AssCompact suche
Home

0954

Unternehmensmeldungen

Bonnfinanz: Dr. Mathias Sczech wird Teil der Geschäftsführung

Dr. Mathias Sczech wurde mit Wirkung zum 04.02.2026 zum Geschäftsführer der Bonnfinanz ernannt. Er ergänzt das bestehende Führungsteam um Stefan Mertes und Sebastian Wallusch.

Die Bonnfinanz hat im Rahmen ihrer Jahresauftaktveranstaltung in Siegburg eine personelle Veränderung auf Geschäftsführungsebene verkündet. Dr. Kai Franzmeyer, Vertreter des Eigentümers BlackFin Capital Partners, gab die Ernennung von Dr. Mathias Sczech zum Geschäftsführer der Bonnfinanz zum 04.02.2026 bekannt. Sczech ergänzt das bestehende Führungsteam um Stefan Mertes und Sebastian Wallusch.

Seit dem Jahr 2021 ist Sczech Mitglied des Managementteams und kümmerte sich zuletzt als Generalbevollmächtigter um die Zentralbereiche Finanzen und Produktmanagement. Diese Ressorts wird er auch in seiner neuen Funktion weiterführen, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut Franzmeyer war Sczech zudem wesentlich am Erfolg des Transformationsprozesses der Bonnfinanz nach der Separierung aus dem Zurich Konzern beteiligt. Er bringe ein umfassendes Set an Erfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten mit.

Mit der Kombination aus wachsendem Beraterbestand, breiter Produktpartnerbasis und gestärkter Geschäftsführung sieht sich die Bonnfinanz für weiteres Wachstum bestens aufgestellt, heißt es weiter. (lg)

Bild: © Bonnfinanz

 

Weiteres Maklerhaus wird Teil von Aventus

Die Aventus Maklergruppe wächst weiter: Das in Bamberg ansässige Maklerunternehmen Consilium24 hat sich der Gruppe angeschlossen. Mit dem Neuzugang stärkt Aventus die Präsenz in Süddeutschland und erweitert die Expertise im mittelständischen Gewerbesegment. 

Erst vor Kurzem hat Aventus zwei Neuzugänge in der Gruppe bekannt gegeben: Die AllgäuKapital Versicherungsmakler GmbH und die Midema Assekuranz-Assecuradeur haben sich Aventus angeschlossen. Nun wird mit der Consilium24 GmbH aus Bamberg ein weiteres Vermittlerunternehmen Teil der Maklergruppe. Mit dem Zusammenschluss baut die Aventus Maklergruppe ihre Präsenz in Süddeutschland aus und erweitert ihre Expertise im mittelständischen Gewerbe- und Firmenkundensegment. Der Fokus der Consilium24 GmbH liegt auf der individuellen Absicherung und Betreuung von Gewerbe- und Privatkunden, insbesondere von mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern. Geschäftsführer sind Wolfgang Dürbeck und Thomas Wagner.

Consilium24 bleibt eigenständig am Markt aktiv

Wie Aventus weiter mitteilt, wird Consilium24 nach der Integration weiterhin eigenständig am Markt aktiv sein. Der Standort sowie das Team bleiben unverändert erhalten. „Mit Consilium24 gewinnen wir einen modernen Makler mit hoher fachlicher Kompetenz, kundenorientiertem Ansatz und innovativen Lösungen. Das Unternehmen ergänzt unsere Gruppe optimal, sowohl strategisch als auch kulturell“, erklärt Simon Nörtersheuser, Geschäftsführer der Aventus Maklergruppe. 

