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Fort- & Weiterbildung

Digitalkongress „Kfz-Versicherungen“ am 06.11.2025

Die Wechselsaison für die Kfz-Versicherung läuft. Stichtag ist üblicherweise der 30.11. Auf welche neuen Entwicklungen, Anforderungen und Angebote kann und muss man sich einstellen? Mehr erfahren Interessierte beim Digitalkongress „Kfz-Versicherungen“.

Die Wechselsaison für die Kfz-Versicherung ist in vollem Gange. Stichtag für den Wechsel ist üblicherweise der 30.11. Welche neuen Entwicklungen, Anforderungen und Angebote gibt es? Die Experten auf dem Digitalkongress „Kfz-­Versicherungen“ wissen es. Er findet am 06.11.2025 auf der Plattform dkm365.de statt.

Dabei sind die Itzehoer Versicherungen und die PROCHECK24 GmbH. Das sind ihre Themen:

  • 9:00 – 9:30 Uhr: Mit der Itzehoer Versicherung durch den Kfz-Herbst!; Referent: Volker Picht, Vertriebsleiter bei Itzehoer Versicherungen
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Mehr Umsatz im Kfz-Geschäft – digital, effizient und IDD-konform mit PROCHECK24; Referent: Daniel Hering, Geschäftsführer bei PROCHECK24 GmbH

Moderiert wird die Online-Veranstaltung von Daniel Hackenberg aus dem Team Vertrieb bei der bbg Betriebsberatungs GmbH.

Zwischendrin im Breakout-Room informieren und diskutieren

Zwischen den halbstündigen Vorträgen können die Teilnehmenden den Breakout-Room, Videotelefonie und den Chat für Fragen und zur Diskussion der Themen nutzen. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen sowie Referentinnen und Referenten auszutauschen.

Log-in und Weiterbildungszeit

Der Digitalkongress „Kfz-Versicherungen“ ist ein Live-Event auf dkm365.de. Teilnehmende benötigen einen Zugang zur Plattform – extra vorher anmelden müssen sie sich aber nicht. Daher ist auch eine spontane Teilnahme am Event möglich. Bei dieser Veranstaltung können Maklerinnen und Makler bis zu 90 Weiterbildungs­minuten nach IDD erlangen.

Aktuelle Informationen zu diesem und zahlreichen weiteren Digitalkongressen gibt es unter asscompact.de/digitalkongresse.

 

DKM 2025: Diese Kongresse gibt es

Die DKM 2025 findet heuer am Dienstag, 28.10., und Mittwoch, 29.10., in der Messe Dortmund statt. Dort bietet sich für die Fachbesucherinnen und Fachbesucher auch wieder die Gelegenheit, zu zahlreichen Themen viel Weiterbildungszeit zu sammeln. Welche Kongresse finden statt?

Die DKM 2025 steht vor der Tür. Auch im Jahr 2025 können Fachbesucherinnen und Fachbesucher im Rahmen der Messe bei den Kongressen viel Weiterbildungszeit sammeln, um so für Ihren individuellen Wissensvorsprung zu sorgen. Der Nachweis für die Gutschrift ist der Scan des Teilnehmerausweises am Eingang zum Vortragsraum. Nach der Anmeldung über ein DKM-Nutzerkonto, steht dort rund zwei Wochen nach der DKM eine Bestätigung über die Teilnahme zum Download bereit. Wenn im Nutzerkonto die „gut beraten“-ID hinterlegt ist, wird die Weiterbildungszeit automatisch der Initiative „gut beraten“ gemeldet.

Die Kongresse für Ihren Wissensvorsprung, Teil I: A – F
Altersvorsorge: Altersvorsorge im Umbruch – oder längst auf Kurs?

Steckt die Altersvorsorge in einer Phase tiefgreifender Veränderung – oder erleben wir lediglich ein neues Kapitel im bekannten Zyklus? Fest steht, dass globale Entwicklungen, volatile Märkte und politischer Reformdruck neue Anforderungen an Vermittler und ihre Kunden stellen. Beim Kongress Altersvorsorge auf der DKM 2025 beleuchten unsere Experten die aktuellen Chancen in der Beratung von Altersvorsorgelösungen wie z. B. Fondspolicen, Basisrenten und der bAV. Freuen Sie sich auf komprimierte Impulse, kontroverse Diskussionen und praxistaugliche Vertriebsansätze, die Sie unmittelbar umsetzen können. Nutzen Sie das Know-how führender Köpfe der Branche und gestalten Sie Ihre Vorsorgeberatung fundiert, zukunftssicher und mit Weitblick.

In Kooperation mit dem IVFP

Arbeitskraftabsicherung: Mehr Reichweite trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Chancen erkennen, Potenziale heben, Wachstum gestalten! Wirtschaftliche Unsicherheit? Ihre Chance als Vermittler! Wo der Sozialstaat an Grenzen stößt, braucht es kluge Beratung. Die Absicherung der Arbeitskraft wird zum Schlüsselfaktor – für Ihre Kunden und Ihren Erfolg. Der AKS-Kongress auf der DKM gibt Ihnen alles an die Hand: fundiertes Wissen, praxistaugliche Lösungen und neue Impulse. Jetzt ist Ihre Zeit!

In Kooperation mit Franke und Bornberg

Bestand und Nachfolge: Ihr Weg zur Zukunftssicherung beginnt hier

Die eigene Nachfolge zu regeln oder ein bestehendes Maklerunternehmen zu übernehmen – beides sind unternehmerische Entscheidungen mit Tragweite. Beim Kongress Bestand & Nachfolge auf der DKM 2025, kuratiert vom Resultate Institut, erhalten Sie fundierte Impulse, konkrete Strategien und echte Einblicke aus der Praxis. Sie sind Makler mit dem Wunsch, sich zur Ruhe zu setzen oder Ihr Unternehmen in neue Hände zu geben? Oder Sie planen den Einstieg in die Branche durch die Übernahme eines Bestands? Dann ist dieser Kongress Ihr Pflichttermin! Ob juristische Fallstricke, steuerliche Gestaltung, Bewertungsverfahren oder Bestandsfinanzierung – wir bringen die relevanten Perspektiven auf die Bühne: Nachfolge-erfahrene Makler, Bestandskäufer, Finanzierer, Modellanbieter und Fachjuristen teilen ihre Erfahrungen und stellen sich Ihren Fragen.

