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Unternehmensmeldungen

Neues Vorstandsressort bei Generali Deutschland Versicherung

Die Generali Deutschland Versicherung AG will im Firmen- und Gewerbekundengeschäft weiter nachhaltig wachsen und schafft dazu ein neues Vorstandsressort: Mit Wirkung zum 01.01.2026 wird Dr. Feriha Zingal-Krpanić Firmenkunden-Vorständin. Sie wechselt von der der ERGO Versicherung AG.

Die Generali Deutschland Versicherung AG plant, ihr Firmenkundengeschäft weiter auszubauen. Dazu schafft das Unternehmen ein neues Vorstandsressort: Ab 01.01.2026 wird Dr. Feriha Zingal-Krpanić Firmenkunden-Vorständin, teilt Generali mit.

Die 43-jährige Zingal-Krpanić verfügt über umfassende Versicherungsexpertise im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung. Zuletzt war sie bei der ERGO Versicherung AG als Vorständin für das Privatkundengeschäft tätig. Davor arbeitete sie beim AXA Konzern in verschiedenen Führungspositionen, u. a. als Geschäftsfeldleiterin Unfallversicherung.

Die Generali Deutschland Versicherung AG will mit dem neu geschaffenen Ressort ihr Ziel unterstreichen, im Firmen- und Gewerbekundengeschäft weiter nachhaltig zu wachsen. Sie entwickelt zusammen mit der Deutschen Vermögensberatung Konzepte und Services, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind, heißt es. (lg)

Lesen Sie auch: Neues Vorstandsressort für Maklergeschäft bei Generali

Bild: © Generali

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Weiteres Maklerhaus wird Teil der ATTIKON Gruppe

Die ATTIKON Gruppe begrüßt ein weiteres Mitglied: Die Assekuranz Makler Grossmann GmbH aus Bietigheim-Bissingen gehört ab 2026 zur Gruppe. Grossmann ist auf Haus- und Immobilienverwaltungen, Eigentümergemeinschaften sowie mittelständische Gewerbebetriebe spezialisiert.

Erst vor Kurzem hat die ATTIKON Gruppe mit der Mewes Versicherungsmakler GmbH ein weiteres Maklerhaus aufgenommen. Nun folgt das nächste Vermittlerunternehmen: Die Assekuranz Makler Grossmann GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen wird ab dem 01.01.2026 Teil von ATTIKON. Mit ihrer über 35-jährigen Markterfahrung stärkt Grossmann gezielt die regionale Präsenz der Gruppe in Baden-Württemberg. Das Maklerhaus Grossmann hat sich auf Haus- und Immobilienverwaltungen, Eigentümergemeinschaften sowie mittelständische Gewerbebetriebe spezialisiert. Der Spezialmakler wurde von Bernd und Birgit Grossmann aufgebaut, die das Unternehmen bis heute als Geschäftsführende leiten. Mit dem Neuzugang an Bord stärkt ATTIKON gezielt den Immobilienwirtschafts- und Gewerbebereich der Gruppe. 

Die persönliche Betreuung, die regionale Verwurzelung und das bestehende Team der Grossmann GmbH bleiben vollständig erhalten, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Mit der Aufnahme der Assekuranz Makler Grossmann GmbH führt ATTIKON den strategischen Wachstumskurs fort mit dem Ziel spezialisierte Maklerhäuser unter einem Dach zu vereinen und die Position der Gruppe im Markt für Firmen- und Gewerbeversicherungen weiter auszubauen. (tik)

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ÖKOWORLD treibt KI-Transformation voran

Michael Gram-Madsen wird ab sofort neuer Leiter KI & Innovation bei ÖKOWORLD und verantwortet damit nun die KI-Transformation des Unternehmens. Durch den gezielten und verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz will er die nachhaltige Geldanlage „auf ein neues Level heben“.