 

Weiteres Maklerhaus wird Teil von Aventus

 

„Durch die Einbindung in die Aventus Maklergruppe eröffnen sich uns neue Chancen für Wachstum und Weiterentwicklung. Gleichzeitig bleiben unsere Unabhängigkeit, unsere Servicequalität und die Nähe zu unseren Kunden erhalten. Für Kunden, Mitarbeitende und Partner ist dies ein entscheidender Schritt für eine langjährig gesicherte Zukunft“, unterstreicht die Geschäftsführung der Consilium24 GmbH. (tik)

Im Bild v. l. n. r.: Simon Nörtersheuser, Geschäftsführer der Aventus Maklergruppe, Wolfgang Dürbeck und Thomas Wagner, beide Geschäftsführer der Consilium24 GmbH; © Aventus

Lesen Sie auch: „Man darf die Nachfolge nicht unterschätzen“
 

Stephan Wenn steigt bei ver.de ein

Stephan Wenn ist seit dem 01.02.2026 für die vertrieblichen Aktivitäten bei ver.de zuständig. ver.de ist eine Projektgesellschaft mit Produkten für die Fahrradabsicherung, die das Ziel verfolgt, die Zulassung als Versicherung zu erhalten.

Seit dem 01.02.2026 ist Stephan Wenn bei ver.de tätig. Dort verantwortet er alle vertrieblichen Aktivitäten. Der Versicherungskaufmann startete seine Karriere bei Gerling in Köln und ist bereits seit vier Jahrzehnten in der Branche verwurzelt. Er ist zudem in diversen Beiräten aktiv und unterstützt Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen in Fragestellungen rund um das Thema Vertrieb.

Marie-Luise Meinhold, Gründerin von ver.de, sagt: „Wir freuen uns mit Stephan Wenn viel Erfahrung und große Kompetenz in einem Feld gewonnen zu haben, in dem ver.de bis dato weniger überzeugen konnte. Sein Netzwerk, seine Erfahrung und seine Art auf Menschen zuzugehen werden uns spürbar weiterhelfen.“

„Ich bin froh und dankbar wieder zuhause zu sein. Versicherungen, speziell 20 Jahre Gerling haben mich geprägt und ich freue mich nach ein bisschen Abstinenz in den kommenden Jahren sowohl für ver.de aber eben auch für die Branche Gutes zu tun“, so Wenn.

Über ver.de

ver.de ist als Projektgesellschaft mit Produkten für die Fahrradabsicherung auf dem deutschen Markt und laut eigenen Angaben „auf gutem Weg“, die Zulassung als Versicherer zu erhalten. Wesentlicher Bestandteil und USP sind die Geldanlage ausschließlich in Nachhaltigkeit, womit das Unternehmen den Fokus auf die Wirkung für Umwelt und Gesellschaft legt. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © ver.de

 

uniVersa bringt neuen Zahnzusatztarif auf den Markt

Der Nürnberger Versicherer universa hat sein Produktangebot um einen neuen Zahnzusatztarif erweitert. Der Tarif uni-dent|Top ist in drei Tarifstufen erhältlich und kann ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden. Zudem beinhaltet er eine Innovations- und Zukunftsgarantie.

Die uniVersa mit Sitz im fränkischen Nürnberg hat ihre Produktpalette um einen neuen Zahnzusatztarif erweitert. Der Tarif uni-dent|Top richtet sich an gesetzlich Krankenversicherte sowie Heilfürsorgeberechtigte und ist in drei Tarifstufen erhältlich.

In allen drei dieser Tarifstufen sind Zahnbehandlung, Inlays sowie Wurzel- und Parodontosebehandlungen zu 100% versichert. Für professionelle Zahnreinigung und Zahnprophylaxe leistet der Versicherer bis zu 250 Euro jährlich, für Bleaching und Zahnaufhellung sind es bis zu 250 Euro innerhalb von zwei Kalenderjahren. Über die drei Tarifstufen können Versicherte die prozentuale Erstattung mit 75%, 90% oder 100% für höherwertigen Zahnersatz, Implantate, schmerzlindernde Maßnahmen sowie Aufbissbehelfe und Knirschschienen festlegen.

