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ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G.

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Alte Leipziger optimiert gewerbliche Haftpflicht

Die gewerbliche Haftpflichtversicherung der Alte Leipziger, die es in zwei branchenspezifischen Lösungen gibt, hat nun Leistungserweiterungen erfahren. Hinzugekommen ist beispielsweise eine Besitzstandsgarantie, die Kunden im Fall von Vertragsumdeckungen vor möglichen Leistungsverschlechterungen schützt.

Die Alte Leipziger Versicherung AG hat zwei branchenspezifische Lösungen ihrer gewerblichen Haftpflicht-Police optimiert. Die beiden Produkte sind auf die Anforderungen von Handels- und Herstellungsbetrieben sowie von Baubetrieben mit einem Jahresumsatz über 3 Mio. Euro zugeschnitten. Mit den überarbeiteten Individualpolicen in Verbindung mit persönlicher Beratung und Unterstützung durch Maklerbetreuer und dezentralen Underwritern ab der Anbahnung eines Vertrags will die Alte Leipziger ihre Position im wettbewerbsintensiven gewerblichen und industriellen Haftpflichtmarkt weiter stärken.

Die Regelversicherungssumme liegt in den beiden Individualpolicen nun bei 5 Mio. Euro. Bei drei Schadenfällen pro Jahr steht sie drei Mal zur Verfügung (dreifache Maximierung). Bei einigen Deckungserweiterungen entfallen die Entschädigungsgrenzen (Sublimits) und Selbstbehalte wurden weitgehend gestrichen.

Ein neues Leistungsmerkmal ist die Bestleistungsgarantie. Hinzugekommen ist auch eine Besitzstandsgarantie, die Kunden im Fall von Vertragsumdeckungen vor möglichen Leistungsverschlechterungen schützt. Lohnbearbeitungsschäden einschließlich des Auftragsgegenstands sind bis zu 100.000 Euro abgesichert. Außerdem besteht Deckung für Produktschutz im Rahmen der Produktrückrufkosten. Auch Kosten für die Beratung bei einem Produktrückruf sind im Deckungsschutz enthalten. Bei Baubetrieben sind zusätzlich mitversichert: Nachbesserungsbegleitschäden in ausgewählten Bauhauptbereichen und in den Baunebengewerken, Schäden an Arbeiten des Versicherungsnehmers und bei Nutzungsausfall sowie Kosten für Gutachter und Sachverständige. (ad)

Bild: © Freedomz – stock.adobe.com

 

bAV-Geschäft der Alte Leipziger unter neuer Leitung

Michael Reinelt ist in den Vorstand der Alte Leipziger Pensionskasse AG und der Alte Leipziger Pensionsfonds AG berufen worden. Der 51-Jährige ist ab sofort auch Geschäftsführer der Alte Leipziger Treuhand GmbH sowie der Alte Leipziger Pensionsmanagement GmbH und leitet den Zentralbereich bAV.

Seit 01.07.2021 gehört Michael Reinelt dem Vorstand der Alte Leipziger Pensionskasse AG und der Alte Leipziger Pensionsfonds AG an. In seinen neuen Funktionen folgt er auf Dr. Peter Seng, der nach 17-jähriger Tätigkeit für die ALH Gruppe seinen Ruhestand antritt. Unter Leitung von Dr. Seng konnte der Versicherer seine Position in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ausbauen.

Reinelt ist ab sofort auch Geschäftsführer der Alte Leipziger Treuhand GmbH sowie der Alte Leipziger Pensionsmanagement GmbH und übernimmt die Leitung des Zentralbereichs Betriebliche Altersversorgung. Bis Ende 2020 bekleidete der 51-Jährige verschiedene Führungsfunktionen in der bAV bei der Generali Deutschland, unter anderem als Mitglied der Vorstände der Generali Deutschland Pensionskasse AG und der Generali Pensionsfonds AG. (tk)

 

Frachtführerhaftpflicht: Unverzichtbar in Zeiten des boomenden Online-Handels

Wer im Auftrag eines Dritten gewerblich Güter transportiert, sollte über eine Verkehrshaftungsversicherung verfügen, wie sie auch die Alte Leipziger anbietet. Angesichts des Wachstums im Online-Handel öffnen sich für Vermittler enorme Vertriebschancen.

