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ÖKOWORLD mit höchster Dividendenausschüttung seit Börsengang

Die Nachfrage nach ethisch-ökologischen Kapitalanlagen steigt kontinuierlich. Davon profitiert unter anderem der deutsche Pionier ÖKOWORLD. Die Gesellschaft hat für das Berichtsjahr nicht nur einen gesteigerten Überschuss ausgewiesen, sondern auch eine rekordhohe Dividendenausschüttung beschlossen.

<p>Die Vorzugsaktionäre von ÖKOWORLD erhalten für das Berichtsjahr 2015 mit 0,45 Euro rund 11% mehr Dividende als im Vorjahr. Das haben die Stimmberechtigten auf der diesjährigen Hauptversammlung einstimmig beschlossen. Für die Stammaktien lautete der einstimmige Beschluss 0,44 Euro. Im Vorjahr hatte Ökoworld für die Vorzugsaktien eine Dividende von 0,40 Euro ausgeschüttet, für die Stammaktien 0,39 Euro. </p><h5>Menschsein nicht aus den Augen verlieren</h5><p>Die Gesamtleistung der ethisch-ökologischen Fondsgesellschaft belief sich auf 12,7 Mio. Euro bei einem Bilanzgewinn von 4,3 Mio. Euro. An die Aktionärinnen und Aktionäre werden insgesamt 3,6 Mio. Euro ausgeschüttet. „Wir setzen mit Erfolg auf das Menschsein und auf die Gewinner der Zukunft. Es lohnt sich für Aktionäre der ÖKOWORLD AG dabei zu bleiben“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende Alfred Platow mit dem Blick nach vorne. „Mit uns vertrauen sie in einen Kapitalismus, der das Menschsein nicht aus den Augen verliert.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/62B60503-A7B6-4F7C-969D-2B54755D74CF"></div>

 

Erster pan-asiatischer Long-Short-Aktienfonds von Schroders aufgelegt

Ein neuer Long-Short-Aktienfonds von Schroders setzt auf das Investmentpotenzial der Asien-Pazifik-Region. Für den Fonds kooperiert die britische Fondsgesellschaft mit Indus Capital. Ziel des Schroder GAIA Indus PacifiChoice sind hohe risikobereinigte Renditen bei gleichzeitigem Kapitalerhalt in schwierigen Marktphasen.

<p>Schroders hat die Auflegung des Schroder GAIA Indus PacifiChoice bekanntgegeben. Der Long-Short-Aktienfonds wird in Partnerschaft mit Indus Capital verwaltet. Das Fondsmanagement bildet das Investmentteam von Indus Capital unter der Leitung von Sheldon Kasowitz, der seit mehr als 25 Jahren in der Investmentbranche tätig ist und sich seit über 20 Jahren mit Long-Short-Aktienstrategien beschäftigt.</p><h5>Bestehender UCITS-Fonds als Basis</h5><p>Die Portfoliomanager des Schroder GAIA Indus PacifiChoice investieren im Rahmen von UCITS-Strukturen in Aktien und mit Aktien verbundene Wertpapiere. Das Anlageuniversum erstreckt sich über die gesamte Asien-Pazifik-Region einschließlich Japan, China, Indien und Australien. Grundlage der Strategie ist ein bereits bestehender UCITS-Fonds unter der Verwaltung von Indus Capital, der seit seiner Auflegung im Januar 2011 eine jährliche Nettorendite von 4,0% erzielt hat. Der MSCI AC Asia Pacific Index erreichte in gleichen Zeitraum nur eine jährliche Nettorendite von 1,34%.</p><h5>Makro-Ansatz</h5><p>Ziel ist es, hohe risikobereinigte Renditen zu erwirtschaften und dabei gleichzeitig in schwierigen Marktphasen das Kapital zu erhalten. Sheldon Kasowitz und sein Team analysieren zunächst das Wachstumspotenzial einzelner Unternehmen und werten anschließend Chancen in der jeweiligen Branche und im Gesamtmarkt aus. Durch diesen zusätzlichen Makro-Ansatz sollen Ineffizienzen vermieden und die Auswahl der Einzeltitel optimiert werden. Den Ansatz setzt das Team sowohl für die Long- als auch die Short-Seite um. (mh) </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/0EA31C57-6A96-4090-957C-F097A907B39C"></div>

 

Immer weniger Verbraucherbeschwerden über Fondsgeschäft

Das klassische Fondsgeschäft ist laut der Ombudsstelle für Investmentfonds derzeit quasi beschwerdefrei. Im zweiten Quartal 2016 ist die ohnehin niedrige Zahl der Beschwerdeverfahren noch einmal deutlich gesunken. Beschwerden gab es wenn überhaupt vor allem bei fondsbasierten Altersvorsorgeverträgen.