Keine Gesundheitsprüfung oder Wartezeiten

Der Tarif enthält keine Gesundheitsprüfung oder Wartezeiten und Leistungen sind unabhängig vom Zahnbonusheft; zudem gibt es keine Pflicht zur Vorlage eines Heil- und Kostenplans. Des Weiteren sieht er keine tariflichen Preis-Leistungs-Verzeichnisse vor. Kieferorthopädie ist bis zum 21. Lebensjahr und nach einem Unfall bis zu 3.000 Euro mitversichert. Durch den Innovationsschutz sind auch zukünftige von der Schulmedizin anerkannte Untersuchung- und Behandlungsmethoden inkludiert. Eine Zukunftsgarantie sorgt dafür, dass die Leistungen im tariflichen Umfang erhalten bleiben, falls sich der Leistungsumfang GKV oder Heilfürsorge ändert. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Daniel Ahrendt wird CEO der Carestone Gruppe

Die Carestone Gruppe, die im Bereich Seniorenwohn- und Pflegeimmobilien tätig ist, hat Daniel Ahrendt zum CEO ernannt. Seit 2025 hat er bereits den Posten als CFO, den er auch weiterführen wird. Das Führungsteam von Carestone besteht nun neben Ahrendt aus Ralf Licht und Sandro Pawils.

Die Carestone Gruppe, tätig in der Entwicklung und Vermarktung von Seniorenwohn- und Pflegeimmobilien in Deutschland, hat ihr Führungsteam verstärkt. Daniel Ahrendt wurde zum Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Damit setzt Carestone laut eigenen Angaben bewusst auf Kontinuität, nachdem Ahrendt im Juni 2025 bereits die Rolle des Chief Financial Officer (CFO) übernommen hatte. Daniel Ahrendt bleibt auch CFO. Das Führungsteam von Carestone besteht nun neben Ahrendt aus Ralf Licht (Chief Development Officer) und Sandro Pawils (Chief Sales Officer). Sie sind gemeinsam verantwortlich für die strategische Ausrichtung und das operative Management des Unternehmens.

Bevor Ahrendt CEO von Carestone wurde, arbeitete er im Rahmen seiner Tätigkeit bei ActivumSG sieben Jahre lang eng mit dem Führungsteam des Unternehmens zusammen. Dort war er zuletzt Direktor im Corporate Transactions Team des Investmentmanagers und kümmerte sich um die Wachstumsstrategie und operative Entwicklung von Carestone. Ein von ActivumSG verwalteter Fonds ist Eigentümer der Carestone Gruppe. Als CFO von Carestone hatte Ahrendt bereits im Jahr 2025 zentrale Steuerungsaufgaben inne und stand in enger Zusammenarbeit mit der bestehenden Geschäftsführung.

Seine Karriere startete Ahrendt im Investmentbanking bei Kuna & Co. KG (heute Evercore Partners), wo sein Fokus auf großvolumigen M&A- und Finanzierungstransaktionen im Immobiliensektor lag. 2015 wechselte er zur Société Générale und war dort am Aufbau des Real-Estate-Investmentbankings beteiligt. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Carestone

 

Was verdienen Auszubildende in der Versicherungs- und Finanzbranche?

Die Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen dauert drei Jahre. Wie viel verdienen Azubis in dieser Zeit? Und wo liegt die Versicherungs- und Finanzbranche im Vergleich zu anderen Branchen?

Bei den tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland gab es im Jahr 2025 im bundesweiten Durchschnitt einen noch höheren Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, und zwar um 6,7% (2024: 6,3%). Das zeigen die jährlichen Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Durchschnittsgehalt: 1.209 Euro brutto im Monat

Über alle Ausbildungsjahre hinweg bekamen die Auszubildenden in tarifgebundenen Betrieben 1.209 Euro brutto im Monat. Das sind 76 Euro mehr als 2024. Laut BIBB konnten durch die hohen Zunahmen 2024 und 2025 die Verluste bei den realen Vergütungen, die es vor allem zwischen 2021 und 2023 gab, weitgehend ausgeglichen werden.