In Kooperation mit Resultate

Betriebliche Absicherung: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Nie war es – sowohl für Unternehmen als auch für deren Beschäftigte – bedeutsamer, Arbeitnehmer betrieblich abzusichern. Unzureichende gesetzliche und private Absicherung, aber auch der nicht mehr aufzuhaltende Fachkräftemangel sind schwerwiegende Gründe für eine zusätzliche Absicherung durch die Betriebe. Damit geht die Forderung nach neuen Konzepten zur betrieblichen Absicherung einher. Nur mit starken Konzepten und Argumenten gelingt es Beratern, Firmenkunden zu binden und neue Firmenkunden zu gewinnen. Ob betriebliche Kranken-, Pflegeversicherung oder Unfallversicherung Unternehmen benötigen fachmännische Beratung für das passende Angebot an ihre Belegschaft. Gleichzeitig bieten sich den Beratern im Bereich der betrieblichen Absicherung lukrative Möglichkeiten, ihren Bestand robust und zukunftsfähig zu machen. Nur mit Konzepten, von denen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Berater profitieren, gelingen dauerhaft zufriedenstellende Partnerschaften für alle Beteiligten. Solche stabilen Partnerschaften braucht unsere Wirtschaft. Der Kongress „Betriebliche Absicherung“ lässt Experten aus der Lebens-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie aus der Beratung zu Wort kommen, die Konzepte für die erfolgreiche Vermarktung und die langfristige und nachhaltige Firmenkundenbindung anschaulich präsentieren und gemeinsam mit den Teilnehmern des Kongresses diskutieren.

In Kooperation mit Aeiforia

BiPRO in neuer Dimension: Der Weg zum digitalen Maklerbüro

Unter diesem Motto lädt der BiPRO e. V. zum neu gestalteten BiPRO Themenpark & Kongress auf der DKM 2025 ein. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, neue interaktive Formate und echte Erfahrungsberichte aus der Branche. Statt abstrakter Theorie bietet BiPRO konkrete Impulse für Maklerinnen und Makler, die ihre Prozesse digitalisieren und gleichzeitig kundenorientiert gestalten möchten. Ob erste Schritte oder tiefgreifende Integration: Der Themenpark sowie die Vorträge im Kongress zeigen, wie BiPRO-Standards in der Praxis funktionieren – klar, verständlich und lösungsorientiert. Seien Sie dabei und gestalten Sie den Weg zum digitalen Maklerbüro aktiv mit.

In Kooperation mit BiPRO

Cyberversicherung: Cyberversicherung im Realitätscheck – Markttrends und echte Schadenfälle im Fokus

Cyber bleibt eines der dynamischsten Themen der Versicherungswelt – und zugleich eines der anspruchsvollsten. Neben einem aktuellen Marktüberblick stehen in diesem Jahr die realen Erfahrungen aus Schadensfällen im Mittelpunkt. Was passiert im Ernstfall wirklich? Wie reagieren Versicherer, wie handeln Kunden, und wo zeigt sich Optimierungsbedarf in Policen, Prozessen oder Prävention? Wir werfen gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Underwriting, Schadenregulierung und IT-Sicherheit einen kritischen Blick hinter die Kulissen realer Cyber-Vorfälle. Lernen Sie aus konkreten Fällen, diskutieren Sie Lessons Learned – und erfahren Sie, welche Entwicklungen den Markt aktuell prägen: von Kapazitäten und Pricing über Risikobewertung bis hin zu neuen Anforderungen durch KI und Regulierung. Bringen Sie Ihr Wissen auf den neuesten Stand – praxisnah, kompakt und mit Fokus auf das Wesentliche.

In Kooperation mit CyberDirekt

Einstieg – Umstieg – Ausstieg: Lebenszyklus-Begleitung des Maklerbetriebs

Wie jedes Unternehmen durchläuft auch der Maklerbetrieb einen Lebenszyklus. Über die Besonderheiten dieses Geschäftsmodells vom Einstieg über Umstiegs-Optionen bis zum Ausstieg aus dem aktiven Erwerbsleben berichtet in diesem Kongress der Berufs- und Unternehmerverband BVK e. V. Getragen wird die Veranstaltung sowohl von externen Experten für die einzelnen Phasen wie auch von den Erfahrungen aus Tausenden von Beratungsgesprächen, die der Verband jährlich mit seinen Mitgliedsbetrieben führt.

In Kooperation mit dem BVK

FemSurance: Frauen gestalten Zukunft

Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen – und ebenso großen Chancen. Eine davon: das bislang ungenutzte Potenzial von Frauen. Denn wer Vielfalt lebt, sichert sich Zukunft. FemSurance ist die Bühne für starke Stimmen, kluge Köpfe und neue Perspektiven in der Versicherungswirtschaft. Hier treffen sich Entscheider:innen, Aufsteiger:innen und Zukunftsgestalter:innen – um zu diskutieren, zu inspirieren und gemeinsam Haltung zu zeigen.

In Kooperation mit FemSurance

Die Kongresse für Ihren Wissensvorsprung, Teil II: G – V
Gewerbeversicherung: Gewerbe 2030 – Warum Firmenkunden jetzt spannender sind als je zuvor!

Willkommen im Firmenkundenmarkt der Zukunft – digital, dynamisch, voller Chancen! „Gewerbe 2030“ ist der Kongress für alle Maklerinnen und Makler, die sich vom Bauchladen verabschieden und als Spezialist, Unternehmer und Vordenker durchstarten. Erlebe, warum die Firmenkundenberatung jetzt spannender ist als je zuvor – smart, spezialisiert und skalierbar. In spannenden Panels, Deep-Dives und Impulsen geben führende Makler, Underwriter und Vertriebsprofis Einblicke in die Strategien, Tools und Denkweisen, mit denen Sie bereits heute den Markt von morgen erobern. Ob Einsteiger oder alter Hase: Dieser Kongress macht klar, warum der Gewerbemarkt DAS Spielfeld der Branche ist – und warum Sie genau jetzt durchstarten sollten.

In Kooperation mit der Gewerbe Academy

Insurance Innovation & Technology: KI & Co.: Ein Blick auf die Zukunft der Branche

Kostendruck, regulatorische Anforderungen, technologische Umbrüche und veränderte Kundenerwartungen – die Versicherungsbranche steht vor komplexen Herausforderungen. Der Kongress Insurance Innovation & Technology beleuchtet, wie innovative Geschäftsmodelle, digitale Lösungen und intelligente Prozesse dabei helfen, die Zukunft erfolgreich zu gestalten. Erleben Sie zwei Tage voller Expertenwissen, Strategiedialoge und praxiserprobter Erfolgsmodelle – mit Fokus auf das, was wirklich zählt: konkrete Lösungen für den Wandel.

In Kooperation mit zeb

Investment: Zinsen, KI, ELTIF – wohin steuert die Investmentwelt?

Fallende Zinsen verändern den Anlagekompass – und eröffnen Chancen, etwa durch Wandelanleihen als Brücke zwischen Anleihe- und Aktienwelt. Auch für die private Altersvorsorge ergeben sich neue Impulse, nicht zuletzt durch anlegerfreundlichere Rahmenbedingungen für ELTIF. Parallel hält der KI-Fortschritt Einzug in Beratung, Produktdesign und Risikomanagement. Die Digitalisierung entwickelt sich somit zum Treiber für Effizienz und Kundenbindung. Der Kongress Investment beleuchtet in Diskussionen und Vorträgen diese Trends fundiert und zukunftsgerichtet.