Ein Beitrag von Sven Waldschmidt, Vorstand Alte Leipziger Versicherung AG

Die Globalisierung und die Lieferung von Waren über alle Kontinente hinweg nehmen zu. Dies haben die vergangenen Monate mit den pandemiebedingten Einschränkungen im stationären Handel eindrucksvoll gezeigt. Die Anzahl der Paketlieferungen hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Dies bedeutet in der Konsequenz, dass die Anzahl der Frachtführer, die diese Waren transportieren, ebenfalls zunimmt. Eine Absicherung ihrer Transporte sollte über eine Verkehrshaftungsversicherung erfolgen. Als Folge des enormen Wachstums im Online-Handel entsteht hier zugleich ein erhebliches Potenzial für Vermittler.

Wer benötigt eine Verkehrshaftungsversicherung?

Jeder, der gewerblich Güter im Auftrag eines Dritten transportiert, braucht eine Verkehrs­haftungsversicherung. Denn der Unternehmer haftet für alle Schäden, die während des Transports eintreten, und zwar verschuldensunabhängig. Dies kann durch Verlust oder Beschädigung der Waren der Fall sein. Werden für den Transport Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamt­gewicht von mehr als 3,5 Tonnen eingesetzt, so handelt es sich bei der Frachtführer-Versicherung um eine gesetzliche Pflichtversicherung nach § 7a GüKG (Güterkraftverkehrsgesetz).

Beim Einsatz von Fahrzeugen mit geringerem Gesamtgewicht ist die Verkehrshaftungsversicherung zwar freiwillig, aber ebenso notwendig wie marktüblich. Ohne diese Versicherung könnte die Existenz des Frachtführers, der die Ware selbst transportiert, gefährdet sein, denn der Wert der Güter kann enorm sein. Diese Belastung und das Risiko im Schadenfall wären gerade für kleine Unternehmen ohne Versicherungsschutz oft nicht zu schultern. Die Verkehrshaftungsversicherung schützt somit den Frachtführer vor Schadensersatzforderungen. Berechtigte Schadensersatzansprüche werden von der Versicherung übernommen und unberechtigte Forderungen abgewehrt.

Diese Risiken werden abgesichert

Die Verkehrshaftungsversicherung versichert die Haftung des Frachtführers aus Schäden, die durch Verlust oder Beschädigung der transportierten Güter auf dem Transportweg entstehen. Hierzu gehören auch transportbedingte Lagerungen sowie Überschreitungen der Lieferfrist. Es gibt nur wenige Fälle, in denen der Frachtführer nicht haftet. Hierzu zählen beispielsweise Schäden durch Naturkatastrophen, Krieg, Kernenergie, nicht ordnungsgemäße Verpackung durch den Absender oder unabwendbare Ereignisse.

Klare Haftungsgrenzen

Der Gesetzgeber knüpft bei der Haftung des Frachtführers nicht an den Nachweis eines Verschuldens an, sondern bezieht sich auf die Obhut an den Gütern. Das macht es dem Geschädigten leichter, Ansprüche gegen den Frachtführer durchzusetzen. Führt der Frachtführer den Schaden leichtfertig – also grob fahrlässig – oder vorsätzlich herbei, haftet er in vollem Umfang des Waren­wertes, mindestens bis zu 600.000 Euro.

Ist eine Leichtfertigkeit nicht nachzuweisen, haftet der Frachtführer allerdings nicht mit dem vollen Warenwert, sondern nur begrenzt mit 8,33 Sonderziehungsrechten (SZR) je Kilogramm Rohgewicht der Ware. Zur Erläuterung: Das SZR ist eine Recheneinheit des Internationalen Währungsfonds (IWF), die täglich neu ermittelt wird. 8,33 SZR entsprechen aktuell etwa 10,00 Euro. Es kann auch für höherwer­tige Güter eine weitergehende Haftung bis maximal 40 SZR vereinbart werden. In all diesen Fällen besteht Versicherungsschutz im Rahmen einer Verkehrshaftungsversicherung.

