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Unternehmensmeldungen

Münchener Verein wird Mitglied von meinMVP

Der Münchener Verein tritt der Initiative meinMVP e.V. bei. Der Verein steht hinter dem kostenfreien Maklerverwaltungsprogramm meinMVP. Gegründet wurde meinMVP 2018 als Brancheninitiative, um vor allem kleineren und mittleren Maklerbüros den Zugang zur digitalen Verwaltung zu ermöglichen.

Zum 01.11.2023 wird die Münchener Verein Versicherungsgruppe als achtes Mitglied im Verein meinMVP e.V. aufgenommen. Der Verein steht hinter dem kostenlosen webbasierten Maklerverwaltungsprogramm (MVP) meinMVP, das die gesamte Bestandsführung in nur einer Plattform bündelt. Bei dem Verein handelt es sich um eine 2018 ins Leben gerufene Brancheninitiative von Maklerversicherern. Ziel ist es, insbesondere kleineren und mittelständischen Maklerunternehmen Zugang zur digitalen Verwaltung zu verschaffen. Die Prozessplattform meinMVP wurde von der VHV Versicherung initiiert und 2018 auf dem Markt eingeführt.

Digitale Weiterentwicklung

„Als mittelständischer Versicherer, der selbst stark in schlanke und digitale Prozesse investiert, liegt uns das Thema Digitalisierung im Maklermarkt besonders am Herzen“, sagt Dr. Rainer Reitzler, CEO der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Durch unser Engagement bei meinMVP investieren wir in die so wichtige digitale Weiterentwicklung der Makler in der Breite“, so Reitzler weiter.

Dr. Angelo O. Rohlfs, der als Geschäftsführer der digital broking GmbH die Entwicklung von meinMVP verantwortet, begrüßt den Neuzugang: „Ich heiße den Münchener Verein auch im Namen aller anderen Gründungsmitglieder herzlich Willkommen beim meinMVP e.V. und bin überzeugt davon, gemeinsam noch mehr Makler für das modernste und zukunftsfähigste MVP zu gewinnen.“

Bestandsverwaltung, GDV-Import & Co.

Zu den kostenlosen Leistungen gehören unter anderem die Kunden- und Bestandsverwaltung, die integrierten Tarifvergleichsrechner, der GDV-Import sowie der BiPRO-Datenaustausch. Rund 7.600 Maklerbüros nutzen meinMVP. Die sieben Gründungsmitglieder sind Gothaer, die Haftpflichtkasse, Itzehoer, KS/Auxilia, Swiss Life, VHV und VOLKSWOHL BUND. (tk)

Bild: © 5second – stock.adobe.com

 

Ecclesia kauft weiteren Versicherungsmakler hinzu

Die Ecclesia Gruppe hat mit Wirkung zum 08.10.2023 den belgischen Versicherungsmakler Van Schoote übernommen. Mit der Übernahme will der größte Versicherungsmakler hierzulande sein Industriegeschäft weiter ausbauen.

Die Ecclesia-Gruppe setzt ihren Expansionskurs im Maklermarkt unvermindert fort. Nachdem Deutschlands größter Versicherungsmakler im Juli mit dem KlinikRente Versorgungswerk (AssCompact berichtete: Ecclesia erwirbt KlinikRente Versorgungswerk) und der Pension Solutions Group (AssCompact berichtete: Ecclesia Gruppe schnappt sich die Pension Solutions Group) bereits zwei Spezialmakler aufgekauft hatte, hat die Gruppe einen weiteren Zukauf im Ausland bestätigt: den belgischen Versicherungsmakler Van Schoote.

Ziel ist die Stärkung des Industriegeschäfts

Mit der Übernahme will die Ecclesia Gruppe ihr Industriegeschäft in Belgien stärken. Denn das im belgischen Ostende ansässige Maklerunternehmen ist auf mittelständische Unternehmen in der Region Westflandern fokussiert. Die Van Schoote Gruppe soll nach Unternehmensangaben das Industriegeschäft der CONCORDIA NV, die seit 2016 bereits eine Tochtergesellschaft der Ecclesia Gruppe ist, ergänzen. Die Übernahme der Van Schoote Gruppe, bestehend aus zwei Unternehmen, erfolgt zu 100%.

„Belgien ist für uns ein interessanter Markt mit vielen attraktiven Wachstumschancen. Die Van Schoote Gruppe verstärkt uns in einer Region, in der wir bisher selbst kaum tätig waren. Im Gegenzug wird CONCORDIA insbesondere ihr starkes Know-how in der betrieblichen Altersvorsorge bei Kunden der Van Schoote Gruppe einbringen können, sodass die Dienstleistung für die Kunden weiter verbessert werden kann“, erläutert Jochen Körner, CEO der Ecclesia Gruppe. (as)

Bild: © by-studio – stock.adobe.com

 

CLARK übernimmt Maklergeschäft von simplesurance

Der Versicherungsmakler Simplesurance Broker GmbH, eine Tochter der simplesurance GmbH, ist ab sofort Teil des InsurTechs CLARK. Durch die Übernahme will CLARK, das ein Portfolio-Unternehmen der Allianz X ist, seine Makleraktivitäten in Deutschland weiter ausbauen.