<p>Bei der Ombudsstelle f&uuml;r Investmentfonds lagen die Verbraucherbeschwerden bis zur Jahresmitte 2016 noch unter dem schon niedrigen Niveau der ersten Jahresh&auml;lfte 2015. Von Januar bis Juni 2016 beschwerten sich lediglich 39 Verbraucher bei der Stelle &uuml;ber ihre Fondsanlage. Im ersten Halbjahr 2015 verzeichnete sie insgesamt 57 Verbraucherbeschwerden.</p>
<h5>
Abnahme auch innerhalb von 2016</h5>
<p>Innerhalb des Halbjahres konnte zudem ebenfalls eine r&uuml;ckl&auml;ufige Entwicklung verzeichnet werden. Von den insgesamt 39 Beschwerden entfielen nur zw&ouml;lf auf das zweite Quartal. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorquartal mehr als halbiert. Die wenigen Schlichtungsverfahren besch&auml;ftigen sich wie schon im Vorjahr mit fondsbasierten Altersvorsorgevertr&auml;gen. Das klassische Fondsgesch&auml;ft ist momentan hingegen kaum Gegenstand von Verbraucherbeschwerden. (mh)</p>
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Legg Mason bringt US-Aktienfonds nach Deutschland

Legg Mason bietet US-Investoren seit 2007 eine auf große und günstige bewertete Aktien ausgerichtete Investmentstrategie zukünftig auch deutschsprachigen Investoren an. Der Legg Mason Brandywine Global Dynamic US Equity Fund verfolgt nicht nur einen Value-Ansatz, denn neben der Bewertung ist die Qualität der Unternehmen ein wichtiger Faktor.

<p>Mit einem quantitativen Modell den Verhaltens-Bias der Investoren ausblenden – das ist die Strategie ist des Dynamic Large Cap Value Funds der Legg-Mason-TochterBrandywine Global. Der 2007 aufgelegte und hat seit dem Start den Vergleichsindex Russell 1000 Value, deutlich geschlagen. Seit Auflage hat der Fonds knapp 10% pro Jahr zugelegt, während der Vergleichsindex Russell 1000 Value nur 4,5% gut machen konnte. </p><h5>Value-Ansatz und Scoring-Modell</h5><p>Die auf US Large Cap Value-Aktien fokussierte Strategie soll nun mit dem Legg Mason Brandywine Global Dynamic US Equity Fund auch Anlegern in Deutschland und Österreich zugänglich gemacht werden. Die Quant-Strategie verfolgt einen zweigeteilten Investmentansatz. Das Investmentuniversum aus 1.000 US-Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung wird zunächst nach einem klassischen Value-Ansatz analysiert werden. Die Auswahl erfolgt anschließend anhand eines dynamischen, quantitativen Scoring-Modells, in das verschiedene Faktoren einfließen, die die Investmentprinzipien von Brandywine Global aufgreifen. </p><h5>Qualität ebenfalls ein wichtiger Faktor</h5><p>Neben der Bewertung ist die Qualität der Unternehmen ein wichtiger Faktor. Eine Beimischung von Qualitätsfaktoren wie etwa dem Return on Equity oder Kursschwankungen spräche nicht nur Bände über die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens, sondern würde auch Schwankungen bei Value- und Stimmungs-Faktoren reduzieren. Eben diese Stimmung ist ein weiterer Faktor für das quantitative Scoring-Modell. Über ein sogenanntes „Dynamic-Shifting-Tool“ wird je nach Bewertungsniveau zwischen Broad- und Deep-Value umschichtet. Das Modell zeigt klassischerweise dann in Richtung Deep-Value, wenn sich der Markt in einem frühen Stadium des Marktzyklus befindet. Das Broad-Value-Modell setzt eher auf positives Preismomentum, hohe Qualität und niedrige Volatilität. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/48059907-EA69-417A-875E-C0DB4A39996D"></div>

 

BfV AG startet Kooperation mit Deutsche Asset Management

Seit inzwischen fünf Jahren bietet die BfV Bank für Vermögen AG (BfV AG) unter der Marke Private Investing ein fondsgebundenes Vermögensverwaltungskonzept an. Die Private Investing Anlagestrategie „Dynamisch“ wird ab sofort von Deutsche Asset Management (Deutsche AM) übernommen.

