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„Eine Dax-Prognose grenzt im aktuellen Umfeld an Kaffeesatzleserei“

Die Finanzmärkte präsentieren sich nach wie vor extrem volatil und sorgen für große Verunsicherung. AssCompact bittet Investmentexperten um Orientierungshilfe in Form von Antworten auf fünf grundlegende Anlagerfragen. Diesmal mit Moritz Rehmann, Fondsmanager des GAMAX Funds Junior.

<h5>Herr Rehmann, Aktien gelten vielen Deutschen nach wie als zu riskant. Zu Recht? </h5><p>Dieses pauschale Vorurteil bezieht sich vorrangig auf die Volatilität. Diese sollte jedoch auch immer relativ zum Chance/Risiko-Verhältnis gesehen werden. Die dann zu errechnende Kennzahl, vergleichbar mit der Sharpe Ratio, offenbart ein ganz anderes Bild. Fonds guter Qualität zeigen insbesondere bei dieser Kennzahl ihre echten Qualitäten, da hier das Risiko des Portfolios auch Berücksichtigung findet. Insbesondere Portfolios mit qualitativ hervorragenden Unternehmen eignen sich hier für einen graduellen Einstieg auch bei risikoaversen Investoren.</p><h5>Wo stehen Dax &amp; Co in einem Jahr? </h5><p>Eine derartige Prognose grenzt im aktuellen Umfeld an Kaffeesatzleserei. Letztlich bestimmen im kurzfristigen Anlagehorizont im Moment vorrangig Zentralbanken die Kurse. Umso wichtiger ist es jedoch, abseits hiervon die langfristig aussichtsreichen Unternehmen zu selektieren, die unabhängig von der Politik ihre Qualität beweisen. Beim Portfoliomanagement arbeiten wir nicht auf eine Jahresendprognose hin, sondern streben an, langfristig in erfolgreichen Geschäftsmodellen engagiert zu sein.</p><h5>Wie gefährlich ist die Lage in China für die Finanzmärkte? </h5><p>China bewegt kurzfristig massiv die Märkte, schließlich war und ist es einer der großen Antriebsmotoren der Weltwirtschaft. Der Wandel in China, von der Produktion zur Dienstleistung und vom Export hin zum Binnenkonsum, ist von hoher Volatilität gekennzeichnet. Langfristig bleibt China jedoch aussichtsreich, schließlich wächst hier auch der Wohlstand der Mittelschicht mit beeindruckendem Tempo und damit das Potential für zusätzliche Nachfrage.</p><h5>Was ist derzeit die größte Gefahr für die Finanzmärkte? </h5><p>Die Anzahl der Störquellen in den Märkten ist derzeit erheblich. Es beginnt mit Nordkorea und reicht über Flüchtlinge und politischen Verschiebungen bis zu ungeahnten Zentralbankexperimenten. Umso wichtiger ist es, frei von diesen kurzfristigen Treibern die Investitionsentscheidungen zu treffen. Die Qualität der ausgewählten Unternehmen wird sich auch nach diesen aktuellen Verwerfungen am Ende auszahlen. Und was noch wichtiger ist: Bei hoher Qualität kann auch einmal in schwachen Märkten aufgestockt werden, ohne die Investition in Frage zu stellen.</p><h5>Wie sieht für Sie der ideale Anlagemix aus? </h5><p>Der ideale Anlagemix hängt auch von vielen persönlichen Gegebenheiten ab. Diversifizierung sollte jedoch immer einen hohen Stellenwert haben, schließlich ist Risikomanagement ein integraler Bestandteil von erfolgreichem Vermögensmanagement und entscheidet langfristig über Erfolg oder Misserfolg. Neben liquiden Geldmarktanlagen sollte Eigenkapital, und nichts Anderes sind Aktien oder stellvertretend hierfür Fonds, eine gewichtige Rolle im Portfolio spielen. Gerade in einer Phase niedriger Zinsen können diese Investments ihre Stärken ausspielen, schließlich profitieren viele Unternehmen vom niedrigen Zinsniveau und kompensieren so die geringeren Erträge am Zinsmarkt für den gut diversifizierten Investor. Insbesondere Fonds, die sich auf Ausschüttungen oder die hohe Qualität und Cashflowstärke der Unternehmen fokussieren, sind hier zur Diversifikation geeignet. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/96269D33-6051-4EEF-834F-CCD4A37AFC18"></div>

 

Aktienturbulenzen belasten deutsche Fondsbranche

Der verpatzte Jahresstart an den globalen Aktienmärkten hat das Wachstum der deutschen Fondsbranche gebremst. Laut dem Fondsverband BVI lagen die Zuflüsse im Januar deutlich unter dem Vormonatswert. Auch das gesamte verwaltete Vermögen ist durch die Kursverluste leicht zurückgegangen.