Das InsurTech CLARK übernimmt das Maklergeschäft von simplesurance und verstärkt damit seine Makleraktivitäten in Deutschland: Ab sofort gehört die Simplesurance Broker GmbH, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der simplesurance GmbH, die die Versicherungsmanager-App Schutzklick Makler betreibt, zu CLARK. Wie das Unternehmen mitteilt, wird das Maklergeschäft vollständig in die CLARK Unternehmensgruppe integriert. Das Team von Schutzklick Makler bleibt am Standort Berlin in den Bereichen Kundenservice und -beratung tätig.

CLARK will Maklergeschäft ausbauen

Mit dem Transfer will CLARK seine Makleraktivitäten hierzulande vorantreiben. „Mit der Übernahme des Maklergeschäfts von simplesurance bauen wir unser erfolgreiches Deutschlandgeschäft weiter aus und stärken unsere Position im Markt. Wir freuen uns darauf, das Team bei uns begrüßen zu dürfen und gemeinsam unsere Vision, der am schnellsten wachsende und effizienteste Versicherungsmaklerin Europa zu werden, voranzutreiben“, erklärt Christopher Oster, CEO CLARK und Co-Founder.

Über CLARK

Das InsurTech CLARK wurde 2015 von Marco Adelt (Geschäftsführer Deutschland), Chris Lodde (Geschäftsführer International) und Christopher Oster (CEO) gegründet. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen Investoren wie Allianz X, Tencent, White Star Capital und Portag3 angezogen und mehr als 170 Mio. Euro eingesammelt.

Im November 2021 hat Allianz X, die Einheit der Allianz für Digital-Investments, ihr Portfoliounternehmen finanzen Group, ein Anbieter von Finanzdienstleistungen und Versicherungs-Leads, in das Unternehmen CLARK integriert. Mit dem Deal wurde CLARK zum Unicorn und Allianz X der größte Minderheitsgesellschafter des InsurTechs (AssCompact berichtete: Clark übernimmt finanzen Group von Allianz X).

Über simplesurance

Das 2012 gegründete InsurTech simplesurance bietet Embedded Insurance-Technologie, die Versicherungslösungen in die Angebote digitaler Vertriebspartner in den Bereichen Automotive, Bancassurance, E-Commerce und Travel integriert. Bereits seit 2016 war Allianz X als strategischer Investor bei simplesurance an Bord. Im September 2022 hatte Allianz X das Unternehmen dann komplett übernommen (AssCompact berichtete: Allianz X übernimmt InsurTech simplesurance).

Bild: © metamorworks – stock.adobe.com

 

„Kauf von Versicherungsbeständen birgt große Potenziale“

Die Kompass Group AG hat mittlerweile einige Bestandsdeals durchgeführt und will weiterhin wachsen. Matthias Schmidt, CEO sowie Gründer des InsurTechs, und CSO Marcus Renziehausen, erklären, wieso gerade Versicherungsbestände Wachstum versprechen und worauf es für Berater in Zukunft ankommt.

Interview mit Matthias Schmidt, Gründer und CEO, und Marcus Renziehausen, Chief Strategy Officer (CSO) der Kompass Group AG
Die Kompass Group AG hat in den vergangenen Monaten Bestände anderer Versicherungsmakler übernommen. Wie ist die Gruppe heute aufgestellt?

Matthias Schmidt Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren rund 15 Bestandsdeals durchgeführt und verschiedene Unternehmen erworben. Vom Einzelunternehmer mit 350 Kunden bis zur Aktiengesellschaft mit 17.500 Kunden ist die Spanne groß. Die so gewonnene Expertise spielen wir mit unserer heutigen Struktur erfolgreich aus. Wir haben aktuell 160 Berater deutschlandweit und agieren an vier Standorten. Wir fokussieren uns auf Privat- und Gewerbekunden und treiben derzeit in erster Linie unsere M&A-Plattform voran. Wir wollen Verkäufer und Käufer von Finanzdienstleistungsunternehmen zusammenbringen und setzen dabei auf Erfahrung und digitale Tools. Allein die Digitalisierung von Bestandsverträgen hebt schon große Potenziale. Die eigentliche Wertschöpfung entsteht aber, wenn gut ausgebildete Berater mit diesen digitalen Beständen zum Wohle der Versicherungsnehmer arbeiten. Wenn ein Finanzdienstleistungsunternehmen zu uns passt, kann es auch vorkommen, dass wir selbst als Käufer auftreten.