In Kooperation mit funds excellence

Kompetenz-Kompass

Der neue Kongress „Kompetenz-Kompass“ lädt alle Versicherungsmakler ein, die neue Impulse für ihren Berufsalltag suchen. Im Mittelpunkt steht ein umfassender Blick auf die Breite und Tiefe der Versicherungsbranche – von aktuellen Marktentwicklungen bis zu fachlichen Herausforderungen. Branchenprofis geben praxisnahe Einblicke, ordnen Trends ein und diskutieren zukunftsrelevante Themen. Der Kongress vermittelt fundiertes Wissen, anwendbare Lösungsansätze und unabhängige Perspektiven. Ein Format für alle, die ihre Beratungskompetenz stärken möchten.

In Kooperation mit der bbg Betriebsberatungs GmbH (DKM-Messeveranstalter)

Maklermarkt 2035: Wohin steuert der Maklermarkt 2035 – und wer spielt künftig noch mit?

Der Kongress „Maklermarkt 2035“ nimmt aktuelle Entwicklungen rund um Bestandsübernahmen, Vermittlerstrukturen und Rollenbilder ins Visier. Vom Markt der großen Industriemakler über Maklerpools und Verbünde bis zum Ende des Einzelkämpfers: Diskutiert werden Trends, Thesen und echte Zukunftsfragen. Wer verstehen will, wohin die Reise auf dem Maklermarkt geht, sollte diesen Kongress nicht verpassen.

In Kooperation mit Oliver Wyman, KJB Consulting und AssCompact

Marktumfeld Gewerbe, Industrie, Leben: Aktuelle Herausforderungen im Marktumfeld für Versicherungsmaklerunternehmen

In bewährter Weise thematisieren die Beiträge auf dem diesjährigen Kongress Marktumfeld Gewerbe, Industrie, Leben die aktuellen Entwicklungen im Markt – mit Schwerpunkten auf den Themen Deckungsnotstände, Digitalisierung und Demografie.

In Kooperation mit dem BDVM

Perspektive 360 Grad: Die Bühne für starke Impulse aus der Versicherungswelt

Vielseitig. Hochkarätig. Am Puls der Zeit. Der neue Kongress „Perspektive 360 Grad“ bietet Raum für das, was die Branche wirklich bewegt – mit einem Programm, das so vielfältig ist wie der Versicherungsmarkt selbst. Erleben Sie Top-Vorträge führender Versicherer, die aktuelle Entwicklungen, innovative Produkte, strategische Einblicke und vertriebliche Impulse aufgreifen – kompakt, praxisnah und auf den Punkt. Ob Trends, Chancen oder Herausforderungen: Hier kommen Themen auf die Bühne, die für Vermittler heute und morgen relevant sind – ohne thematische Einschränkung, dafür mit maximalem Mehrwert. Ihr Blick in alle Richtungen. Ihre Perspektive 360 Grad.

In Kooperation mit der bbg Betriebsberatungs GmbH (DKM-Messeveranstalter)

Prozesse und IT: Effizientere Abläufe im Vermittlerbüro durch den Einsatz digitaler Tools

Vertriebssoftware unterstützt Vermittler dabei, den Arbeitsalltag besser zu strukturieren und Aufgaben effizient zu organisieren. Da Kundengespräche immer häufiger digital – per E-Mail, Video-Call oder Social Media – stattfinden, gewinnen spezielle Anwendungen für Vertriebssteuerung und -planung zunehmend an Bedeutung. Verschiedene digitale Tools helfen Unternehmen heute dabei, ihre Bestands- und Neukunden noch besser zu verstehen. Dabei setzen viele Betriebe inzwischen auf integrierte Lösungen, die Marketing und Vertrieb enger verzahnen. Nur so kann gewährleistet werden, dass beide Bereiche gemeinsam an einem Strang ziehen – ohne digitale Plattformen ist das kaum realisierbar. Eine durchdachte Softwarelandschaft erleichtert den Umgang mit Daten, fördert die interne Zusammenarbeit und ermöglicht es, zielgerichteter mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Im Themenpark „Prozesse & IT“ präsentieren Softwareanbieter, Plattformbetreiber und Dienstleister ihre Lösungen für die Branche. Im Rahmen des Kongresses „Prozesse & IT“ erhalten Besucher in kompakten 30-minütigen Vorträgen Einblicke in erfolgreiche Praxisbeispiele und erfahren, wie moderne Tools Prozesse im Vermittlerbüro spürbar verbessern können.

In Kooperation mit Maklerkonzepte

Vermittlererfolg: Beratungs- und Entwicklungskongress für Maklerbetriebe

Erfolg bedeutet für Vermittler 2025 immer mehr Automation, professionelle Abläufe, von selbst laufende Prozesse. Wie kann der eigene Betrieb Zeit sparend und modern geführt werden? Im Kongress Vermittlererfolg 2025 geht es genau darum. Sie erfahren z.B., wie Kollegen in der Branche bereits enorm effektvoll KI nutzen. Sie erfahren, wie die Gewinnung eigener Kunden immer mehr automatisiert wird. Vor allem erfahren Sie aber, wie es Ihnen heute gelingt, Ihren Maklerbetrieb wirklich weiterzuentwickeln. Der Kongress Maklererfolg garantiert Ihnen 100% Praxisnähe, direkt umsetzbar in Ihrem Unternehmen.

In Kooperation mit Institut Ritter

YoungDKM: Deine Bühne. Dein Netzwerk. Deine Zukunft.

Tag 1 – Inspiration. Austausch. Zukunft gestalten.

Willkommen auf der YoungDKM. Dem Campus für die nächste Generation der Branche. Tag 1 steht ganz im Zeichen von Impulsen, echten Begegnungen und starken Stimmen aus dem Markt. In spannenden Panels und Keynotes geht es um das, was junge Makler heute wirklich brauchen und morgen verändern wollen. Außerdem: Die Förderer der YoungDKM sind mit ihren Ansprechpartnern vor Ort. Hier lernst du die Menschen kennen, die dich auf deinem Weg unterstützen – offen, direkt und auf Augenhöhe. Warum sich Zusammenarbeit wirklich lohnt? Finde es heraus!

Tag 2 – Perspektiven. Bühne. Zukunft.

Der zweite Tag bringt Klartext und Gänsehaut: Wir holen die Top 3 des Jungmakler Awards 2025 auf die Bühne – im Talk über Mut, Misserfolge und die Frage, wie die Branche von morgen aussehen muss, damit junge Talente bleiben. Auch heute erwarten dich Panels und Keynotes mit echten Inhalten statt PowerPoint-Schlachten. Und natürlich: Die Förderer der YoungDKM stehen dir weiterhin für Gespräche und den nächsten Schritt zur Seite. Hier entsteht nicht nur ein Event – hier entsteht Zukunft.

