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Unverstanden, ungeliebt und ungenutzt: Altersvorsorge mit Aktien

Vier von zehn Deutschen halten Aktien für zu unsicher und gefährlich für die Altersvorsorge. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Die Anbieter von Altersvorsorgeprodukten müssten daher noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

43% Deutschen halten Altersvorsorge mit Aktien für zu unsicher und deren Kursschwankungen für zu gefährlich. Das ergab eine Umfrage des DIA, die von INSA Consulere durchgeführt worden ist. Vor allem unter Frauen ist die Auffassung verbreitet, dass sich Aktien für die Altersvorsorge nicht eignen: 47% schätzen Aktien als zu unsicher für die Anlage von Altersvorsorgevermögen ein. Unter den Männern vertreten nur 39% diese Auffassung.

Noch viel Überzeugungsarbeit

Das Vorurteil, das sich laut dem DIA nicht mit Fakten belegen lässt, ist demzufolge weit unter den deutschen Sparern verbreitet. „Die Anbieter von Altersvorsorgeprodukten werden noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen“, folgert DIA-Sprecher Klaus Morgenstern daher nach der Auswertung der jüngsten DIA-Umfrage.

Nahezu lineare Altersabhängigkeit

Nicht nur beim Geschlecht, sondern auch in Bezug auf das Alter gibt es jedoch Unterschiede. Die Umfrage zeigte eine fast schon lineare Abhängigkeit vom Alter. Während unter den 18– bis 24-Jährigen lediglich gut jeder Vierte (27%) Aktien als problematisch für die Altersvorsorge hält, ist es in der Altersgruppe ab 65 Jahren mehr als jeder Zweite.

Einkommensunterschiede

Ein klarer Zusammenhang zeigt sich auch mit dem Einkommen. Je höher das Einkommen, desto eher werden Aktien als geeignetes Mittel für die Altersvorsorge angesehen. Aktien in der Altersvorsorge sind somit am ehesten bei jüngeren Männern mit höherem Einkommen anzutreffen. (mh)

 

Der Dax: Eine Erfolgsgeschichte wird 30

Aktien haben es in Deutschland weiterhin schwer. Am „Aushängeschild“ des deutschen Aktienmarkts liegt das aber nicht. Der Dax feiert am 01.07.2018 sein 30-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat sich der deutsche Leitindex verdreizehnfacht. Im Schnitt lag die Performance bei 8,5% pro Jahr.

Am 01.07.2018 wird der Dax 30 Jahre alt. Die drei Buchstaben stehen für den Deutschen Aktienindex. Er bildet die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Börsenunternehmen ab. Das deutsche Börsenbarometer ist in drei Jahrzehnten auf regelmäßig zu neuen Rekordhochs geklettert und hat sich seit seinem Start verdreizehnfacht. Dies entspricht einer Performance von 8,5% im Jahr.

Beleg für Attraktivität von Aktien

Trotz aller Kursturbulenzen in den vergangenen 30 Jahren zeigt der Dax damit laut dem Fondsverband BVI, dass sich die Anlage in deutsche Standardaktien langfristig lohnt. Das deutsche Börsenbarometer profitiert davon, dass zusätzlich zu den Kursveränderungen auch die Dividendenausschüttungen der in ihm enthaltenen Unternehmen berücksichtigt werden. Die Dividende ist Teil des Gewinnes, den ein Unternehmen an seine Anteilseigner ausschüttet.

Kurs für weniger als 50% der Rendite verantwortlich

Normalerweise wird eine Dividendenausschüttung vom Aktienkurs abgezogen, was in der Regel einen Kursrückgang verursacht. Die Wirkung der Dividenden für die Gesamtrendite ist beträchtlich. Der reine Kursindex des Dax notiert nicht bei über 12.000 Punkten, sondern nur bei rund 5.7000 Zählern. Die Dividenden und ihre Wiederanlage machen damit mehr als die Hälfte der langfristigen Wertentwicklung des Dax aus.

