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Unternehmensmeldungen

Allianz Ausschließlichkeitsvertrieb steht vor Neustrukturierung

Die Allianz hat angekündigt, die Zahl ihrer Geschäftsstellen in Deutschland zu senken, um Kosten zu sparen. Gleichzeitig investiert die Allianz im Ausschließlichkeitsvertrieb in Digitalisierung und Qualifizierung.

<p>Die Allianz Deutschland sieht Anpassungsbedarf im Ausschließlichkeitsvertrieb und reagiert mit einer Wachstums- und Kosteninitiative. Demnach investiert der Versicherer in den Bereichen Digitalisierung und Beratungsqualität bei seinen rund 8.400 Vertretern in Deutschland und plant gleichzeitig die Vertriebskosten durch eine Straffung der Geschäftsstellenstruktur und die Neuordnung des Spezialvertriebs zu senken.</p><p>So soll ein rascher Ausbau der „digitalen Agentur“ erfolgen, womit die Sichtbarkeit der Vertreter im Netz erhöht und der Kundenkontakt durch Facebook &amp; Co., Online-Terminvereinbarung sowie Videoberatung verstärkt werden sollen. Die Investitionen in die digitale Agentur sind Teil des zusätzlichen Budgets der Allianz Deutschland für den Bereich Digitalisierung. Dieses beträgt für die nächsten drei Jahre 80 bis 100 Mio. Euro. Zudem investiert die Allianz in eine Qualifizierungsoffensive für ihre Vermittler. Dabei stehen die Themen Altersvorsorge und Pflege im Mittelpunkt. </p><h5>Kosteneinsparungen durch neue Vertriebsstruktur</h5><p>Gleichzeitig will die Allianz ihre Vertriebskosten um insgesamt rund 40 Mio. Euro pro Jahr senken. Davon betroffen seien rund 360 Mitarbeiter, vor allem in Führungs- und Betreuungsfunktionen, so der Marktführer. Die Zahl der bundesweiten Geschäftsstellen zur Betreuung der Vertreter soll zum 01.01.2016 von derzeit 88 auf 60 reduziert werden. Die flächendeckende Präsenz der Vertreter bleibe dabei unverändert, erklärt die Allianz, so würde sich auch für die Kunden nichts ändern. Zudem will die Allianz ihren Spezialvertrieb neu aufstellen und in der Region Nordost Stellen abbauen. Alle Personalmaßnahmen sollen ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gehen. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/67267463-EF24-40BE-9E17-845F69BBB1BB"></div>

 

Continentale mit eigener Unterstützungskasse

Die Continentale hat ihren Kooperationspartner VIFA Unterstützungskasse GmbH übernommen und in Continentale Unterstützungskasse GmbH (CUK) umbenannt.

<p>Der Continentale Versicherungsverbund kann jetzt in der betrieblichen Altersversorgung auf eine eigene Unterstützungskasse zurückgreifen. Die Continentale übernahm ihren bisherigen Kooperationspartner, die VIFA Unterstützungskasse GmbH in Berlin, und hat das Unternehmen in Continentale Unterstützungskasse GmbH (CUK) umbenannt. </p><p>Mit dem Durchführungsweg Unterstützungskasse in der betrieblichen Altersversorgung bleiben Aufwendungen des Arbeitgebers in unbegrenzter Höhe steuer- und sozialabgabenfrei. Darüber hinaus kann bei der Entgeltumwandlung in Kombination mit einer Direktversicherung oder Pensionskasse die staatliche Förderung zweimal ausgeschöpft werden. Die Unterstützungskassenzusage bleibt – im Unterschied zu einer Pensionszusage – bilanzneutral und kann somit auch dort eingerichtet werden, wo die Direktversicherung bereits ausgeschöpft ist oder gar nicht eingesetzt werden kann. </p><p>Bezüglich der Übernahme der VIFA Unterstützungskasse GmbH hat die Continentale bekanntgegeben, dass für die bisherigen Kunden alle Rechte gewahrt bleiben. Mitarbeiter sind nicht betroffen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/874A6ACA-291E-483F-8792-209B62068081"></div>

 

Generali Deutschland baut gründlich um

Die Generali hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um ihr Deutschland-Geschäft wettbewerbsfähiger zu machen. Demnach soll eine Holding künftig die Aktivitäten der Konzerngesellschaften führen. Die Digitalisierung soll vorangetrieben werden und in der Lebensversicherung werden klassische Angebote aussortiert.

