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Unternehmensmeldungen

Ammerländer baut Vertrieb um

Die Ammerländer stellt ihren Vertrieb neu auf. Künftig trennt der Versicherer zwischen Makler- und Kooperationsvertrieb. Im Maklervertrieb, der Makler, Verbünde, Pools sowie Konsolidierer umfasst, setzt die Ammerländer auf eine dezentralere Struktur. Die Leitung des Maklervertriebs übernimmt Kai Preuss.

Die Ammerländer Versicherung richtet ihren Vertrieb neu aus. Nachdem im vergangenen Jahr strategische Weichen gestellt wurden, stehe 2026 ganz im Zeichen der strukturellen Neuausrichtung, wie das Unternehmen mitteilt. Künftig trennt die Ammerländer zwischen Maklervertrieb und Kooperationsvertrieb. Zum Maklervertrieb gehören Makler, Verbünde, Maklerpools sowie Konsolidierer. Der Maklervertrieb ist laut Ammerländer mit mehr als 50% derzeit der stärkste Kanal des Versicherers. „Hier setzen wir auf eine deutlich dezentralere Struktur und verstärken das Team mit regionalen Maklerbetreuer*innen. Unser Ziel ist es, noch näher an den Partner*innen zu sein und Bedürfnisse und Veränderungen noch schneller wahrzunehmen und uns daran anzupassen“, erklärt Christian Buschkotte, Vorstand Vertrieb bei der Ammerländer. Kai Preuss wird den Maklervertrieb leiten.

Der Kooperationsvertrieb umfasst Vergleichsplattformen, digitale Versicherungsmanager sowie Struktur- und Multikanalvertriebe. Er macht derzeit rund ein Drittel des Vertriebsgeschäftes der Ammerländer aus. Die Verantwortung dieses Bereichs übernimmt künftig Christian Wagner. Er fungiert als bundesweiter Ansprechpartner für die dort angesiedelten Partner.

„Wir wollen unsere Kunden- und Maklerzufriedenheit durch eine gute digitale Infrastruktur mit einem hohen Automatisierungsgrad sowie durch gute Erreichbarkeit, Schnelligkeit und Transparenz weiter ausbauen“, so Buschkotte weiter. Diese Themen verantwortet der Bereich „Steuerung und Partnermanagement“, der von Bernd Timmermann geleitet wird.

Neben dem Makler- und Kooperationsvertrieb will sich die Ammerländer künftig auch dem Direkt- und Affiliatevertrieb stärker widmen und diese Kanäle ausbauen. (tik)

Im Bild oben v.l.n.r.: Christian Buschkotte, Bernd Timmermann, Kai Preuss, Reiner Ihnken, Christian Wagner; © Ammerländer

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche finden Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Wechsel in der Geschäftsführung der KlinikRente

KlinikRente, das Versorgungswerk für Einrichtungen im Gesundheitswesen, hat seine Führungsspitze neu aufgestellt. Seit Jahresbeginn ist Adrian Santoro neuer Geschäftsführer. Er folgt auf Hubertus Mund, der dem Versorgungswerk künftig als Senior Berater verbunden bleibt.

Zum 01.01.2026 hat Adrian Santoro die Geschäftsführung des Versorgungswerks für Einrichtungen im Gesundheitswesen übernommen. Der 47-Jährige tritt damit die Nachfolge von Hubertus Mund an, der KlinikRente über viele Jahre aufgebaut und geprägt hat. Mund begleitet die Übergabe und bleibt dem Versorgungswerk künftig als Senior Berater verbunden. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, erfolge der Geschäftsführerwechsel bewusst als Staffelstabübergabe. Erfahrung und gewachsene Strukturen würden erhalten bleiben, gleichzeitig werde Weiterentwicklung des Versorgungswerks konsequent fortgeführt.