DKM 2025: Kompakt, klar, konzentriert

Die DKM – die Leitmesse der Versicherungs- und Finanzbranche – bleibt ihrem erfolgreichen Konzept treu. Damit sind Dienstag, 28.10.2025, und Mittwoch, 29.10.2025, als Messetage mit vollem Programm gesetzt. Für Fachbesucherinnen und Fachbesucher öffnet die DKM 2025 ihre Tore am Dienstag, dem 28.10.2025, um 11:00 Uhr. Die Messe endet am Mittwochnachmittag, dem 29.10.2025, um 16:00 Uhr. Veranstaltungsort bleibt die Messe Dortmund.

Aktuelle Informationen rund um die DKM 2025 gibt es regelmäßig auf asscompact.de und auf die-leitmesse.de.
Aktuelle Informationen rund um das Kongressprogramm finden Sie unter die-leitmesse.de/programm/kongresse.
 

Bildungsprojekte der Assekuranz ausgezeichnet

Mit dem InnoWard werden jedes Jahr innovative Projekte in der Versicherungswirtschaft prämiert, die in den Bereichen berufliche Erstausbildung bzw. Personalentwicklung und Qualifizierung angesiedelt sind. Erstmals wurde in diesem Jahr der Sonderpreis Demokratiebildung vergeben.

Bei der inzwischen 21. Auflage des Branchenpreises InnoWard wurden erneut innovative Bildungsarbeit in der Versicherungswirtschaft in den beiden Kategorien „Berufliche Erstausbildung“ sowie „Personalentwicklung und Qualifizierung“ gewürdigt. Die Bandbreite der Projekte reichte vom Entdecken versteckter Talente über Kulturprogramme, von Azubi-Vortragsreihen bis Extended Reality. Aus den eingereichten Projekten nominierte die Jury drei je Kategorie für das Publikumsvoting beim Bildungskongress der Versicherungswirtschaft. Nun stehen die Sieger fest.

Die Gewinner der Kategorie „Erstausbildung“
  • Platz 1: HUK-Coburg mit dem Projekt „Jung, Erfolgreich, Vorbereitet – Eine Vortragsreihe von Auszubildenden für Auszubildende“
  • Platz 2: WWK Versicherungen mit dem Projekt „WWK Erlebnis Lernen“
  • Platz 3: SIGNAL IDUNA mit dem Projekt „SI-Wertewerkstatt: Haltung. Diversität. Zukunft.“
Die Gewinner der Kategorie „Personalentwicklung/Qualifizierung“
  • Platz 1: Allianz Beratungs- und Vertriebs AG mit dem Projekt „Agentursimulation für Neugründer einer Versicherungsagentur“
  • Platz 2: SIGNAL IDUNA Krankenversicherung AG mit dem Projekt „Inclusive Leadership-Programm“
  • Platz 3: Konzern Versicherungskammer mit dem Projekt „Potenzialentwicklungsprogramm – Hidden Heroes“
Erstmalig Sonderpreis Demokratiebildung

Darüber hinaus wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis ausgeschrieben, der Aktivitäten der Assekuranz zur Stärkung des demokratischen Zusammenlebens sichtbar machen soll. Die Auszeichnung erhielt das Demokratieprojekt „Wir für Demokratie“ der LVM Versicherung.

Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter innoward.de. (tik)

Bild: © BWV

 

Digital Insurance Podcast: Run-off, KI und die Frankfurter Leben-Gruppe

Wie gelingt Run-off ohne Einbußen bei Service und Effizienz? Lars Krug, CTO der Frankfurter Leben-Gruppe, erklärt in der neuen Folge des Digital Insurance Podcast, wie KI, Standardisierung und IT-Strategie erfolgreiche Bestandsmigrationen ermöglichen.

Der Digital Insurance Podcast widmete seine neueste Episode dem Thema Run-off in der Lebensversicherungsbranche. Im Mittelpunkt stand ein Gespräch mit Lars Krug, Chief Technology Officer der Frankfurter Leben-Gruppe. Krug beleuchtete die zentrale Rolle der IT-Infrastruktur bei der erfolgreichen Übernahme und Integration von Versicherungsbeständen durch Run-off-Gesellschaften. Die Frankfurter Leben-Gruppe, mit 650.000 Verträgen aus sechs Akquisitionen und 170 Mitarbeitern an drei Standorten, dient dabei als eindrucksvolles Beispiel für einen erfolgreichen Ansatz.

Herausforderungen und Chancen des Run-offs

Die zunehmende Konsolidierung der Lebensversicherungsbranche durch Run-off-Transaktionen wirft bei Kunden häufig die Frage nach einer möglichen Verschlechterung des Kundenservice auf. Krug betonte jedoch, dass hohe Überschussbeteiligungen und exzellenter Service auch im Run-off-Kontext gewährleistet werden können. Der Schlüssel hierfür liegt seiner Ansicht nach in einer robusten und zukunftsfähigen technologischen Infrastruktur. Die Frankfurter Leben Gruppe hat in den letzten Jahren sechs Übernahmen erfolgreich gemeistert und konnte dabei die BaFin stets von der Qualität der Migrationen überzeugen. Dies unterstreicht die Bedeutung einer professionellen IT-Strategie für den Erfolg im Run-off-Geschäft.

IT als Erfolgsfaktor im Run-off-Prozess

Krug erklärte, dass die IT-Abteilung der Frankfurter Leben Gruppe nicht nur für die reibungslose Migration der Versicherungsbestände verantwortlich ist, sondern auch für die Sicherstellung eines kontinuierlichen und hochwertigen Kundenservice. Die Komplexität der zu migrierenden Daten und Systeme stellt eine enorme Herausforderung dar, die jedoch durch eine systematische und standardisierte Vorgehensweise gemeistert werden kann. Die Frankfurter Leben Gruppe setzt auf die Industrialisierung der Migrationsprozesse, um Effizienz und Qualität zu gewährleisten. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die enge Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der adesso Gruppe und deren Tochterunternehmen afida, um die Migrationen effizient und zuverlässig abzuwickeln. Die Zusammenarbeit basiert auf einem Software-as-a-Service Modell, welches der Frankfurter Leben Gruppe Flexibilität und Kosteneffizienz bietet.

Die Rolle von KI im Run-off-Geschäft

Krug sieht großes Potenzial im Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Run-off-Bereich. KI kann sowohl bei der Automatisierung von Prozessen wie dem Datenmapping und der Tarifprüfung als auch im Kundenservice (z.B. Chatbots) eingesetzt werden. Auch die Einhaltung des Digital Operational Resilience Act (DORA) kann durch den Einsatz von KI unterstützt werden.

Schlussfolgerungen und Best Practices

Aus den bisherigen Erfahrungen der Frankfurter Leben Gruppe zieht Krug wichtige Learnings: Migrationen müssen nicht monatelang dauern, sondern können mit einem fokussierten Ansatz deutlich verkürzt werden. Eine klare Fokussierung auf das Wesentliche, die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit und die intelligente Nutzung externer Expertise sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Die Frankfurter Leben Gruppe setzt auf eine strategische Partnerschaft mit spezialisierten Dienstleistern und nutzt ein Software-as-a-Service Modell, um die Komplexität des Run-offs zu managen und gleichzeitig von Skaleneffekten zu profitieren.