ÖKOWORLD, das sich selbst als „Pionier der ethisch-ökologischen Geldanlage“ bezeichnet, hat einen neuen Leiter KI & Innovation: Michael Gram-Madsen gilt als erfahrener Fondsmanager und Unternehmensgründer und soll die digitale Weiterentwicklung des Asset Managers vorantreiben, wie das Unternehmen mitteilt. Seine Aufgabe wird vor allem darin bestehen, sich um den Ausbau des Themas künstliche Intelligenz im Unternehmen zu kümmern, das heißt er verantwortet ab sofort die KI-Transformation von ÖKOWORLD. Er berichtet an CEO Dr. Oliver Pfeil.

Gram-Madsen bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Asset Management mit. Zuletzt arbeitete er acht Jahre lang als CEO der FWU Invest. Des Weiteren ist er Mitgründer von AIVODOT, ein KI-Unternehmen für die Asset-Management-Branche. Es handelt sich dabei um ein Start-up, das spezialisierte KI-Assistenten für Finanzdienstleister entwickelt.

„Ich freue mich sehr darauf, ÖKOWORLD bei seiner KI-Transformation zu begleiten. Schon heute ist die künstliche Intelligenz im Asset Management kaum mehr wegzudenken. Dabei stehen wir erst ganz am Anfang der Entwicklung. Der gezielte und verantwortungsvolle Einsatz von KI in der Unternehmensanalyse, im Risikomanagement und bei der Portfoliosteuerung hat das Potenzial, die nachhaltige Geldanlage auf ein neues Level zu heben. Ich bin überzeugt: Nachhaltige Geldanlage und KI sind kein Widerspruch – sie sind die Zukunft“, so Gram-Madsen. (lg)

Bild: © ÖKOWORLD

Weitere Meldungen über personelle Veränderungen in der Branche finden Sie in unserer Rubrik „Personen“.
 

HDI Global launcht neues Cyberprodukt für den Mittelstand

HDI Global hat mit „Cyquins“ ein neues Cyberprodukt mit Fokus auf den Mittelstand vorgestellt, das den Weg von der Risikoanalyse zum Versicherungsprodukt deutlich verschnellern soll. Zudem hat HDI Global den AWS Cyber Competency Status erreicht, meldet das Unternehmen.

HDI Global hat ein neues Cyberprodukt auf den Markt gebracht. „Cyquins“ ergänzt das bestehende Angebot des Unternehmens und soll laut eigenen Aussagen eine Option für Kunden bieten, die einen „schnellen, digital orientierten Ansatz“ suchen. Das Produkt fokussiert sich dabei vor allem auf den Mittelstand, so HDI Global.

„Cyquins“ richtet sich an Unternehmen mit überwiegend cloudbasierter IT-Infrastruktur, um Kompatibilität und optimale Ergebnisse sicherzustellen. Der Prozess beginnt mit einem schreibgeschützten Cloud-Scan, der Kunden innerhalb von etwa zehn Minuten eine Risikobewertung ihrer eigenen Umgebung liefert. Eine Softwareinstallation ist nicht nötig.

Kunden behalten vor dem Versicherungsangebot volle Kontrolle über Daten

Die Befunde werden in klarer Sprache dargestellt, um Kunden klar zu signalisieren, was als nächstes zu tun ist und eine schnelle Reaktion von Maklern ermöglicht, so das Unternehmen. Der Bericht inkludiert einen klaren Risikoscore sowie priorisierte Empfehlungen. Gleichzeitig behalten Kunden Kontrolle über alle Daten. Nach dem Risikoscan können sie entscheiden, ob sie auf Basis des Scans ein Versicherungsangebot anfordern oder die Daten eigenständig nutzen möchten.

Der Antragsprozess umfasst laut Angaben des Unternehmens nur wenige gezielte Nachfragen. Anschließend erhalten Kunden innerhalb von 48 Stunden ein Versicherungsangebot mit einer Deckung von bis zu 10 Mio. Euro. Makler können damit den administrativen Aufwand reduzieren und die Kundeninteraktion deutlich beschleunigen.

