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Unternehmensmeldungen

Die neue Rangliste der Maklerpools

Die Zeitschrift Cash. hat die Hitliste der Maklerpools 2025 veröffentlicht. Laut Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 haben die Pools in Summe weiter zugelegt. Wie sich die Top-10-Rangliste zusammensetzt und welches Unternehmen wieder vertreten ist, zeigt eine AssCompact Bildergalerie.

 
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BaFin gibt grünes Licht für Fusion von SDK und Stuttgarter

Bei einem der Zusammenschlüsse im Versicherungsmarkt geht es weiter voran: Die BaFin hat die Fusion der SDK-Gruppe mit der Stuttgarter Versicherungsgruppe genehmigt. Damit rückt nun die praktische Zusammenführung in den Vordergrund.

Ein Fusionsprozess im Versicherungsmarkt ist durch zahlreiche regulatorische Hürden geprägt. Nachdem die Mitgliederversammlungen beider Unternehmen und das Bundeskartell bereits zugestimmt hatten, ist nun ein weiterer Schritt in der Zusammenführung der SDK-Gruppe und der Stuttgarter Lebensversicherung getan: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat gemäß § 14 VAG durch Verfügung vom 15.08.2025 die Verschmelzung der Süddeutsche Lebensversicherung a.G. als übertragende Gesellschaft und der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. als übernehmende Gesellschaft genehmigt.

Der Zusammenschluss wurde erstmals im Oktober 2024 bekannt und wird in der Branche aufmerksam verfolgt. Schließlich ist er in jüngster Zeit nicht der erste – und auch nicht der letzte – seiner Art. Versicherer setzen zunehmend auf Kooperationen und Zusammenschlüsse, um ihre Position am Markt und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Die Gründung eines Gleichordnungskonzerns wurde bereits im Juli beschlossen und auf den Weg gebracht. Zudem hatte auch das Bundeskartellamt der Fusion bereits zugestimmt. Nun gilt es aus den beiden Unternehmen eine Einheit zu bilden und eine gemeinsame Kultur nicht zuletzt auch im Vertrieb und in der Zusammenarbeit mit Versicherungsmaklern zu entwickeln. (bh)

 

Das Eigenheim büßt als Sparmotiv deutlich ein

Der Verband der Privaten Bausparkassen hat die Deutschen abermals zu ihren Sparmotiven befragt. Wie die aktuelle Sommerumfrage zeigt, verliert der Traum von den eigenen vier Wänden zunehmend an Boden, während die Altersvorsorge gewinnt.

Im Rahmen der Sommerumfrage 2025 zu den Sparmotiven der Bundesbürger hat das Meinungsforschungsinstitut Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt. Wie die Ergebnisse zeigen, zeichnet sich ein Stimmungsumschwung ab: Nur noch 33% der Befragten geben Wohneigentum als Sparziel an, was einem Rückgang um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vor allem bei jüngeren und mittleren Altersgruppen büßt das Sparmotiv „eigenes Zuhause“ deutlich ein.

„Viele Menschen scheinen inzwischen zu glauben, dass Wohneigentum für sie ohnehin nicht mehr realistisch ist – und haben sich damit abgefunden“, erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen. „Das ist gesellschaftspolitisch ein Alarmsignal. Der Rückzug aus dem Eigentumswunsch ist ein stiller Rückzug aus einer wichtigen Säule der privaten Daseinsvorsorge.“

Sparmotiv Altersvorsorge dominiert

Der Umfrage zufolge sparen die Menschen statt für Wohneigentum zunehmend für Altersvorsorge (60%) und Konsum (44%). Kapitalanlage rangiert mit 34% auf Rang 3, wohingegen Wohneigentum nur noch Platz 4 einnimmt. „Wir werden sehen, ob sich dieser Trend in den Anlageformen der kommenden Herbstumfrage 2025 weiter fortsetzt“, so König.