Wie läuft ein solcher Deal bei Ihnen ab? Und wie finanzieren Sie diese Übernahmen?

Marcus Renziehausen Auch wenn künstliche Intelligenz und digitale Werkzeuge bei unseren Prozessen bereits eine tragende Rolle spielen, steht am Anfang eines jeden Geschäfts das persönliche Gespräch mit dem Verkäufer. Wir wollen die Beweggründe für den Verkauf verstehen und auch erfahren, wie der Verkäufer seinen Bestand einschätzt. Anschließend machen wir eine detaillierte Due Diligence. Passen die Parameter, kaufen wir.

MS Die persönliche Komponente ist für unseren Prozess entscheidend, sowohl bei der Akquise potenzieller Übernahmeziele als auch bei der Finanzierung. Wir bekommen inzwischen wöchentlich fünf bis zehn potenzielle Transaktionen angeboten. Oft empfehlen uns Geschäftspartner weiter. Auch läuft die Finanzierung unserer Käufe in der Regel über Fremdkapitalgeber, die unserer Due Diligence und letztlich dem gesamten Geschäftsmodell vertrauen.

Darüber hinaus bieten Sie anderen Maklern Dienstleistungen an. Welche sind das?

MS Käufer und Verkäufer können sich auf unserer M&A-Plattform registrieren. Wir analysieren die Daten und bringen potenzielle Partner zusammen. Das Ziel ist es, dass Verkäufer echte Nachfolger in ihrer Region finden. Dank unseres bestehenden Netzwerks können wir diese Geschäfte auch finanzieren – wir arbeiten gemeinsam mit unserem Banken- und Investorennetzwerk daran, im Bereich der Finanzierung komplett neue Standards zu setzen. Eines unserer Ziele ist es, dass Käufer Zusagen im Optimalfall innerhalb nur eines Tages erhalten werden. Anschließend bieten wir Käufern eine moderne digitale Infrastruktur, um Kunden- und Vertriebsprozesse zu steuern und bilden Berater in unserer Academy aus. Im Fokus stehen dabei unternehmerisches Denken, Vertrieb und die richtige Strategie. Wir liefern alle Bausteine, um Umsätze zwischen 50.000 und 250.000 Euro zügig zu skalieren.

Beraten Sie denn andere Makler auch dahingehend, wie sie Bestände aufkaufen?

MR Ja, auch auf diesen Bereich legen wir einen Fokus. Aktuell sind wir mit unserer „10x Roadshow“ in sieben Städten bundesweit unterwegs. Wir geben dabei unsere Erfahrungen im Kauf von Beständen weiter und räumen mit Vorbehalten auf, die es bei vielen Beratern mit Blick auf Altbestände noch gibt. Wir sind überzeugt davon, dass der Kauf von Versicherungsbeständen große Potenziale birgt – gerade für Berater mit dem richtigen Rüstzeug.

Welche Tipps haben Sie an der Stelle?

MR Berater brauchen eine Strategie. Es geht darum, mit neuen Beständen zu arbeiten, sie zu digitalisieren und Informationen, die in den Beständen stecken, für den weiteren Vertriebserfolg zu nutzen. Im Zentrum jeder Strategie sollten allerdings die Versicherungsnehmer stehen. Wer gut berät und Mehrwert bietet, wird auch Erfolg haben.

Konsolidierung findet in allen Umsatzsegmenten der Maklerunternehmen statt. Ist es gerade das untere Segment, in dem noch viel passieren wird?

MS Ja. Der Bereich mit Umsätzen bis 100.000 Euro ist am stärksten vom Generationenwechsel in der Versicherungswirtschaft betroffen. Auch stecken in diesen Unternehmen oft noch große Potenziale. Wir denken dabei vor allem an die Digitalisierung und die zeitgemäße Betreuung von Kunden.

Wie schätzen Sie den Versicherungsmarkt grundsätzlich ein? Was sind die Trends der nächsten Jahre?

MS Wir haben heute rund 440 Millionen Versicherungsverträge in Deutschland. Zugleich stehen immer mehr Berater vor dem Ruhestand. Die entscheidende Entwicklung wird sein, dass diese Verträge in gute Hände kommen und sich Kunden auch in Zukunft bei Beratern gut aufgehoben fühlen. Damit das gelingt, müssen Berater neben der persönlichen Beratungsleistung, die weiter entscheidend bleibt, auch mit der Zeit gehen. Digitale Prozesse und eine zeitgemäße Nutzererfahrung gewinnen an Bedeutung. Auch die Themen IT- und Datensicherheit spielen in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle.