65.000 statt 18.000 Euro

Das Potenzial von Aktien lässt sich dem BVI zufolge nicht zuletzt durch einen Fondssparplan nutzen. Hätte ein Anleger über die vergangenen 30 Jahre jeweils 50 Euro monatlich im deutschen Leitindex angelegt, würde er dank Dividenden, Kursgewinnen und dem Zinseszinseffekt, der bei der Wiederanlage dazu kommt, den Berechnungen des BVI zufolge über rund 65.000 Euro verfügen. Eingezahlt hätte er lediglich 18.000 Euro. 48.000 Euro wären hingegen durch Aktienrenditen hinzugekommen. (mh)

 

ODDO BHF benennt Multi-Asset-Fonds um

ODDO BHF AM gibt seinen Multi-Asset-Fonds einen neuen Namen. Sie werden zukünftig als ODDO BHF Polaris vertrieben. Die Umbenennung betrifft insgesamt vier Fonds mit einem verwalteten Vermögen von 1,5 Mrd. Euro.

Im Zuge der Harmonisierung seiner Fondspalette wird ODDO BHF Asset Management sein Angebot an Multi-Asset-Fonds europaweit unter einer neuen, gemeinsamen Marke vertreiben. In Zukunft firmieren sie einheitlich unter ODDO BHF Polaris. Die Marke Polaris soll an den Nordstern erinnern, der von jeher als Orientierungsmarke zur Navigation diente.

Vier Fonds betroffen

Die Fondsfamilie ODDO BHF Polaris umfasst vier Fonds mit einem Volumen von aktuell insgesamt knapp 1,5 Mrd. Euro. Flaggschifffonds sind der ODDO BHF Polaris Moderate und der BHF Value Balanced FT, der demnächst in ODDO BHF Polaris Balanced umbenannt wird.

Vermögensverwaltungsansatz

Beim Investmentprozess liegt der Fokus auf dem Risikomanagement und der gezielten Auswahl von Aktien aus Europa und den USA. Kennzeichnend für alle Fonds von ODDO BHF Polaris ist ein Vermögensverwaltungsansatz, bei dem die Solidität der Unternehmen und die langfristige Performance im Mittelpunkt stehen. Die Titelauswahl erfolgt auf Basis von fundamental-basierten Unternehmensanalysen – eine Kernkompetenz und ausgewiesene Stärke von ODDO BHF AM. (mh)

 

Vermögen oder Fußball: Die Aufstellung entscheidet

Die Fußball-WM ist in vollem Gange. Deutschland muss heute gegen Südkorea das Weiterkommen perfekt machen. Entscheidend dabei: die Aufstellung. Das gilt auch für den Vermögensaufbau. Dass zwischen Trainerarbeit und Vermögensaufbau mehrere Parallelen bestehen, zeigt Dr. Klaus Mühlbauer, Referent für Kapitalmarktseminare.

„Fußball ist ein einfacher Sport. 22 Mann jagen 90 Minuten einem Ball nach. Und am Ende gewinnen immer die Deutschen!“ Dieses Zitat des frustrierten englischen Stürmers Gary Linker bei der WM 1990 trifft zumindest in einem Punkt den „Nagel auf den Kopf“: Fußballtrainer haben ihre Mannschaften nach ganz einfachen Regeln aufzustellen:

  • Für jede Fußballmannschaft dürfen maximal elf Spieler auf dem Platz sein.
  • Einer von diesen elf Spielern ist der Torwart.

Die meisten weiteren Parameter obliegen der Spiel-Strategie und der Spiel-Taktik des Trainers. Soll er das Spielsystem eher defensiv oder eher offensiv ausrichten? Ist es sinnvoll, für die Mannschaftsaufstellung ein 4–3–2–1 System zu wählen oder ist doch ein 4–3–3 System erfolgsversprechender?

Die Mischung macht‘s

Das Vorgehen eines Fußballtrainers bei der Aufstellung seiner Mannschaft unterscheidet sich gar nicht so sehr von Anlegern, die ihr Vermögen „richtig“ – also für Ihre persönliche Lebenssituation passend – strukturieren wollen. Auch hierbei gilt es defensive, ausgewogene oder offensive „Spieler“ in der individuell passenden Art und Weise zusammen zu stellen. Beispielsweise lassen sich folgende Spielertypen für das Portfolio definieren:

Torwart
  • Tagesgeldkonto
Abwehr:
  • Rentenfonds (Kurzläufer)
  • Multi-Asset Fonds (defensiv)
  • offene Immobilienfonds
Mittelfeld:
  • Multi-Asset Fonds (ausgewogen und offensiv)
  • Aktienfonds (Value)
Angriff:
  • Aktienfonds (Growth)
  • Aktienfonds (Branchenfonds)
  • Aktienfonds (Länderfonds)

Auf dieser Definition aufbauend geht es im nächsten Schritt um die Spiel-Philosophie: defensiv, ausgewogen oder offensiv?