<p>Die Generali richtet ihr Geschäft in Deutschland neu aus. Mit verschiedenen Maßnahmen will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit stärken. Organisatorisch soll demnach die Generali Deutschland Holding mit der Generali Versicherung und der Generali Leben in der neuen Gesellschaft Generali Deutschland AG mit Sitz in München zusammengeführt werden. Die neue Einheit soll durch eine sogenannte Matrixorganisation das Geschäft aller deutschen Gesellschaften steuern. Die Vertriebe sollen zudem weiter fokussiert werden. Dabei wird sich die Generali als Mehrspartenversicherer für Leben und Schaden/Unfall weiter an Agenten und Makler richten. </p><p/><p>Zusammen mit der Neuausrichtung soll auch die IT-Architektur gestrafft werden, Kernprozesse sollen vollständig digitalisiert werden. Jedes Unternehmen der Generali in Deutschland soll seinen Kundendienst stärker individualisieren. Gleichzeitig werden die Back-Office-Tätigkeiten ohne Kundenkontakt, die derzeit sehr fragmentiert sind, auf Landesebene in die Generali Deutschland Services integriert, um Größen- und Standortvorteile zu nutzen. Zudem soll auch das Schadenmanagement effizienter organisiert werden. </p><h5>Weniger klassische Lebensversicherung</h5><p>Das deutsche Modell des Lebensversicherungsgeschäfts wird zudem umgestaltet. Die Gruppe wird das klassische Angebot, das bisher hauptsächlich von der Generali Leben betrieben wurde, reduzieren. Dagegen soll das Angebot an fondsgebundenen Versicherungen, hybriden Sparprodukten und Risikoversicherungen verstärkt werden. Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge will die Gruppe weiterhin selektiv mit traditionellen Produkten tätig sein und das Neugeschäft sowie das Cross Selling mit Risiko- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ausbauen. </p><h5>Neue Aufstellung des Vorstandsteams in Deutschland</h5><p>Der Umbau hat auch personelle Veränderungen zur Folge. So soll die Generali Deutschland AG zukünftig durch einen sechsköpfigen Vorstand gesteuert werden. Drei neue Vorstände wurden dazu in die neue Holding bestellt: Claudia Andersch, derzeit Vorstand der CosmosDirekt, wird Country Chief Life and Health Officer. Monika Sebold-Bender, derzeit Vorstand der Generali Versicherungen, wird neuer Country Chief P&amp;C Officer und Ulrich Caspar Nießen wird in die Generali Gruppe als Country Head of HR eintreten. Zusammen mit dem Country CFO Torsten Utecht und dem Country COO Rainer Sommer sowie dem CEO Giovanni Liverani sei die Aufstellung des Holding-Vorstands abgeschlossen, heißt es vonseiten des Unternehmens. Auf der Ebene der Konzerngesellschaften soll – nach der Ernennung von Christoph Schmallenbach zum neuen CEO der AachenMünchener – Jochen Petin, bislang CEO der Badenia, neuer Vorstandsvorsitzender der Central Krankenversicherung werden. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A9E42535-934F-4BBC-9F2D-10404EEB4ACD"></div>

 

Augsburger Aktienbank übernimmt netbank

Die netbank AG wird von der Augsburger Aktienbank (AAB) übernommen. In dem Erwerb sieht die AAB eine ideale Möglichkeit, das B2C-Geschäft auszubauen und die eigene Positionierung im B2B-Banking sinnvoll zu ergänzen. Beide Institute sollen unabhängig voneinander weitergeführt werden.

<p>Die AAB erwirbt die Hamburger netbank AG. Vorbehaltlich der entsprechenden Zustimmung durch die zuständigen Behörden, insbesondere der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), wird die Übernahme in den nächsten Wochen vollzogen. Die bisherigen Eigentümer der netbank veräußern und übertragen 100% der Anteile an die AAB. Ein Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht.</p><h5>Sinnvolle Ergänzung</h5><p>In dem Erwerb sieht die AAB eine ideale Möglichkeit, das B2C-Geschäft auszubauen und die eigene Positionierung im B2B-Banking sinnvoll zu ergänzen. „Unsere beiden Häuser ergänzen sich ideal“, erläutert Lothar Behrens, Sprecher des Vorstands der AAB: „Nach dem Zusammenschluss werden wir unsere Dienstleistungen gemeinsam für rund 400.000 Kunden erbringen. Damit machen wir einen deutlichen Schritt nach vorne.“ </p><h5>Synergieeffekte und Effizienzgewinne</h5><p>Laut AAB-Vorstand Joachim Maas werden beide Institute unabhängig voneinander weitergeführt. Perspektivisch sollen Synergieeffekte und Effizienzgewinne zum Vorteil der Kunden realisiert werden. Auch die Vorstände der netbank, Natascha Klimek und Peer Teske, sehen große Chancen in der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Wirken mit dem neuen Eigentümer. Aus der Verbindung der beiden Schwerpunkte in den Bereichen B2B und B2C erwachsen spannende Perspektiven für die heutigen als auch potenzielle neue Kunden.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/363E99C1-CC94-485D-89AC-F5DBBBE8B88F"></div>