In welchen zeitlichen Grenzen greift die Verkehrshaftungsversicherung?

Die Haftung beginnt mit der Übernahme der Güter durch den Frachtführer und endet mit deren Ablieferung. Sie gilt also während des gesamten Zeitraums, in dem sich die Güter auf dem Fahrzeug befinden. Be- und Entladung sind grundsätzlich nicht Aufgabe des Frachtführers, allerdings kommt es hier immer wieder zu Problemen, weil die Fahrer diese Arbeit aus Zeitgründen häufig mit übernehmen. Die Lösung: Diese Leistungen können in den Versicherungsschutz einbezogen oder die an den Frachtführer gestellten Ansprüche abgewehrt werden.

Das wird zur Erstellung eines Angebots benötigt

Die erforderlichen Informationen sind recht überschaubar im Vergleich zu anderen Versicherungen. Benötigt werden nur die Anzahl der Fahrzeuge je Gesamtgewichtsklasse, die Art der transportierten Güter, der Umfang der gewünschten Haftung (8,33/40 SZR) und das Einsatzgebiet (z. B. nur Deutschland oder Ausland). Sollte der Frachtführer an allgemeine Geschäftsbedin­gungen gebunden sein, können auch diese nach Prüfung mit eingeschlossen werden. Eine Verkehrshaftungsversicherung ist abhängig von der Risikosituation bereits ab 160 Euro zuzüglich Versicherungssteuer je Fahrzeug zu haben. Im Laufe des Jahres stellt die Alte Leipziger übrigens eine digitale Antragstrecke über den Online-Rechner E@SY Web Sach zur Verfügung.

Sinnvolle Ergänzung

Welche Absicherung kann für den Fracht­führer noch sinnvoll sein? In Betracht kommen beispielsweise noch eine Betriebshaftungs- und eine Kraftfahrtversicherung, je nach Einrichtung des Betriebes auch eine Betriebsinhaltsversicherung. Zudem können eine Berufsunfähigkeits- und eine Unfallversicherung sinnvoll sein, um einen Rundumschutz anzubieten.

„Wissen ist Macht und schafft Vertrauen“

Unternehmen, die von ihrem Vermittler für diese Problematik sensibilisiert wurden, wissen dies häufig zu schätzen, verhindert doch eine rechtzeitige Prävention möglicherweise eine Existenzbedrohung. Die Alte Leipziger betreibt Transportversicherungen bereits seit 1906 und kann mit den regional tätigen Direktionsbevollmächtigten eine ausgezeichnete Expertise vorweisen, die sowohl den Vermittlern als auch deren Kunden bei Bedarf zur Verfügung steht.

Diesen Artikel lesen Sie auch in der AssCompact Sonderedition „Gewerbeversicherung“ und in unserem ePaper.

Bild: © Robert Kneschke – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Sven Waldschmidt

Hallesche: bKV für Beschäftigte mit Doppelbelastung durch Pflege

Beschäftigte, die neben ihrem Beruf Verantwortung für eine pflegebedürftige Person haben, können nun Unterstützung von der neuen betrieblichen Pflegelösung FEELcare aus dem Haus der Hallesche Krankenversicherung bekommen.

Die Hallesche Krankenversicherung erweitert ihr Angebot für Firmenkunden um eine betriebliche Pflegelösung mit dem Namen FEELcare. Sie richtet sich an Beschäftigte, die neben ihrem Beruf Verantwortung für eine pflegebedürftige Person übernehmen. Die immense Doppelbelastung wirkt sich automatisch negativ auf den Job aus. Arbeitgeber unterstützen mit FEELcare ihre Mitarbeiter und sorgen für zeitliche, finanzielle, körperliche und emotionale Entlastung.

In exklusiver Kooperation mit der Malteser Hilfsdienst gGmbH bietet die Hallesche eine Pflegeberatung und Unterstützung bei den aufwendigen Formalitäten, sie vermittelt alle denkbaren Hilfs- und Serviceangebote und organisiert Pflegedienste, Haushaltshilfen, persönliche Begleitungen bei Fahrten oder die Anbindung an das Hausnotruf-System der Malteser.