HDI Global erreicht AWS Cyber Competency Partner Status

Zudem hat HDI Global bekannt gegeben, den Amazon Web Services (AWS) und Cyber Competency Partner Status erreicht zu haben. Ab dem 01.01.2026 ist „Cyquins“ auch über die AWS-Plattform verfügbar. Mit dem Produktlaunch wird HDI Global als Cyberversicherer auf der AWS-Plattform für EMEA-Kunden gelistet. AWS-Kunden können somit direkt auf Cyquins zugreifen und den Risikoscan starten. (js)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik Assekuranz.
 

Neues Vorstandsressort für Maklergeschäft bei Generali

Ab dem 01.01.2026 wird Tamara Pagel Chief Business Officer Broker und verantwortet damit künftig das Maklergeschäft im Vorstand der Generali Deutschland AG. Die Vorstandsmandate von Dr. Melanie Kramp-Gerstner, Marcela Středová sowie Edoardo Malpaga wurden verlängert.

Die Generali Deutschland AG schafft ein neues Vorstandsressort für das Maklergeschäft. Als Chief Business Officer Broker (CBOB) wird Tamara Pagel ab dem 01.01.2026 diese Position besetzen. Gleichzeitig bleibt die 40-Jährige in dieser Rolle weiterhin CEO der Dialog Versicherungen, wie das Unternehmen mitteilt.

In dem neu geschaffenen Ressort soll die Verantwortung für den Maklervertriebsweg in einer Hand gebündelt werden. Außerdem sollen so weitere Voraussetzungen für profitables Wachstum geschaffen werden, heißt es.

Pagel gilt als ausgewiesene Versicherungsexpertin. Sie hat seit dem Jahr 2009 unterschiedliche Funktionen und Führungspositionen bei Generali Deutschland übernommen. Seit April 2025 ist sie Vorstandsvorsitzende der Dialog Lebensversicherungs-AG sowie der Dialog Versicherung AG und verantwortet deren Neuausrichtung als „nachhaltig erfolgreichen Maklerversicherer“, wie es heißt. 

Des Weiteren gibt der Versicherer bekannt, dass der Aufsichtsrat der Generali Deutschland AG frühzeitig die Mandate von Dr. Melanie Kramp-Gerstner, Marcela Středová und Edoardo Malpaga verlängert hat. Damit will der Aufsichtsrat die Kontinuität im Top-Management des Unternehmens sichern.

Alle Personalia gelten vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). (lg)

Bild: © Generali

Weitere Meldungen über personelle Veränderungen in der Branche finden Sie in unserer Rubrik „Personen“.
 

OCC startet neue Marke für Tuning-Versicherungen

Der Assekuradeur OCC ist im November mit einer neuen Marke an den Start gegangen, die sich auf Tuning-Versicherungen für modifizierte Fahrzeuge spezialisiert. Mit Offlane will sich das Unternehmen künftig noch breiter im Segment spezialisierter Fahrzeugversicherungen aufstellen.

Die OCC Assekuradeur GmbH bietet seit November mit der Marke Offlane Tuning-Versicherungen an. Die neue Marke ist speziell an Kunden gerichtet, die ihre Fahrzeuge mechanisch, elektronisch und ästhetisch über den serienmäßigen Zustand hinaus modifizieren. Mit dem neuen Angebot will sich OCC künftig noch breiter im Segment spezialisierter Fahrzeugversicherungen aufstellen.

Offlane positioniert sich als Lösung für Tuner, die oft nur schwer passende Versicherungsangebote finden. Sie müssen Veränderungen oft aufwendig und manuell melden, im Schadenfall drohen Deckungslücken. Die neue Marke will Tunern daher eine transparente und einfache Lösung für modifizierte Fahrzeuge bieten: Umbauten, Einzelteile und der daraus resultierende Gesamtwert werden voll anerkannt und geschützt, so das Unternehmen. Seit November ist ein Online-Tarifrechner am Start.