<p>Im Januar 2016 sind in Deutschland netto 16,6 Mrd. Euro neu in Fonds investiert worden. Im Dezember hatten die Zufl&uuml;sse noch bei 24,5 Mrd. Euro gelegen. Das bedeutet ein Minus mehr als einem Drittel. Gr&ouml;&szlig;ter Treiber des Neugesch&auml;fts waren Spezialfonds f&uuml;r institutionelle Investoren wie Versicherer und Versorgungswerke mit Zufl&uuml;ssen von 11,6 Mrd. Euro. Diese sind laut den BVI-Zahlen lediglich 2015 besser in ein neues Jahr gestartet.</p>
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Abfl&uuml;sse bei Aktienfonds</h5>
<p>Publikumsfonds verbuchten auf Monatsbasis ein Plus von 2,1 Mrd. Euro. Angesichts des Einbruchs an den Aktienm&auml;rkten setzen Anleger offenbar wieder vermehrt auf Sicherheit, denn gro&szlig;er Verlierer waren Aktienfonds. Zum Jahresauftakt verzeichneten sie Abfl&uuml;sse in H&ouml;he von 680 Mio. Euro. Das zeigt auch der Blick auf die Rentenfonds, die mit einem Plus von 2,1 Mrd. Euro bei Publikumsfonds eindeutig die Nase vorn hatten.</p>
<h5>
Hohe Zufl&uuml;sse bei offenen Immobilienfonds</h5>
<p>Betongold ist bei Anlegern ebenfalls wieder st&auml;rker gefragt. Offene Immobilienfonds verbuchten im Januar Nettozufl&uuml;sse von 787 Mio. Euro. Die zuletzt sehr gefragten Mischfonds hingegen konnten mit Zufl&uuml;ssen von 252 Mio. Euro nur bedingt von der Unsicherheit der Anleger profitieren. Die weltweit starken Kursr&uuml;ckg&auml;nge an den B&ouml;rsen haben derweil laut BVI auch im Publikumsfondsverm&ouml;gen ihre Spuren hinterlassen. Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Januar insgesamt 853 Mrd. Euro in Publikumsfonds. Ende 2015 waren es noch 3% mehr. (mh)</p>
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Generali Investments präsentiert zwei neuen Strategien

Generali Investments hat zwei neue Fondsstrategien präsentiert. GIS Euro Equity Controlled Volatility richtet sich an Anleger, die in Large-Cap-Aktien der Eurozone investieren und gleichzeitig ihr Aktienrisiko kontrollieren möchten. GIS Total Return Euro High Yield Fonds setzt auf auf Hochzinsanleihen und verfolgt eine flexible Anlagepolitik ohne Benchmarkbindung.