MR Wir sind fest davon überzeugt, dass Versicherungsverträge auch in zehn Jahren nicht überwiegend im Internet, sondern bei einem Berater abgeschlossen werden. Berater der Zukunft müssen sichtbar sein und ihren Expertenstatus selbstbewusst nach außen tragen. Die Welt wird immer komplizierter und Themen wie Absicherung gewinnen an Bedeutung. Berater, die Kunden mit individuellen Lösungen positiv überraschen können, werden auf Jahre gute Umsätze generieren.

Bild: ©  Kompass Group

 

Fondsdepot Bank geht vollständig in FNZ Bank über

Anfang 2023 hat die FNZ Gruppe die Fondsdepot Bank übernommen. Noch existiert die Bank als eigene Marke neben der FNZ Bank – doch das soll sich ändern. Die beiden Unternehmen sollen verschmelzen und am Ende soll „nur noch“ die FNZ Bank am Markt übrigbleiben.

Schon bald wird die Fondsdepot Bank als Unternehmen unter der Leitung der FNZ Gruppe nicht mehr am Markt existieren. Das bestätigt die Pressestelle der Vermögensmanagementplattform FNZ auf Nachfrage von AssCompact. Im Januar 2023 hatte FNZ die Übernahme der Fondsdepot Bank abgeschlossen (AssCompact berichtete: FNZ schließt Übernahme der Fondsdepot Bank ab), seitdem waren die FNZ Bank und die Fondsdepot Bank nebeneinander aktiv.

Doch die beiden Banken sollen in den nächsten Monaten ineinander aufgehen. Als Marke und Firma übrigbleiben wird dann nur noch die FNZ Bank, ehemalige ebase.

Das steckt hinter der Verschmelzung der FNZ Bank und der Fondsdepot Bank

Hintergrund der Planungen sei es, so FNZ, die Kundenbeziehungen unter einer gemeinsamen Marke zu bündeln. Die FNZ Gruppe wolle schlichtweg mit einer Marke am deutschen Markt präsent sein und außerdem „die Skalierung nutzen, um Vorteile für unsere Partner und Kunden zu schaffen und damit das volle Potenzial der FNZ in Deutschland auszuschöpfen“.

Die Einzelheiten des Zeitplans stünden aktuell noch nicht fest – man arbeite derzeit an der konkreten Planung, wie man sich im Sinne der Partner am besten aufstellen könne. Deutliche Fortschritte solle es allerdings bereits im kommenden Jahr zu verzeichnen geben.

Auf die Nachfrage von AssCompact, ob es denn Pläne gibt, weitere Übernahmen zu vollziehen, gibt es von der FNZ-Pressestelle ein implizites, aber kein klares „Nein“. Man sei überzeugt, mit „unserem Angebot auch organisch ein gutes Wachstum erzielen zu können“.

Über die FNZ Gruppe

Die FNZ Group arbeitet mit mehr als 650 weltweit führenden Finanzinstituten und über 8.000 Vermögensverwaltungsfirmen zusammen. Insgesamt befinden sich über 1,5 Bio. US-Dollar im verwalteten Vermögen der Gruppe, 60 Mrd. US-Dollar davon kommen von der FNZ Bank. Diese war 2019, damals noch unter dem Namen ebase, von der FNZ Gruppe übernommen worden.

Bild: © Chanyanuch – stock.adobe.com

 

Getsafe übernimmt Deutschland-Geschäft von Luko

Der Digitalversicherer Getsafe übernimmt den deutschen Kundenstamm des französischen InsurTechs Luko Insurance. Das Portfolio umfasst 50.000 Verträge, darunter Haftpflicht-, Tierkranken- und Hausratversicherungen. Die Transaktion wurde Ende September 2023 von der BaFin genehmigt.

Das Heidelberger Versicherungs-Start-up Getsafe hat das Deutschland-Portfolio des französischen InsurTechs Luko Insurance gekauft. Es handelt sich um 50.000 Verträge, darunter Haftpflicht-, Tierkranken- und Hausratversicherungen. Damit baut Getsafe seine Reichweite in Deutschland weiter aus und zählt eigenen Angaben zufolge nun über 550.000 Kunden in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Österreich. Die Transaktion hat Ende September 2023 die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten. Wie die Unternehmen mitteilen, wollen sie sich zu den Konditionen der Übernahme nicht äußern.