Ab Pflegegrad 2 gibt es finanzielle Unterstützung. Aus einem Pflegebudget in Höhe von 300, 600 oder 900 Euro können Pflegeleistungen für den nahen Angehörigen finanziert werden. Wenn Mitarbeiter selbst zum Pflegefall werden, gibt es eine hohe Einmalzahlung, die bei einem Arbeitsunfall auf bis zu 50.000 Euro verdoppelt wird. (ad)

Bild: © Gina Sanders – stock.adobe.com

Lesen Sie auch: ALH Gruppe: „Wir setzen die Trends in der bKV“ und ALH Gruppe wächst auch im Corona-Jahr

 

ALH Gruppe wächst auch im Corona-Jahr

Die ALH Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 Wachstum in allen strategischen Geschäftsfeldern und das trotz Pandemie. Die Alte Leipziger Leben erhielt insbesondere Aufwind von einer hohen Nachfrage bei BU-Versicherungen und die Hallesche in der betrieblichen Krankenversicherung.

Die ALH Gruppe konnte im Jahr 2020 die Umsätze des Vorjahres bestätigen oder sogar noch übertreffen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christoph Bohn am Donnerstag bei der Präsentaion der Geschäftszahlen im virtuellen Pressegespräch. Insgesamt stiegen die Einnahmen der Gruppe um 3,5%.

Starke Nachfrage nach BU-Versicherung

Das Beitragswachstum bei der Alte Leipziger Leben betrug 3,8% und liegt damit deutlich über dem Markt. Ein hoher Anteil entfällt auf laufende Beiträge, das Wachstum an der Stelle betrug 4,6%. Den größten Anteil am laufenden Neugeschäft hatten fondsgebundene Rentenversicherungen mit knapp 40%. Auf Kollektiv- und BU-Produkte entfallen rund 49%. Im Fokus der Nachfrage standen insbesondere BU-Versicherungen, die erst kürzlich ein Update erfahren haben. Zurückhaltung spürte das Unternehmen im vergangenen Jahr dagegen in der betrieblichen Altersversorgung.

Impulse vonseiten der betrieblichen Krankenversicherung

Aufseiten der Hallesche Krankenversicherung trug insbesondere die betriebliche Krankenversicherung zu einem Plus bei. Insgesamt stiegen die Beiträge bei der Halleschen um 3,6%. Im Firmengeschäft will die Hallesche künftig auch in einem weiteren Bereich punkten. Im April startet ein entsprechendes Pflege-Angebot.

Im Corona-Jahr liegt im Bereich Kranken das öffentliche Interesse auch speziell auf den Aufwendungen für Versicherungsfälle. Diese erhöhten sich bei der Halleschen 2020 um 0,6% auf 850 Mio. Euro. Allerdings wurden die höheren Kosten im Gesundheitsbereich infolge der Covid-19 Pandemie durch geringere Ausgaben in anderen Bereichen ausgeglichen.

Anteil Gewerbeversicherungen steigt

Auch die Sachversicherung der Alte Leipziger hat im vergangenen Jahr über dem Markt abgeschlossen. Ein Umsatzplus von 2,4% trifft dabei auf eine niedrigere Schaden-Kostenquote als im Vorjahr. Das Gewerbegeschäft hat sich auch im vergangenen Jahr positiv weiter entwickelt. Der Anteil gewerblicher Versicherungen am Beitragsvolumen im Sachbereich liegt inzwischen bei fast 35%.

Zuführung zur ZZR mindert Überschuss

Die Kapitalanlagen der ALH Gruppe erhöhten sich 2020 um 4,5% auf 26,1 Mrd. Euro. Ausschläge gab es dabei kaum, eine Ausnahme bildete der Bereich gewerbliche Immobilien, wo es aufgrund der Corona-Situation Ertragsausfälle gab.