<p>Die Generali Group hat die UCITS-konforme luxemburgische SICAV Generali Investments SICAV (GIS) an die Bed&uuml;rfnisse internationaler Kunden angepasst. Im Rahmen dieser &Uuml;berarbeitung ist der neue Fonds GIS Euro Equity Controlled Volatility jetzt f&uuml;r alle Anleger verf&uuml;gbar, w&auml;hrend die Anlagestrategie des Fonds GIS Total Return Euro High Yield neu aufgelegt wurde.</p>
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Gro&szlig;e Aktien, kleine Risiken</h5>
<p>Der GIS Euro Equity Controlled Volatility richtet sich an Anleger, die in Large-Cap-Aktien der Eurozone investieren und dabei das Aktienrisiko steuern m&ouml;chten. Der Fonds visiert eine j&auml;hrliche Volatilit&auml;t von 12,5% (+/-2%) an.</p>
<p>Die Strategie soll helfen, das Risiko zu reduzieren, die risikobereinigte Performance zu verbessern und die Kapitalkosten, die im Rahmen von Solvency II mit Aktienengagements verkn&uuml;pft sind, zu optimieren. Der Fonds investiert in Aktien der Eurozone und in Aktienindex-Futures (Kauf oder Verkauf), um einen Teil des Portfolios abzusichern und innerhalb der vorher festgelegten Volatilit&auml;tsbandbreite zu bleiben. Anlagestrategie und Anlageprozess beschreibt Generali als klar, diszipliniert und systematisch.</p>
<h5>
Keine Benchmarkbeschr&auml;nkung</h5>
<p>Der GIS Total Return Euro High Yield &ndash; zuvor GIS European High Yield Bonds &ndash; verfolgt eine flexible Anlagepolitik ohne Benchmarkbeschr&auml;nkung. So soll er auf die aktuellen Herausforderungen des Marktes mit erh&ouml;hter Volatilit&auml;t, Unsicherheit und Liquidit&auml;tsrisiken eingehen und gleichzeitig die potenziellen Ertr&auml;ge der Anlageklasse nutzen k&ouml;nnen.</p>
<p>Das Anlageuniversum umfasst nicht nur Titel aus dem Euro-High-Yield-Bereich, sondern auch aus dem Cross-Currency-High-Yield-Segment. Der Einsatz von Credit Default Swaps sowie Zins- und W&auml;hrungsderivaten erm&ouml;glicht es dem Fonds, in einem zunehmend weniger liquiden Markt long oder short zu gehen. (mh)</p>
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Neuer Schroders-Fonds setzt auf notleidende Wertpapiere

Ein neuer Fonds aus dem Hause Schroders setzt auf notleidende Wertpapiere (Distressed Debts). Bei einer voraussichtlichen Volatilität von 10 bis 12% strebt er eine jährliche Rendite von 8 bis 12% an. Die Strategie soll nicht mit den traditionellen Aktien- und Rentenmärkten korrelieren und Marktineffizienzen ausnutzen.

<p>Schroders hat die Auflegung des Schroder GAIA1II NGA Turnaround bekanntgegeben, dem ersten liquiden Fonds aus Distressed Debts, der auch der erste auf der GAIA-II-Plattform aufgelegte Fonds sein wird. Gemanagt wird er extern von New Generation Advisors (NGA), einem Unternehmen, das seit 26 Jahren in notleidende Wertpapiere investiert.</p><h5>Liquide, alternative Diversifizierung</h5><p>Der Schroder GAIA II NGA Turnaround bietet Schroders zufolge Kunden eine liquide alternative und so für eine entsprechende Portfolio-Diversifizierung sorgt. Der Fonds investiert auf der Grundlage von Fundamentaldaten hauptsächlich in Long- und Short-Positionen von Unternehmensanleihen, Aktien und aktienähnlichen Wertpapieren in Nordamerika.</p><h5>Marktineffizienzen ausnutzen</h5><p>Ziel des Fondsmanagements ist es, Ineffizienzen am Markt für Distressed-Debt-Papiere bestehende auszunutzen, die aus mangelndem Verständnis des Insolvenzprozesses resultieren, und die Renditen aus Insolvenzen, finanziell angeschlagenen Unternehmen und Turnaround-Situationen zu maximieren. Der Fonds ist nach Sektoren, Kapitalstruktur und Emittenten breit diversifiziert und konzentriert sich auf das liquide Segment des Markts für Not leidende Wertpapiere. Dank Diversifizierung und Liquiditätsfokus kann der Fonds Anlegern attraktive Bedingungen in Bezug auf die Liquidität anbieten. </p><h5>Jährliche Rendite von 8 bis 12%</h5><p>Der Fonds wird von George Putnam III, dem Gründer von NGA und Manager der Flaggschiff-Strategie von NGA, gemanagt. Der Schroder GAIA II NGA Turnaround ist an keine Benchmark gebunden. Er strebt bei einer voraussichtlichen Volatilität von 10 bis 12% eine jährliche Rendite von 8 bis 12% nach Abzug von Gebühren und Aufwendungen an. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/6CF3EEEA-551E-4D63-8F22-2E1052F29375"></div>

 

Aus vier mach eins: Großfusion in der Fondsbranche

Die Vermögensverwalter Babson, Barings, Cornerstone und Wood Creek wollen sich zusammenschließen. Das neue Unternehmen wird unter der Marke Barings firmieren und über verwaltetes Vermögen von 260 Mrd. Euro verfügen. Vertrieb und Marketing der Gesellschaften werden zusammengelegt.