<p>Multi-Asset-Strategien auf ETF-Basis nehmen in der Vermögensverwaltung einen wachsenden Stellenwert ein. Nichtsdestotrotz bleibt aktives Management nicht nur in Krisenzeiten unerlässlich, verfügen ausgezeichnete Fondsmanager in der Regel über ein profundes Gespür entlang des gesamten Empfehlungsprozesses. Folgerichtig entschied sich die BfV AG dazu, die Vorzüge von flexibel handelbaren ETFs mit der Möglichkeit der Alpha-Generierung durch aktives Fondsmanagement zu kombinieren. Im Rahmen der Private Investing Anlagestrategie „Dynamisch“ nutzt sie hierfür ab sofort die Beratungsleistungen der Deutschen Asset Management (Deutsche AM) auf Basis eines Multi-Asset-Strategieportfolios. Infolgedessen können Finanzberater der BCA AG künftig auf das quantitativ optimierte Multi-Asset-Strategieportfolio setzen.</p><h5>Aktive und passive Bausteine</h5><p>Der quantitative Investmentansatz vereint aktive und passive Fondswelt miteinander, wobei das Portfolio aktuell je zur Hälfte mit ETFs und aktiven Fonds auf Basis des proprietären Deutschen AM Fund-of-Funds Researchs bestückt ist. Die global ausgerichtete Anlagestrategie deckt indes alle Asset-Klassen mit Ausnahme von Hedgefonds ab. Die Kombination aus ETF und aktiven Fonds sowie der Mix aus Aktien-, Renten- und alternativen Anlagen ermögliche Anlegern im Ergebnis eine breite Streuung bei geringen Kosten. Durch eine systematische Risikosteuerung (Q-Risk-Control) sowie eine monatliche Rebalancierung wird neben der Zielvolatilität von etwa 10% eine zusätzliche Verlustbegrenzung angestrebt. Die Zielvorgaben werden bedarfsgerecht regelmäßig analysiert und gegebenenfalls angepasst.</p><h5>Anlegerfokus auf risikobereinigte Performance</h5><p>„Die vergangenen wie mutmaßlich kommenden Marktschwankungen belegen, dass Anleger in Bezug auf Volatilität und Aktienmarktrisiken ihren Fokus bei der Auswahl passender Investmentstrategie auf risikobereinigte Performance legen werden“, kommentiert Marc Sattler, Leiter Private Investing bei der BfV AG. „Gemeinsam mit der Deutsche AM ermöglichen wir unseren BCA Partnern über die Private Investing Strategie „Dynamisch“ Zugang zu einer exklusiven Vermögensverwaltung basierend auf ETFs und aktiven Fonds inklusive systematischer Risikosteuerung.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/FCF151F3-2290-402B-90EA-40D2A222D51C"></div>

 

Schroders legt Goldfonds neu auf

Schroders hat den Fonds Schroder ISF Global Gold neu aufgelegt. Der Fonds investiert in Aktien von Unternehmen aus dem Edelmetallsektor, die nach langen Dürrejahren in diesem Jahr zu den größten Gewinnern an den internationalen Aktienmärkten zählen.