Santoro ist seit mehreren Jahren in verantwortlicher Funktion für KlinikRente als Direktor Vertrieb tätig. In dieser Rolle hat er die Entwicklung des Versorgungswerks entscheidend mitgestaltet, die Zusammenarbeit mit Partnern weiter ausgebaut und die Positionierung im Markt gestärkt. Der 47-Jährige hat umfassende Erfahrung in der betrieblichen Altersversorgung. Unter anderem als Betriebswirt bAV und ausgewiesener Branchenexperte war er zuvor in verschiedenen Positionen bei Allianz und Swiss Life tätig. (tik)

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Bild: © KlinikRente

 

Andreas Brunner ist neuer VEMA-Vorstandsvorsitzender

Andreas Brunner hat das Amt des Vorstandsvorsitzenden der VEMA übernommen. Er folgt in dieser Position auf Hermann Hübner, der nach vielen Jahren an der Spitze der Maklergenossenschaft seinen Ruhestand angetreten hat. Brunner ist bereits seit dem Jahr 2003 Vorstand der VEMA.

Die Staffelübergabe bei der VEMA ist wie angekündigt vollzogen: Mit Andreas Brunner hat die Maklergenossenschaft einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Brunner hat den Posten von Hermann Hübner übernommen. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Hübner hatte sich im November 2025 in den Ruhestand verabschiedet (AssCompact berichtete).

Brunner ist bereits seit Mitte Mai 2003 Vorstand der VEMA und war zuvor im Herbst 2002 Teil des Aufsichtsrats geworden. In den vergangenen 22 Jahren hat er zusammen mit seinem Vorgänger Hermann Hübner die Entwicklung der VEMA vorangetrieben, darunter auch die VEMA-Akademie. Sie wird weiterhin zum Zuständigkeitsbereich von Brunner gehören, ebenso wie der Vertrieb, das Backoffice, der Unternehmermarktplatz, der Motormarkt und das Konferenzzentrum, die alle am Standort Karlsruhe angesiedelt sind.

Wie die Maklergenossenschaft weiter mitteilt, sei es Brunner in der neuen Position ein wichtiges Anliegen, die Werte seines Vorgängers Hermann Hübner fortzuführen und in seiner Arbeit zu leben. So bilden Ehrlichkeit, Transparenz, Menschlichkeit und Bodenständigkeit die Grundlage seines Handelns. Sehr wichtig sei ihm die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen Dr. Johannes Neder, der für Produktmanagement, Marketing, Finanzen und Personal verantwortlich zeichnet, und Thomas Hirsch, dem IT-Vorstand. (tik)

Lesen Sie auch dieses Interview: „Wenn wirtschaftliche Vorgaben dominieren, ist neutrale Beratung gefährdet“
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Bild: © VEMA

 

Das sind die größten Risiken für Unternehmen

Was bereitet Unternehmen in Deutschland und der Welt momentan die größten Sorgen? Welche sind ihrer Meinung nach die schlimmsten Risiken, die aktuell für die Betriebe bestehen? Im Allianz Risk Barometer 2026 rücken mit neuen Entwicklungen auch neue Risiken weiter vor, andere Gefahren scheinen weiterhin nicht an Größe zu verlieren.

Die Meldungen im Jahr 2025 waren geprägt von KI, Cybervorfällen, Naturkatastrophen, aber auch bereits vollzogenen oder anstehenden politischen „Beben“, die die Weltgemeinschaft stark verändern könnten. Da läge es nahe, wenn auch die im Allianz Risk Barometer befragten Unternehmen, die je nach Branche mehr oder weniger von diesen Entwicklungen betroffen sind, sich besonders viele Gedanken um solche Themen machten. Doch welche sehen sie als die größte Gefahr für ihr Unternehmertum?

Platz 5 bis 10 im weltweiten Ranking

In die globalen Top 5 schaffen es noch die Naturkatastrophen, gefolgt von Klimawandel auf Platz 6. Platz 7 geht an politische Risiken und Gewalt. Auf Platz 8 liegen global die makroökonomischen Entwicklungen, Platz 9 belegt – zumindest je nach Branche – eine ganz konkrete Gefahr für Unternehmen: Feuer und Explosionen. Und auch die Marktentwicklungen schaffen es noch in die globale Top 10 im Jahr 2026: auf Platz 10.