<p>Babson Capital Management LLC, ihre Tochtergesellschaften Cornerstone Real Estate Advisers LLC und Wood Creek Capital Management LLC, sowie Baring Asset Management Limited haben bekanntgegeben, dass sie sich unter der Marke Barings zusammenschließen wollen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein global führender Multi-Asset-Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von über 260 Mrd. Dollar, Niederlassungen in 20 Ländern und mehr als 1.700 Mitarbeitern. </p><h5>Keine Änderungen am Anlageansatz</h5><p>Da sich die Anlagekompetenzen der Unternehmen in den Bereichen festverzinsliche Anlagen, Aktien, Multi-Asset-Anlagen, Immobilien, Sachwerte und alternative Anlagen optimal ergänzen würden, sind keine Änderungen am Anlageansatz geplant. </p><h5>Einheitlichkeit bei Vertrieb und Marketing</h5><p>Das neue Unternehmen wird unter der Leitung von Tom Finke stehen, dem derzeitigen Chairman und CEO von Babson. Vertrieb und Marketing der Gesellschaften werden zusammengelegt. Infolge des Zusammenschlusses werden auch die Marke und das Logo von Barings neu gestaltet, um die neue globale Ausrichtung von Barings und die gemeinsame Plattform der verbundenen Unternehmen widerzuspiegeln.</p><h5>Abschluss der ersten Integrationsphase bis Ende 2016</h5><p>Babson, Barings, Cornerstone und Wood Creek sind mit der Massachusetts Mutual Life Insurance Company (MassMutual) verbunden, einem führenden Lebensversicherer auf Gegenseitigkeit. Die erste Integrationsphase der Fusion soll vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden im vierten Quartal 2016 abgeschlossen sein. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3AB848C4-1F6C-4390-81E9-618ACE67FA06"></div>

 

„Wir erwarten kein großes Gold-Comeback“

Die Verunsicherung und damit die Schwankungen an den Finanzmärkten sind auch in diesem Jahr groß. AssCompact bittet Investmentexperten um Orientierungshilfe in Form von Antworten auf fünf grundlegende Anlegerfragen. Diesmal mit Uwe Röhrig, Senior Equity Strategist bei UBS Asset Management.