Richtige Gewichtungen im Vordergrund

Jeder Fußballtrainer fokussiert sich zunächst auf die Anzahl der Spieler in den einzelnen Bereichen Abwehr, Mittelfeld und Angriff. D.h. die Gewichtungen stehen klar im Vordergrund. Eine Fünferkette in der Abwehr bindet (den Torwart unberücksichtigt lassend) die halbe Mannschaft im hinteren Teil des Spielfeldes und erlaubt damit vor allem eine defensive Spielweise.

Drei Stürmer und zudem vielleicht zwei offensive Mittelfeldspieler lassen auf eine sehr offensive Herangehensweise schließen. Schließlich liegt ein fünfzigprozentiges Gewicht auf der Offensive. Kein Fußballtrainer würde jedoch ausschließlich Stürmer auf den Platz stellen. Zu groß wäre die Angst, durch gegnerische Konter ein Spiel zu verlieren. Und eine Mannschaft nur mit Abwehrspielern zu bestücken, scheint auch keine gute Idee. Das maximal erreichbare Ziel wäre ein 0:0. Ohne Stürmer wären im Liga-Alltag somit die Weichen auf Abstieg gestellt.

Wie offensiv oder defensiv darf es sein?

In Anlehnung daran kann man auch sein Vermögen strukturieren. Eine Fünfer-Abwehrkette mit hoher Gewichtung von Tagesgeld, offenen Immobilienfonds und defensiven Mischfonds, deutet klar auf eine defensive Portfolio-Strategie hin.

Spielt man neben dem Tagesgeld-Torwart jedoch mit einer Dreier-Abwehrkette aus Rentenfonds, Immobilienfonds und defensiven Mischfonds, dann können mehr Spieler (eine höhere Gewichtung) für die Offensive eingesetzt werden. Mehr offensive Mischfonds-Mittelfeldspieler und Aktienfonds-Angreifer deuten auf ein „Spiel auf Sieg“ hin. Mit allen Torchancen und Konterrisiken.

Die Deutsche Bundesbank ermittelte für das Geldvermögen der Deutschen für Ende 2017 den neuen Rekordwert von 5.857 Mrd. Euro. Der Bestand an Geldvermögen war demnach um 280 Mrd. Euro oder 5% höher als Ende 2016. Natürlich hat man bei diesen Zahlen gleich die Wertsteigerung des DAX vor Augen, der schließlich im Kalenderjahr 2017 um 12,5% nach oben ging.

Deutschland „spielt“ zu defensiv

Mit dieser Denke liegt man jedoch völlig falsch. Wir Deutschen sind kein Volk von Aktionären. Der größte Teil des Vermögenszuwachses geht auch 2017 nicht auf gestiegene Aktienkurse, sondern auf erhöhte Sparleistungen zurück. Und auch diese fließen laut Bundesbank vor allem auf Giro- und Tagesgeldkonten. Übersetzt in den Fußball-Zusammenhang bedeutet das: Die Deutschen haben 2017 noch mehr Torwarte eingewechselt. Offenbar wurden selbst Abwehrspieler kaum in den Kader berufen. Das erscheint deswegen bedenklich, weil die Zinserlöse und Bewertungsgewinne durch diese Mannschaftsaufstellung nur für einen mageren Vermögenszuwachs von 1,2% sorgten. Die Inflation – also der Gegner eines jeden Investors – lag 2017 jedoch bei 1,8%. Für Anleger in schlechtes, weil negatives Geschäft.

Mit Plan handeln

Wird man zum Fußballtrainer seines eigenen Vermögens, dann ist es sehr lohnend, sich erstens über die unterschiedlichen Spielertypen im Klaren zu sein. Und zweitens braucht man eine gute Vorstellung davon, ob man eher defensiv, ausgewogen oder offensiv spielen lassen möchte. Erst im dritten Schritt sollte man sich dann detailliert Gedanken um seine genaue Mannschaftsaufstellung machen.