Marke will Tuner im neuen Licht präsentieren

Mit der Marke will das Unternehmen mehr als nur Versicherungsschutz anbieten. Der Assekuradeur will auch, ähnlich wie bei OCC, den aktiven Dialog mit der Szene suchen, um Bedürfnisse besser zu verstehen und die Produkte fortlaufend zu optimieren.

Zudem will die Marke zeigen, dass Tuner ihr manchmal negatives Image nicht verdient haben – häufig fehle einfach das Verständnis für die Leidenschaft dieser Community. „Tuner werden oft wie lästige Grenzgänger behandelt, obwohl sie ihre Umbauten enorm akkurat, sauber und anspruchsvoll vornehmen“, wird Marcel Neumann, Chief Sales & Product Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von OCC, zitiert. (js)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik „Assekuranz“.
 

PensionsEurope: Klaus Stiefermann wird Vorstandsvorsitzender

PensionsEurope hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V. Er wurde am 20.11.2025 von der Generalversammlung gewählt.

Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e. V., wird Vorstandsvorsitzender von PensionsEurope in Brüssel. Er ist damit Nachfolger von Jacques van Dijken, Vorstand des niederländischen Pensionsfondsverbands Pensioenfederatie. Die Generalversammlung von PensionsEurope hatte am 20.11.2025 einen neuen Vorsitz gewählt.

Neben Stiefermann wurden auch Carolina Fernandez vom spanischen Verband der Investmentgesellschaften und Pensionsfonds INVERCO und Ann Verlinden vom belgischen Pensionsfondsverband PensioPlus beide zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden berufen.

Kürzlich hat die EU-Kommission Vorschläge zur Änderung der EbAV II Richtlinie, der PEPP-Verordnung und der Offenlegungsverordnung sowie Empfehlungen zu Renten-Trackingsystemen, Pension Dashboards und automatischer Einbeziehung vorgelegt. „In den kommenden Wochen werden wir zusammen mit den anderen Mitgliedern und der Geschäftsstelle von PensionsEurope in Brüssel genau prüfen, inwieweit die Vorschläge und Empfehlungen geeignet sind, die von der EU-Kommission gesetzten Ziele zu erreichen“, so Stiefermann.

Die aba-Vorstandsvorsitzende Beate Petry sagt: „Der europäische Verband PensionsEurope ist nicht nur für die bAV und insbesondere für die Altersversorgungseinrichtungen in Deutschland von zentraler Bedeutung, sondern für die gesamte kapitalgedeckte Altersversorgung in der EU.“ Und sie ergänzt, aktuell Verantwortung bei PensionsEurope zu übernehmen, erfordere Mut und viele Mitstreiter, die sich für die kapitalgedeckte Altersversorgung einbringen. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © aba

 

VEMA-Vorstand: Hermann Hübner geht in den Ruhestand

Der langjährige Vorstandsvorsitzende der VEMA, Hermann Hübner, tritt den Ruhestand an. Er prägte den Genossenschaftsverbund und dessen Entwicklung maßgeblich. Doch ganz verabschiedet sich Hübner nicht aus der Branche.

Hermann Hübner, langjähriger Vorstandsvorsitzender der VEMA, hat sich vergangene Woche in den Ruhestand verabschiedet – zumindest als Vorstand, wie die VEMA ergänzt. Er war 23 Jahre an der Spitze der VEMA und schied mit Erreichen des 65. Lebensjahrs satzungsgemäß aus, heißt es.