Die Übernahme des deutschen Portfolios von Luko bezeichnet Getsafe als wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. „Wir freuen uns, die deutschen Luko-Kundinnen und -Kunden bei Getsafe willkommen zu heißen. Unsere Technologieplattform ist von Tag eins an auf Skalierbarkeit ausgelegt und damit auch prädestiniert für die Konsolidierung von Versicherungsbeständen. Die Post-Merger-Integration hat nur wenige Wochen gedauert. Aus technischer Sicht war die Integration für uns so simpel wie die Einführung neuer Produkte auf unser eigenes Buch“, erklärt Christian Wiens, CEO und Gründer von Getsafe.

Junge Kunden bei Getsafe im Fokus

Der Neoversicherer Getsafe legt den Fokus auf ein rein digitales Angebot für Kunden zwischen 20 und 40 Jahren. „Traditionelle Versicherungen sind für Digital Natives nicht attraktiv. Unsere Kundinnen und Kunden würden niemals das Büro eines Maklers betreten. Wir wollen die Anlaufstelle für die knapp 100 Millionen jungen Menschen in Europa werden, die in den nächsten zehn Jahren 300 Mrd. Euro für Versicherungen ausgeben werden“, sagt Wiens.

Fusion von Luko und Coya im Jahr 2022

Das 2018 gegründete französische InsurTech Luko hatte Anfang 2022 den Berliner Digitalversicherer Coya übernommen (AssCompact berichtete: Fusion von InsurTech Luko und Coya abgeschlossen). Im Sommer 2022 hatte Luko dann selbst einen Käufer gesucht und wurde von dem internationalen Finanzdienstleistungsunternehmen Admiral Group übernommen. Diese Transaktion umfasste aber nicht das deutsche und spanische Geschäft von Luko. (tk)

Bild: © Inna – stock.adobe.com

 

ETB Group bietet neue Lösung gegen Fachkräftemangel

Versicherer und Maklerhäuser leiden unter verstärktem Fachkräftemangel. Der türkische Servicedienstleister ETB bietet dafür eine Servicelösung. Dazu setzt der Anbieter auf in Deutschland ausgebildete und in die Türkei ausgewanderte junge Menschen.

Der türkische Servicedienstleister ETB Group (ETB) ist mit seinem Serviceangebot nun auch auf dem deutschen Markt aktiv. Die Unternehmensgruppe, die bekannt dafür ist, Serviceleistungen rund um die Dämpfung des Fachkräftemangels anzubieten, hat dazu nun eine eigene Tochtergesellschaft in Frankfurt am Main gegründet.

Gut ausgebildete türkische Mitarbeiter kommen zum Einsatz

Konkret umfasst das Dienstleistungsspektrum die operative Durchführung von aufseiten deutscher Unternehmen ausgelagerten Tätigkeiten aus den Bereichen Organisation, Verwaltung oder IT. Dabei setzt ETB auf in Deutschland geborene und gut ausgebildete türkische Mitarbeiter, die nach ihrer Ausbildung und ihren ersten Berufserfahrungen in die Türkei ausgewandert sind. Dabei kann ETB auch mit den Kostenvorteilen des Standortes Türkei punkten.

Mit der Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft bietet ETB nun Unternehmen aus Deutschland diesen Service an. Zusammen mit den ETB-Einheiten in der Türkei können deutsche Unternehmenskunden künftig je nach Anforderung flexibel aus Deutschland oder der Türkei heraus bedient werden. Laut Unternehmensangaben könne der Onboardingprozess der ETB-Einheiten in die organisationale Struktur des auftraggebenden Unternehmens innerhalb weniger Wochen erfolgen. Die ETB-Einheiten arbeiten dabei auf dem System und im Namen des Auftraggebers.

Vertriebskooperation mit Branchenexperten geschlossen

Für den Markteintritt und die Vertriebsexpansion in Deutschland kooperiert ETB mit The Mulberry Ventures des ehemaligen Versicherungsmanagers Christopher Lohmann. „Ich freue mich sehr, mit der eigenen Gesellschaft und in enger Kooperation mit Christopher Lohmann das Geschäft in Deutschland kräftig auszubauen. Es ist unser gemeinsames Ziel, die Erfolgsgeschichte von ETB in Benelux in Deutschland fortzuschreiben“, sagt Naci Eroglu, CEO von ETB. Und Christoper Lohmann ergänzt: „Schon lange überzeugt mich ETB mit seiner Verbindung aus qualifizierten Mitarbeitenden und den Kostenvorteilen des Standortes Türkei. Gemeinsam werden wir einen Beitrag leisten, den Herausforderungen Demographie und Fachkräftemangel in Deutschland aktiv zu begegnen.“ In Deutschland konnte ETB bereits fünf Unternehmenskunden gewinnen, darunter den Versicherer HDI.