Stellt man dabei fest, dass man nicht für alle angedachten Positionen die richtigen Spieler (Produkte) hat, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als über Verkäufe und Zukäufe nachzudenken. Jeder Fußballtrainer handelt genau nach solch einem Plan. Werden Sie also zum Fußballtrainer Ihrer Kunden und erarbeiten Sie einen guten – weil passenden – „Spielplan“ für ihr Vermögen!

 

DJE öffnet marktneutralen Fonds für Privatanleger

Der DJE – Equity Market Neutral Europe PA war bisher nicht für Privatanleger ohne Mindestanlagevolumen erhältlich. Die marktneutrale europäische Aktienstrategie soll nun aber für alle Anleger geöffnet werden. Zudem hat sich DJE dazu entschlossen, den Fonds am UN Global Compact auszurichten.

Die DJE Investment S.A. startet ab dem 02.07.2018 eine ausschüttende Publikumstranche des Aktienfonds DJE – Equity Market Neutral Europe. Der Fonds setzt nicht auf das Steigen oder Fallen der europäischen Aktienmärkte, sondern soll marktunabhängig funktionieren. Aufgrund der sehr positiven Marktresonanz und zahlreicher konkreter Nachfragen wird er nun auch für Privatanleger geöffnet.

Konform zum UN Global Compact

Darüber hinaus hat sich DJE entschlossen, den DJE – Equity Market Neutral Europe an den zehn Prinzipien der UN Global Compact auszurichten. Es werden keine Aktien von Unternehmen für das Portfolio ausgewählt, die nachweislich Verstöße gegen Menschenrechte, Arbeitsrecht und Umweltschutz bedeuten oder der Korruption Vorschub leisten.

50 gleichgewichtete Einzelwerte

Der DJE – Equity Market Neutral Europe XP (EUR) wurde im Dezember 2017 aufgelegt und verfügte Ende Mai 2018 über ein Fondsvolumen von 43,7 Mio. Euro. Das Fondsmanagement investiert in rund 50 Einzelwerte großer europäischer Unternehmen, die nach eingehender Bottom-up-Analyse vielversprechender als der Gesamtmarkt erscheinen, und gewichtet diese gleich stark im Portfolio. (mh)

 

FinTech-Fonds von Robeco stößt bei Anlegern auf großes Interesse

Vor etwa einem halben Jahr hat Robeco den Robeco Global FinTech Equities gestartet. Der FinTech-Aktienfonds stößt bei Anlegern zum Start auf eine positive Resonanz. Nach rund sechs Monaten hat das Fondsvolumen bereits 250 Mio. Euro überstiegen.

Robeco hat im November 2017 als einer der ersten Vermögensverwalter einen aktiv verwalteten Fonds aufgelegt, der ausschließlich in börsennotierte FinTechs investiert. Der Robeco Global FinTech Equities investiert weltweit in Aktien aus Industrie- und Schwellenländern investiert, die von der wachsenden Digitalisierung des Finanzsektors profitieren.

250 Mio. Euro Zuflüsse

Bisher stößt die neue FinTech-Strategie bei privaten und institutionellen Anlegern auf großes Interesse. In den ersten gut sechs Monaten seiner Laufzeit sind mehr als 250 Mio. Euro in den Fonds geflossen. „Investoren suchen seit langem nach Einstiegsmöglichkeiten im FinTech-Bereich“, erläutert Ingo Ahrens, Leiter der Frankfurter Niederlassung von Robeco, die Gründe für die positive Resonanz. Das würden nicht nur die Zuflüsse, sondern auch Gespräche mit den Kunden zeigen.

Start-Outperformance

Im ersten halben Jahr des Bestehens hat sich das Konzept auch in Bezug auf die Rendite ausgezahlt. Die Outperformance nach Kosten liegt gegenüber dem Referenzindex bei 11,3%. Seit Auflage im November 2017 bis Ende Mai erzielte der Robeco Global FinTech Equities eine Wertentwicklung von 15,8%. Das entspricht einer Outperformance nach Gebühren von 11,3% im Vergleich zum Referenzindex MSCI All Country World. (mh)

 

Schroders präsentiert Fonds für die Altersvorsorge der Generation 50plus

Schroders stärkt mit der Einführung des Schroder ISF Flexible Retirement sein Angebot an Altersvorsorgelösungen. Der Fonds soll vor allem die Bedürfnisse der Generation 50plus abdecken. Auch für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung eignet er sich laut Schroders besonders gut.