Die Ergebnisse würden die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt verdeutlichen: Hohe Kosten, regulatorische Unsicherheiten und fehlende Förderimpulse sind für immer mehr Menschen, vor allem jüngere, offebnar der Anlass, den Traum von den eigenen vier Wänden aufzugeben. Der Verband fordert daher gezielte Maßnahmen, um Eigentumsbildung wieder möglich zu machen – besonders für Familien und Normalverdienende. (tik)

Weitere aktuelle Meldungen rund um das Thema Immobilienmarkt und Baufinanzierung lesen Sie in unserer Rubrik „Immobilien“.

 

ATTIKON Finanz AG gewinnt neuen strategischen Partner

Mit Astorg hat die ATTIKON Finanz AG nun einen weiteren strategischen Partner gefunden, um auf dem Weg in die Top 10 der deutschen Firmen- und Gewerbemakler voranzukommen. Astorg bringt u. a. Know-how in der technologischen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Versicherungsmaklern mit.

Die ATTIKON Finanz AG und Astorg gehen eine strategische Partnerschaft ein. Damit will ATTIKON auch den Aufbau zum Top-10-Versicherungsmakler im Firmen- und Gewerbesegment vorantreiben.

Astorg gilt laut Unternehmensangaben als eins der führenden paneuropäischen Beteiligungsunternehmen und bringt langjährige Erfahrung in der Unterstützung wachstumsstarker Dienstleistungsunternehmen sowie Know-how in der technologischen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Versicherungsmaklern mit.

Die ATTIKON Finanz AG teilt mit, dass der Vorstand, das Managementteam sowie weitere bedeutende Aktionäre investiert bleiben. Der Branchenspezialist Sigla erweitert darüber hinaus sein bereits bestehendes Engagement. Beraten wurde ATTIKON von Macquarie Capital.

„Mit Astorg gewinnen wir einen Partner, der nicht nur zusätzliches Kapital für künftiges Wachstum bereitstellt, sondern auch unsere strategische Vision teilt und aktiv unterstützen wird“, so Thomas Michels, Vorstandsvorsitzender der ATTIKON Finanz AG. „Unser gemeinsames Ziel ist es, als Gruppe weiter zu wachsen und unseren Mehrwert für unsere Kunden und Mitarbeiter fortlaufend auszubauen – auf dem weiteren Weg zu einem der führenden Maklerunternehmen in Deutschland.“ (lg)

 

Maklerhaus aus Bayern schließt sich blau direkt-Gruppe an

Rückwirkend zum 01.01.2025 geht die Dyrbusch & Uhl GmbH zur blau direkt-Gruppe. Das ist in letzter Zeit der zweite Anschluss in der Region. Geschäftsführer Tobias Dyrbusch und das gesamte Team bleiben an Bord. Andreas Uhl bleibt in beratender Rolle tätig, während Peter Dyrbusch den Ruhestand antritt.

Die Dyrbusch & Uhl GmbH hat sich rückwirkend zum 01.01.2025 der blau direkt-Gruppe angeschlossen. blau direkt erweitert damit seine Präsenz in Bayern. Zuletzt wurde bekannt gegeben, dass die WRP Finanzconsult GmbH – ebenfalls aus der Region – Teil des Lübecker Maklerpools geworden ist.

Die Dyrbusch & Uhl GmbH besteht seit dem Jahr 2000 mit Standorten in Weiden und Waldsassen. Der Geschäftsführer Tobias Dyrbusch bleibt weiterhin im Unternehmen und führt das operative Geschäft. Andreas Uhl soll dem Unternehmen in beratender Rolle verbunden bleiben. Peter Dyrbusch verabschiedet sich in den Ruhestand. Zudem werden sämtliche Mitarbeiter sowie beide Standorte in Weiden und Waldsassen übernommen. (lg)

 

Gregor Langer wird Geschäftsführer bei Würth Versicherungsdienst

Mit Gregor Langer wird ein erfahrener Branchenexperte Teil der Geschäftsführung bei der Würth Versicherungsdienst GmbH. Das Unternehmen ist für die Belange der Mitarbeitenden des Würth Konzerns und seiner Tochtergesellschaften zuständig.