Über den Podcast

Seit April 2020 veröffentlicht Jonas Piela regelmäßig Gespräche zur digitalen Transformation mit Vorständen und Managern der Versicherungswirtschaft. Sein Ziel ist, dass seine Zuhörer einem lockeren Gespräch unter Gleichgesinnten lauschen und so Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen. Zu finden ist der Podcast unter anderem bei Google, Apple und Spotify sowie unter https://pielaco.com/podcast.

Weitere Podcasts
 

Digital Insurance Podcast: Martin Gräfer zu mentaler Gesundheit

Was denkt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, über Burnout-Prävention, Führung und die Bedeutung von Wohlbefinden in der Versicherungsbranche? In der neuen Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit ihm darüber.

Die mentale Gesundheit von Mitarbeitern und Führungskräften in der Versicherungsbranche steht unter zunehmendem Druck, z. B. aufgrund der komplexen digitalen Transformation. viele bringen aber auch private Herausforderungen mit. Das ist das zentrale Thema der neuesten Folge des „Digital Insurance Podcast“, in der Moderator Jonas Piela mit Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, spricht. Gräfer betont die Notwendigkeit, den Druck auf die Mitarbeiter von allen Seiten zu betrachten – vom Arbeitsalltag bis zum Privatleben.

Persönliche Erfahrungen und berufliche Einblicke von Martin Gräfer

Das Gespräch beleuchtet die Herausforderungen der Selbsterkennung in Bezug auf die eigene mentale Gesundheit. Gräfer, der seit 15 Jahren im Vorstand der Bayerischen tätig ist, teilt seine persönlichen Erfahrungen und gibt Einblicke in seine langjährige Führungsrolle. Er beschreibt, wie schleichend es zum Verlust der mentalen Balance kommen kann. Dabei spielt sowohl die Arbeitsbelastung als auch die Vielzahl an privaten Herausforderungen eine Rolle. Gräfer vergleicht dies mit einem „Happiness-Account“, in den positive und negative Energien eingezahlt werden – ein Gleichgewicht ist hier entscheidend.

Empathie und Wohlwollen als Führungsprinzipien

Gräfer betont zudem die Bedeutung von Empathie und Wohlwollen im Umgang mit Beschäftigten. Es gehe nicht darum, die Probleme der Mitarbeiter zu übernehmen, sondern ein wertschätzendes Umfeld zu schaffen, in dem sie sich öffnen und Unterstützung finden können. Das beinhaltet auch, Freiräume zu geben, Prioritäten zu setzen – wie z. B. Familie über Arbeitsmeetings zu stellen – und sich selbst etwas zu gönnen, um Stress abzubauen.

Wie hängen digitale Transformation und mentale Gesundheit zusammen?

Des Weiteren geht es um den Zusammenhang zwischen der digitalen Transformation und der mentalen Gesundheit. Die zunehmende Komplexität der Technologie und die ständige Verfügbarkeit erhöhen den Druck auf die Mitarbeiter. Gräfer beschreibt, wie wichtig es sei, die User Experience und die Effizienz von IT-Systemen zu verbessern, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und die mentale Gesundheit zu fördern. Die Bayerische setzt beispielsweise ein Tool ein, um die Stimmung und Zufriedenheit der Mitarbeiter regelmäßig zu messen.

Die Relevanz von Mentoring und Coaching

Auch angesprochen werden die Bedeutung von Mentoring und Coaching. Gräfer betont, dass der Weg zu einem ausgeglichenen Arbeitsleben und einer positiven mentalen Verfassung durch Selbstreflexion, authentische Führung und ein unterstützendes Umfeld geebnet werden kann. Mentoring und Coaching können dabei eine wichtige Rolle spielen, aber letztlich liegt die Verantwortung für die eigene mentale Gesundheit bei jedem Einzelnen. Ein wichtiger Aspekt ist auch, die eigenen Ansprüche und Erwartungen an sich selbst zu überdenken und zu reduzieren.

Hier geht es zur aktuellen Podcast-Episode.
Über den Podcast

Seit April 2020 veröffentlicht Jonas Piela regelmäßig Gespräche zur digitalen Transformation mit Vorständen und Managern der Versicherungswirtschaft. Sein Ziel ist, dass seine Zuhörer einem lockeren Gespräch unter Gleichgesinnten lauschen und so Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit mitnehmen. Zu finden ist der Podcast unter anderem bei Google, Apple und Spotify sowie unter pielaco.com/podcast.

Weitere Podcasts: Volle Deckung – Der Podcast für die Finanz- und Versicherungsbranche
Lesen Sie auch: Warum lohnt sich das Büro (noch)?
 

Ausbildung: Wie junge Menschen erfolgreich ansprechen?

Bevor junge Leute sich für eine Ausbildung entscheiden, brauchen sie Infos über ihre potenzielle zukünftige Stelle. Kommunizieren Unternehmen aus Sicht der Nachwuchsgeneration klar genug, wie hoch das Gehalt ist, wie der Bewerbungsprozess abläuft oder welche Tätigkeiten übernommen werden sollen?

Wie erreichen Unternehmen junge Leute vor der Entscheidung, wo sie ihre Ausbildung machen möchten? Welche Informationen sollten sie ihnen mitgeben? Was ist der nächsten Generation von Beschäftigten wichtig, wenn sie eine Ausbildung suchen?

Vieles, was eine Ausbildung für junge Menschen attraktiv macht, bieten Unternehmen bereits an, weiß die Bertelsmann Stiftung. Jedoch klafft z. B. bei Informationen zur Ausbildungsstelle noch eine Lücke. Das hat eine gemeinsame Studie der Bertelsmann Stiftung und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) herausgefunden.

Wie viel verdiene ich in der Ausbildung?

 

Ausbildung: Wie junge Menschen erfolgreich ansprechen?

 

Junge Leute zwischen 14 und 25 Jahren sagen zu rund 95%, dass ihnen Informationen über die Ausbildungsvergütung wichtig sind. Doch lediglich knapp 60% der befragten Unternehmen machen vor einem Bewerbungsgespräch Angaben dazu.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Eine klare Informationslücke gibt es auch im Ausbildungsmarketing bei Angaben zum Bewerbungsverfahren. 90,5% der potenziellen Auszubildenden wünschen sich Informationen über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens. Etwa 81% finden einfache Bewerbungsverfahren attraktiv, so das Studienergebnis. Nun bieten zwar 91% der Unternehmen solche einfachen Verfahren an, jedoch informiert darüber weniger als die Hälfte im Vorfeld der Bewerbung.

Was muss ich in der Ausbildung konkret leisten? Was werde ich lernen?

Darüber hinaus ist es für rund 95% der Bewerber wichtig, im Vorhinein Informationen über die konkreten Inhalte und Tätigkeiten einer Ausbildung zu erhalten. Solche Infos werden von 78% der befragten Unternehmen vor einem Bewerbungsgespräch geliefert.

Was ist für junge Menschen das Wichtigste bei der Ausbildung?