Der Rohüberschuss sank im Vergleich zum vergangenen Jahr, was auch daran lag, dass der Aufwand für die Zinszusatzreserve aufgrund des nochmals niedrigeren Zinsniveaus gestiegen ist. Hierfür musste die Gruppe mit 328 Mio. Euro mehr aufgewendet werden als im Vorjahr. Der Rohüberschuss vor Steuern sank von 332 Mio. Euro im Jahr 2019 auf 278 Mio. Euro.

Das Eigenkapital konnte erneut erhöht werden und erreichte erstmals mehr als eine 1 Mrd. Euro. Die Solvabilitätsquote lag zum Stichtag 31.12.2020 stabil bei 300%. Die ALH Gruppe muss hierzu weder die von Solvency II vorgesehenen Übergangsmaßnahmen noch Volatilitätsanpassungen nutzen. (bh)

Bild: Gebäude der Alte Leipziger in Oberursel, Quelle: ALH Gruppe

 

Impfung: ALTE LEIPZIGER passt Berufshaftpflichtversicherung für Apotheker an

Testweise sollen Grippeschutzimpfungen für gesetzlich Versicherte auch in Apotheken angeboten werden. Die entsprechende Rechtsgrundlage wurde dafür geschaffen. Die Apotheken benötigen aber auch Versicherungsschutz. Hier hat die ALTE LEIPZIGER gerade nachgelegt.

Die Grippe-Impfraten sind in Deutschland häufig nicht ausreichend, um einen echten Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Damit sich mehr Menschen impfen lassen, begann im Oktober in Nordrhein-Westfalen, Bayern und im Saarland ein Modellversuch für Impfungen in Apotheken. Die Rechtsgrundlage dafür ist am 01.03.2020 mit dem Masernschutzgesetz in Kraft getreten. Bei dieser für ihr Berufsbild neuen Tätigkeit wollen Apotheker auf Nummer Sicher gehen und diese über ihre Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung abgesichert wissen – das bietet nun auch die Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung für Apotheker der Alte Leipziger Versicherung AG.

 „Im Fall von möglichen Personenschäden bei dieser Tätigkeit abgesichert zu sein, ist für Apotheker natürlich wichtig. Es könnte ihre Bereitschaft erhöhen, am Modellversuch teilzunehmen und diese Dienstleistung anzubieten. So käme man dem langfristigen Ziel, hierzulande die Impfraten deutlich zu erhöhen, näher“, so Vorstandsmitglied Sven Waldschmidt.

Bild: © contrastwerkstatt – stock.adobe.com

 

Überschussbeteiligung der ALTE LEIPZIGER Leben auf Vorjahresniveau

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung beteiligt ihre Neukunden im Jahr 2021 unverändert zum Vorjahr. Das gilt sowohl für die klassische Rentenversicherung als auch für die moderneren Varianten.

Die Alte Leipziger Lebensversicherung hält die Überschussbeteiligung ihrer Tarife im Jahr 2021 stabil. Die laufende Verzinsung für die modernen Renten-versicherungen AL_RENTEFlex und AL_RENTEKlassikPur beträgt damit unverändert 2,35%. Die Gesamtverzinsung dieser Produkte wird auch im kommenden Jahr bei 2,65% liegen.

Auch bei der klassischen Rentenversicherung RentAL liegt die laufende Verzinsung unverändert bei 2,25 %. Ihre Gesamtverzinsung beträgt wie im Vorjahr

2,50 %.

Stabilität auch bei Ratings

Die Ratingunternehmen Assekurata und Fitch mit A+ und S&P mit A bestätigten auch in diesem schwierigen Jahr die starken Ratings für die Alte Leipziger Lebensversicherung. Alle heben die solide Kapitalausstattung des Unternehmens hervor. Auch die Bewertung des Ausblicks („stabil“) blieb jeweils unverändert.

Geschäftsentwicklung in Corona-Zeiten

Das Neugeschäft mit Privatkunden habe sich 2020 gut entwickelt, teilt der Versicherer zudem mit. Die Zahl neuer Berufsunfähigkeitsversicherungen wuchs zwischen Januar und Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 30%. Das Geschäft in der betrieblichen Altersversorgung wurde durch die Pandemie dagegen etwas gedämpft.