Platz 4: Wozu zunehmender Protektionismus führen könnte

Gesetzes- und Regulierungsänderungen – einschließlich Handelszöllen – liegt weltweit auf Platz 4. Hier ist besonders interessant, dass sich die Prozentzahl der Befragten erhöht hat, die dieses Risiko nennen. Die Allianz führt dies auf die Sorge vor zunehmendem Protektionismus zurück. 51% der Befragten glauben übrigens, eine Lähmung der globalen Lieferketten aufgrund eines geopolitischen Konflikts wäre das wahrscheinlichste „black-swan“-Szenario, das in den nächsten fünf Jahren auftreten könnte. In Deutschland kommt die Sorge vor Änderungen in Gesetzgebung und Regulierung sogar auf Platz 3, also noch weiter vorn im Ranking.

Betriebsunterbrechungen nicht mehr unter den zwei größten Risiken weltweit

29% der Befragten stufen Betriebsunterbrechungen als größte Gefahr ein. Das ist Platz 3 im internationalen Ranking. Doch zum ersten Mal überhaupt gehören Betriebsunterbrechungen nicht mehr zu den beiden größten Risiken weltweit, wie die Allianz anmerkt. Allerdings bleiben sie ein wichtiges Thema, da sie oft als Folge anderer Risiken auftreten. In Deutschland liegen Betriebsunterbrechungen noch weiter vorne. Mit 40% landen sie hierzulande auf Platz 2.

KI – Risiko oder Chance für die Branchen? Oder beides?

Den größten Sprung in der diesjährigen globalen Rangliste macht die künstliche Intelligenz. Hatte es die KI im Vorjahr noch knapp in die Top 10 auf Platz 10 im internationalen Ranking geschafft, ist sie nun in die Spitzengruppe der globalen Unternehmensrisiken aufgestiegen. Im Jahr 2026 belegt KI mit 32% Platz 2. Sie wird in allen Regionen als ein wichtiger Faktor gesehen. In Europa landet KI auf Platz 3, in Deutschland mit 26% auf Platz 4. Auch stellt sie sich laut Allianz für Unternehmen jeder Größe als wachsendes Risiko dar: KI ist nun bei großen, mittleren und kleinen Unternehmen in den Top 3. Doch woher kommt das?

Da die Einführung von KI immer schneller voranschreitet und die Technologie immer tiefer in das Kerngeschäft eingebettet werde, erwarten die Befragten eine Zunahme der KI-bezogenen Risiken, insbesondere im Hinblick auf Haftungsfragen, so die Allianz. Die rasante Verbreitung generativer KI-Systeme in Verbindung mit ihrer zunehmenden Nutzung in der Praxis habe das Bewusstsein dafür geschärft, wie stark Unternehmen diesen Risiken ausgesetzt seien. Trotzdem meint rund die Hälfte der Befragten, dass KI ihrer Branche mehr Vorteile als Risiken bringen wird. Ein Fünftel ist gegenteiliger Meinung.

Einführung von KI oft schneller als Governance und Unternehmenskultur

„Unternehmen sehen KI zunehmend nicht nur als eine leistungsstarke strategische Chance, sondern auch als eine komplexe Quelle für operative, rechtliche und Reputationsrisiken. In vielen Fällen schreitet die Einführung schneller voran, als Governance, Regulierung und Unternehmenskultur mithalten können“, so Ludovic Subran, Chefökonom der Allianz. „2026 werden immer mehr Unternehmen versuchen den Einsatz von KI auszuweiten. Sie werden sich vermehrt mit Problemen hinsichtlich der Systemzuverlässigkeit, Datenqualität, Integrationshürden und dem Mangel an qualifizierten Fachkräften konfrontiert sehen.“ Gleichzeitig entstünden neue Haftungsrisiken im Zusammenhang mit automatisierten Entscheidungsprozessen, voreingenommenen oder diskriminierenden Modellen, dem Missbrauch geistigen Eigentums und der Ungewissheit darüber, wer haftet, wenn durch KI generierte Ergebnisse Schaden verursachen, sagt Subran.