Die Würth Versicherungsdienst GmbH hat einen neuen Geschäftsführer: Seit 01.07.2025 führt Gregor Langer das Unternehmen gemeinsam mit Axel Ziemann. Seit mehr als 20 Jahren hat der Würth Versicherungsdienst die Belange aller Mitarbeitenden des Würth Konzerns und seiner Tochtergesellschaften im Auge.

Langer bringt 25-jährige Erfahrung in der Branche mit. Er ist u. a. Mitgründer der FI Procept AG und war darüber hinaus in diversen Funktionen bei der Nürnberger Versicherung tätig. Bereits vor rund 20 Jahren begleitete er den Würth Konzern im Belegschaftsgeschäft. Nun kehrt er an seinen früheren Arbeitsplatz zurück. (lg)

Bild: © Würth Versicherungsdienst GmbH

 

W&W-Gruppe schafft Kehrtwende im ersten Halbjahr 2025

Letztes Jahr musste die W&W-Gruppe zum Halbjahr ihre Prognose für den Jahresüberschuss herunterschrauben, bedingt durch das Sturmtief Orinoco. Doch die Gruppe hat nun ihre Halbjahresbilanz für 2025 veröffentlicht – und dabei erfreuliche Nachrichten mitteilen können.

Frohe Botschaft bei der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W): Die Unternehmensgruppe hat ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2025 absolviert. Das Konzernergebnis nach dem IFRS-Rechnungslegungsstandard stieg auf 91 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: –14 Mio. Euro).

Das Vorjahr war insbesondere von hohen Unwetterschäden geprägt, die in der IFRS-Rechnungslegung stark zu Buche schlugen, so die W&W-Gruppe. Für das Gesamtjahr 2025 werde weiterhin eine deutliche Steigerung des IFRS-Konzernergebnisses zum Vorjahr erwartet. Das HGB-Ergebnis im Einzelabschluss der W&W AG, das im Halbjahr nicht ausgewiesen wird, soll prognosegemäß leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2024 liegen. Diese Einschätzung erfolgt, so W&W, unter der Voraussetzung, dass keine außergewöhnlichen Schadenereignisse oder größere Turbulenzen an den Kapital- und Finanzmärkten auftreten.

Zuwächse im Neugeschäft

Im Neugeschäft verzeichnet die W&W-Gruppe über alle Sparten Zuwächse. Das Kredit-Neugeschäft in der Baufinanzierung legte im ersten Halbjahr 2025 um 27,6% auf 2,8 Mrd. Euro zu. Die Bausparsumme wuchs im Brutto-Neugeschäft um 1,2% auf 5,7 Mrd. Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen um 5,3% auf 1,9 Mrd. Euro. Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) verbesserte sich brutto nach IFRS auf 83,8%, nach 104,7% im Vorjahreszeitraum. In den Personenversicherungen gelang der Lebensversicherung ein Plus um 5,1% auf 889 Mio. Euro und der Krankenversicherung um 6% auf 172 Mio. Euro, jeweils bei den gebuchten Bruttobeiträgen. (mki)

Lesen Sie auch: Wie BCA, Fonds Finanz, gBnet, Netfonds und vfm 2024 abschließen
 

Neuer Vorstandsvorsitzender bei VSV

Alexander Kohlmeier wird ab Januar 2026 neuer Vorstandsvorsitzender der VEREINIGTE SCHIFFS-VERSICHERUNG V.A.G. Er folgt auf seinen Vater und war vorher bereits Prokurist und Leiter der Unternehmungsentwicklung bei der VSV.

Die VEREINIGTE SCHIFFS-VERSICHERUNG V.A.G. (VSV) hat ab Januar 2026 einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Alexander Kohlmeier.

Der 35-Jährige wird Nachfolger seines Vaters Detlef Kohlmeier und den Posten in der VSV-Hauptverwaltung in Hannover an. Detlef Kohlmeier führte seit 2014 den Vorstand an und geht am 15.01.2026 in den Ruhestand, wie das Unternehmen mitteilt.

Außerdem wurde bekannt gegeben, dass Olaf Gneipel weiterhin die Niederlassung in Wörth am Main leitet und Mitglied des Vorstandsduos bliebt. Auch er gehört diesem seit 2014 an. 