Prägender Einfluss in ruhigen und unruhigen Zeiten

Hübner übernahm zu einer Zeit, als sich die VEMA „in eher unruhigem Fahrwasser“ befand und neue Orientierung suchte, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Andreas Brunner schaffte er die Wende hin zu ruhigeren Zeiten für den Verbund und löste Probleme. Hübner entwickelte die VEMA mit seinen Ideen und seiner Vision maßgeblich weiter, beispielsweise in der Produktentwicklung und der Technik, die den angeschlossenen Maklern für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung steht. Für ihn waren demnach Lösungen, die wirklich für die Praxis taugen, immer das Ziel. Eingeflossen sind in seine Vorstellung eines „hervorragenden Maklerdienstleisters“ u. a. eigene Erfahrungen beider Vorstände aus eigener Maklertätigkeit sowie Learnings aus dem Austausch mit Maklerkollegen. Hübner zeigte zudem, dass es kein Problem ist, auch auf dem Land – abseits von Großstadtlärm und Trubel – erfolgreich zu sein, wie die VEMA betont.

Der neue VEMA-Vorstand

Die Maklergenossenschaft sorgte frühzeitig dafür, Hübners Vorstandsressorts in gute Hände zu übergeben, auch um den Kurs der VEMA beizubehalten. Mit den zwei Vorstandsmitgliedern Thomas Hirsch und Dr. Johannes Neder wurde der Vorstand dann in den letzten Jahren auch verjüngt.

Brunner übernimmt künftig die Position des Vorstandsvorsitzenden.

Hübner arbeitet in eigenem Maklerhaus weiter

Zum Abschied sprach Hübner allen Mitarbeitern, Maklerkollegen, Kooperationsversicherern und Dienstleistern sowie dem Aufsichtsrat seinen Dank für die Zusammenarbeit in den vergangenen 23 Jahren aus, gibt die VEMA bekannt. Hübner wird mit seiner Maklerfirma DH Versicherungsmakler GmbH & Co KG weiter in der Branche tätig sein. (lg)

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Bild: © VEMA

 

Canada Life erweitert Fondsauswahl von Fondspolice

Canada Life vergrößert die Auswahl bei der Fondspolice GENERATION private plus. Damit will der Lebensversicherer Kunden ermöglichen, flexibler und renditeorientierter vorzusorgen. Laut einer Umfrage wird bei Verbrauchern als Vorsorgestrategie ein Mix aus Rendite und Sicherheit immer beliebter.

Der Lebensversicherer Canada Life hat die Anzahl der Fonds bei der Fondspolice GENERATION private plus aufgestockt. Mit elf neuen Fonds hat das Unternehmen die Auswahl deutlich erweitert. Neben beliebten Publikumsfonds und ETFs gehören auch die Setanta Active Multi-Asset (SAMA)-Fonds zu den Neuzugängen in der dritten Schicht der Altersvorsorge. Kunden, die von den neuen Renditechancen profitieren möchten und gleichzeitig ein aktives Fondsmanagement suchen, biete sich hier eine gute Investitionsmöglichkeit, wie es von der Canada Life heißt. Die vermögensverwaltenden Fonds mit Volatilitätssteuerung sind in drei Risikoprofilen mit jeweils unterschiedlichem Sachwert-Anteil erhältlich. Je nach gewähltem Profil verringert die Volatilitätssteuerung Risiken.

Umfrage: Sparer wollen Kombination von Rendite und Sicherheit

Vor Kurzem erst hat eine Umfrage gezeigt, mit der Canada Life das Meinungsforschungsinstitut Civey beauftragt hatte, dass in Sachen privater Altersvorsorge ein Umdenken erfolgt: Es zeigt sich eine Tendenz weg vom Sicherheitsdenken hin zu einer Balance zwischen Renditechancen und Sicherheit. Die Kombination aus Renditechancen und Sicherheit bevorzugt in der aktuellen Studie rund ein Drittel der Befragten und damit deutlich mehr als in der Befragung aus dem Jahr 2023, da waren es 22,8 %. Insgesamt rangiert Sicherheit als Vorsorgestrategie mit 46,4% bei den Befragten zwar nach wie vor vorne. Doch der Trend ist laut Canada Life rückläufig: 2023 hatte der Sicherheitsaspekt noch bei 54,7% der Umfrageteilnehmer Priorität. Der alleinige Fokus auf Rendite ist dagegen leicht gestiegen – von 12,3 auf 14,4%.

