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Unternehmensmeldungen

Baloise: Neuer Tarifrechner für Antragsprozesse Leben

Mit „base“ bietet Baloise Vertriebspartnern einen neuen Tarifrechner für Berechnungs-, Beratungs- und Antragsprozesse im Leben-Geschäft. Damit will der Versicherer seine Vertriebspartner bei der Erstellung digitaler und plausibilisierter Leben-Anträge unterstützen.

Der Versicherer Baloise treibt die Digitalisierung seiner Prozesse in der Lebensversicherung voran und stellt mit „base“ seinen Vertriebspartnern eine neue, zentrale Plattform bereit. Unter base-baloise.de bündelt Baloise Berechnungs-, Beratungs- und Antragsprozesse für das Leben-Geschäft. Vertriebspartner sollen somit bei der Erstellung vollständig digitaler und plausibilisierter Anträge im Bereich Leben unterstützt werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, setze base auf eine benutzerfreundliche Oberfläche und ist ausgelegt für die Nutzung auf unterschiedlichen Endgeräten. Durch ein Responsive Design und den Einsatz eines Single-Page-Application-Ansatzes (SPA) würden Anwender von kurzen Ladezeiten, einer flüssigen Navigation und einer deutlich verbesserten Usability profitieren. Die Berechnungen lassen sich laut Baloise „in ansprechender Optik“ auch auf einem Tablet und Smartphone durchführen.

„Bei der Entwicklung von base haben wir insbesondere viele Impulse unserer Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner umgesetzt“, erklärt Sascha Bassir, Vorstand Baloise Vertriebsservice AG. „Damit schaffen wir die Grundlage für eine einfache, schnelle und qualitativ hochwertige digitale Leben-Beratung.“ (tik)

Weitere Meldungen rund um neue Services und Tools lesen Sie in der Rubrik „Software“.
 

Stuttgarter lanciert neue Fondsrente

Die Stuttgarter hat zu Jahresbeginn eine neue fondsgebundene Rentenversicherung auf den Markt gebracht. alpha+ investiert zu 100% in Fonds und verzichtet auf Beitragsgarantien. Sie richtet sich vor allem an junge Menschen, die auf die Chancen der Kapitalmärkte setzen möchten, so der Versicherer.

Die Stuttgarter hat zum 01.01.2026 ihr Vorsorgeangebot mit einer neuen fondsgebundenen Rentenversicherung erweitert. Die neue Police alpha+ investiert dabei zu 100% in Fonds und verzichtet vollständig auf Beitragsgarantien. Sie richtet sich dabei besonders an junge Menschen ab Ausbildungsbeginn, die bei ihrer Altersvorsorge konsequent auf die Chancen der Kapitalmärkte setzen möchten.

Flexibilität und Rendite

Mit alpha+ bleibt das gesamte Vertragsguthaben dauerhaft am Kapitalmarkt investiert. Ziel ist, langfristig Renditechancen zu nutzen und den Zinseszinseffekt voll auszuschöpfen, erklärt die Stuttgarter.

Kunden können aus rund 150 qualitätsgeprüften Fonds wählen oder sich alternativ für gemanagte Portfolios entscheiden, darunter auch ESG-orientierte Varianten. Fondswechsel sind jederzeit und unbegrenzt kostenfrei möglich. Alpha+ ist als BasisRente, FlexRente und als Kindervorsorge erhältlich. Mit der Variante GrüneRente wird das Vorsorgevermögen gezielt in nachhaltigkeitsbezogenen Fonds oder ESG-Portfolios investiert.

Verschiedene Auszahloptionen

Der Einstieg ist ab einem monatlichen Mindestbeitrag von 50 Euro bzw. ab einer Einmalzahlung ab 6.000 Euro möglich. Zuzahlungen können jederzeit vorgenommen werden. Zudem können Beiträge angepasst oder bei Bedarf pausiert werden. Die Beitragszahlung in der Schicht III kann bei der FlexRente auf bis zu 50.000 Euro pro Jahr erhöht werden.

Die Beitragszahlungsdauer kann in Schicht III auf 85 Jahre verlängert werden. Kunden stehen drei Auszahloptionen zur Verfügung: eine lebenslange Rentenzahlung, eine einmalige Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus Teilzahlung und Rente.

Die Stuttgarter stellt Geschäftspartners umfangreiche Materialien zur Beratung zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu gehören Social-Media-Pakete mit Text- und Bildvorlagen, digitale Beratungsbroschüren sowie kompakte Produktsteckbriefe. (js)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik Assekuranz.
 