Platz 1: Das größte Risiko für Unternehmen – weltweit und in Deutschland

Auf Platz 1 finden sich im Jahr 2026 nun schon zum fünften Mal in Folge Cybervorfälle als das weltweit größte Risiko. Mit 42% landen sie im internationalen Ranking mit Abstand auf dem vordersten Rang und sind damit das Top-Risiko. Zudem ist dies der höchste jemals erreichte Wert. Im Ranking für Deutschland liegen Cybervorfälle mit 52% prozentual sogar noch weiter vorne. Darüber hinaus stehen Cyberrisiken in jeder Region der Welt – das heißt Amerika, Asien-Pazifik, Europa sowie Afrika und Naher Osten – an erster Stelle, wie die Allianz mitteilt.

Warum schon zum fünften Mal in Folge?

Die anhaltende Spitzenplatzierung im Allianz Risk Barometer spiegele die zunehmende Abhängigkeit von digitaler Technologie in einer Zeit wider, in der sich die Cyberbedrohungslandschaft sowie das geopolitische und regulatorische Umfeld rasch verändern, heißt es weiter. Die anhaltende Bedrohung für Unternehmen aller Größen wird auch durch die jüngsten prominenten Cyberangriffe deutlich. Kleine und mittelgroße Firmen geraten vor allem aufgrund fehlender Ressourcen für Cybersicherheit zunehmend ins Visier von Kriminellen und stehen unter massivem Druck, so die Allianz.

Doch vollkommen ausgeliefert sind Unternehmen auch dieser Bedrohung nicht. Michael Bruch, Global Head of Risk Consulting Advisory Services bei Allianz Commercial, weist darauf hin, dass die Investitionen großer Unternehmen in Cybersicherheit und Resilienz sich ausgezahlt hätten. Diese Investitionen sorgten dafür, dass die Unternehmen Angriffe frühzeitig erkennen und darauf reagieren können, sagt er. „Allerdings entwickeln sich Cyberrisiken ständig weiter. Unternehmen sind zunehmend auf Drittanbieter für kritische Daten und Dienste angewiesen, während KI die Bedrohungen verstärkt, die Angriffsfläche vergrößert und bestehende Schwachstellen noch verschärft“, so Bruch.

Top 10: Die größten Risiken für Unternehmen in Deutschland

 

Das sind die größten Risiken für Unternehmen

 

Im Ranking für Deutschland bleiben die Plätze 1 und 2 unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Änderungen in Gesetzgebung und Regulierung sind jedoch neu auf Platz 3. Dies könnte der Allianz zufolge ein Hinweis auf bürokratische Pflichten für Unternehmen und regulatorische Unsicherheiten sein. KI ist übrigens ganz neu im Ranking vertreten. „Überraschend“ nennt die Allianz, dass politische Risiken und Gewalt gegenüber dem Vorjahr von Platz 6 auf 10 fallen, und zwar vor dem Hintergrund zahlreicher politisch motivierter Anschläge in Deutschland, z. B. auf die Bahn-Infrastruktur oder kürzlich in Berlin. In der nebenstehenden Grafik sind die zehn größten Risiken für Unternehmen in Deutschland aus dem Allianz Risk Barometer 2026 aufgelistet.

Über das Allianz Risk Barometer 2026

Für das Allianz Risk Barometer 2026, das von Allianz Commercial in Zusammenarbeit mit anderen Allianz-Einheiten erstellt wird, sind über 3.300 Teilnehmende, u. a. Risikoexperten, aus 97 Ländern nach ihren Top-Unternehmensrisiken befragt worden. (lg)

Grafik: © Allianz Commercial

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MRH Trowe bündelt Service für Auto-/Landmaschinenhandel

MRH Trowe hat die Expertise für die Bereiche Automobil-, Landmaschinen- und Baumaschinenhandel unter einem Dach zusammengeführt. In der ASV MotorSecure GmbH sind künftig die ASV Assekuranz-Service NRW Versicherungsmakler GmbH und Autohaus-Spezialisten von MRH Trowe vereint.