 

Canada Life erweitert Fondsauswahl

 

„Unsere Umfrage mit Civey zeigt, dass sich die Menschen auch in der privaten Altersvorsorge flexible Gestaltungsmöglichkeiten wünschen. Genau das erhalten sie mit der erweiterten Fondsauswahl unseres GENERATION private plus . Mit den SAMA-Fonds haben wir seit ihrer Einführung gute Erfahrungen gesammelt und sind stolz, sie nun auch in diesem Produkt anzubieten“, erklärt Dr. Igor Radovic, Mitglied des Vorstands der Canada Life. (tik)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik „Assekuranz“.
 

„Endspiel“ in der deutschen Maklerpool-Landschaft?

Laut MarshBerry nahm der M&A-Markt in Europa nach einem insgesamt verhaltenen Jahresstart im dritten Quartal wieder an Fahrt auf. Hierzulande aber scheint weiter Zurückhaltung zu herrschen. Und was meint das Analysehaus, wenn es vom „Endspiel“ in der deutschen Maklerpool-Landschaft spricht?

Wo bewegt sich der europäische Markt für Fusionen und Übernahmen (M&A) im dritten Quartal 2025 hin? Im letzten Bericht hatte MarshBerry vorsichtig optimistisch in die nähere Zukunft geschaut. Im zweiten Quartal 2025 wurde dem M&A-Markt jedoch auch noch ein Status zwischen Zurückhaltung und Handlungsbereitschaft quittiert. Im ersten Quartal lag der Fokus eher auf kleineren Konsolidieren. Also was hat sich im dritten Quartal in Europa und Deutschland getan?

„Spürbare Belebung“ in Europa

MarshBerry zufolge gewannen Fusionen und Übernahmen in Europa nach einem insgesamt eher verhaltenen Jahresauftakt im dritten Quartal deutlich an Dynamik. Das niederländische Analysehaus sieht zudem, dass Käufer und Investoren mit neuer Entschlossenheit agierten. Dies wurde demnach begünstigt von „aufgestauter Nachfrage, freundlichen Aktienmärkten und den Zinssenkungen“. So kam es im dritten Quartal zu einer spürbaren Belebung der Deal-Aktivität. MarshBerry schätzt den Markt daher gut positioniert für ein starkes Schlussquartal und einen positiven Jahresausklang ein.

Risiken bleiben präsent

Doch der neue Bericht „Q3 2025 – M&A Trends – Update zum europäischen Markt für Versicherungsvermittler“ weist u. a. auch darauf hin, dass es in Europa weiterhin makroökonomische Risiken gibt, die das Transaktionsumfeld mittelfristig belasten könnten. „Strukturelle Haushaltsungleichgewichte bleiben eine zentrale Quelle der Unsicherheit. Die europäischen Regierungen stehen vor der Herausforderung, steigende Ausgaben für Verteidigung und Gesundheitswesen innerhalb eines zunehmend angespannten Haushaltsrahmen zu finanzieren. Dieses Spannungsfeld zwischen begrenztem fiskalischen Spielraum und öffentlichem Widerstand gegen Sparmaßnahmen rückt erneut Fragen der Haushaltsdisziplin und Tragfähigkeit der Staatsverschuldung in den Vordergrund“, heißt es in dem Bericht.