<h5>
Herr R&ouml;hrig, Aktien gelten vielen Deutschen nach wie vor als zu riskant. Zu Recht?</h5>
<p>Wer Investitionen in Aktien t&auml;tigt, sollte grunds&auml;tzlich in der Lage sein, gewisse Schwankungen in Kauf nehmen zu k&ouml;nnen, sprich die entsprechende Risikotragf&auml;higkeit mitzubringen. Eng damit verbunden ist die Bereitschaft, einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont einzugehen. Zur Abfederung potenzieller Risiken ist zudem eine breite Diversifikation nach Titeln, Sektoren und Regionen sehr wichtig. Gerade in Zeiten tiefer Zinsen sind beispielsweise Qualit&auml;tsaktien mit hohen Dividendenrenditen eine interessante Anlage, auch f&uuml;r vorsichtigere Aktieninvestoren.</p>
<h5>
Wo stehen Dax &amp; Co. in einem Jahr?</h5>
<p>Wir gehen von einer positiven Entwicklung aus und sehen den Dax h&ouml;her als zum jetzigen Zeitpunkt. Weiterhin tiefe Zinsen, die erwartete wirtschaftliche Erholung in Europa, der schwache Euro sowie ein voraussichtlich anhaltend positives Wachstum auf globaler Ebene d&uuml;rften sich positiv auf die Unternehmensertr&auml;ge auswirken.</p>
<h5>
Wie gef&auml;hrlich ist die Lage in China f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte?</h5>
<p>Die Ausgangslage in China ist sicherlich anspruchsvoll. Die chinesische Wirtschaft befindet sich in einem Wandel von einer Industrienation hin zu einer dienstleistungsorientierten &Ouml;konomie. Dieser Prozess wird sich &uuml;ber mehrere Jahre erstrecken. Die chinesische Wirtschaft wird schw&auml;cher wachsen als in der Vergangenheit, aus unserer Sicht ist jedoch kein &bdquo;hard landing&ldquo; zu erwarten. Aktive Gegenma&szlig;nahmen seitens Notenbank und Regierung sind darauf ausgerichtet, diesem Szenario entgegenzuwirken.</p>
<h5>
Was ist derzeit die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte?</h5>
<p>Investoren sind zurzeit stark verunsichert. Dies ist unter anderem an der j&uuml;ngst wieder erh&ouml;hten Volatilit&auml;t an den Finanzm&auml;rkten erkennbar. Die Unsicherheiten sind auf diverse Faktoren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, wobei die Wachstumssorgen im Zusammenhang mit China, Rezessions&auml;ngste um die USA sowie der stark r&uuml;ckl&auml;ufige &Ouml;lpreis eine zentrale Rolle einnehmen. In unserem Basisszenario gehen wir jedoch weiterhin von einem globalen Wachstum aus und erachten Aktien fundamental als &uuml;berwiegend fair bis attraktiv bewertet.</p>
<h5>
Steht Gold vor einem gro&szlig;en Comeback?</h5>
<p>Die Angst vor Kreditmarktengp&auml;ssen und weiter sinkenden &Ouml;lpreisen lie&szlig; den Goldpreis in diesem Jahr bereits auf &uuml;ber 1.200 US-Dollar pro Unze ansteigen. Wir sind der Meinung, dass dieser Anstieg eher reaktiver Natur war. Da wir keinen R&uuml;ckfall der USA in eine Rezession erwarten, gehen wir auf Basis des jetzigen Preisniveaus nicht von einem gro&szlig;en Comeback des gelben Edelmetalls aus. (sg)</p>
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Absolute-Return-Fonds schaffen Praxistest

Positive absolute Renditen – das versprechen sich Anleger von Absolute-Return-Fonds. Lupus Alpha hat untersucht, inwieweit sie diesem Anspruch nach solider Performance gerecht worden sind. Starke Zuwächse verbuchten demnach vor allem hedgefondsähnliche Strategien.

<p>Das 2. Halbjahr 2015 war laut einer Untersuchung von Lupus Alpha auch für Absolute-Return-Fonds eine Herausforderung. Am Ende Lag ihre durchschnittliche Wertentwicklung im Jahr 2015 bei 3,04%. Das ist zwar weniger als die 5,89% aus 2014 und als die Renditen der Aktienmärkte, aber eine deutliche Outperformance gegenüber den Anleihenmärkten. Auch die Performance investierbarer Hedgefonds-Indizes – der HFRXGLE verlor 4,38% – wurde deutlich übertroffen. Über fünf Jahre konnten Hedgefonds zudem lediglich eine durchschnittliche Rendite von −1,08% erzielen, Absolute-Return-Strategien hingegen schafften ein Plus von 2,73%.</p><h5>Vermögen steigt um ein Viertel</h5><p>Das verwaltete Volumen ist derweil im Jahresverlauf um rund ein Viertel von 153,1 auf 191,3 Mrd. Euro gestiegen. Hierbei waren hedgefondsähnliche Strategien die wesentlichen Wachstumstreiber. Die relativ stärksten Zuwächse entfielen auf Long/Short Equity, marktneutrale Aktienstrategien sowie Multi-Strategie-Ansätze. Die Anzahl der in Deutschland verfügbaren Fonds wuchs gleichzeitig um 43. Vor allem hedgefondsähnliche Strategien kamen neu hinzu. Diese Strategien wurden in der Vergangenheit vor allem von institutionellen Anlegern allokiert. </p><h5>Alternative für Niedrigzinsen</h5><p>Aktuell stellen Institutionelle ca. 40% der Anleger von hedgefondsähnlichen Strategien und etwa ein Drittel des Volumens im Absolute-Return-Segment insgesamt. „Das anhaltende Niedrigzinsumfeld zwingt institutionelle Anleger dazu, verstärkt in liquide alternative Strategien zu investieren“, erläutert Ralf Lochmüller, Gründungspartner und Sprecher von Lupus Alpha. „Dabei werden zunehmend traditionelle Anlagen durch Absolute-Return-Strategien substituiert.“</p><h5>Verschlechterte Sharpe Ratio</h5><p>Das Verhältnis von Risiko und Rendite in Form der Sharpe Ratios verschlechterte sich im Jahresvergleich. Nur etwa die Hälfte aller Absolute-Return Fonds erzielte auf Zwölf-Monatssicht eine positive Sharpe Ratio. Im Vorjahr waren es fast zwei Drittel. Über fünf Jahre jedoch erreichten 74% der Fonds eine positive Sharpe Ratio, über den Zeitraum von drei Jahren sogar 77%. „Absolute-Return-Fonds haben sich mit einer soliden Performance bewährt“, so Ralf Lochmüller. „Dies zeigt nicht nur die im Vergleich zu Hedgefonds überlegene Wertentwicklung sondern auch der große Anteil der Fonds, die langfristig ihr Produktversprechen attraktiver risikoadjustierter Erträge erfüllen.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4B91C6A2-BA64-4235-B3B4-20303E9FE83D"></div>