Über ETB

ETB wurde 2003 von Erol Tazegül gegründet, der in Berlin aufgewachsen ist, bevor er in die Türkei auswanderte. Er positionierte ETB im Markt als Partner für hochwertige Servicedienstleistungen. Mit rund 1.500 Mitarbeitern ist das Unternehmen zum größten Anbieter von derartigen Serviceleistungen für europäische Unternehmen aus der Türkei gewachsen. Schwerpunktländer sind die Niederlande und Belgien. Das Unternehmen wird mittlerweile von Naci Eroglu geführt. (as)

Bild: © Tierney – stock.adobe.com

 

Ein Spezialmakler für die Immobilienbranche im Gespräch

Der Versicherungsmakler ease – vormals E+H Einzmann und Hanselmann – ist auf die Absicherung der Immobilienbranche spezialisiert. Das Unternehmen sieht sich als Risikomanager und Lösungsmakler. Mehr dazu erläutert Marcel Hanselmann, geschäftsführender Gesellschafter der ease GmbH, im Interview.

Herr Hanselmann, Sie haben vor Kurzem die E+H Einzmann und Hanselmann Versicherungsmakler GmbH in ease GmbH umbenannt. Können Sie uns die Hintergründe näher erläutern?

Wir begleiten schon seit vielen Jahren Kunden im Immobiliensektor. Die Umbenennung soll unserer strategischen und ausschließlichen Fokussierung im Immobilienbereich Rechnung tragen. Mit ease möchten wir uns auf das konzentrieren, was uns schon seit Jahren am Herzen liegt: Lösungen für mehr Entlastung und Vereinfachung für die Immobilienwirtschaft zu bieten. Der Name steht im Englischen für „vereinfachen“ und gibt unsere Firmenmission, Freiräume zu schaffen, noch stärkere Betonung.

Was ist mit den anderen Bereichen, die sie bislang auch im Angebot hatten?

Der Umbenennung ist eine Abspaltung unseres Firmen- und Privatkundengeschäfts vorausgegangen. Diesen Bereich haben wir im Zuge eines Verkaufs partnerschaftlich an MRH Trowe überführt.

Worin liegt denn der besondere Absicherungsbedarf im Immobiliensektor?

Es geht zum einen um die klassische Gebäudeversicherung. Hier braucht es aber aufgrund immer angespannterer Schadensverläufe und der damit verbundenen Prämiensanierungen durch die Versicherer neuartige und kreative Lösungen. Solche Lösungen basieren unseres Erachtens auf einem sehr intelligenten und umfassenden Datenmanagement sowie neuartiger Rahmenverträge.

Zusätzlich sehen wir immer mehr Bedarf im Bereich von Risikoprävention. Sprich: Wie kann ein Schaden ganz vermieden werden oder zumindest so früh erkannt werden, damit der Folgeschaden so gering wie möglich bleibt? Gerade im Bereich der Leitungswasserversicherung gibt es aufgrund der angespannten Schadensverläufe sowohl für die Immobilienmanager als auch für die Versicherer einen immensen Bedarf an innovativen Lösungen. Gleichzeitig sehen wir auch immer mehr, dass sich gerade durch IoT-Sensoren ganz neue Lösungsräume für die Versicherungs- und Immobilienbranche öffnen.

Hinzu kommt ein sehr hoher Bedarf, die gesamte Schadenabwicklung outzusourcen. Es werden Partner gesucht, die neben der Abwicklung von Versicherungsschäden auch zuverlässig die gesamte Steuerung und Koordination der Wiederherstellung übernehmen.

Wie darf man sich Ihren Kundenkreis konkret vorstellen? Und was umfasst Ihr Portfolio alles?

Wir begleiten Kunden aller Größenordnungen aus dem Immobiliensektor – sowohl Hausverwalter als auch Bestandshalter. Unser Fokus liegt dabei ausschließlich auf dem Komposit-Bereich, wobei wir unsere Tätigkeit heute sehr weit fassen: Wir verstehen uns als Risikomanager, die die Kunden in ihrem Sicherheitsanliegen umfassend begleiten. Dies können neben Versicherungen auch technische Lösungen sein sowie vor allem ein marktweit einmaliges Schadenmanagement-System.

Nun hat gerade der Immobilienmarkt bzw. die Baubranche schon bessere Zeiten erlebt. Inwiefern schlägt sich das in der Beratungspraxis nieder?

Da wir uns wie eben erwähnt auf Hausverwalter und Bestandshalter fokussieren, sind wir relativ unabhängig von der Entwicklung der Neubauten. Letztlich macht der vorhandene Baubestand unser Kundenportfolio aus – und das ist unabhängig von der Entwicklung der Neubauten vorhanden und muss beraten werden. Aber ja, die Entwicklungen generell im Immobiliensektor sind gerade sehr herausfordernd für viele Marktteilnehmer – vor allem für Projektentwickler.

Sie bezeichnen sich explizit als „Lösungsmakler“? Können Sie uns das Konzept dahinter etwas näher erläutern?