 

Pioneer Investments und Santander Asset Management fusionieren

Pioneer Investments und Santander Asset Management schließen sich zusammen. Das hat Pioneers Muttergesellschaft Unicredit heute bekanntgegeben. Dadurch entsteht ein europäischer Branchenriese mit insgesamt 400 Mrd. Euro Assets und Management.

<p>Unicredit hatte bereits im Herbst 2014 bekanntgegeben, dass sie sich von der Tochter Pioneer Investments trennen will. Nun ist der Teilverkauf fix. Die italienische Bank hat bekanntgegeben, dass sie die Pioneer Investments mit Santander Asset Management fusionieren will. Zusammen wird die neue Gesellschaft rund 400 Mrd. Euro Kundenvermögen verwalten.</p><h5>Name bleibt erhalten</h5><p>Am Namen soll festgehalten werden. Auch das neue Unternehmen wird Pioneer Investments heißen. Firmenchef wird der derzeitige Vorstandschef von Santander Asset Management, Juan Alcaraz. Giordano Lombardo, derzeit Vorstands- und Investmentchef von Pioneer Investments, wird Investmentchef der neuen Gesellschaft.</p><h5>Paritätische Aufteilung</h5><p>Laut der Nachrichtenagentur Dow Jones spült Unicredit der Zusammenschluss rund 1,1 Mrd. Euro in die Kassen. Das US-Geschäft bleibt in der Gesellschaft und gehört zukünftig je zur Hälfte Unicredit und den Private-Equity-Firmen Warburg Pincus und General Atlantic, die an SAM beteiligt sind. Die Tätigkeiten außerhalb der USA werden zu je einem Drittel auf Unicredit, Santander sowie auf die beiden Beteiligungsgesellschaften verteilt. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4B27E3E5-DF51-4509-BDCC-2924D7C8AA2F"></div>

 

LHI Leasing wechselt den Besitzer

Die langjährigen Geschäftsführer Oliver Porr, Robert Soethe, Jens Kramer und Peter Kober übernehmen die LHI Leasing GmbH. Die bisherigen Gesellschafter Landesbank Baden Württemberg und Norddeutsche Landesbank bleiben der Gruppe als Kreditgeber weiterhin verbunden.

<p>Die LHI Leasing GmbH bekommt neue Besitzer. Mit Oliver Porr, Robert Soethe, Jens Kramer und Peter Kober werden vier Geschäftsführer künftig auch Eigentümer ihrer Gesellschaft. Hierfür werden sie die eigens dafür neu gegründete LHI Holding GmbH übernehmen. Das Quartett verfügt zusammen über mehr als 60 Jahre Erfahrung im Unternehmen. Jeder Gesellschafter der LHI Holding GmbH ist mit jeweils 25% beteiligt. </p><h5>Vollzug im Mai 2015</h5><p>Die juristische Umsetzung des Eigentümerwechsels soll nach Vorlage aller aufsichtsrechtlichen Genehmigungen im Mai 2015 vollzogen werden. Der Erwerb durch das LHI-Management sichere das komplette Know-how. Die bisherige Strategie wird unverändert fortgeführt. „Die Kontinuität, die der LHI über Jahre Stabilität und Erfolg gesichert hat, bleibt auch nach der Trennung von den Gesellschafterbanken erhalten. Die risikoaverse Geschäftspolitik der LHI wird weitergeführt“, kommentiert Oliver Porr, Sprecher der Geschäftsführung. </p><h5>Gesellschafterbanken bleiben Kreditgeber</h5><p>Die bisherigen Gesellschafterbanken Landesbank Baden Württemberg und Norddeutsche Landesbank sollen der LHI-Gruppe als Kreditgeber weiterhin verbunden bleiben. LHI ist als Investment- und Assetmanager mit Kernkompetenz im Immobilienbereich aktiv. Für 2015 wird ein Neugeschäftsvolumen von rund 1 Milliarde Euro angestrebt. Darüber hinaus ist LHI im Bereich strukturierter Finanzierungen aktiv. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EC0A423E-22D4-4049-8A0C-7B12E543EA07"></div>

 

Standard Life künftig ohne Garantieprodukte

Standard Life Deutschland konzentriert sich nur noch auf Fondspolicen. Ab nächster Woche wird der britische Versicherer keine Garantieprodukte mehr anbieten. Als Grund führt Standard Life an, dass Produkte mit Garantien unter den veränderten Kapitalmarktbedingungen weder heute noch in Zukunft zufriedenstellende Lösungen für die Kunden sind.