Schroders hat mit dem Schroder ISF Flexible Retirement einen neuen Multi-Asset-Fonds im Angebot, der sich durch ein mehrschichtiges Absicherungskonzept auszeichnen soll. Der britische Vermögensverwalter richtet sich mit dem Fonds vor allem an Privatanleger der Generation 50plus, die eine leistungsfähige, aktiv gemanagte Alternative zu den weitgehend unrentablen Sparkonten suchen. Zielgruppe sind zudem Anleger, die bereits Kapital aufgebaut haben, ihr Vermögen womöglich bislang in riskanteren Anlagen platziert haben und nun das Bedürfnis haben, das Risiko herunterzufahren.

Bedeutung für fondsgebundene Lebensversicherungen

Der Fonds eignet sich laut Schroders auch als Risikoreduzierungskomponente für die letzten Jahre einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Des Weiteren spricht Schroders diejenigen Anleger an, die durch eine Erbschaft oder Schenkung über ein hohes Maß an liquiden Mitteln verfügen. Um den Ansprüchen der Generation 50 plus gerecht zu werden, nutzt der Multi-Asset-Fonds die breite Expertise der Schroders-Investmentplattform.

Renditen oberhalb der Inflation

Ziel des von den Portfoliomanagern Urs Duss und Ugo Montrucchio verwalteten Fonds ist es, über einen Marktzyklus von üblicherweise drei bis fünf Jahre hinweg eine stabile Rendite oberhalb der Inflationsrate zu erzielen. Darüber hinaus soll er unabhängig vom Einstiegszeitpunkt niemals um mehr als 8% von seinem Höchstwert fallen. Dies erfolgt über einen ausgeklügelten quantitativen Mechanismus.

Breites Multi-Asset-Portfolio

Ausgangspunkt ist ein breit gestreutes, grundsätzlich konservativ ausgerichtetes Multi-Asset-Portfolio. Bei Bedarf kann das Fondsmanagement das Portfolio noch defensiver positionieren. Das Besondere ist, dass zusätzlich das als Fangnetz fungierende Risikomanagement täglich das Risiko und die Preisentwicklung des Portfolios überwacht. Unterschreitet der Fondswert eine gewisse Schwelle, wird das Risiko reduziert und ein Teil des Portfolios in Kasse umgeschichtet. Der Fonds soll dadurch keine unnötigen Risiken eingehen und Anleger jederzeit ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. (mh)

 

Investmentfonds werden häufiger gegoogelt

Die Deutschen suchen bei Google immer häufiger nach dem Begriff Investmentfonds. Besitzer von Aktien, ETFs und Fonds sind zudem überwiegend zufrieden mit ihren Anlagen. Bei den Sparanlagen wächst dagegen die Unzufriedenheit.

Die Deutschen sind angesichts der Niedrigzinsen vermehrt unzufrieden mit ihren Sparanlagen. Laut einer aktuellen Yougov-Studie der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka bewerten 86% der Besitzer von kurzfristigen Anlagen wie Tagesgeld die Entwicklung im Jahr 2017 mit mittelmäßig bis schlecht. Ähnlich hoch ist der Anteil bei Sparbüchern. Auch mit Termin- und Festgeldern (72%) sowie Kapital-Lebensversicherungen (64%) sind die Deutschen mehrheitlich unzufrieden.

Zufriedenheit mit Aktien, ETFs und Fonds

Deutlich zufriedener sind deutsche Anleger mit ETFs. 37% fanden die Entwicklung solcher Indexfonds im Jahr 2017 „ausgezeichnet und sehr gut“, weitere 42% bewerteten sie als „gut“. Aktien erzielten ähnlich hohe Zufriedenheitswerte und auch Investmentfonds wurden überwiegend positiv bewertet. Dementsprechend wächst auch das Interesse an diesen Anlageformen. Jeder fünfte Befragte interessiert sich für Geldanlagen mit höheren Renditechancen. Dazu passt auch aus Suchverhalten der Deutschen im Internet, das die Deka ebenfalls ausgewertet hat.