Alexander Kohlmeier soll als Experte aus der Versicherungsbranche seine Vertriebserfahrung einbringen. Er trägt seit 2022 als Prokurist und Leiter der Unternehmungsentwicklung Verantwortung bei der VSV.

Nico Siebert, Geschäftsführer der Tankschifffahrt Siebert GmbH & Co. KG, führt seit Mai 2025 den VSV-Aufsichtsrat an, wie es weiter heißt. Er folgte auf Klaus-Erich Reinhard, der ebenfalls den Ruhestand antrat. (lg)

 

NÜRNBERGER: Investor fordert, andere Angebote zu prüfen

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass sich die NÜRNBERGER in Übernahmegesprächen mit der VIENNA INSURANCE GROUP befindet. Nun fordert der aktivistische Investor 7Square die NÜRNBERGER Beteiligungs-AG dazu auf, konkurrierende Angebote zu prüfen.

Am vergangenen Freitag hat die NÜRNBERGER mitgeteilt, dass sie in Gesprächen über eine „strategische Zusammenarbeit“ mit der Vienna Insurance Group (VIG) steht. Demnach strebt die österreichische VIG den Erwerb einer Mehrheit an dem fränkischen Versicherer an. Der aktivistische Investor 7Square hält offenbar wenig von den Plänen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg fordert der in Frankfurt am Main ansässige Investor in einem Brief die NÜRNBERGER Beteiligungs-AG dazu auf, die Gespräche mit VIG zu beenden und alternative Angebote zu prüfen.

Eine Übernahme durch die Vienna Insurance Group würde den wahren Wert des Unternehmens nicht widerspiegeln, heißt es von Bloomberg mit Bezug auf das Schreiben von 7Square. Der aktivistische Investor, der Medienberichten zufolge einen nicht näher bezifferten Anteil an der NÜRNBERGER hält, schätzt den Unternehmenswert auf bis zu 1,6 Mrd. Euro.

Laut Bloomberg schreibt 7Square in dem Brief weiter, man habe konkrete Kenntnisse über das Interesse mehrerer strategischer Investoren, die daran interessiert wären, die Lebensversicherungssparte oder die gesamte NÜRNBERGER Gruppe im Rahmen eines transparenten und fairen Prozesses zu erwerben.

Bildquelle: © NÜRNBERGER

 

Wie BCA, Fonds Finanz, gBnet, Netfonds und vfm 2024 abschließen

Wie verlief das Geschäftsjahr 2024 für Pools und Verbünde? Nachdem blau direkt, JDC, VEMA sowie FondsKonzept bereits Ergebnisse geliefert haben, stehen bei AssCompact nun weitere Zahlen im Fokus, und zwar die von BCA, Fonds Finanz, gBnet, Netfonds und vfm.

Wie ist das Geschäftsjahr 2024 für Pools und Verbünde gelaufen? Nachdem AssCompact im März dieses Jahres bereits erste Bilanzen von blau direkt, JDC, VEMA und FondsKonzept veröffentlicht hat, folgen nun zur Jahresmitte weitere.

BCA AG erreicht 2024 starkes Wachstum

Die BCA AG sieht das Geschäftsjahr 2024 für sich als erfolgreich an. Gegenüber dem Vorjahr kletterte der Gesamtumsatz demnach um 14,1% auf 80 Mio. Euro (2023: 70,1 Mio. Euro). Mit 17,2 Mio. Euro zeigt sich beim Rohertrag Stabilität. Beim EBITDA verbucht BCA eine Steigerung auf 2 Mio. Euro (2023: 1,2 Mio. Euro). Aus Sicht des Allfinanz-Maklerpools und Serviceanbieters setzte sich damit die solide Entwicklung fort. Das Eigenkapital stieg zudem auf 6,4 Mio. Euro an – ein Wachstum von 74% und eine Eigenkapitalquote von 22,9% (2023: 15,6%).