Unser Ziel ist es, Lösungen aller Art anzubieten, die auf die Ziele unserer Kunden einzahlen, insbesondere was den Schutz der eigenen Werte und die Vermeidung und das Management von Störfällen betrifft. Deshalb Lösungsmakler. Durch die Digitalisierung, IoT-Sensorik und Datenauswertungen entstehen neuartige Lösungen.

Um hier ein konkretes Beispiel zu nennen: Wir statten heute bereits Gebäude mit IoT-Sensoren aus, um Leitungswasserschäden – und damit den Folgeschaden – viel früher zu erkennen. Der Schadensprozess beginnt damit außerdem sehr viel früher und kundenfreundlicher. Somit bieten wir neben Versicherungen weitere neuartige Lösungen an, die den Herausforderungen unserer Kunden Rechnung tragen – nämlich immer mehr Leitungswasserschäden aufgrund älter werdender Gebäude.

Lassen Sie uns noch auf die Versicherer eingehen: Wie gestaltet sich denn die Zusammenarbeit mit den Gesellschaften – gerade auch im Bereich der Gebäudeversicherung?

Hier möchte ich das Wort Lösungsmakler nochmals aufgreifen. Denn das richtet sich auch an unsere Versicherungspartner, denen wir mit diesem Ansatz auch ein innovativer Partner sein möchten. Es sollen dabei neue Lösungswege aufgezeigt werden, wie das aktuell oft angespannte Gebäudeversicherungsgeschäft zukünftig rentabler gestaltet werden kann.

Wahr ist aber auch, dass wir in diesem Bereich noch als Pioniere unterwegs sind und sehr viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Wir würden uns mehr Beweglichkeit und Offenheit wünschen, indem alte Denkmuster und althergebrachte Lösungen viel stärker hinterfragt und neuartigen Lösungen einfach mal eine Chance gegeben werden.

Abschließend noch einmal zurück zu Ihrer Zielgruppe: Worin sehen Sie für die Zukunft die größten Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft?

Wie in vielen anderen Branchen steht über allem sicherlich das Thema Digitalisierung, KI und Fachkräftemangel. Die Immobilienwirtschaft ist eine recht träge Branche mit großem Aufholbedarf. Gerade in der Vernetzung und Digitalisierung als Grundlage für sämtliche KI-Bemühungen hinkt sie hinterher und gibt es viel nachzuholen. Auch bedarf es intelligenter Outsourcing-Lösungen, die gewisse Tätigkeiten übernehmen, die traditionell von den Immobilienmanagern erbracht werden. Denn dafür lässt sich einfach kein Personal mehr finden. Ein Beispiel dafür ist, wie bereits beschrieben, der ganze Komplex des Schadenmanagements und der Handwerkersteuerung.

Da es sich teilweise um sehr tief greifende Veränderungen handelt, muss dieser Change-Prozess intensiv begleitet werden. Das ist auch der Grund, weshalb wir im Zuge der Fokussierung eine eigene Akademie ins Leben gerufen haben. In einem weiteren Schritt soll die Akademie mit ihren internen und externen Referenten auch Kunden zugänglich sein.

Bild: © Marcel Hanselmann

 

degenia von Hackerangriff betroffen

Die degenia Versicherungsdienst AG ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Infolgedessen ist die IT-Infrastruktur des Unternehmens heruntergefahren worden, schreibt degenia auf ihrer Website. Details oder Schäden wurden bis dato nicht mitgeteilt.

Die degenia Versicherungsdienst AG ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Als Reaktion auf diesen Vorfall habe das Unternehmen die IT-Infrastruktur vorübergehend vom Netz genommen. Unter anderem informierte der Versicherer aus Bad Kreuznach über einen Hinweis auf der Startseite der eigenen Website und die eigenen Newsletter-Kunden über eine Sondermeldung.

Details zu dem Cyberangriff und etwaigen Schäden teilte degenia bisher nicht mit. Anliegen können per Mail an die degenia unter info@degenia.de gerichtet werden. (as)

Bild: © issaronow – stock.adobe.com

 

Fusion Gothaer und Barmenia: Das sagen die CEOs

Am Freitag wurde bekannt, dass die Versicherer Barmenia und Gothaer fusionieren wollen. Beide Unternehmen sollen auf Augenhöhe und von einer Doppelspitze geführt werden. Nachgefragt bei Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia, und Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender der Gothaer.

Die Bekanntgabe, dass Gothaer und Barmenia fusionieren wollen, bewegt den Markt. Was können die beiden Unternehmen gemeinsam besser?