<p>Standard Life Deutschland ver&auml;ndert sein Produktangebot. Der britische Versicherer wird sich in Deutschland und &Ouml;sterreich k&uuml;nftig auf fondsgebundene Vorsorgeprodukte ohne Garantien konzentrieren. Das bedeutet das Ende der With-Profit-Produktfamilie &bdquo;Freelax&ldquo; im Neugesch&auml;ft. With Profits sind Garantieprodukte nach britischer Art. Als Termin f&uuml;r die Produktwende nennt der Versicherer den 20.04.2015. F&uuml;r Bestandskunden soll diese &Auml;nderung jedoch keine Auswirkungen haben.</p>

<p>Zu der Entscheidung erkl&auml;rt Dr. Claus Mischler, Head of Customer Solutions bei Standard Life Deutschland: &bdquo;Kunden wollen hinsichtlich ihrer Altersvorsorge doppelte Sicherheit: zum einen die Sicherheit, ihr Sparziel zu erreichen, zum anderen die Sicherheit, ihre Kaufkraft auch in Zukunft zu erhalten. In der Vergangenheit konnten ihnen Produkte mit Garantien eine zufriedenstellende L&ouml;sung bieten. Doch unter den ver&auml;nderten Kapitalmarktbedingungen ist dies weder heute noch k&uuml;nftig m&ouml;glich.&ldquo; Er h&auml;lt aktiv gemanagte Fondspolicen f&uuml;r die bessere L&ouml;sung. Ausgebaut werden sollen deshalb die fondsgebundenen Produkte &bdquo;Maxxellence Invest&ldquo; und &bdquo;ParkAllee&ldquo;.</p>

<p>Die Fondspolice &bdquo;Maxxellence Invest&ldquo; ist seit drei Jahren am Markt. W&auml;hlbar sind hier verschiedene Fondsmotoren wie etwa der Standard Life Global Absolute Return Strategies Fund (GARS), die Palette der MyFolio-Fonds oder auch ein Sicherungskonzept namens Capital Security Management (CSM). &bdquo;ParkAllee&ldquo; wiederum ist ein Einmalbeitragsprodukt f&uuml;r die Zielgruppe 50plus. (bh)</p>
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BVSV findet Kooperationspartner für den Bereich Vorsorgevollmachten

Der Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen e.V. BVSV nimmt sich nun auch dem Thema Vorsorgevollmachten an und kooperiert dazu mit der DV Deutsche Vorsorgedatenbank. Diese stellt entsprechende Vollmachten zur Verfügung und sorgt für die Lagerung und jederzeitige Verfügbarkeit der Dokumente.

<p>Der BVSV vertritt die Interessen von Sachverständigen im Versicherungswesen, bietet entsprechende Ausbildungen – auch für Makler – an und erweitert stetig sein Netzwerk rund um versicherungsnahe Dienstleistungen. Mit der DV Deutsche Vorsorgedatenbank AG hat der Verband nun einen neuen Partner gefunden. Dieser stellt in einem Standardpaket Vorsorgeverfügungen zur Verfügung oder vermittelt auch weitergehende Vollmachten über eine Anwaltskanzlei. Die sichere Lagerung und ständige Verfügbarmachung der Originalunterlagen in Verbindung mit der Registrierung im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer gehört ebenfalls zum Service des Unternehmens. Da Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in der Bevölkerung immer mehr Bedeutung erlangen, aber noch viele Unsicherheiten bestehen, bietet sich in dem Zusammenhang auch für Versicherungsmakler die Möglichkeit, dieses Geschäftsfeld für sich zu entdecken.</p><p>Durch die Kooperation macht der BVSV die Möglichkeiten, die durch die DV Deutsche Vorsorgedatenbank AG geschaffen wurden, seinen Mitgliedern zugänglich. Darüber hinaus sollen auch weitere Interessierte angesprochen werden. </p><p>In AssCompact 05/2015, die in der ersten Maiwoche erscheint, erfahren Sie im Interview mit dem BVSV-Vorsitzenden Andreas Schwarz mehr über den Sachverständigen-Verband. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4749212F-7E1A-44CF-9643-2F8273D0B4B7"></div>

 

Zuwachs für Versorgungswerk MetallRente

Das Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie konnte im vergangenen Jahr mit 46.000 Neuverträgen erneut ein starkes Wachstum verzeichnen. Der Bestand der MetallRente nahm damit um 8% zu.