 

Ausbildung: Wie junge Menschen erfolgreich ansprechen?

 

Und was erwarten junge Menschen von ihrer Ausbildung? Zunächst einmal ist aus ihrer Sicht mit fast 97% ein gutes Betriebsklima das Wichtigste überhaupt. Nach eigener Einschätzung können fast 97% der befragten Unternehmen auch damit aufwarten. Spannende Aufgaben machen für 92% der potenziellen Nachwuchstalente die Ausbildung attraktiv.

Die altbekannte Herausforderung …

Insgesamt konnte rund die Hälfte der befragten Unternehmen im vergangenen Jahr nur einen Teil oder sogar keine der angebotenen Ausbildungsstellen besetzen. Unter den Jüngeren meint wiederum ein Viertel, dass es zu wenig Ausbildungsplätze gibt. In der Versicherungsbranche speziell ist der Anteil derjenigen Unternehmen, die alle Stellen besetzen konnten, auf 48% gestiegen, wie die aktuelle Ausbildungsumfrage von AGV und BWV zeigt.

Über die Studie

In die Studie sind Daten aus zwei Quellen eingeflossen: Für die erste Quelle hat das Institut iconkids & youth im Auftrag der Bertelsmann Stiftung 1.755 junge Menschen im Alter von 14 bis 25 Jahren repräsentativ befragt. Bei der zweiten Quelle handelt es sich um repräsentative Daten der Unternehmensbefragung der 38. Welle des IW-Personalpanels, an der 1.071 Unternehmen teilgenommen haben. (lg)

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So gestaltet Funk die Ausbildung im eigenen Unternehmen

Grafiken: © Bertelsmann Stiftung/IW

 

Zukunft sichern im Wandel: Was KMU-Makler jetzt tun können

Die Branche verändert sich grundlegend. Digitale Prozesse, neue Kundenanforderungen oder wachsende Regulierung stellen auch kleinere Maklerbetriebe vor große Aufgaben. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen: Wer flexibel reagiert und Prozesse überdenkt, kann vom Wandel profitieren. Worauf es jetzt ankommt.

Ein Artikel von Ralf Wargener, Managing Director bei WARGENER LIVE

Die Versicherungsbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Technologischer Fortschritt, neue Kundenbedürfnisse, Fachkräftemangel, steigende Regulatorik und der Ruf nach agiler Führung verändern das Geschäft grundlegend. Für große Versicherer mag das nach Konzernstrategie klingen. Doch was bedeutet das für kleine und mittelständische Maklerbüros?

Die Antwort ist einfach – und herausfordernd zugleich: Auch Sie sind mittendrin. Und: Gerade kleinere Vertriebseinheiten haben jetzt die Chance, schneller und flexibler auf die Veränderungen zu reagieren.

1. Digitale Transformation

Versicherer arbeiten mit Hochdruck an der Digitalisierung – durchaus auch mit dem Ziel, Vertriebspartner auf die eigenen Abläufe und Workflows einzuschwören. Als Makler müssen Sie nicht gleich KI-Lösungen einführen oder ein eigenes Vergleichsportal bauen. Aber: Digitale Prozesse entlasten Ihr Team und steigern die Kundenzufriedenheit. Beginnen Sie dort, wo der Schuh drückt.

Effiziente Prozesse sind ein Schlüssel für zukunftsfähige Maklerbüros. Digitale Lösungen bieten zahlreiche Ansatzpunkte: Viele Verwaltungsaufgaben wie Schadenmeldungen, Vertragsänderungen oder Wiedervorlagen lassen sich heute problemlos automatisieren. Auch in der Kommunikation lohnt sich ein Umdenken. Kunden erwarten schnelle und unkomplizierte Antworten – per E-Mail, WhatsApp oder über digitale Serviceportale. Wer klare Reaktionszeiten definiert und einhält, stärkt die Kundenbindung. Ergänzend dazu schaffen einfache interne Tools wie ein zentraler Kalender, digitale Kundenakten oder eine strukturierte Datenpflege spürbare Entlastung im Arbeitsalltag.

Praxis-Tipp: Führen Sie einen „Digital-Tag“ pro Monat ein, an dem alle im Team ein neues Tool testen oder ein digitales Hindernis auflösen.

2. Regulatorik und Compliance

Auch Makler sind von DSGVO, IDD, Nachhaltigkeitspflichten und Beratungsdokumentationen betroffen. Das kostet Zeit und Nerven – bietet aber auch Chancen.

Regulatorische Anforderungen gehören zum Alltag im Versicherungsvertrieb – auch für Maklerbüros. Wer sich als Qualitätspartner positioniert, zeigt Kunden, dass Compliance nicht als Pflichtübung verstanden wird, sondern integraler Bestandteil einer verantwortungsvollen Beratung ist. Gleichzeitig sollten regulatorische Themen im Team breit verankert sein. Kurze Schulungen und klar geregelte Abläufe helfen, Wissen zu teilen und Zuständigkeiten transparent zu gestalten.

Praxis-Tipp: Simulieren Sie mit dem Team einen Datenschutzverstoß – und leiten Sie daraus konkrete Verbesserungen ab.

 

Zukunft sichern im Wandel: Was KMU-Makler jetzt tun können

 

3. Kundenerwartungen

Kunden wollen keine Tarife, sondern Lösungen für ihr Leben – verständlich, schnell und persönlich. Als Makler sind Sie nah dran. Nutzen Sie diesen Vorteil.

Kundenerwartungen wandeln sich – gefragt sind Lösungen, nicht Produkte. Was bewegt Ihre Kunden? Wer genau hinhört, erkennt schnell, welche digitalen Kanäle bevorzugt werden und wo Prozesse als zu kompliziert empfunden werden. Entscheidend ist zudem, Versicherungen entlang konkreter Lebenssituationen zu denken – vom Berufseinstieg über die Familiengründung bis zum Ruhestand. Eine starke Online-Präsenz unterstreicht den Anspruch, individuell und nah am Bedarf zu beraten – sichtbar etwa durch gute Google-Bewertungen, eine gepflegte Website und einfache Kontaktmöglichkeiten.

Praxis-Tipp: Entwickeln Sie mit Ihrem Team drei typische Kunden-Personas – und definieren Sie, was diese wirklich brauchen.

4. Fachkräftemangel

Versicherer kämpfen mit leeren Konferenzräumen. Homeoffice hat das virtuelle Zusammenarbeiten zur gelebten Praxis gemacht. Sie kämpfen aber eher mit Alltagsbelastung und steigendem Workflow? Umso wichtiger: Machen Sie Ihr Büro zu einem attraktiven Arbeitsplatz.

Ein attraktiver Arbeitsplatz entsteht durch gelebte Flexibilität – auch in kleinen Teams. Home-Office-Optionen, gezielte Förderung interner Talente und klare Verantwortungsbereiche stärken die Motivation und Eigenverantwortung. Quereinsteiger bringen neue Perspektiven mit – wer kundenorientiert denkt und lernbereit ist, kann mit der richtigen Begleitung schnell fachlich aufschließen. Wenn Sie Menschen gefunden haben, die zu Ihrem Unternehmen passen, ist die Vermittlung von fachlichen Fähigkeiten die einfachere Übung.