„Im Geschäftsfeld Versicherung und Vorsorge sind wir im vergangenen Jahr sogar etwas stärker gewachsen als im Investmentgeschäft“, so Frank Ulbricht, Vorstand Zentrale Funktionen & Investment der BCA AG. „Mittelfristig wird die Allfinanzberatung weiter an Bedeutung gewinnen“, meint er daher. „Versicherungsmakler werden Investmentberatung in ihrem Angebot ergänzen, und Finanzanlagenvermittler erweitern ihr Portfolio in der Risikoabsicherung. Das entspricht dem Kundenbedarf und eröffnet Wachstumschancen.“

Jubiläumsjahr 2025: 40 Jahre BCA AG

Darüber hinaus feiert das Unternehmen im Jahr 2025 Jubiläum: 40 Jahre BCA AG. In diesem Jahr soll die gezielte Optimierung des Zusammenspiels von persönlichem Service, Software und Prozessen zur Vertriebsunterstützung konsequent fortgeführt werden.

Bastian Roeder, Vorstand Vertrieb, Service & Versicherung der BCA AG, ergänzt: „Um die persönliche und individuelle Betreuung sowie die Betreuungsqualität in der umfassenden Unterstützung von Vertriebspartnern weiter zu erhöhen, hat die BCA kürzlich die Unterstützungskapazität in ihren zentralen Serviceteams und auch vor Ort durch regionale BCA Gebietsdirektionen stark ausgebaut.“ Damit will die BCA zugleich auf den Aufbau und die Pflege einer starken Community in der jeweiligen Region setzen, heißt es.

Fonds Finanz verbucht Rekordjahr

Die Fonds Finanz verzeichnet für das Geschäftsjahr 2024 ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus. Seinen Umsatz konnte der Münchner Maklerpool um 17% auf 341,2 Mio. Euro (2023: 292,4 Mio. Euro) steigern, was ein neuer Rekordwert für das Unternehmen ist.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt bei 13,9 Mio. Euro – ein Plus von 25% gegenüber dem Vorjahr (11,1 Mio. Euro). Beim Rohertrag wird mit 74,6 Mio. Euro (2023: 65,8 Mio. Euro) ebenfalls ein starkes Wachstum von 13% verzeichnet. Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2024 liegt laut Unternehmensangaben bei 341,2 Mio. Euro.

Geschäftsführerin Christine Schönteich: „Unsere Stärke liegt darin, technologische Innovation mit persönlicher Betreuung zu verbinden und wir sind optimistisch, dass sich die Fonds Finanz auch in den nächsten Jahren so stark entwickeln wird.“

Norbert Porazik, ebenfalls Geschäftsführer der Fonds Finanz, sagt: „Die Finanz- und Versicherungsbranche befindet sich im fundamentalen Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz verändern Prozesse und Kundenbedürfnisse grundlegend. […] Skalierbarkeit ist für uns kein reines Effizienzthema – sie ist ein zentrales Element unserer Strategie, um zukunftsfähig zu bleiben, Innovationen schneller umzusetzen und unsere Makler noch gezielter zu unterstützen.“

Des Weiteren wurde bekannt gegeben, dass Fonds Finanz in den operativen Kernbereichen Versicherung und Investment Provisionserlöse in Höhe von 334,7 Mio. Euro erzielt hat. Das entspricht einem Plus von 16%. Das Eigenkapital lag stabil bei 15,2 Mio. Euro. Im Jahresdurchschnitt arbeiteten 473 Mitarbeitende bei dem Maklerpool.

germanBroker.net mit stärkstem Wachstum seit Unternehmensgründung

Auch germanBroker.net AG (gBnet) verbucht für das Geschäftsjahr 2024 ein außergewöhnlich starkes Wachstum. Der Umsatz lag um 14,26% höher und kletterte auf 28,3 Mio. Euro, wie der Maklerverbund verkündet. Dies ist somit für gBnet das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr seit seiner Gründung.

Das Wachstum gilt als außerplanmäßig und kommt insbesondere aus dem privaten Komposit-Geschäft, das im Vorjahresvergleich erneut zulegen konnte (Privat/Sach: +16,65%). gBnet kann somit das beste Vorsteuerergebnis der Unternehmensgeschichte vorweisen. „Entsprechend erfreulich entwickeln sich auch die Erlöse bei einer weiterhin hohen Rohertragsmarge“, heißt es von Vorstand Hartmut Goebel.