VON POLL IMMOBILIEN baut Geschäftsleitung aus

VON POLL IMMOBILIEN hat zum 01.01.2026 seine Geschäftsleitung verstärkt. Das Immobilienmaklerunternehmen hat Melanie Eggert zum Chief Operating Officer ernannt. Ihr Fokus liegt auf der Weiterentwicklung operativer Strukturen, der Effizienzsteigerung und professionellen Skalierung.

Das Immobilienmaklerunternehmen VON POLL IMMOBILIEN hat Melanie Eggert mit Wirkung zum 01.01.2026 zum Chief Operating Officer (COO) und Mitglied der Geschäftsleitung berufen. Sie ist seit 16 Jahren für das Unternehmen tätig. Sie startete im Innendienst, hatte leitende Positionen im Partnermanagement, war Referentin der Geschäftsführung, Prokuristin und zuletzt Niederlassungsleiterin der VON POLL IMMOBILIEN Zentrale in Berlin.

In ihrer neuen Funktion verantwortet Eggert die Weiterentwicklung und Professionalisierung zentraler Unternehmensprozesse, die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards sowie die effiziente Verzahnung zwischen Standorten, selbstständigen Geschäftsstellenleitern, Backoffice in der Zentrale und Geschäftsführung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung operativer Abläufe und der Schaffung skalierbarer Strukturen, die das künftige Wachstum des Unternehmens unterstützen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, richtet VON POLL IMMOBILIEN mit der Ernennung von Eggert zur COO seine operative Führung klar auf Wachstum, Geschwindigkeit und Zukunftsfähigkeit aus. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © von Poll Immobilien GmbH

 

Allianz startet PKV-Tarifergänzung für reduzierte Beiträge im Alter

Die Allianz Private Krankenversicherung hat mit Jahresbeginn eine neue Tarifergänzung für PKV-Kunden gestartet. Mit dem Tarif „MeineBeitragsentlastung“ können Kunden ihre PKV-Beiträge im Alter reduzieren. Höhe und Start der Entlastung können flexibel gestaltet werden.

Mit Jahresbeginn hat die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) die Tarifergänzung „MeineBeitragsentlastung“ gestartet. Der neue Tarif richtet sich an Kunden mit einer privaten Krankenvollversicherung oder einer Anwartschaftsversicherung und hat zum Jahreswechsel die bisherige „Vorsorgekomponente V“ abgelöst.

Mit „MeineBeitragsentlastung“ bezahlen Kunden etwas mehr für ihre private Krankenversicherung und investieren damit in eine Entlastung der Beiträge im Alter. Der Tarif funktioniert wie ein „Spartopf“, erklärt der Versicherer. Der zusätzliche Versicherungsbeitrag wird verzinslich angelegt. In der Entlastungsphase reduziert sich der Beitrag dann dauerhaft um einen vorher vereinbarten Betrag. Den Beitrag für den Ergänzungstarif entrichten Versicherte auch während der Entlastungsphase.

Flexibilität bei Startzeitpunkt und Alter

Höhe und Startzeitpunkt der Beitragsentlastung können flexibel gestaltet werden. Die Entlastung muss in einem Alter zwischen 60 und 70 Jahren beginnen, lässt sich jedoch zwischen diesen beiden Zeitpunkten flexibel verschieben und so auf die jeweiligen Ruhestandspläne anpassen. Die Höhe der gewählten Entlastung kann maximal doppelt so hoch sein, wie der aktuelle PKV-Beitrag. Zusätzlich steht alle drei Jahre eine automatische Erhöhung um 10% zur Wahl um der Inflation entgegenzuwirken.

Steuerliche Vorteile

Der Tarif bietet drei Zahlungsoptionen, die auch miteinander kombiniert werden können: eine monatliche laufende Zahlung, eine Einmalzahlung sowie die Umwandlung der Beitragsrückerstattung. Zudem kann der Tarif ab einer Laufzeit von fünf Jahren ruhend gestellt werden, mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Wird der Tarif nach einer solchen Ruhestellung wieder aufgenommen, steigt der Beitrag an, um die gewünschte Entlastung weiterhin zu erreichen.

Ist der Tarif aufgrund von Elterngeldbezug oder Elternzeit beitragsfrei gestellt, besteht voller Anspruch auf die Tarifleistung und der Beitrag bleibt nach der Befreiung unverändert.