Fazit für Europa: Dynamik und Widerstandsfähigkeit

Insgesamt spricht MarshBerry für das dritte Quartal aber von einer spürbaren Verbesserung. Von der Volatilität der ersten Jahreshälfte ist kaum noch etwas zu sehen und Käufer haben ihre Buy-and-Build-Strategien reaktiviert. So kann das Analysehaus den europäischen M&A-Aktivitäten in der Versicherungsvermittlung eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bescheinigen. Und im Bericht heißt es: „Der Markt ist gut positioniert, um die wiedergewonnene Dynamik bis zum Jahresende aufrechtzuerhalten und das Momentum in das Jahr 2026 mitzunehmen.“

Das sind die Zahlen für das dritte Quartal

In Zahlen heißt das für das dritte Quartal, also bis zum 30.09.2025: MarshBerry konnte 373 veröffentlichte M&A-Transaktionen zählen, an denen europäische Versicherungsmakler beteiligt waren. Zudem schätzt das Unternehmen die tatsächliche Zahl höher ein, da kleinere Transaktionen oft nicht öffentlich gemacht werden. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr hatte es bereits 444 veröffentlichte Transaktionen gegeben, womit das gesamte Transaktionsvolumen trotz der dynamischeren Marktaktivität im dritten Quartal mehr als 15% unter dem Vorjahresniveau liegt. Außerdem: Im zweiten Quartal 2025 wurden 58,1% der Transaktionen in Kontinentaleuropa von Private-Equity-Gesellschaften unterstützt.

In Deutschland blieb der Markt zurückhaltend

Und wie steht es um die Fusionen und Transaktionen in Deutschland? Hierzulande blieb das Momentum der M&A-Aktivität laut MarshBerry auch im dritten Quartal auf einem verhaltenen Niveau. Zwischen Juli und September wurden 13 veröffentlichte Übernahmen identifiziert. Einerseits führt der Bericht dies auf die Sommermonate zurück, andererseits auf zahlreiche kleinere, nicht gemeldete Transaktionen sowie die zeitintensiven internen M&A-Prozesse zweier Konsolidierer.

Explizit beschreibt MarshBerry folgende Vorgänge: Astorg wurde erster PE-Partner bei ATTIKON, das bisher auf Fremdkapital und „Family & Friends“-Finanzierungen gesetzt hatte. Ein Gesellschafterwechsel wurde beim Hanseatic Broking Center (HBC) vollzogen: Auf Preservation Capital folgt nun Bridgepoint als neuer Mehrheitsinvestor. In beiden Fällen rechnet das Analysehaus in Zukunft mit einer steigenden Übernahmedynamik und einer wachsenden Attraktivität mittelgroßer Konsolidierungsplattformen.

„Endspiel“ in der deutschen Maklerpool-Landschaft

Zugleich findet weiterhin das „Endspiel“ in der deutschen Maklerpool-Landschaft statt, wie MarshBerry es nennt. Der nach Bruttoumsatz zweitgrößte Pool blau direkt übernahm den in den 1990er-Jahren gegründeten MAXPOOL aus Hamburg und trieb damit die Marktkonsolidierung weiter voran. Des Weiteren steht noch die Übernahme des Maklerpools WIFO durch die Artemis Bidco, das Beteiligungsvehikel von Oakley Capital, im Raum, die bereits seit Längerem beim Bundeskartellamt angemeldet ist. Diese Transaktionen reihen sich MarshBerry nach in eine Serie vergleichbarer Engagements ein, darunter Warburg Pincus bei blau direkt, Hg Capital bei Fonds Finanz und Ascendia bei PMA.

Laut Bericht wird – getrieben von Netzwerkeffekten, wachsendem IT-Investitionsbedarf, demografischem Wandel und den Vertriebsstrategien der Versicherer – eine weitere Zunahme von Pool-Transaktionen, vor allem bei Unternehmen mit 5 bis 100 Mio. Euro Bruttoumsatz erwartet. Dieses Marktsegment habe seit 2018 schätzungsweise über 7% Marktanteil an die drei größten Pools verloren. Besonders interessant werde die Entwicklung der sechs noch inhabergeführten Pools innerhalb dieser Gruppe zu beobachten sein.

Der gesamte Bericht und weitere Informationen finden sich auf der Website von MarshBerry. (lg)