Die beteiligten Makleraktionäre erhalten aufgrund des positiven wirtschaftlichen Gesamtergebnisses eine erneut gestiegene Dividende. Auch die Mitarbeiter von gBnet werden über Bonuszahlungen beteiligt.

gBnet hatte zum Ende des Jahres 2024 rund 630 Partnermaklerhäuser. Darüber hinaus waren rund 90 Personen beim Maklerverbund tätig.

Das ist der Jahresabschluss 2024 der Netfonds AG

Auch die Netfonds AG hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach erreichte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Brutto-Konzernumsatz von 237,1 Mio. Euro (2023: 192,9 Mio. Euro). Der Nettoumsatz nach Abzug der Provisionsaufwendungen erhöhte sich auf 45,6 Mio. Euro (2023: 36,6 Mio. Euro). Beim EBITDA verbucht die Gruppe 8,1 Mio. Euro, was 64% über dem Vorjahreswert von 4,9 Mio. Euro liegt.

Das EBIT auf Konzernebene beträgt 3,3 Mio. Euro. Nach Steuern kann die Netfonds Gruppe einen Konzerngewinn von 2,6 Mio. Euro verbuchen. Auf Ebene der Netfonds AG wird ein Jahresüberschuss von 0,4 Mio. Euro ausgewiesen, heißt es.

Was Dividenden angeht, so wurde die Zahlung in Höhe von 0,35 Euro pro Aktie (Dividendenerhöhung um 40%) vorgeschlagen.

 

Geschäftsjahr 2024: So schließen BCA, Fonds Finanz, gBnet, Netfonds und vfm ab

 

Grafik: © Netfonds AG

Blick auf das laufende Geschäftsjahr

Der Vorstand der Netfonds AG geht für 2025 von einem kontinuierlichen Wachstum sowohl im Segment Investment als auch im Segment Versicherungen aus. Für das laufende Geschäftsjahr heißt die Prognose für die Nettoumsätze: Steigerung von ca. 15%. Im Umsatz könnte dies zu einer Größenordnung von 52,5 bis 54,0 Mio. Euro führen. Auch werde ein überproportionaler Anstieg des operativen Ergebnisses erwartet, teilt die Gruppe mit.

vfm-Gruppe: Firmenjubiläum und Wachstum

Die vfm-Gruppe, Maklerverbund mit Sitz in Pegnitz, hat ebenfalls ein weiteres Rekordjahr zurückgelegt. Die testierten Courtage- und Provisionserlöse des Unternehmens standen im Geschäftsjahr 2024 bei 63,2 Mio. Euro. Dieser Wert übertrifft das Vorjahresergebnis um rund 10%, heißt es. Der Nettobestandszubau im Komposit-Bereich lag bei 26,5 Mio. Euro und ist damit die stärkste Umsatzsäule innerhalb des Verbundes.

„Auch die zahlreichen neuen und erfolgreichen AOplus-Kooperationen verleihen unserem Verbund zusätzliche Dynamik. Hierbei unterstützen wir Ausschließlichkeitsorganisationen bei der Bindung und Weiterentwicklung ihrer vorhandenen Vermittlerschaft. Mittlerweile dürfen wir in diesem Segment mit insgesamt fünf Versicherern und deren Ausschließlichkeitsorganisationen kooperieren“, so Klaus Liebig, Gesellschafter-Geschäftsführer der vfm-Gruppe.

Ausblick und Jubiläum

Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die vfm-Gruppe noch mal deutlich höhere Umsatzsteigerungen als im Vorjahr. 

Des Weiteren feiert die Gruppe im Jahr 2025 ihr 30-jähriges Bestehen als Maklerverbund und Umstiegsbegleiter. Vor rund fünf Jahren wurde der Wechsel vom ehemaligen Franchisemodell hin zum freien Maklerverbund vollzogen. (lg)