Die Beiträge von „MeineBeitragsentlastung“ können als Vorsorgeaufwendung bei der Steuer ansetzen. Die Entlastung im Alter bleibt steuerfrei. Arbeitgeber können die PKV-Beiträge mit bis zu 50% bezuschussen. (js)

Lesen Sie auch: Allianz-Kranken-Chef Esser über neues bKV-Angebot
 

Nina Henschel wechselt zur Zurich Gruppe

Nina Henschel, Mitglied der Vorstände der ERGO Kranken und DKV Deutsche Krankenversicherung, geht zur Zurich Gruppe Deutschland. Sie folgt auf Ulrich Christmann und wird neue Vertriebsvorständin „Privat- & Gewerbekunden“. Den Vorstandsbereich übernimmt Henschel spätestens ab September.

Die Zurich Gruppe Deutschland bekommt mit Nina Henschel eine neue Vertriebsvorständin „Privat- & Gewerbekunden“. Die 49-Jährige wird diesen Vorstandsbereich spätestens zum 01.09.2026 übernehmen und ist künftig Teil des deutschen Management-Boards. Sie tritt die Nachfolge von Ulrich Christmann an, der zum 30.06.2026 planmäßig in den Ruhestand geht.

Henschel kommt von der ERGO Group AG, wo sie seit 2023 als Vorständin das Ressort Partnervertriebe und Kollektivgeschäft Gesundheit bei der Deutsche Krankenversicherung AG und der ERGO Krankenversicherung AG verantwortet. Zuvor leitete sie als Vorständin bei der R+V Versicherung AG die Bereiche Gesundheit und Operations Personenversicherung. Ihren berufliche Laufbahn begann die Diplomkauffrau 2002 im AXA Konzern. Dort war sie seit 2016 als Vorstand für die Deutsche Ärzte Versicherung AG und Deutsche Ärzte Finanz AG tätig.

Christmann, seit 2023 Vertriebsvorstand für „Privat- & Gewerbekunden“, wird Ende Juni 2026 nach über 40 Jahren im Banken- und Versicherungsgeschäft seinen Ruhestand antreten. Er ist seit Februar 2019 bei der Zurich Gruppe Deutschland und verantwortete insbesondere die strategische Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Bank. 2023 übernahm er den neu geschaffenen Vertriebsvorstandsbereich „Privat- & Gewerbekunden“. In dieser Funktion steuerte er die Neuausrichtung der Vertriebsorganisation einschließlich der Zusammenführung der Vertriebswege Zurich Exklusivpartner, Makler und Deutsche Bank/Postbank. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Zurich

 

vers.diagnose setzt bei Dokumentenanalyse auf KI

Bei der digitalen Risikoprüfung bietet vers.diagnose nun eine KI-gestützte Dokumentenanalyse. Makler und Versicherer können somit unstrukturierte Informationen wie PDF-Dokumente, Scans oder Freitexte analysieren lassen. Hierbei kooperiert vers.diagnose mit den Versicherungsforen Leipzig und Senacor.

Die Plattform vers.diagnose baut ihr Angebot in der digitalen Risikoprüfung biometrischer Produkte aus und führt eine KI-gestützte Dokumentenanalyse ein. Künftig haben Makler und Versicherer die Möglichkeit, unstrukturierte Informationen wie beispielsweise PDF-Dokumente, Scans oder Freitexte automatisch analysieren und vorstrukturieren zu lassen. Versicherer könnten so unterschiedlichste Ausprägungen von Risikovoranfragen effizienter bearbeiten, wie es von Unternehmensseite hierzu heißt. Makler würden bei der Aufbereitung komplexer Anträge deutlich entlastet – bei gleichzeitig hoher Rechts- und Prozesssicherheit.

Kooperation mit Versicherungsforen Leipzig und Senacor

Die Weiterentwicklung basiert auf einem gemeinsamen Vorprojekt mit den Versicherungsforen Leipzig und dem IT-Dienstleister Senacor Technologies AG. Senacor fungiert dabei als Technologie- und Beratungspartner – insbesondere im Bereich KI. Zudem schließen vers.diagnose und die Versicherungsforen Leipzig eine strategische Partnerschaft, um die Digitalisierung im deutschen Versicherungsmarkt weiter voranzutreiben.

„Mit der Erweiterung von vers.diagnose um KI-gestützte Dokumentenanalyse können wir aktuellen und zukünftigen Anforderungen noch besser begegnen. Heute geht es um Hausarztberichte in PDF- oder Bildformaten, morgen um Daten aus der elektronischen Patientenakte oder anderen medizinischen Datenquellen. Diese effizient abzubilden, ist ein zentraler Bestandteil von vers.diagnose“, erklärt Fabian Van Lancker, Geschäftsführer von vers.diagnose.