Praxis-Tipp: Erstellen Sie ein Profil für Ihr Team: Wer hat welche Stärken? Wie können sie diese für das Maklerbüro optimal einsetzen?

5. Veränderung gestalten

In kleinen Teams wird Führung persönlich gelebt – das ist Ihre Stärke. Doch auch hier gilt: Der Wandel gelingt nur, wenn er von allen mitgetragen wird.

Veränderungen gelingen nur, wenn sie klar kommuniziert und von Vertrauen getragen werden. Mitarbeitende müssen verstehen, warum sich etwas verändert – und welche Rolle sie dabei spielen.

Fehler sollten als Lernchance verstanden werden. Es geht nicht um Schuld, sondern darum, was sich daraus für das Unternehmen ableiten lässt. Daher: Reden Sie offen über Fehler.

Und Entscheidungen sollten sich stets an der Kundenperspektive orientieren. Wer sich gedanklich in die Lage der Kunden versetzt, trifft fundierte und praxisnahe Entscheidungen. Ziehen Sie sich die Schuhe des Kunden an!

Praxis-Tipp: Machen Sie mit dem Team eine „SWOT-Analyse“:

  • Was sind vorhandene Stärken? Was kann das Team besonders gut? Wo haben Sie bereits positives Feedback von Kunden erhalten?
  • Wo liegen Schwächen und Angriffspunkte? Womit sind Kunden unzufrieden? Wo fehlen noch Wissen oder Fähigkeiten?
  • Welche geschäftlichen Chancen zeigen sich auf Ihrem Markt?
  • Welche Risiken schlummern? Wie können Sie vorhandene Schwächen minimieren, damit sie weniger relevant werden?
Kleine Büros – große Chancen

Der Wandel der Branche ist Realität. Und jeder Player in der Branche muss sich darauf einstellen. Maklerbüros haben entscheidende Vorteile: kurze Wege, echte Nähe zu Kunden, hohe und schnelle Anpassungsfähigkeit. Statt sich von den Herausforderungen überrollen zu lassen, können Sie gezielt und pragmatisch handeln.

Beginnen Sie mit einem ehrlichen Check: Was behindert uns aktuell? Was können wir sofort ändern – mit Bordmitteln? Machen Sie Ihre Mitarbeitenden zu Mitgestaltern.

Die besten Ideen entstehen im Dialog, nicht im Alleingang. Und bleiben Sie – oder werden Sie – sichtbar: In einer Welt voller Versicherungsplattformen und Möglichkeiten gewinnt, wer persönliche Ansprechpartner und Vertrauen bietet. Die Zukunft der Branche ist nicht nur digital, komplex und reguliert – sie ist auch menschlich, nahbar und wandelbar. Und genau darin liegt Ihre Chance als Maklerbetrieb.

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Ein Artikel von
Ralf Wargener

Hunter-Farmer-Modell steigert Effizienz im Maklervertrieb

Angesichts der Herausforderungen sowohl im Marktumfeld als auch im Maklermarkt unterziehen viele Versicherer ihre Betreuungskultur einem „Fitness-Check“. Eine Option für ein solches Modell ist das sogenannte Hunter-Farmer-Modell.

Ein Artikel von Fabienne Pittner, Senior Consultant, und Gregor Morin, Senior Manager bei zeb Consulting

Die Dynamik aus Marktumfeld und Maklermarkt prägt die Geschäftsmodelle der Versicherer stärker denn je. Seien es Inflation, die unter anderem die Schadenaufwendungen steigen lässt, oder Fachkräftemangel und Regulatorik, die ebenso den Druck auf eine transparente und effiziente Ausrichtung des Versicherers erhöhen.

Mit explizitem Blick auf den Maklervertrieb kommen weitere Einflüsse und Dynamiken hinzu: Konsolidierungen, beispielsweise aufseiten der Pools oder Großmakler, werden durch Private-Equity-Unternehmen beschleunigt. Damit verstärken sich die Marktmacht und Verhandlungsposition gegenüber Versicherern. Gleichzeitig treiben Makler den digitalen Wandel voran, setzen auf innovative Tools zur Optimierung ihrer Beratung und fordern nahtlose Integration seitens der Versicherer. Vor diesem Hintergrund ist es zunehmend wichtiger, die Zusammenarbeit mit Maklern aktiv zu stärken, um zum einen deren Zufriedenheit und Bindung zum Unternehmen zu erhöhen, zum anderen kann eine strategische Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Maklervertriebs dem steigenden Kostendruck entgegenwirken und zusätzliches Umsatzpotenzial schaffen.

Spannungsfeld Kostendruck und Notwendigkeit zur Umsatzsteigerung

Um sich im zuvor beschriebenen Spannungsfeld behaupten zu können und profitables Umsatzwachstum generieren zu können, setzen Versicherer verschiedene Strategien um – von der Einführung alternativer Provisionsmodelle bis hin zur Optimierung des Portfolios. Diese Maßnahmen wirken sich in der Regel zwar positiv auf die Kostenquote aus, können jedoch ebenso negative Auswirkungen auf das Neugeschäft haben.

Ein Ansatz, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist, die Betreuungsstruktur im Maklervertrieb einem „Fitness-Check“ zu unterziehen und bei Bedarf anzupassen.

Marktbeispiele für Neuaufstellungen

Als Beispiel zu nennen ist zum einen die Allianz Lebensversicherung, die ihren Maklervertrieb durch die Bildung von Segmenten neu ausgerichtet hat, die auf Grundlage spezifischer Anforderungen der Maklerinnen und Makler gebildet wurden. Maklerbetreuerinnen und -betreuer sind nur noch einem dieser Segmente zugeordnet, damit sie die Anforderungen und Wünsche ihrer jeweiligen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner gezielt bedienen können.

Ebenso hat Dialog, der Maklerversicherer der Generali in Deutschland, bereits Anfang 2023 ein zielgruppenorientiertes Betreuungskonzept eingeführt. Auch AXA hat den Maklervertrieb bereits 2021 strategisch neu aufgestellt: Die Maklervertriebswege Komposit und Personenversicherung wurden zusammengelegt und ein neuer Bereich „Vertriebsangebotsmanagement und Innovation“ (VAMI) geschaffen, der unter anderem die Entwicklung vertriebswege- und spartenübergreifender Angebote sowie die Generierung moderner Vertriebs- und Verkaufsformen im Fokus hat. Diese Marktbeispiele spiegeln bereits erste Schritte einer Neuausrichtung im Maklervertrieb wider.

Dabei gilt es, eine Gratwanderung zwischen verbesserter Betreuung und schlankerer Aufstellung sicherzustellen.

Wie gelingt die Neuaufstellung der Betreuungsstruktur?