Auch bei Google auf der Überholspur

Suchten im Januar 2017 mit 150.000 Anfragen noch besonders viele Nutzer nach dem Begriff Tagesgeld, waren im Januar 2018 Fonds gesuchter. 160.000 Anfragen gab es im Januar 2018 nach dem Begriff Investmentfonds. Innerhalb eines Jahres hat die Google-Suchen nach „Investmentfonds“ damit um 20% zugelegt. (mh)

 

Schroders legt erstmals Fonds für chinesische Festland-Aktien auf

Schroders hat mit dem Schroder ISF China A einen Fonds aufgelegt, bei dem Aktien von Emittenten aus dem chinesischen Festland im Fokus stehen. Die Strategie bietet Anlegern laut der Fondsgesellschaft Zugang zu innovativen und rasch wachsenden Unternehmen im zweitgrößten Aktienmarkt der Welt.

Schroders hat den Schroder ISF China A aufgelegt. Das Fondsmanagement investiert über die Börsenverbünde Shanghai-Hong Kong Stock Connect und Shenzhen-Hong Kong Stock Connect in A-Aktien vom chinesischen Festland. Dieser Markt biete mit 3.500 Titeln vielfältige Anlagemöglichkeiten und korreliere kaum mit anderen großen Aktienmärkten. Mit der Aufnahme chinesischer A-Aktien in breite globale Aktienindizes gewinnt das Marktsegment laut Schroders zudem weiter an Bedeutung.

Fokus auf Qualitätstitel

Das Investmentteam des Fonds fokussiert sich auf Qualitätstitel im Small- und Mid-Cap-Bereich und strebt mit einem aktiven, auf einer Bottom-up-Methode beruhenden Ansatz die besten Anlagechancen an. Der Schroder ISF China A wird von einem erfahrenen Team für asiatische Aktien unter der Leitung des Investmentspezialisten Jack Lee gemanagt.

Oft noch unterrepräsentiert

„Als einer der bedeutendsten Asien-Manager sind wir überzeugt, dass wir mit unserem aktiven Ansatz Anlegern in einem der dynamischsten Märkte der Welt eine bedeutende Wachstumsquelle bieten“, kommentiert Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, die Fondsauflage. „Dieser Bereich ist in global aufgestellten Portfolios oft unterrepräsentiert und weist eine geringe Korrelation zu anderen Märkten auf, was entscheidend für die Portfolio-Diversifizierung ist.” (mh)

 

DJE Kapital blickt auf ein Jahr „Solidvest“ zurück

Seit einem Jahr bietet DJE Kapital die digitale Vermögensverwaltung Solidvest an. In dem volatilen Marktumfeld der letzen zwölf Monate erzielte Solidvest mit seinem Aktienportfolio laut DJE einen Wertzuwachs von 5,35% nach Kosten.

Seit zwölf Monaten bietet der 1974 gegründete Vermögensverwalter DJE Kapital AG privaten Anlegern das auf der FMM-Investmentmethode basierende, digitale Angebot Solidvest. Ab einem Anlagevolumen von 25.000 Euro erfolgt die Umsetzung der Investmentstrategie im Gegensatz zu anderen Roboadvisors nicht in ETFs, sondern direkt in Einzelaktien und -anleihen. Dieser Ansatz ist laut DJE in Deutschland bislang einmalig. In dem volatilen Marktumfeld der letzen zwölf Monate erzielte Solidvest so mit seinem Aktienportfolio einen Wertzuwachs von 5,35% nach Kosten.

Durchschnittlich einen Kunden pro Tag gewonnen

Dr. Jan Ehrhardt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG, sagt: „[...] Langfristig wird der Markt der digitalen Vermögensverwaltungen über die Performance gewonnen. Entscheidend ist ein solider Wertzuwachs für den Aufbau und Schutz von Geldvermögen – insbesondere bei herausfordernden Marktbedingungen.“ Die digitale Vermögensverwaltung von DJE konnte im ersten Jahr im Durchschnitt täglich einen Kunden mit einem Anlagevolumen in Höhe von ca. 70.000 Euro gewinnen. (ad)