Doch es herrschen teils große Unterschiede zwischen den Ausbildungsbereichen. Über dem gesamtdeutschen Durchschnitt lagen sie im öffentlichen Dienst (1.329 Euro), in der Hauswirtschaft (1.295 Euro) sowie in Industrie und Handel (1.266 Euro). In der Landwirtschaft (1.188 Euro), in den freien Berufen (1.098 Euro) und im Handwerk (1.093 Euro) waren die tariflichen Vergütungen dagegen unterdurchschnittlich.

Wie viel Gehalt bekommt Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen?

Das BIBB gibt in der BIBB-Datenbank „Tarifliche Ausbildungsvergütungen“ Werte für alle Ausbildungsberufe an, für die Daten vorliegen. Im gesamtdeutschen Durchschnitt wurden die höchsten tariflichen Ausbildungsvergütungen im Jahr an Auszubildende im Beruf Milchtechnologe/-technologin gezahlt. Sie erhalten im Schnitt 1.463 Euro. Aber auch die Versicherungs- und Finanzbranche ist gut mit dabei und landet auf Platz 2. Der/die Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen kann durchschnittlich 1.404 Euro monatliches Ausbildungsgehalt für sich verbuchen.

So verdienen die Branchen-Azubis in den drei Ausbildungsjahren

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es der BIBB-Auswertung zufolge im Durchschnitt 1.336 Euro brutto pro Monat. Das zweite Ausbildungsjahr bringt schon 1.407 Euro, während sich die die angehenden Kaufmänner und -frauen für Versicherungen und Finanzanlagen im dritten Jahr über 1.497 Euro Ausbildungsgehalt freuen können. Das ist die höchste tarifliche Ausbildungsvergütung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel.

15% der Auszubildenden haben 1.000 Euro oder weniger

In 47 Berufen betrugen die tariflichen Vergütungen im Schnitt über alle Ausbildungsjahre hinweg 1.300 Euro oder mehr. Insgesamt erhielten 2025 laut BIBB rund 56% der Auszubildenden, die in einem tarifgebundenen Betrieb lernten, eine Ausbildungsvergütung von mehr als 1.200 Euro. Bei ca. 15% der Auszubildenden lagen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2025 bei 1.000 Euro oder weniger. (lg)

Lesen Sie auch: Stepstone Gehaltsreport: Wie viel verdient die Versicherungsbranche?
 

Philipp Knechtel verstärkt Führungsteam bei PolicenTransfer

PolicenTransfer baut sein Führungsteam weiter aus. Philipp Knechtel hat zum Monatsanfang die Rolle des COO bei dem InsurTech übernommen. Er verstärkt damit die Geschäftsführung des Unternehmens, der auch Ex-Gothaer-Vertriebsvorstand Oliver Brüß und Gründer Maximilian Würz angehören.

Die PolicenTransfer Versicherungslösungen GmbH hat erneut sein Führungsteam ausgebaut: Philipp Knechtel hat zum 01.02.2026 die Rolle des Chief Operating Officer (COO) übernommen. Erst im Oktober 2025 war der ehemalige Vertriebsvorstand der Gothaer, Oliver Brüß, als Gesellschafter und Geschäftsführer neben dem Gründer Maximilian Würz bei dem Unternehmen eingestiegen. Die beiden Neuzugänge innerhalb kurzer Zeit zeigen die zunehmende Nachfrage nach Bestandsoptimierung und -übertragung im Maklermarkt, von der PolicenTransfer als neutraler Dienstleister profitiert, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Vor seinem Wechsel zu PolicenTransfer war der 38-jährige Knechtel in Führungspositionen bei ERGO, Allianz, AXA sowie den Maklergruppen Policen Direkt und Aventus tätig. Zuletzt war er bei SCHUNCK für die strategische Entwicklung der Regionen Bayern und Baden-Württemberg verantwortlich. Bei PolicenTransfer wird er gemeinsam mit Brüß und Würz den operativen Ausbau der Plattform sowie die Skalierung der Prozesse und Partnerschaften vorantreiben. Als Chief Sales Officer steuerte er zuletzt Vertriebsvolumina von über 80 Mio. Euro.