In der ASV MotorSecure GmbH hat das Makler- und Beratungshaus MRH Trowe Anfang des Jahres die bisherige ASV Assekuranz-Service NRW Versicherungsmakler GmbH aus Mönchengladbach und den Autohausbereich von MRH Trowe Stuttgart vereint. Damit soll der Versicherungsservice für die Zielmärkte Automobil-, Landmaschinen- und Baumaschinenhandel in einer hoch spezialisierten Einheit gebündelt werden, die Kunden individuell betreut.

ASV MotorSecure stellt Autohäusern sowie dem Land- und Baumaschinenhandel branchengerechte Gesamtlösungen bereit. Zum Angebot zählen Versicherungen, strukturiertes Risikomanagement sowie spezialisierte Konzepte. Unter den rund 900 Bestandskunden befinden sich Autohäuser und Kfz-Werkstätten sowie Betriebe der Land- und Bautechnik. Das Unternehmen arbeitet mit mehreren Branchenverbänden zusammen.

„Mit ASV MotorSecure bündeln wir zwei spezialisierte Einheiten zu einer starken Plattform. Für unsere Kunden bedeutet das: klare Ansprechpartner, effiziente Prozesse und Lösungen, die exakt auf die Anforderungen von Autohaus und LandBauTechnik zugeschnitten sind – bundesweit und mit einem konsequenten 360-Grad-Blick“, erklärt ASV-Geschäftsführer Olav Schirm.

„Die neue Einheit verbindet Spezialisierung und über 25 Jahre Erfahrung aus zwei starken Bereichen. Als MRH Trowe Stuttgart (ehemals Advertum) bringen wir tiefes Branchen-Know-how ein, das in Kombination mit ASV eine bundesweit schlagkräftige Betreuung mit echtem Mehrwert bietet“, betont Ilona Nitsche, Mitglied der Geschäftsleitung der ASV MotorSecure GmbH. (tik)

Lesen Sie auch: MRH Trowe erwirbt vier weitere Maklerunternehmen
Weitere Meldungen über Kooperationen, Zusammenschlüsse und Neuerung bei Maklerhäusern gibt es in der Rubrik „Management & Vertrieb“.
 

Alexander Arias wird neuer CEO bei Berkley Deutschland

Ab dem 01.03.2026 hat Berkley Deutschland einen neuen CEO: Den Posten übernimmt Alexander Arias. Interimistisch leitet Florian Eisele das deutsche Geschäft seit August 2025.

Mit Wirkung zum 01.03.2026 wird Alexander Arias neuer Chief Executive Officer für Berkley Deutschland. Dazu berufen wurde er von der W.R. Berkley Europe AG. Arias wir Nachfolger von Florian Eisele, Head of Specialties Europe. Dieser leitet das deutsche Geschäft seit August 2025 zusätzlich zu seiner regionalen Verantwortung interimistisch.

Arias bringt langjährige Führungserfahrung in der nationalen wie internationalen Versicherungswirtschaft mit, teilt Berkley mit. Sein Fokus liegt auf der Gewerbe- und Industrieversicherung. Zuletzt, heißt es weiter, hatte der studierte Betriebswirt die Verantwortung für die digitale Transformation und die strategische Weiterentwicklung eines Multi-Line-Assekuradeurs in Deutschland. Davor war er bei namhaften Versicherungsunternehmen in Deutschland tätig. (lg)

Bild: © Berkley

 

LV 1871 aktualisiert Berufsunfähigkeitsversicherung

Die LV 1871 hat zum Jahreswechsel ihre Berufsunfähigkeitsversicherung Golden BU angepasst. Dabei liegt der Fokus auf Menschen in Kammerberufen sowie jungen Zielgruppen. Unter anderem bietet der Versicherer für sie günstigere Beiträge sowie höhere Absicherungsmöglichkeiten zu Vertragsbeginn.

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) hat zum Jahreswechsel ihrer Berufsunfähigkeitsfähigkeitsversicherung Golden BU ein Update verpasst. Besonders im Fokus stehen dabei Kammerberufe und junge Zielgruppen.

Das Update lässt Kunden ihre Absicherung flexibel an steigende Einkommen, höhere Lebenshaltungskosten oder neue Lebensphasen anpassen. Unter anderem ist künftig die vereinfachte Risikoprüfung auch mit einer Dynamik von 4 bzw. 5% möglich. Obergrenzen für Nachversicherungen wurden deutlich angehoben und gleichzeitig in transparente Cluster gegliedert, was laut dem Versicherer den Beratungsprozess für Makler wesentlich vereinfacht.