Dr. Andreas Eurich: Mit dem geplanten Zusammenschluss verbinden sich zwei Unternehmen auf Augenhöhe, die beide eine ausgesprochen starke Marktposition haben und die sich komplementär ergänzen. Wir agieren also aus einer Position der Stärke und wollen diese Stärken zukünftig miteinander noch stärker vernetzen und gemeinsam weiterwachsen.

Sind Einzelunternehmen in der Größenordnung heute nicht mehr wettbewerbsfähig?

Oliver Schoeller: Selbstverständlich sind Unternehmen in der Größenordnung heute noch wettbewerbsfähig, das zeigt die aktuelle Entwicklung beider Häuser. Die Barmenia steht aktuell auf Rang 21, die Gothaer auf Rang 14 im Versicherungsmarkt. Gemeinsam würden wir den Weg in die Top Ten schaffen. Dadurch können wir noch mehr bewegen.

Liegt es an den Kosten? Oder auch daran, dass Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit wenig Möglichkeiten haben, sich Geld für Investitionen zu beschaffen?

Dr. Andreas Eurich: Es geht hier nicht um Kostensenkung, sondern um Wachstum. Wir kommen nicht aus der Not. Beide Häuser haben überproportionales Wachstum. Wir wollen gemeinsam noch erfolgreicher sein. Der Vereinsgedanke hingegen ist uns sehr wichtig. Die Tradition, dass wir unseren Mitgliedern verpflichtet sind, wollen wir gemeinsam beibehalten.

Oliver Schoeller: Wir wollen gemeinsam besser werden, für unsere Vertriebspartner, unsere Kundinnen und Kunden und für unsere Mitarbeitenden.

Erwarten Sie denn nun eine weitere Konsolidierung am Versicherermarkt?

Dr. Andreas Eurich: Das können wir nicht absehen. Wir werden uns jetzt auf unser gemeinsames Vorhaben konzentrieren.

Barmenia ist stärker in der PKV, die Gothaer in Komposit und in Leben. Mit Blick auf die einzelnen Sparten: Welche Ziele gibt es hier?

Oliver Schoeller: Wir sehen Bereiche, in denen wir Skaleneffekte generieren können. Aber das ist nicht der Treiber. Es geht vor allem darum, wo wir Stärken haben, die wir gemeinsam noch weiter ausbauen können. Die leistungsfähige private Krankenversicherung der Barmenia kann im Zusammenspiel mit dem starken Firmenkundenzugang der Gothaer zu einem der wirklichen Markttreiber werden. Hinzu kommt die starke Position der Gothaer in der Kompositversicherung. Unsere Vertriebspartnerinnen und -partner könnten also auf die besten Produkte aus beiden Welten zurückgreifen.

Für die Mitarbeiter gibt es eine vorläufige Beschäftigungsgarantie, die Standorte bleiben.

Dr. Andreas Eurich: Das ist richtig. Die Gesellschaften und die jeweiligen Versicherer werden ihren Sitz in Köln und Wuppertal behalten. Gemeinsam wollen wir eine gemeinsame Finanzholding gründen, die den Namen Barmenia Gothaer Finanzholding AG tragen soll.

Oliver Schoeller: Der Zusammenschluss ist auf gemeinsames Wachstum ausgerichtet. Dafür brauchen wir alle Menschen in den Unternehmen. Daher wollen wir eine dreijährige Beschäftigungsgarantie ab dem Zeitpunkt des Zusammenschlusses aussprechen.

Können Sie schon sagen, was der Zusammenschluss für den Vertrieb bedeutet?

Dr. Andreas Eurich: Vertrieb kann man nie genug haben, die zusammengefassten Vertriebskapazitäten werden deutlich größer sein. Wir glauben auch im digitalen Zeitalter an die persönliche Beratung. Die 2.700 Vertriebspartner der Barmenia sind schon jetzt ein Pfund. Bei der Gothaer kommen noch einmal 1.500 Ausschließlichkeitsvermittler dazu. Zusammen gehören wir mit 4.200 Beraterinnen und Beratern künftig zu den großen Organisationen in Deutschland.

Gilt Gleiches für die Zusammenarbeit der Versicherungsmakler?

Oliver Schoeller: Die Expertisen in den Häusern für die einzelnen Segmente, die man heute bedient, sind hoch. Deshalb ist das kein Widerspruch in der Zusammenarbeit mit den Versicherungsmaklern, sondern fügt sich wunderbar zusammen. Die Barmenia ist stark im Bereich des privaten Gesundheitsgeschäfts. Die Gothaer deckt den gewerblichen Teil ab, der durch die Barmenia gar nicht bedient wird.

Mit welchem Zeitraum rechnen Sie für die Due-Diligence-Prüfung?

Dr. Andreas Eurich: Das lässt sich heute noch nicht genau sagen. Das kann mehrere Monate dauern.

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