<p>Schroders hat die Auflegung des Fonds Schroder ISF Global Gold bekanntgegeben. Der Goldfonds bestand seit Juli 2008 unter dem Namen Schroder Alternative Solutions Gold and Precious Metals, ist nun aber als Schroder ISF Global Gold im UCITS-Mantel erwerbbar. Durch die Fusion mit dem Luxemburger Part II Fund startet das Fondsmanagement mit einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich.</p><h5>Aktive Titelauswahl</h5><p>Der Fondsmanagerduo James Luke und Mark Lacey investiert mit dem Schroder ISF Global Gold aktiv in globale Gold- und Edelmetallaktien. Bei ihrer Aktienauswahl setzen sie auf eine Strategie, bei der sie zunächst das Wachstumspotenzial einzelner Unternehmen analysieren und anschließend die Chancen in den jeweiligen Branchen und im Gesamtmarkt bewerten. Luke und Lacey können auch in andere Edelmetallaktien wie Silber- und Platinaktien investieren, wenn sich günstige Gelegenheiten ergeben. Ebenso können sie liquide Mittel vorhalten, falls sie dies für erforderlich halten. Institutionelle und semi-institutionelle Investoren sollen so an der attraktiven Entwicklung des Goldpreises teilhaben können.</p><h5>Langfristige Trendwende</h5><p>„Die Aktien von Goldunternehmen liegen nahe bei 10- oder gar 15-Jahrestiefständen. Und auch wenn die Stimmung zurzeit noch negativ ist, sehen wir erste Anzeichen dafür, dass die Fundamentaldaten dieser Unternehmen besser werden“, erläutert Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, die Chancen von Investments in Goldaktien. „Wir erwarten, dass sich der physische Goldpreis in den nächsten Jahren weiter erholen wird – vor allem wegen der weiterhin negativen Realzinssätze und der zunehmenden globalen makroökonomischen Risiken“, ergänzen die Fondsmanager James Luke und Mark Lacey. „Der Ausgang des Brexit-Referendums in Großbritannien hat uns diese Risiken erneut ins Bewusstsein gebracht. Höhere Goldpreise werden auch im Goldminensektor zu höheren Renditen führen.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/6FB32E34-661F-4189-8AF8-7ABF701D2924"></div>

 

„Dann würde der Dax bei 17.408 Punkten stehen“

Die Finanzmärkte präsentieren sich nach wie vor extrem volatil und sorgen für große Verunsicherung. AssCompact bittet Investmentexperten um Orientierungshilfe in Form von Antworten auf fünf grundlegende Anlegerfragen. Diesmal mit Oliver Maslowski, Portfoliomanager bei GAM.

<h5>Herr Maslowski, Aktien gelten vielen Deutschen nach wie vor als zu riskant. Zu Recht? </h5><p>Seit 1965 gab es nur zwei Dax-Korrekturen, die 40% überstiegen haben (2002 und 2008). Beide Krisen sind noch gut im Gedächtnis der Investoren verankert und bilden mächtige Blockaden für zukünftige Aktieninvestitionen. Die dramatischen Kursstürze wurden allerdings innerhalb weniger Jahre wieder aufgeholt. Die Dynamik des Aktienmarktes wird oft unterschätzt. Das Risiko eines großen Aktiencrashs wird meines Erachtens überschätzt. Das Risiko kleiner und mittlerer Korrekturen besteht. Investoren sollten sich aber bewusst sein, dass deutsche Aktien seit 1965 viel häufiger positive als negative Renditen aufweisen, in der Grössenordnung 2 zu 1. </p><h5>Wo stehen Dax &amp; Co in fünf bis zehn Jahren?</h5><p>Die geometrische (erwartete) Rendite des Dax beläuft sich seit 1965 bis 2015 auf 6,3% pro Jahr. Unterstellt man diese Rendite auch in Zukunft, dann ergibt sich, ausgehend von einem Dax Index von 9.450 heute, ein theoretischer Dax Index von 17.408 in zehn Jahren. </p><h5>Gibt es am Anleihemarkt noch attraktive Zinsen bzw. Renditen?</h5><p>In den letzten 15 Jahren hatten deutsche Staatsanleihen ein besseres Risiko-Renditeprofil als deutsche Aktien. Diese Tatsache hat bisher eine grössere Verlagerung von Anlagegeldern in Aktien verhindert. Deutsche Anleihen, als Alternative zu deutschen Aktien, verlieren mehr und mehr ihren Status als sichere Anlageform durch die prekär tiefen Marktzinsen. Sobald deutsche Staatsanleihen über mehrere Quartale negative Renditen aufweisen, wird ein Umdenkprozess einsetzen. </p><h5>Wie gefährlich ist die Lage in China für die Finanzmärkte?</h5><p>China ist für die zukünftige Gewinnentwicklung des Dax wichtig. Die Abhängigkeit ergibt sich primär durch die deutschen Automobilhersteller, die etwa 35 % ihrer Gewinne in China erzielen und ihrerseits etwa 25% zu den Dax Gewinnen beisteuern. Somit beziffert sich allein der Gewinnbeitrag von China im Automobilsektor auf knapp 9% der Dax-Gewinne. Die Entwicklung der chinesischen Währung muss aufmerksam verfolgt werden. </p><h5>Was ist derzeit die größte Gefahr für die Finanzmärkte?</h5><p>Ein Spruch von Sepp Herberger lautet: “das nächste Spiel ist immer das schwerste“. Übertragen auf den Aktienmarkt könnte die nächste Krise immer die schwerste sein. Der ständige Alarmismus (Brexit, China, Währungskriege, ökologische Katastrophen, verantwortungslose Geldpolitik, Depression) kann einerseits Panikreaktionen an Aktienmärkten auslösen, andererseits bei Anlegern dazu beitragen, falsche Anlageentscheidungen zu treffen und somit einen Vermögensaufbau verhindern. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4FAA3EC2-B892-4413-A51B-6D2143781EC4"></div>