Bei der PolicenTransfer Versicherungslösungen GmbH handelt es sich um eine digitale B2B-Handelsplattform für Versicherungsbestände im Maklermarkt. Das Unternehmen versteht sich als Dienstleister für Bestandsumdeckungen, das Makler mit Versicherern und Assekuradeuren zusammenbringt. Gleichzeitig können Makler Teil- oder Komplettbestände anonym anbieten und Gebote einholen. (js)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

VEMA und diPAY erweitern Kooperation

Die VEMA und die diPAY GmbH wollen ihre Kooperation zur Stärkung moderner Vergütungsmodelle vertiefen. Mit einer neuen Schnittstellenanbindung sollen Maklerunternehmen Servicevereinbarungen, Nettotarife und Honorarmodelle einfacher und digital umsetzen können.

Die diPAY GmbH und die VEMA haben eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart. Eine neue Schnittstellenanbindung soll es Maklerunternehmen demnach möglich machen, Servicevereinbarungen, Nettotarife und Honorarmodelle einfacher und digital umzusetzen. Die Partnerschaft zwischen VEMA und diPAY erleichtere die praktische Umsetzung von Service im Vermittleralltag, so diPAY.

Gesetzliche Maklerpflichten bilden die Basis, aber zusätzliche Leistungen können transparent als Service vergütet werden, heißt es von der diPAY GmbH. Für Vermittler entstehen dadurch planbare, produktunabhängige Einnahmen und stabilere Kundenbeziehungen. Service entwickele sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal in der Beratung.

diPAY unterstützt Maklerbetriebe mit einer Abwicklungsplattform und bietet zudem Konzeptions-, Einführungs- und Marketingunterstützung für individuelle Serviceangebote. Die vertiefte Kooperation mit der VEMA sieht das Unternehmen als weiteren Schritt, Service als festen Bestandteil moderner Vergütungsmodelle in der Branche zu etablieren.

Dirk Erfurth, Gründer und Geschäftsführer der diPAY GmbH, sagt: „Mit der vertieften Zusammenarbeit mit der VEMA erreichen wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg, eine unabhängige Branchenlösung für Servicevereinbarungen zu etablieren. Unser Ziel ist es, Maklern, Pools, Vertrieben und Versicherungsunternehmen eine gemeinsame Infrastruktur zu bieten, mit der sich alternative Vergütungsmodelle einfach, transparent und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lassen.“ (lg)

Lesen Sie auch:
Servicevereinbarungen: Wie die Einführung im Bestand gelingt
„Wenn wirtschaftliche Vorgaben dominieren, ist neutrale Beratung gefährdet“
 

Allianz feilt an Tierkrankenversicherungen

Die Allianz hat ihre Produktpalette an Tierkrankenversicherungen für Hunde, Katzen und Pferde überarbeitet. Der Fokus liegt dabei laut dem Versicherer ganz klar auf Vorsorge und schneller Leistung im Schadenfall; dafür setzt die Allianz auch KI ein. Versicherbar sind alle Tierrassen jeden Alters.

Die Allianz hat ihr Angebot an Tierkrankenversicherungen für Hunde, Katzen und Pferde „grundlegend“ überarbeitet, wie der Münchener Versicherer mitteilt. Ab sofort gibt es für diese Tierarten vier OP-Schutztarife und vier Krankenvolltarife, jeweils in den vier Produktlinien Basis, Smart, Komfort und Premium. Alle Tarife bieten Kostenerstattung bis zu 100% und im Notfall bis zum vierfachen GOT-Satz. Nach einem Unfall übernimmt der Versicherer die Behandlungskosten ohne Wartezeit.