„In unserem bisherigen Projekt lag der Fokus auf einer Lösung für Versicherer. In vielen Gesprächen wurde jedoch schnell deutlich, dass die Verbindung zur Vertriebsseite entscheidend ist, um das grundlegende Problem ineffizienter Voranfragen wirklich zu lösen“, erläutert Justus Lücke, Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig. (tik)

Weitere Meldungen rund um neue Services und Tools lesen Sie in der Rubrik „Software“.
 

Haftpflichtkasse: Neuer Leiter für Kompetenzfeld KI & Datenstrategie

Die Haftpflichtkasse will ihre digitale Transformation beschleunigen und hat zum 01.01.2026 eine neue Schlüsselposition mit Nicolas Pöltl besetzt. Er übernimmt die Leitung des Kompetenzfeldes KI & Datenstrategie im Unternehmen.

Die Haftpflichtkasse VVaG besetzt zum 01.01.2026 eine neue Schlüsselposition im Unternehmen: Nicolas Pöltl übernimmt die Leitung des Kompetenzfeldes KI & Datenstrategie. Ziel dieses Schrittes ist die Beschleunigung der digitalen Transformation.

Pöltl hat damit eine zentrale, technisch verantwortliche Rolle für die Etablierung der unternehmensweiten Datenstrategie als Grundlage für die Entwicklung und Implementierung von künstlicher Intelligenz inne. Diese Aufgaben, heißt es vom Unternehmen, seien entscheidend für die Modernisierung aller digitalen Prozesse des Schaden- und Unfallversicherers aus Roßdorf.

Pöltl verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche. Er bringt Expertise in der Führung, Skalierung und Neuausrichtung datengetriebener Organisationen mit ins Unternehmen. Zuletzt war bei BNP Paribas Cardif als CEO und Hauptbevollmächtigter sowie Mitglied des Executive Committee der BNP Paribas Gruppe in Deutschland tätig. Er startete seine Karriere als Strategieberater bei der Boston Consulting Group. Danach wechselte er zum Versicherungskonzern ARAG und ging im Anschluss zur Wefox Gruppe. (lg)

Bild: © Die Haftpflichtkasse

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Neuer Finanzvorstand für die Bayerische

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wird Michael Scheriau zum 01.06.2026 in den Vorstand berufen. Zum 01.09.2026 übernimmt Scheriau dann auch das Finanzressort von Thomas Heigl, der den Ruhestand antritt.

Die Versicherungsgruppe die Bayerische ordnet ihre Finanzressorts für die nächsten Jahre neu auf. In diesem Zusammenhang hat der Versicherer nun bekannt gegeben, dass Michael Scheriau zum 01.06.2026 in den Vorstand berufen wird. Nach einer dreimonatigen Übergangsphase wird er zum 01.09.2026 dann die Verantwortung für das Finanzressort von Thomas Heigl übernehmen, der nach langjähriger Tätigkeit als Finanzvorstand der Bayerischen in den Ruhestand gehen wird, wie das Unternehmen mitteilt.

Scheriau hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung in Finanzsteuerung, Kapitalanlagen, Rechnungswesen, ALM und strategischer Unternehmensplanung. Zuvor war u. a. bei Swiss Life, MEAG und zuletzt der Münchener Verein Versicherungsgruppe tätig. Dort war er Fachbereichsleiter Rechnungswesen und leitete wesentliche Modernisierungsschritte, z. B. den Neuaufbau des Asset-Liability-Managements, die Einführung eines neuen Kapitalanlagensystems sowie die organisatorische Weiterentwicklung des gesamten Finanzbereichs.

Er übernimmt die Verantwortung für ein Ressort, das in einer Phase hoher regulatorischer Anforderungen, veränderter Zinslandschaften und wachsender Nachfrage nach transparenter Kapitalsteuerung eine zentrale Rolle spielt, heißt es von die Bayerische. (lg)

Bild: © die Bayerische

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

IDEAL nimmt nach Cyberangriff erste Systeme wieder in Betrieb

Nachdem sie Ende letzter Woche Opfer eines Cyberangriffs wurde, hat die IDEAL Gruppe nun gemeldet, erste Systeme wieder in Betrieb genommen zu haben. Auch die telefonische Erreichbarkeit ist wiederhergestellt. Der Versicherer geht weiterhin davon aus, dass keine Kundendaten abgeflossen sind.

