einen Bedarf f&uuml;r eine Krankenversicherungsberatung, nimmt Frau Heinrich-Reichel den Termin wahr. Geht es um tiefer gehende gewerbliche Fragestellungen bei Kunden, die Frau Heinrich-Reichel betreut, analysiere ich den Bedarf des Klienten. Diese gemeinsame Betreuung von Klienten ist emotional erleichtert, da keiner bei uns Abschlusspro&shy;visionen bekommt. Alle Mitarbeiter haben ein solides Festgehalt. Somit stehen immer der aktuelle Klienten&shy;bedarf und die fachlichen Neigungen im Vordergrund.</p>
<p class="frage"><b>Was bedeutet diese Aufteilung dann noch einmal kurz gefasst in der Zusammenarbeit mit den Kunden?</b></p>
<p>Jeder Kunde hat einen festen Betreuer und kennt in der Regel auch seinen festen Sachbearbeiter. So erreichen die Kunden telefonisch immer einen Mitarbeiter, der sich in seinen Vertr&auml;gen auskennt. Bei besonderen Fachfragen kann auf die Kompetenz des gesamten Teams zur&uuml;ckgegriffen werden.</p>
<p class="frage"><b>Und was hei&szlig;t das f&uuml;r die Zusammenarbeit mit den Produktgebern?</b></p>
<p>Die Termine mit den Maklerbetreuern werden nicht immer ausschlie&szlig;lich von der Gesch&auml;ftsleitung wahrgenommen. Geht es um Produktinformationen, sind die entsprechenden spartenverantwortlichen Betreuer besser am Platz. Die Courtageabrechung und die Pflege der Zusammenarbeitsvereinbarungen liegen komplett in der Buchhaltung.</p>
<p class="frage"><b>Wie sieht es mit der Festlegung von Arbeitsprozessen aus? Wie digital sind Sie hier aufgestellt?</b></p>
<p>Zurzeit ist die Papier-Kladde mit handschriftlich ausgef&uuml;lltem Formblatt &ndash; Laufzettel &ndash; noch der meist genutzte interne Arbeitsprozess. Allerdings bereiten wir gerade alles vor, um innerhalb des MVPs mit elektronischen Vorg&auml;ngen zu arbeiten. Post wird, wenn m&ouml;glich, aus den Portalen der Versicherer heruntergeladen, der Rest t&auml;glich en bloc eingescannt und digital an die Sachbearbeiter verteilt. Die BiPRO-Schnittstellen nutzen wir zwischen MVP und beispielsweise dem VEMA Portal.</p>
<p class="frage"><b>Sie haben beim Unternehmer-Ass in der Kategorie Makler aktuell den 2.&nbsp;Platz belegt. Dazu herzlichen Gl&uuml;ckwunsch! Welche Merkmale wurden hier herausgehoben?</b></p>
<p>Ich glaube, wir haben damit gepunktet, dass wir als traditionell und regional aufgestellter Versicherungsmakler ohne explizite Zielgruppenausrichtung gut aufgestellt sind. Unsere Kunden wollen wir sp&uuml;rbar entlasten und f&uuml;hlen uns als die externe Versicherungsabteilung unserer Kunden. Aus R&uuml;ckschl&auml;gen, wie dem Verlust von langj&auml;hrigen Mitarbeitern, haben wir gelernt. Mithilfe der DIN EN ISO 9001 Zertifizierung sind wir jetzt so organisiert, dass die Prozesse klar sind und neue Mitarbeiter schnell eingearbeitet werden k&ouml;nnen.</p>
<p class="frage"><b>Wo sehen Sie f&uuml;r Ihr Unternehmen und Maklerb&uuml;ros allgemein die gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen, die es in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zu bew&auml;ltigen gibt?</b></p>
<p>Ein effizienter Betrieb, der dem Vertrieb Raum schafft, dies ist die Herausforderung f&uuml;r Vermittlerbetriebe. Aktuell nimmt diese Spannung exponentiell zu. Dokumentationsvorschriften, steigende Kundenerwartungen und damit ein steigendes Haftungspotenzial kennen wir. Nun wollen viele Dienstleister &ndash; von Vergleichsprogrammen angefangen, &uuml;ber Informationsaufbereiter bis hin zu der Umsetzung der BiPRO-Normen im MVP &ndash; helfen, den Anforderungen gerecht zu werden. Doch die Auswahl und Implementierung dieser Tools schafft neue Anforderungen und macht die Arbeit f&uuml;r den einzelnen Mitarbeiter oft komplexer. Hier f&uuml;r seinen Betrieb die richtigen Tools heraus&shy;&shy;zufiltern und nicht unn&ouml;tig Zeit mit zu vielen Optionen zu verbringen, ist meines Erachtens ein Schl&uuml;ssel zum Erfolg. Dies wird aber nur den gr&ouml;&szlig;eren Betrieben gelingen, die f&uuml;r solche internen Projekte genug Ressourcen haben.</p>
<p class="frage"><b>Welche Ver&auml;nderungen planen Sie f&uuml;r Ihr Unternehmen?</b></p>
<p>Wir werden unsere Prozesse kontinuierlich weiter ver&shy;bessern und die zunehmenden M&ouml;glichkeiten der BiPRO-Schnittstellen zeitnah nutzen. Daneben bereiten wir uns darauf vor, kleineren Vermittlern, die den wachsenden Anforderungen nicht mehr gewachsen sind, in unserem Unternehmen eine Heimat zu geben.</p>
<p><em>Urspr&uuml;nglich erschienen im <em>Sonderthema &bdquo;Organisation: Innendienst &amp; Au&szlig;endienst&ldquo; in</em> AssCompact 08/2016 (S.98/99). </em></p>
<p><em>Arnd Kassel hat zusammen mit </em><em>Hartmut Hame, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter der apricot GmbH, und Moderator Axel Link das Thema &bdquo;Organisation: Innendienst &amp; Au&szlig;endienst&ldquo; auch in einem AssCompact TV Experten-Talk beleuchtet. Zur Sendung gelangen <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/asscompact-tv-experten-talk-organ…; target="_blank">hier</a>.</em></p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/FF5669B7-8294-487A-BBFC-F3BF22B11F86"></div>