Bild: © vaniato – stock.adobe.com

 

Einführung der Dachmarke ALH Gruppe und neues Corporate Design

Unter der neuen Dachmarke „ALH Gruppe“ und gleichzeitig mit einem neuen Corporate Design treten künftig ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE im Markt auf.

ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE treten zukünftig in einem neuen, einheitlichen Design auf. Zusätzlich wird die Dachmarke „ALH Gruppe“ im Markt eingeführt. Die Dachmarke wird neben den Vertriebsmarken für gemeinsame Aktivitäten, beispielsweise in Social Media, verwendet.

Mit einer gestärkten Gruppenidentität und einem modernen Auftritt verfolgt die ALH Gruppe das Ziel, ihre Position bei Vermittlern und Kunden weiter zu stärken. Die bewährten Service- und Betreuungsstrukturen sowie die Vertriebsmarken ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE bleiben unverändert erhalten. (ad)

Bild: © ALH Gruppe

 

„Die Pandemie hat bei vielen Menschen den Wunsch nach Absicherung verstärkt“

Der ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern geht davon aus, gut durch die Corona-Krise zu kommen. Manche Segmente entwickeln sich sogar besser als erwartet. BU, bAV und bKV bleiben strategische Wachstumsfelder. Auch über eine Grundfähigkeitsversicherung wird nachgedacht. Ein Interview mit Frank Kettnaker, Vorstand Vertrieb/Marketing ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern

Herr Kettnaker, wie hat sich die Corona-Krise in der ersten Jahreshälfte auf das Neugeschäft ausgewirkt?

Wir haben bei den Antragszahlen der ALTE LEIPZIGER Leben keine Krise bemerkt. Im Gegenteil: Die Bruttobeiträge wuchsen über dem Plan. Insbesondere die BU-Versicherungen wurden stark nachgefragt: Das Neugeschäft erhöhte sich hier um fast 40%. Auch mit dem Neugeschäft der HALLESCHE sind wir trotz Corona-Krise im Plan. Vor allem die betriebliche Krankenversicherung ist für uns ein strategisches Wachstumsfeld.

Und mit Blick auf das ganze Jahr?

Corona ist nicht überstanden und die Entwicklung in den kommenden Monaten ist schwer absehbar. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir keinen starken Einbruch im Neugeschäft erleben werden. Denn die Pandemie hat offenbar bei vielen Menschen den Wunsch nach Absicherung für sich und ihre Familien geweckt bzw. verstärkt.

Wie liefen oder laufen denn die Maßnahmen wie Stundungen und Beitragsfreistellungen?

Wir haben für unsere Kunden die Möglichkeit geschaffen, die Beiträge sechs Monate zinslos zu stunden. Das wird auch angenommen und wir stellen mehr Beitragsfreistellungen und Stundungen als im Vorjahr fest. Erfreulicherweise mussten diese Möglichkeiten aber seltener in Anspruch genommen werden als gedacht.

Im Hinblick auf mögliche Courtagerückforderungen bei Storno herrschte große Unsicherheit bei Maklern. Wie gehen Sie damit um?

Wir halten uns streng an die gesetzlichen Vorgaben: Bei einem Storno in der Haftungszeit sind wir verpflichtet, zu viel gezahlte Courtage zurückzufordern. Da sehen wir keinen Spielraum, wir sind ja auch unseren Kunden verpflichtet. Sollte ein Geschäftspartner außergewöhnliche finanzielle Probleme bekommen, suchen wir hierfür natürlich Unterstützungsmöglichkeiten.

Wie sieht es allgemein auf Maklerseite aus? Nehmen Sie coronabedingte – oder allgemeine – Veränderungen wahr?

Mein Eindruck ist, dass sich insbesondere der Arbeitsalltag eines Maklers durch Corona verändert hat. Das persönliche Beratungsgespräch wurde sehr schnell durch Online-Beratung ersetzt. Der zu beratende Kundenkreis hat sich etwas verschoben von Firmen hin zu Privatpersonen.