 

Legg Mason erweitert deutsche Fondspalette

Die Legg-Mason-Tochter Western Asset bringt einen neuen Anleihefonds nach Deutschland. Er investiert unabhängig von einer Benchmark in ein breites Portfolio globaler Anleihen, das von Investment Grade Bonds über High Yields und Emerging Market Debt bis hin zu Bankdarlehen und strukturierten Wertpapieren eine Vielzahl von Instrumenten beinhalten kann.

<p>Immer mehr Investoren fürchten eine weiter zunehmende Volatilität am Anleihemarkt, sobald es in diesem außergewöhnlich niedrigen Zinsumfeld wieder aufwärts geht. Deshalb würden sich laut Wester Asset viele zunehmend auf die Vorteile flexibler Produkte bei einem Anleiheengagement besinnen. Mit dem Zinsanstieg in den USA im Dezember stünden Anleger ohnehin schon vor dem Dilemma Investments mit attraktiven Renditechancen zu finden, ohne gravierende Kapitalverluste hinnehmen zu müssen, sobald es abwärts geht.</p><h5>Zweigeteiltes Portfolio</h5><p>Diese Lücke soll der Legg Mason Western Asset Multi-Asset Credit Fund schließen. Ziel des Fonds ist ein attraktiver Total Return bei einem Volatilitätsbudget von 5 bis 7% pro Jahr. Das Fondsmanagement um Christopher Orndorff und Western Asset Deputy-CIO Micheal C. Buchanan setzt dafür auf ein zweigeteiltes Portfolio. Den Kern bilden festverzinsliche Wertpapiere aus verschiedenen Anleihesektoren. Dies ist der Income-Teil des Portfolios. Für die Auswahl der richtigen Titel zieht das Team Kriterien wie Fundamentaldaten, Bewertungen, Volatilität, erwartete Rendite, Korrelation, Kapitalflüsse, die Stimmung der Investoren sowie Trends bei Neuemissionen heran.</p><h5>Risikoabsicherung</h5><p>Zweiter Teil ist das Risiko-Overlay. Mit ihm sollen die Risiken abgesichert werden. Hierfür kommen Derivate sowie ein aktives Durations- und Währungsmanagement zum Einsatz. „Im aktuellen Marktumfeld ist ein effektives Risikomanagement essentiell für ein erfolgreiches Portfoliomanagement“, erklärt Fondsmanager und Western Asset Deputy-CIO Michael C. Buchanan das zweigeteilte Portfolio des Fonds. Am Ende soll so ein diversifiziertes Portfolio ertragsreicher globaler Anleihen entstehen, das von Investment Grade Bonds über High Yields und Emerging Market Debt bis hin zu Bankdarlehen und strukturierten Wertpapieren eine Vielzahl von Instrumenten beinhalten kann. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C3112374-4908-416E-8198-AB396995CD02"></div>

 

Neuer Deutschland-Immobilienfonds von publity zugelassen

Die publity Finanzgruppe hat von der BaFin die Vertriebserlaubnis für ihre geschlossene Investment KG „publity Performance Fonds Nr. 8“ erhalten. Der Alternative Investmentfonds (AIF) setzt wie sein Vorgänger auf Immobilien mit Wachstumspotenzial in deutschen Ballungs- und Wachstumsregionen.