 

FERI spaltet Ratingagentur an Scope ab

Die FERI Gruppe trennt sich von ihrer Ratingagentur. Die Tochter FERI EuroRating Services AG wird an die Scope Group verkauft. Beide Unternehmen wollen sich so noch stärker auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren. Zudem soll so die Konsolidierung des europäischen Ratingmarktes vorangetrieben werden.

<p>Die FERI Gruppe will sich zukünftig noch stärker auf die Position als Investmenthaus konzentrieren. Die Tochter FERI EuroRating Services AG veräußert sie daher zum 01.08.2016 an die Scope Group. FERI fokussiert sich damit nun auf die drei Kerngeschäftsfelder Investment Research, Investment Management und Investment Consulting, die bereits im vergangenen Jahr hatte unter dem Dach der FERI Trust GmbH zusammengeführt wurden. </p><h5>Konzentration auf das Kerngeschäft</h5><p>„Die Veräußerung der EuroRating ist strategisch der nächste konsequente Schritt in der Weiterentwicklung der FERI Gruppe. Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft, in dem Investment Research und Asset Management unmittelbar ineinander greifen. Dieses macht bisher rund 95% des Umsatzes der FERI Gruppe aus. Gleichzeitig hat die Ratingagentur die Möglichkeit, ihr Geschäft in der Scope Group deutlich weiterzuentwickeln“, kommentiert Arnd Thorn, Vorstandsvorsitzender der FERI Gruppe, den Verkauf von FERI EuroRating.</p><h5>Aufbau eines Forschungsinstituts</h5><p>Im Zuge der Weiterentwicklung will die FERI Gruppe die langjährige Research-Kompetenz weiter stärken: Zusätzlich zum bestehenden Investment Research und den etablierten Branchenanalysen baut FERI daher derzeit ein eigenes Forschungsinstitut auf, das speziell langfristige Zukunftstrends und deren Auswirkungen auf Vermögen im Fokus hat. „Es wird ein meinungsstarker und notfalls unbequemer Vordenker sein, mit klarem Fokus auf die relevanten Zukunftstrends in der Wirtschafts- und Vermögensforschung“, erläutert Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand und CIO der FERI Gruppe.</p><h5>Konsolidierung des Ratingmarktes</h5><p>Scope treibt derweil durch den Zukauf die Konsolidierung des europäischen Ratingmarktes voran und stärkt seine Führungsposition. Die Übernahme erweitert das Angebot der Scope Group um Sovereign Credit Ratings, Investmentfondsanalysen und Immobilienresearch. Scope teilt sich unter dem Dach der Scope Corporation AG in Zukunft in drei Geschäftsbereiche auf. Scope Ratings verantwortet sämtliche Credit Rating Aktivitäten. Scope Analysis übernimmt die Analyse von Fonds, Asset-Managern und Anlagemärkten. Scope Investor Services bietet institutionellen Anlegern individuelle Systemlösungen zur Überwachung und Risikosteuerung ihrer Portfolien.</p><h5>Zusätzliche Kompetenzen für Scope</h5><p>Mit FERI EuroRating versucht sich die Scope Group zusätzliche Kompetenzen in den wichtigen Bereichen Sovereign Credit Ratings, Immobilienresearch und Fondsanalyse zu sichern. Diese Bereiche habe FERI EuroRating über viele Jahre als feste Größen am Markt etabliert. Durch den Zusammenschluss wird Scope auch die Bonität von 59 Staaten bewerten sowie 150 Immobilienmärkte in 30 Ländern. Zudem gewinnt die Scope Gruppe eines der führenden europäischen Analysehäuser für Fondsratings und Fondsselektion hinzu. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9DCCB83B-1C1B-473A-81A9-11745BA58D8C"></div>

 

Barings legt dynamischen Absolute Return Fonds auf

Baring Asset Management hat einen neuen Long-/Short-Fonds im Produktangebot. Ziel des Baring Dynamic Absolute Return Fund sind positive absolute Erträge über einen rollierenden Zeitraum von drei Jahren.