Außer der Umstellung auf Online-Beratung gibt Corona der Digitalisierung in der Vermittlung tatsächlich einen Schub?

Auf jeden Fall. Denken Sie allein an die Messen und Präsenzschulungen, die jetzt online abgehalten werden. Oder schauen Sie sich die DKM in diesem Jahr an: Wer hätte sich dieses Format letztes Jahr vorstellen können? Wir hatten Glück, dass unsere traditionellen Jahresauftaktveranstaltungen fast alle noch stattfinden konnten. Seither führen wir Schulungen für Geschäftspartner als Webinare durch. Auch unsere Antragsprozesse gibt es in digitaler Form mit E-Signatur und Online-Übertragung. Risikovoranfragen erledigt unser digitales Tool „e-Votum“, das schnell und 24/7 ein verbindliches Votum abgibt, das dem Antrag nur noch beigefügt werden muss. Wir haben für unsere Geschäftspartner ein Paket an digitaler Unterstützung geschnürt, das schon vorher, aber besonders während der Krise genutzt wurde. Das wird honoriert: Wir gehören in einer aktuellen AssCompact-Umfrage zu den Versicherern, die während der Corona-Krise den besten Service geboten haben bzw. bieten.

Sehen wir uns die Produktseite an. Sie stellen aktuell die BU-Versicherung stark in den Vordergrund. Wie sehen Sie den Markt?

Der Wettbewerb der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass die Bedingungen von nahezu allen Anbietern sehr gut und kundenfreundlich sind. Hier sind wir immer wieder gefordert, den Kunden noch ein Extra anzubieten. Mit unserer neuen BU, die wir seit Januar haben, ist uns das gelungen und zeitgleich noch risikogerechtere Prä­mien einzuführen.

Und was halten Sie von dem „Trend“ hin zur Grundfähigkeitsversicherung?

Auch für die ALTE LEIPZIGER ist dieses Produkt interessant. Wir prüfen zurzeit, inwiefern eine Grundfähigkeitenversicherung unsere Produktpalette ergänzen kann. Einen echten Ersatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung stellt sie meiner Meinung nach nicht dar, aber für bestimmte Berufsfelder oder bei bestimmten Vorerkrankungen ist sie eine sehr gute Alternative.

Die bKV haben Sie schon kurz genannt. Wie sieht es hier und im Firmengeschäft allgemein aus?

In den vergangenen Jahren und noch zu Beginn dieses Jahres erzielten wir in der betrieblichen Altersversorgung hervorragende Geschäftsergebnisse. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen hat sich das Neugeschäft abgeschwächt. Die tatsächliche Entwicklung hat aber zum Glück unsere Befürchtungen nicht bestätigt. Seit einigen Wochen spüren wir auch wieder eine Zunahme der Beratungs- und Vertriebsaktivitäten. Aufgrund des sehr guten Starts 2020 rechne ich damit, dass wir für das gesamte Jahr zu einem guten Gesamtergebnis kommen werden. Die Gesundheit der Mitarbeiter stand für Firmen noch nie so stark im Fokus wie jetzt. Zugleich warten viele Unternehmen bei ihrer Entscheidung für den Abschluss einer betrieblichen Krankenversicherung ab, wie sich die Krise auf ihr Unternehmen auswirkt. Wir sprechen deshalb im Neugeschäft der betrieblichen Krankenversicherung vermehrt Firmen der Lebensmittel- oder Gesundheitsbranche an, die ein krisenbedingtes Wachstum verzeichnen. Was unsere Bestandskunden im Firmengeschäft betrifft, sind wir auf die nächsten sechs bis zwölf Monate gespannt. Eine schnelle wirtschaftliche Erholung scheint möglich, weswegen ich verhalten optimistisch bin.

Und wie ist die aktuelle Lage beim Gewerbegeschäft?

Das Neugeschäft in der Gewerbever­sicherung hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres gut weiterentwickelt. Das führen wir darauf zurück, dass vor allem durch digitale Tools und vielfältige digitale Kommunikationsmöglichkeiten mit den Vermittlern dieses Geschäft vorangetrieben werden konnte. Inzwischen spüren aber auch wir die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auf die Betriebe.