Versichert werden können Tiere ab einem Alter von acht Wochen ohne Altersbeschränkung. Sind Hunde und Katzen bei Abschluss jünger als sechs Monate, entfällt zudem die Wartezeit. „Alle Rassen, jedes Alter und mit Ausnahme weniger Vorerkrankungen beim Pferd – [Halterinnen und Halter] bekommen für jedes Tier von uns ein Angebot“, so Hannah Groethuysen, Leiterin Tierkrankenversicherung bei der Allianz Versicherungs-AG.

KI beschleunigt Schadenregulierung

Bei der Schadenregulierung setzt der Versicherer auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz: Dank des Einsatzes von KI können mehr als 40% aller digitalen Rechnungen innerhalb von weniger als vier Stunden bearbeitet und ausgezahlt werden, dafür benötigt die Allianz nur ein Foto der Rechnung. Zudem kann das Unternehmen auch direkt mit der Tierklinik oder Tierarztpraxis abrechnen, ohne dass Halter selbst in die Vorleistung gehen müssen.

Neu ist auch die Deckelung in den gewählten Selbstbehalten von 10% oder 20%. Als Beispiel nennt die Allianz folgendes: Pferdebesitzer zahlen bei einem Selbstbehalt von 10% maximal 1.5000 Euro je Rechnung dazu, selbst wenn die Rechnung 30.000 Euro beträgt.

Fokus auf Prävention

Ein großer Fokus der neuen Tarife ist Vorsorge. Ab sofort werden in allen OP- und Vollschutztarifen ab der Linie Smart Basisvorsorgeleistungen wie Impfungen und Wurmkuren bezuschusst, ohne Wartezeit oder Selbstbeteiligung. Zudem steigert sich der Vorsorgebonus mit jedem leistungsfreien Jahr – die Abrechnung von versicherten Vorsorgemaßnahmen selbst zählt dabei nicht als Inanspruchnahme. Bei Assistenzhunden gibt es sogar das Doppelte an Basisvorsorge bei gleichem Vorsorgebonus, so der Versicherer. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Dr. Jutta Krienke wird Teil der Geschäftsführung bei Aeiforia

Die Geschäftsführung der Aeiforia GmbH und der Aeiforia Operations GmbH wird erweitert: Dr. Jutta Krienke nimmt seit dem 01.02.2026 eine wesentliche Rolle im Management der Unternehmen ein.

Die Aeiforia GmbH und die Aeiforia Operations GmbH haben den Ausbau ihrer Geschäftsführung bekannt gegeben. Bereits seit 01.02.2026 übernimmt demnach Dr. Jutta Krienke eine zentrale Rolle im Management der Unternehmen.

Aeiforia setzt mit der Verstärkung der Geschäftsführung, vor allem im Vertriebsressort, laut eigenen Angaben gezielt auf weiteres Wachstum sowie den Ausbau ihrer Marktposition. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen Chancen, die sich aus der Reform der geförderten privaten Altersvorsorge ergeben, heißt es.

Zudem wird das hochspezialisierte Dienstleistungsangebot der Aeiforia Operations im Bereich der Verwaltung von Riester-Verträgen im Auftrag von Produktanbietern weiter ausgebaut. Hier wird Krienke Nachfolgerin von Reinhard Wegener, der seit dem 01.01.2026 im Ruhestand ist.

Die 56-Jährige hat über 25 Jahre Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzbranche. In ihrer Karriere ist hat sie bereits verantwortungsvollen Führungsaufgaben mit breitem fachlichem Zuschnitt innegehabt. In den vergangenen Jahren konzentrierte sie sich besonders auf die Entwicklung und den Einsatz von IT-Lösungen für die Finanzindustrie. Davor arbeitete sie in leitenden Positionen bei renommierten Lebensversicherern sowie als Vorständin mit Zuständigkeit für IT, Marketing und Versicherungsprozesse in einem Maklerpool.

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Aeiforia