Sinkende Beiträge für viele Kammerberufe

Auch die Absicherungsgrenzen beim Abschluss für Schüler, Auszubildende und Studierende hat der Versicherer erhöht. Für Schüler der gymnasialen Oberstufe beispielsweise liegt sie jetzt bei 1.800 Euro, 300 Euro höher als bisher.

Im Rahmen der vereinfachten Risikoprüfung für junge Leute bis 35 Jahre können für viele Berufe nun höhere BU-Rente abgeschlossen werden. Gleichzeitig sinken die Beiträge für zahlreiche Kammerberufe um rund 5%, für einige Ärzte und Architekten sogar um bis zu 10%. Auch für Studierende späterer Kammerberufe gelten günstigere Zahlbeiträge.

Auch für Makler lohnt es sich, Kammerberufe und Studierende besonders im Auge haben, so der Versicherer. „Sie müssen früh vorsorgen und werden später oft deutlich höhere Einkommen erzielen“, so Laura Sinner, Biometrie-Expertin der LV 1871. (js)

News zu weiteren neuen Produkten und Anpassungen finden Sie in unserer Rubrik Assekuranz.
 

STC übernimmt Maklerbestand in Hessen

Die STC Versicherungsmakler GmbH, ein Unternehmen der STC-Gruppe, bleibt auf Wachstumskurs im Bereich Maklerbestandzukauf: Die Gießener Maklerin Veronika Schacht hat ihren Versicherungsbestand von VS Versicherungen Service zum 01.01.2026 an STC übergeben.

Die STC Versicherungsmakler GmbH, die Teil der STC-Gruppe ist, baut ihre Präsenz in Hessen weiter aus: Zum 01.01.2026 hat das Unternehmen den Bestand von VS Versicherungen Service erworben. Das Maklerhaus von Veronika Schacht ist seit über 25 Jahren in Gießen etabliert und betreut Privat- sowie Gewerbekunden. Mit der Übernahme werde die langfristige und persönliche Betreuung der Kunden von VS Versicherungen Service dauerhaft sichergestellt, wie STC mitteilt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Kunden von VS Versicherungen Service bleibt alles Wesentliche unverändert, wie es in der Pressemitteilung heißt. Ein fester Ansprechpartner bei STC stehe zur Verfügung.

„Nach über drei Jahrzehnten engagierter Beratung und Vermittlungstätigkeit in der Finanz- und Versicherungswelt gebe ich meine Selbstständigkeit auf,“ wird Veronika Schacht zitiert. Mit der STC Versicherungsmakler GmbH sei bewusst ein inhabergeführter Versicherungsmakler gewählt worden, der für Fachkompetenz, klare Prozesse und langfristige Kundenbeziehungen stehe.

„Eine Bestandsübernahme ist für uns immer auch die Übernahme von Vertrauen. Unser Anspruch ist es, die Qualität der bisherigen Beratung fortzuführen und unseren Kunden gleichzeitig zusätzliche Expertise und Strukturen zur Verfügung zu stellen“, betont Dr. Dennis Sturm, Gründer und Geschäftsführer von STC. (tik)

Lesen Sie auch: STC Gruppe übernimmt Fachmakler aus Mainz
Weitere Meldungen zu Übernahmen und Kooperationen von Maklerhäusern lesen Sie in unserer Rubrik „Management & Vertrieb“.
 

Änderungen im Vorstand der ALTE OLDENBURGER

Zum 01.01.2026 hat die ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung ihren Vorstand um Daniel Sander erweitert. Er verantwortet das Vertriebsressort. Somit besteht der Vorstand nun aus drei Mitgliedern: Dr. Dietrich Vieregge, der den Vorsitz innehat, Stefan Stührmann sowie dem Neuzugang Daniel Sander.