Wie andere Versicherer auch engagiert sich die ALTE LEIPZIGER im Bereich Nachhaltigkeit. Dringt das Thema bei Kunden und Vermittlern überhaupt durch?

Wir Versicherungsunternehmen denken langfristig, das liegt alleine schon an den langen Laufzeiten von Rentenversicherungen. Nachhaltige Produkte passen zu dieser Ausrichtung auf langfristige Kundenbeziehungen. Bei unseren fonds­gebundenen Renten können Kunden mittlerweile aus 19 nachhaltigen Fonds auswählen. „Grün“ zu investieren, lohnt sich. Denn wir haben festgestellt, dass die meisten nachhaltigen ETFs eine bessere Performance als ihre „klassischen“ Pendants bieten. Das liegt unter anderem daran, dass Unternehmen, die nachhaltig agieren, finanziell besser aufgestellt sind und weniger von Skandalen – zum Beispiel Dieselskandal oder Umweltverschmutzungen wie durch den Unfall der Deepwater Horizon – betroffen sind. Auffällig ist, dass Privatanleger massiv Geld aus Publikumsfonds abziehen, aber nachhaltige Fonds deutliche Zuwächse erfahren. Mit FEELfree hat die HALLESCHE die erste betriebliche Krankenversicherung auf den Markt gebracht, die ein Nachhaltigkeits-Testat erhalten hat. Damit können Kunden belegen, dass sie sich nicht nur für die Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter einsetzen, sondern auch nachhaltig handeln.

Wird es diesbezüglich auch neue Produkte geben?

Im Rahmen von IDD wird auch die Frage nach nachhaltigen Produkten in die Beratung mit aufgenommen. Das wird das Interesse bei noch mehr Kunden wecken. Wir werden daher unsere Palette an nachhaltigen Fonds weiter ausbauen. Unser Nachhaltigkeitsbericht – nachzulesen auf unserer Website – ist seit diesem Jahr in einem kundenfreundlichen Format verfügbar, sodass unsere nachhaltigen Aktivitäten für jeden verständlich und zugänglich sind. Im Bereich der Nachhaltigkeit wird noch viel passieren! Es bleibt spannend! Wir Versicherungsunternehmen denken langfristig, das liegt schon an den langen Laufzeiten von Rentenversicherungen. Nachhaltige Produkte passen zu dieser Ausrichtung auf langfristige Kundenbeziehungen.

Dieses Interview lesen Sie auch in AssCompact 10/2020, Seite 32 f., und in unserem ePaper.

Bild: © vegefox.com – stock.adobe.com

 

ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzern mit Veränderungen im Aufsichtsrat

Dr. Walter Botermann hat Anfang Mai den Aufsichtsratsvorsitz der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a. G., der HALLESCHE Krankenversicherung a. G. und der ALTE LEIPZIGER Holding AG übernommen. Sein Vorgänger Wolfgang Stertenbrink wurde zum Ehrenvorsitzenden der Aufsichtsräte ernannt.

Wolfgang Stertenbrink, der Vorsitzende der Aufsichtsräte der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a. G., der HALLESCHE Krankenversicherung a. G. und der ALTE LEIPZIGER Holding AG, ist zum Ende der ordentlichen Mitgliedervertreterversammlungen bzw. Hauptversammlung am 09.05.2020 aus den Aufsichtsräten der Gesellschaften ausgeschieden. Er wurde wegen seiner Verdienste um die Unternehmen zum Ehrenvorsitzenden der Aufsichtsräte auf Lebenszeit ernannt.

Als sein Nachfolger hat Dr. Walter Botermann den Vorsitz der Aufsichtsräte übernommen. Er war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2018 Vorstandsvorsitzender der Gesellschaften. Danach war Dr. Walter Botermann dem Rating-Komitee der Assekurata Rating-Agentur beigetreten. Sein Amt im urteilsgebenden Organ der Assekurata hat er nun wieder niedergelegt. (ad)

Bild: © ALTE LEIPZIGER