<p>Zum Bestand der MetallRente GmbH gehören inzwischen 540.000 Altersvorsorgeverträge (+8% zum Vorjahr), dank eines weiteren Zuwachses im Jahr 2014. Nach Angaben des Unternehmens wurden 10% der zwischen 2001 und 2013 in der Privatwirtschaft verzeichneten Betriebsrentenverträge beim Versorgungswerk MetallRente abgeschlossen. In den letzten vier Jahren betrug der Marktanteil gemessen an den Zahlen der vom BMAS in Auftrag gegebenen Trägerbefragungen zur betrieblichen Altersversorgung 17% der Neuzusagen. </p><p>30.000 Unternehmen haben sich bisher dem größten branchenübergreifenden Versorgungswerk in Deutschland angeschlossen. Die Gewinnung von 3.600 neuen Unternehmen und die Einnahme von 50 Mio. Euro neuen Beitragsgeldern im Jahr 2014 unterstreiche, so MetallRente-Geschäftsführer Heribert Karch, die Bedeutung der bAV. Der Erfolg des Versorgungswerks basiert unter anderem darauf, dass in der Metall- und Elektroindustrie tarifvertraglich vereinbarte altersvorsorgewirksame Leistungen gezahlt werden und immer mehr Unternehmen die Entgeltumwandlung ihrer Beschäftigten durch Zuschüsse oder Weitergabe der arbeitgeberseitig eingesparten Sozialversicherungsbeiträge unterstützen.</p><p>Bei MetallRente bekommen die Altersvorsorge-Sparer für 2015 in der Direktversicherung, je nach Anlagevariante, eine Gesamtverzinsung zwischen 3,9 und 4,2%. Im nichtversicherungsförmigen, kapitalmarktnahen Durchführungsweg MetallPensionsfonds konnten, je nach Anlagestrategie, Renditen von bis zu 11,7% für das Jahr 2014 bzw. von 5,7% pro Jahr seit Auflage im Jahr 2003 erzielt werden. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CAF91D4B-F1DD-486C-9CAF-0E023796A931"></div>

 

Die Stuttgarter erreicht „sensationelles Ergebnis“

2014 war das beste Geschäftsjahr, das die Stuttgarter in ihrer über 100-jährigen Geschichte jemals hatte. Der Zuwachs im Neugeschäft betrug 10%. Dabei konnte der Maklerversicherer auch deutlich mehr Verträge mit laufendem Beitrag für sich verbuchen. Eine neue Bestmarke erreichte auch das bAV-Geschäft.

<p>„Wir freuen uns über dieses sensationelle Ergebnis“, erklärte Frank Karsten, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter Lebensversicherung, anlässlich der Bekanntgabe der Geschäftszahlen 2014. Demnach verzeichnete der Maklerversicherer im vergangenen Jahr ein Neugeschäft von 2,1 Mrd. Euro nach Beitragssumme. Mit einer Steigerung von 10,1% gegenüber dem Vorjahr wächst die Stuttgarter damit weiter deutlich stärker als der Markt. Mit 469,3 Mio. Euro erreicht das Neugeschäft der Stuttgarter im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ebenfalls eine neue Bestmarke. Dies entspricht einer Steigerung um 12,2% gegenüber dem Vorjahresergebnis und bedeutet, dass die Stuttgarter schon beinahe ein Viertel ihres Neugeschäfts im Bereich der bAV macht. Die Entwicklung des Neuzugangs nach laufendem Beitrag fällt ebenso positiv aus: Die Stuttgarter baut diese Einnahmen um 8,1% aus. </p><h5>Erfolg auch dank Finanzstärke </h5><p>Seitdem die Niedrigphase die Lebensversicherer erfasst hat, wird die Finanzstärke eines Unternehmens für unabhängige Vermittler immer mehr zum wichtigen Auswahlkriterium, wenn es um die Vermittlung von Altersvorsorgeprodukten geht. Hier konnte die Stuttgarter von jeher gute Kennzahlen aufweisen. Auch in dem nun schwieriger werdenden Umfeld zeigt sich das Unternehmen weiterhin als finanzstarker Versicherer. Das bestätigen die Solvabilitätsquote von 221,2% (2013: 237,3%) und die Reservequote von 17,3% (2013: 11,0%). Die Rating-Agentur Fitch hat das Finanzstärke-Rating „A+“ der Stuttgarter gerade im März 2015 bestätigt. Der Ausblick ist weiterhin „stabil“. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BE3D6EEA-51FA-4195-8250-72F09E403898"></div>