<p>Der neu zugelasssene „publity Performance Fonds Nr. 8 GmbH &amp; Co. geschlossene Investment KG” wird mit einem Fondsvolumen von 30 Mio. Euro initiiert. Bei Bedarf kann es zudem auf bis zu 45 Mio. Euro ausgeweitet werden. Der Nachfolgefonds des bereits planmäßig geschlossenen publity Performance Fonds Nr. 7 setzt erneut auf Wachstumsregionen Deutschlands, wie etwa Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Hamburg oder Berlin. Der AIF kann planmäßig bis zum 31.12.2016 gezeichnet werden.</p><h5>Externe Gutachter und Due Dilligence</h5><p>Mithilfe qualifizierter externer Gutachter und umfassender Due Dilligence-Prozesse im Vorfeld der Immobilienankäufe soll sichergestellt werden, dass der publity Performance Fonds Nr. 8 nur Immobilien erwirbt, die der Anlagestrategie und den Investitionskriterien entsprechen. Durch die diverse erfolgreiche An- und Verkäufe habe die Gruppe ihre Kompetenz beim Kauf und Asset-Management von Immobilien bewiesen. Insgesamt verwaltet die Finanzgruppe ein Immobilienvermögen von mehr als 1,7 Mrd. Euro.</p><h5>Hohe Transparenz</h5><p>Um die Kunden von dem neuen AIF zu überzeugen setzt publity darüber hinaus auf ein hohes Maß an Transparanz. „Durch unsere Transparenz-Strategie versuchen wir so die größtmögliche Vertrauensbasis zwischen uns und den Investoren zu schaffen. Dazu gehört z.B. die Vergabe aller rechtlichen, technischen und immobilienwirtschaftlichen Ankaufsgutachten sowie die Immobilienbewertung durch externe, unabhängige Sachverständige“, so Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG. Zusätzlich sind Transaktionen zwischen den Fonds oder mit dem Management verboten und CACEIS als externe Verwahrstelle an Bord. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/86B67C25-AEB5-4E49-B290-1BE007A00C11"></div>

 

„Das Risiko bei Anleihen wird maßlos unterschätzt“

Die Verunsicherung und damit die Schwankungen an den Finanzmärkten sind auch in diesem Jahr groß. AssCompact bittet Investmentexperten um Orientierungshilfe in Form von Antworten auf fünf grundlegende Anlegerfragen. Diesmal mit Richard Zellmann, Geschäftsführer und Chefökonom der First Private Investment Management KAG mbH.