Ende letzter Woche hatte die IDEAL Gruppe verkündet, dass sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sei. Nun hat der Versicherer ein Update zu der Situation veröffentlicht. Demnach wurden erste Systeme wieder in Betrieb genommen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Die telefonische Erreichbarkeit für Kunden und Vertriebspartner sei bereits Anfang der Woche wiederhergestellt worden. Der Geschäftsbetrieb wird mit Einschränkungen fortgeführt, so der Versicherer.

Auch Leistungsfälle können inzwischen wieder eingereicht werden. Für „sensible Situationen“, wie etwa Todesfälle, steht Betroffenen ein spezielles Formular zur Meldung eines Sterbefalls zur Verfügung. Die darüber eingehenden Anliegen werden priorisiert und sukzessive bearbeitet. Für Vertriebspartner sind laut Aussage des Unternehmens die bekannten Kontaktwege wieder verfügbar.

Weiterhin keine Hinweise auf Abfluss von Kundendaten

Der Cyberangriff wurde von der Ramsomware Akira durchgeführt. Akira ist eine seit März 2023 aktive Hackergruppe, die sich laut der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) auf Unternehmen verschiedenster Branchen spezialisiert. Die Gruppe stiehlt demnach Daten von Unternehmen und droht mit ihrer Veröffentlichung, sollte kein Lösegeld gezahlt werden.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand liegen weiterhin keine Hinweise vor, dass während des Angriffs Kundendaten abgeflossen sind, so IDEAL. (js)

 

Die Stuttgarter: Per Protoschill folgt auf Dr. Henriette Meissner

Wechsel an der Spitze der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH: Dr. Henriette Meissner gibt den Staffelstab an Per Protoschill weiter. Die bAV-Expertin geht nach über 20 Jahren bei der Stuttgarter in den Ruhestand. Protoschill übernimmt nun die operative Gesamtverantwortung in der Geschäftsführung der GmbH.

Dr. Henriette Meissner verabschiedet sich nach mehr als zwei Jahrzehnten Engagement für Die Stuttgarter und die betriebliche Altersversorgung (bAV) in den Ruhestand. Sie verlässt das Unternehmen zum 31.12.2025, nachdem sie seit dem Jahr 2005 Teil der Stuttgarter war. Zudem war sie bis zuletzt als Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und Generalbevollmächtigte für die bAV der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. tätig.

Ihr Nachfolger wird Per Protoschill, der bereits seit April 2024 gemeinsam mit Meissner die Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH leitete. Ab dem 01.01.2026 übernimmt Protoschill nun die operative Gesamtverantwortung in der Geschäftsführung der GmbH.

Meissner gilt als bAV-Expertin, die die Position der Stuttgarter als Anbieter von Vorsorgelösungen maßgeblich mitgeprägt hat. Unter anderem war sie laut Unternehmen eine zentrale Figur in der Weiterentwicklung moderner Vorsorgekonzepte sowie in der Verbesserung der Beratungsunterstützung und der professionellen Qualifizierung von Vermittlerinnen und Vermittlern. „Henriette Meissner hat Die Stuttgarter fachlich wie menschlich bereichert und entscheidend dazu beigetragen, dass wir heute als anerkannter bAV-Spezialist gelten“, so Dr. Guido Bader, Vorstandsvorsitzender der Stuttgarter. „Mit ihrer Fachlichkeit, Beharrlichkeit und Orientierung an praktischer Umsetzbarkeit hat Frau Meissner maßgebliche Standards bei uns und in der Branche gesetzt.“

Auch in der Branche ist Meissner bekannt: Als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) und Leiterin der Fachvereinigung Unterstützungskassen brachte sie viele Jahre entscheidende Praxisimpulse in politische und regulatorische Weiterentwicklungen ein, wie es vom Versicherer heißt. Zudem rief sie den Stuttgarter bAV-Preis ins Leben, der seit dem Jahr 2012 Abschlussarbeiten im Rahmen des Studiengangs Betriebswirt/-in bAV der Hochschule Koblenz prämiert. Sie war überdies als Dozentin im Studiengang bAV-Betriebswirt und Leiterin des Fachkreises bAV bei der Deutschen Maklerakademie (DMA) sowie als Mitherausgeberin des Kompass bAV und Vorsorge aktiv. „Mir war es immer wichtig, dass gute Lösungen in der bAV nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern die Menschen wirklich erreichen. Daran mitzuwirken und Wissen zu teilen, hat mich stets motiviert“, sagt Meissner. (lg)

Lesen Sie auch: Zum aktuellen Stand und zur Zukunft der bAV
News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Stuttgarter