<p>Barings hat den Baring Dynamic Absolute Return Fund aufgelegt. Der Fonds verwendet Long- und Short-Strategien um marktneutrale Rendite zu erzielen. Ziel des Baring Dynamic Absolute Return Fund sind positive absolute Erträge über einen rollierenden Zeitraum von drei Jahren. Der Fonds wird sowohl als thesaurierende als auch als ausschüttende Anteilsklasse angeboten. Zudem gibt es Anteilsklassen für institutionelle und für private Anleger. </p><h5>Bis zu 20 Strategien</h5><p>Das Fondsportfolio wird verwaltet von James Ind, der dabei von einem erfahrenen Multi-Asset-Investmentteam unterstützt wird. Der neu aufgelegte Fonds nutzt die Expertise der Strategic Policy Group von Barings, um sowohl Absolute-Value- als auch Relative-Value-Chancen ausfindig zu machen. Die einzelnen Positionen hängen von den Risiko-Beschränkungen ab, wobei die Volatilität durchschnittlich bei etwa 7% liegen werde. Um die Verlustrisiken in jedem einzelnen Monat zu begrenzen, setzt das Fondsmanagement im Portfolio Drawdown-Kontrollen ein. Insgesamt wird der Fonds durchgehend zwischen zehn und 20 diversifizierte Marktstrategien halten. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A69144D6-5076-40A6-B0EC-D40FAD855D00"></div>

 

Brexit: „Kunden von Versicherern müssen sich keine Sorgen machen“

Das Votum der Briten für einen EU-Austritt hat die Finanzmärkte in Schockstarre versetzt. Die überwiegende Mehrheit der Investoren wurde vom Ja zum Brexit kalt erwischt. Die Tagesverluste fielen ähnlich stark aus wie zu Zeiten der Lehman-Krise. Einen zweiten Lehman-Moment sehen Investmentexperten aber nicht. Auch Kunden von Versicherern bräuchten sich keine Sorgen machen.