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Herr Zellmann, gibt es am Anleihemarkt noch attraktive Zinsen bzw. Renditen?</h5>
<p>Die meisten gro&szlig;en, liquiden Anleihem&auml;rkte sind weder mit einem attraktiven Kupon ausgestattet, noch lassen sie von heute aus Kurssteigerungen erwarten. Um Rendite zu bekommen, m&uuml;sste man schon deutlich mehr Risiko in Kauf nehmen als bei Bundesanleihen. Allm&auml;hlich tun sich in den Emerging Markets nach schwierigen Zeiten erstmals wieder selektiv Chancen im Anleihebereich auf. Das Segment kann aber immer nur eine Beimischung sein. Grunds&auml;tzlich gilt: Die h&auml;ufig ma&szlig;lose &Uuml;berbewertung, insbesondere von Staatsanleihen, muss sich erst noch herumsprechen und sollte zu der Einsicht f&uuml;hren, dass man bei der Suche nach Rendite neue Wege gehen muss.</p>
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Was ist derzeit die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte?</h5>
<p>Es ist extrem viel Geld im System &ndash; einerseits. Andererseits sind viele M&auml;rkte nicht mehr ansatzweise so liquide wie noch vor einigen Jahren. Das hat unter anderem mit der Bankenregulierung zu tun. Banken k&ouml;nnen heute nicht mehr die Liquidit&auml;t bei Wertpapiertransaktionen bereitstellen, wie es fr&uuml;her der Fall war. Diese Situation f&uuml;hrt einerseits zu mitunter enormen Zufl&uuml;ssen in manche Assetklasse. Wenn es dann jedoch mal zu Abfl&uuml;ssen kommt, wird dies kaum abgefedert. Die Volatilit&auml;t steigt. Eines der wesentlichen Risiken ist insofern, dass der Markt aus sich selbst heraus &uuml;bertreibt und irrationale Bewegungen zunehmen. Angetrieben werden k&ouml;nnten negative Trends meines Erachtens vor allem dann, wenn es zu einer tieferen Rezession in den USA k&auml;me. Allein eine Abw&auml;rtsbewegung in China reicht dagegen nicht aus, den Markt dauerhaft in die Knie zu zwingen.</p>
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Aktien gelten vielen Deutschen nach wie als zu riskant. Zu Recht?</h5>
<p>Es gibt weder einen risikolosen Zins, noch risikolose Aktien. Insbesondere das Risiko bei Anleihen, vor allem Staatsanleihen wird ma&szlig;los untersch&auml;tzt, zumal dem Risiko keine ad&auml;quate Chance gegen&uuml;ber steht. Das Risiko von Aktien wird dagegen meist isoliert betrachtet und daher &uuml;bersch&auml;tzt. Zu riskant ist nur etwas, das die eigene Risikoneigung &uuml;berfordert und insbesondere keinen angemessenen Gegenwert liefert. So sollten Aktien immer zu einem individuell vern&uuml;nftigen Anteil im Portfolio vorhanden sein, auf diese Weise l&auml;sst sich das Risiko steuern. Die langfristige Performance zeigt regelm&auml;&szlig;ig, dass es ganz ohne Aktien nicht geht. Allerdings ist es sinnvoll, regelm&auml;&szlig;ig, auch mal nach Tiefschl&auml;gen zu investieren anstatt zu einem bestimmten Zeitpunkt, schlimmstenfalls am Markthoch, einzusteigen.</p>
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Welche Sachwerte sind besonders attraktiv?</h5>
<p>Im Verh&auml;ltnis zu anderen Asset-Klassen sind sicher Aktien die attraktivsten Sachwerte. Hier macht es sich besonders bezahlt, nach Titeln mit hoher Bilanzqualit&auml;t, robusten Dividenden und gleichzeitig g&uuml;nstiger Bewertung zu suchen. Diese findet man rund um den Globus, gerade Europa und wohl auch bald wieder Asien bieten sich besonders an. Bei Rohstoffen lohnt sich hier und da wieder ein erster Blick. Die verschiedenen illiquiden Segmente bei Sachwerten sind aus unserer Sicht selten attraktiv oder es existieren f&uuml;r den Privatinvestor kaum effiziente Investitionsvehikel. Im Bereich Erneuerbare Energien sehen wir interessante Opportunit&auml;ten, die Privatanlegern aber selten offenstehen.</p>
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Wie sieht f&uuml;r Sie der ideale Anlagemix aus?</h5>
<p>Den einen idealen Anlagemix gibt es sicher nicht, zumal der immer von der Lebenssituation und vom Alter abh&auml;ngt. Es gibt den etwas altbackenen Vorwurf an Privatanleger, sie hielten zu wenige Aktien. Das stimmt sicher, zumal auch die letzten Jahre unter Beweis gestellt haben, dass an guten Aktien kein Weg vorbeigeht. Es wird jedoch meist der Fehler gemacht, ausschlie&szlig;lich auf eine h&ouml;here Aktienquote zu dr&auml;ngen. Und das bei weniger beziehungsweise nicht mehr vorhandenem Puffer auf der Rentenseite &ndash; das kann fahrl&auml;ssig sein. Bei klassischen Mischfonds passiert dieser Fehler allzu h&auml;ufig und wurde auch in den letzten Monaten mehrfach bestraft. Der ideale Mix ist daher sehr breit gestreut und muss auch &uuml;ber Derivative versuchen, neue Wege zu gehen und neue Ertragschancen zu erschlie&szlig;en. Gerade f&uuml;r konservative Anleger ist es zudem wichtig, Absicherungen gegen Extremrisiken fest im Portfolio zu verankern, anstatt auf die n&auml;chste Krise zu warten. (mh)</p>
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