Mit Wirkung zum 01.01.2026 haben die Aufsichtsräte der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe Daniel Sander in den Vorstand der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung AG, der Provinzial Krankenversicherung Hannover AG und der ALTE OLDENBURGER Beteiligungsgesellschaft AG bestellt. Sander verantwortet das Vertriebsressort. Somit wurde der Vorstand der ALTE OLDENBURGER Krankenversicherungsgruppe nun auf drei Vorstandsmitglieder erweitert: Dr. Dietrich Vieregge (Vorstandsvorsitzender), Stefan Stührmann und Daniel Sander.

Sander verfügt über mehr als 20 Jahre vertriebliche Fach- und Führungsverantwortung in der Banken- und Versicherungsbranche inklusive Erfahrungen im Maklervertrieb, insbesondere in der Personenversicherung. Zusätzlich zu seiner Vorstandsposition wird Sander weiterhin auch einen Teil seiner bisherigen Aufgaben bei den VGH Versicherungen wahrnehmen und als Abteilungsdirektor den Sparkassenvertrieb verantworten. (tik)

Im Bild v.l.n.r.: Dr. Dietrich Vieregge, Stefan Stührmann und Daniel Sander

© ALTE OLDENBURGER Krankenversicherung, Timo Lutz

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

SIGNAL IDUNA setzt bei Unfallversicherung auf Prävention

SIGNAL IDUNA hat das Tarifwerk in der Einzel-Unfallversicherung zu Jahresbeginn grundlegend überarbeitet. Eine große Neuerung ist der Fokus auf Prävention. Künftig beteiligt sich der Versicherer an den Kosten für Maßnahmen, um Unfälle zu vermeiden. Auch Leistungsverbesserungen wurden eingeführt.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat das Tarifwerk in der Einzel-Unfallversicherung zum 05.01.2026 grundlegend überarbeitet. Mit dem aktualisierten Unfallschutz setzt der Versicherer den Fokus neben der Rehabilitation und der finanziellen Absicherung auch auf Prävention. Das Kernstück des neuen Ansatzes ist das „Sicherheitsbudget“, so der Versicherer. Mit diesem beteiligt sich die SIGNAL IDUNA an den Kosten für wichtige Präventionsmaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise Schutzhelme für verschiedene Sportarten, Protektoren, Schutzbrillen oder auch die Teilnahme an Erste-Hilfe- oder Schwimmkursen. In der Produktlinie „Premium“ beträgt das Sicherheitsbudget für jede versicherte Person bis zu 30 Euro pro Versicherungsjahr.

Höhere Invaliditätsleistung mit „Helmbonus“

Auch zahlreiche Leistungsverbesserungen hat der Versicherer eingeführt. Eine davon ist das „Sicherheitsnetz“. Diese Leistung schließt als monatliche Übergangszahlung mittelfristige Einkommenslücken nach einem Unfall. So lässt sich beispielsweise die Zeit bis zum Greifen einer Invaliditätsleistung finanziell überbrücken, erklärt der Versicherer.

Für Kinder bis zu sechs Jahren gibt es in der Produktlinie „Premium“ zudem künftig ein sogenanntes „Trostpflaster“ in Höhe von 40 Euro, das der Versicherer bei kleineren, definierten Verletzungen auszahlt. Mit dem „Helmbonus“ wird die Invaliditätsleistung erhöht, wenn Trotz des Tragens eines Helms eine schwere Kopfverletzung eintritt. Zudem wurde der Schutz für unfallbedingten Zahnersatz, einschließlich Reparaturen an Zahnspangen für Kinder, erweitert.

Preisvorteil für jüngere Versicherte

Des Weiteren hat der Versicherer die neue Gefahrengruppe „J“ eingeführt, die Vorteile für junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren bringen soll. Damit können junge Erwachsene ab 18 Jahren einen Preisvorteil von bis zu 50% im Vergleich zum bisherigen Tarif erhalten.

Grundlage des neuen Unfallschutz 2026 bleibt weiterhin der bestehende Unfalltarif von SIGNAL IDUNA. Auch hier wurden Leistungen, wie zum Beispiel das Reha-Management, gezielt überarbeitet, um aktuellen Erfordernissen gerecht zu werden. (js)

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