<p>Die gro&szlig;en Leitindizes sind am vergangenen Freitag aufgrund des Brexit-Entscheids der Briten in den Keller gerauscht. Zeitweise gaben Dax und Euro Stoxx 50 &uuml;ber 10% ab. Laut einer Berechnung der DZ Bank wurden an einem Tag weltweit 5 Bio. Dollar an B&ouml;rsenwert vernichtet. Das entspricht in etwa der doppelten j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung Gro&szlig;britanniens. Allein im Dax schrumpfte die Marktkapitalisierung um 95 Mrd. Euro. Am Ende des B&ouml;rsentages schloss er 6,8% im Minus bei 9.557 Punkten. Investoren fl&uuml;chteten hingegen in vermeintlich sichere Anlagen wie Bundesanleihen oder Gold. Das Edelmetall legte zeitweise &uuml;ber 7% zu.</p>
<h5>
Chancen f&uuml;r Langfristanleger</h5>
<p>Angesichts der historischen Turbulenzen haben sich auch bereits zahlreiche Investmentexperten zu Wort gemeldet. Der Gro&szlig;teil r&auml;t dazu, die Ruhe zu bewahren. Angesichts der absehbaren politischen, wirtschaftlichen und Finanzmarkt-Auswirkungen m&uuml;ssten sich Investoren laut Allianz Global Investors zwar auf raue See einstellen. &bdquo;F&uuml;r langfristig orientierte Anleger mit einem gen&uuml;gend Risikobudget sowie Handlungsspielraum f&uuml;r aktives Investieren bietet dies allerdings auch Chancen&ldquo;, meint die Fondsgesellschaft der Allianz in einer ersten Analyse.</p>
<h5>
Auf alle Entwicklungen vorbereitet</h5>
<p>Die in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) vertretenen Spitzenverb&auml;nde der Banken und Sparkassen bedauern derweil die Entscheidung der britischen W&auml;hler. Die EU m&uuml;sse nun zwar rasch die richtige Antwort auf das Votum finden. Aufsicht, Notenbanken, Politik wie auch die deutschen Banken und Sparkassen seien aber auf alle Entwicklungen vorbereitet. Die DK rechnet zudem damit, dass sich die Lage an den Finanzm&auml;rkten nach den ersten Kursrutschen stabilisiert. Diese Meinung teilt auch Hans-Walter Peters. &bdquo;Die Lage an den Finanzm&auml;rkten d&uuml;rfte sich nach dem ersten Schock rasch beruhigen&ldquo;, so der Pr&auml;sident des Bankenverbandes.</p>
<h5>
Keine Sorgen f&uuml;r Versicherungskunden</h5>
<p>Mit einer schnellen Stabilisierung rechnet auch Dr. Klaus Wiener, Chefvolkswirt des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die deutsche Versicherungsbranche sei zwar mit Kapitalanlagen von insgesamt rund 1,5 Bio. Euro indirekt auch von den Turbulenzen betroffen. Die Kunden von Versicherern m&uuml;ssten sich aber keine Sorgen machen. &bdquo;Die Gelder der Versicherten werden von Profis verwaltet, die es gewohnt sind, mit solchen politischen B&ouml;rsen umzugehen&ldquo;, erl&auml;utert Dr. Wiener. Die Versicherungsbranche brauche zudem eine gute Planbarkeit und vermeide daher risikoreiche und volatile Anlageformen. Der absolute Gro&szlig;teil der Kapitalanlagen der Versicherer liegt daher in festverzinslichen Rentenpapieren. &bdquo;Die Anlagestrategie der Versicherer ist defensiv, &Auml;nderungen werden nur nach sorgf&auml;ltiger Abw&auml;gung aller Argumente vorgenommen&ldquo;, so der GDV-Chefvolkswirt.</p>
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Lage besser als die Stimmung</h5>
<p>Die Experten von Vontobel Asset Management erwarten, dass Anleger sich nach einer turbulenten Phase wieder auf das globale Wachstum, die Geldpolitik und die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren. Komme es nicht zu einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums in China oder zu einer dramatischen Umkehr der Entwicklung der Rohstoffpreise, sei die Lage besser als die Stimmung.</p>
<h5>
Negative Folgen m&ouml;glich</h5>
<p>Etwas skeptischer blickt Rick Lacaille, Global Chief Investment Officer von State Street Global Advisors in die Zukunft: &bdquo;Negative Folgen hinsichtlich marktrelevanter Themen wie Handel, Arbeitskr&auml;ftemobilit&auml;t oder Auslandsinvestitionen sind m&ouml;glich.&ldquo; In den letzten Wochen vor der Abstimmung h&auml;tten zahlreiche internationale Finanzinstitutionen und Handelsorganisationen ihre Besorgnis zu einem m&ouml;glichen Austritt Gro&szlig;britanniens aus der EU ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Dabei ging es prim&auml;r um die Risiken in Bezug auf das globale Wachstum, den Handel, Auslandsinvestitionen und die Stabilit&auml;t der Finanzm&auml;rkte. Mit der Austrittsentscheidung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich solche Vorhersagen bewahrheiten&ldquo;, so Lacaille.</p>
<h5>
Kein Lehman-Moment</h5>
<p>Die Investmentverantwortlichen von NEUBERGER BERMAN sehen zwar ebenfalls weitere Turbulenzen auf die Anleger zukommen, raten aber vor Panikmache. &bdquo;Ohne Zweifel wird dies die erste von vielen brisanten Handelssitzungen, und die gro&szlig;en Zentralbanken stehen bereit, bei Bedarf einzugreifen. Aber wir warnen davor so zu reagieren, als w&auml;re dies ein zweiter &bdquo;Lehman-Moment&ldquo;, wie einige Kommentatoren unterstellen&ldquo;, erl&auml;utern die drei CIOs des unabh&auml;ngigen US-Asset-Managers Joe Amato, Erik Knutzen und Brad Tank. Das sieht auch Martin Gilbert, CEO von Aberdeen Asset Management, so. &bdquo;W&auml;hrend die Abst&uuml;rze an den M&auml;rkten zum Teil dramatisch ausfallen, ist jetzt nicht die Zeit f&uuml;r Kurzschlussreaktionen.&ldquo; Als Langfristinvestor sei es schlie&szlig;lich h&auml;ufig am besten nichts zu tun oder sogar die Chancen zu nutzen, die aus Fehlbewertungen in der Folge von Crashs entstehen. (mh)</p>
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