Eine Möglichkeit, die Betreuungsstruktur unter Berücksichtigung von Prozesseffizienz- und Servicegesichtspunkten neu zu gestalten, ist die Etablierung eines sogenannten Hunter-Farmer-Modells, bei dem die „Hunter“-Rolle auf klassische Neukundengewinnung fokussiert ist, während sich die „Farmer“-Rolle um Betreuung und Ausbau bestehender Kundenbeziehungen kümmert. Hierbei werden klare Funktionsschwerpunkte aus den spezifischen Anforderungen der Makler je Phase in der Vermittler-Journey identifiziert und die vertrieblichen Funktionen auf ihre Kernkompetenzen verdichtet. So stehen in der Onboarding- und Reaktivierungsphase akquisitorische Aktivitäten, persönlicher Kontakt und das Führen von Verhandlungen im Fokus. In der Produktionsphase hingegen spielen vertriebsunterstützende und administrative Aktivitäten eine übergeordnete Rolle, z. B. die zeitnahe Bearbeitung von Angebotsanfragen (ggf. mit Einbezug entsprechender Spezialisten), die Entwicklung von Verkaufskonzepten zur Steigerung des Vertriebserfolgs und die Verwaltung von Maklerverträgen.

Kern des Modells bilden die beiden Funktionsgruppen, die sogenannten Hunting-Funktionen und Farming-Funktionen:

  • Hunting-Funktionen konzentrieren sich sowohl auf die Akquise neuer Kunden als auch auf die Reaktivierung von Kundenbeziehungen in ihrem Segment und tragen durch aktive Pflege und Ausweitung ihres Netzwerks zum Ausbau von Marktanteilen bei.
  • Farming-Funktionen leisten vor allem fachliche Unterstützung und sorgen durch hohe Erreichbarkeit, schnelle Reaktionszeit und pragmatische Problemlösungskompetenz für Kundenzufriedenheit.
Was sind die Erfolgsfaktoren?

Damit das Hunter-Farmer-Modell erfolgreich etabliert werden kann und zu einer Umsatzsteigerung ebenso wie zu gesteigerter Prozesseffizienz beiträgt, sind drei wesentliche Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen:

  • Klare Definition der Rollen: Eine klare Rollendefinition hilft dabei, die jeweiligen Stärken und Fähigkeiten der Mitarbeitenden zielgerichtet einzusetzen und durch entsprechendes Schulungsangebot weiterzuentwickeln, wodurch Effizienz und Effektivität der beiden Gruppen gesteigert wird.
  • Optimierung von Prozessen und Kommunikation: Prozesse und Übergabepunkte müssen so abgestimmt sein, dass sowohl die Zusammenarbeit der Funktionen gefördert wird als auch Vermittleranliegen reibungslos bearbeitet werden (u.a. auch mithilfe eines geeigneten CRM-Systems).
  • Ausrichtung auf Zielgruppen: Sowohl Hunter- als auch Farmer-Funktionen sollen auf geeignete Zielgruppen zugeschnitten sein, um sowohl Akquise als auch Betreuung effektiv zu gestalten und Markttrends und -entwicklungen im jeweiligen Segment gezielt beobachten und nutzen zu können.

 

Hunter-Farmer-Modell steigert Effizienz im Maklervertrieb

 

Darüber hinaus sollten weitere Faktoren berücksichtigt werden wie beispielsweise die Vereinbarung von Service Level Agreements oder die klare Abgrenzung der jeweiligen Verantwortungsbereiche.

Fazit

Die Projekterfahrung von zeb zeigt, dass Versicherer mit der Etablierung des Hunter-/Farmer-Modells im Maklervertrieb nicht nur Kosteneinsparungen von bis zu 20% bei einem gleichzeitigen Umsatzwachstum von durchschnittlich 10% erzielen konnten. Ebenso wurde die Zufriedenheit ihrer Makler aufgrund der bedarfsorientierten Ausrichtung auf deren spezifische Anforderungen entlang der Vermittler-Journey gesteigert, was sich in regelmäßigen Top-Platzierungen unter „Maklers Liebling“ widerspiegelt. Erste Anbieter am Markt haben entsprechende Anpassungen ihrer Betreuungsstrukturen bereits vorgenommen und es ist zu erwarten, dass weitere folgen werden.

Lesen Sie auch: So werden die deutschen Lebensversicherer zukunftsfest

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Grafik: © zeb Consulting

 
Ein Artikel von
Fabienne Pittner
Gregor Morin

Welche Versicherer gehören zu den besten Ausbildungsbetrieben?

Welche Ausbildungsbetriebe werden als besonders positiv wahrgenommen? ServiceValue hat sich in Kooperation mit WELT in der Untersuchung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2025“ zum fünften Mal bundesweit dieser Frage gewidmet. Welche Versicherer können punkten?

Die Übernahmechancen bei Ausbildung im Finanz- und Versicherungswesen stehen aktuell sehr gut. Darüber hinaus schaffen es die meisten Auszubildenden, ihre IHK-Abschlussprüfungen erfolgreich zu absolvieren. Also gute Nachrichten aus der Branche, auch wenn es oft schwierig ist, alle vakanten Ausbildungsstellen zu besetzen.

Doch welche Unternehmen sind in Sachen Ausbildung für junge Leute besonders attraktiv? ServiceValue hat sich in Kooperation mit WELT in der Untersuchung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2025“ zum fünften Mal bundesweit mit dieser Frage befasst. Dafür wurden rund 4.000 Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen, darunter der Dienstleistungssektor, bewertet.

Wie kommt die Bewertung zustande?

Als Grundlage dient eine bundesweite Umfrage in Form einer Online-Erhebung. Gefragt wird, wie Image und Attraktivität von Unternehmen als Ausbildungsbetrieb wahrgenommen werden. Das Image bezeichnet das Stimmungsbild von dem jeweiligen Unternehmen und die Attraktivität ist die Anziehungskraft als Ausbildungsbetrieb, heißt es von ServiceValue.

Darüber hinaus werden die Bewertungen auch von den individuellen Erwartungen und Erfahrungen der Befragten beeinflusst. Denn: Positive wie auch negative Assoziationen können den Gesamteindruck mitprägen, allgemeine Kenntnisse und konkrete Informationen von Anderen ebenso, wie die Kölner Rating- und Rankingagentur mitteilt.

Anhand der Beurteilungen wird auf einer fünfstufigen Antwort-Skala je Unternehmen ein ungewichteter Mittelwert gebildet, der dann über die Positionierung im Ranking nach Wirtschaftszweig (Dienstleistung, Handel, Industrie) entscheidet. Überdurchschnittlich gut bewertete Unternehmen werden mit „hohe Attraktivität“ ausgezeichnet. Innerhalb dieser Gruppe gibt es noch mal überdurchschnittlich bewertete Unternehmen, die die Auszeichnung „sehr hohe Attraktivität“ bekommen. Die aktuelle Untersuchung basiert auf rund 592.000 Urteilen. Die Erhebung erfolgt ohne Mitwirkung der bewerteten Unternehmen.

Das sind die besten Ausbildungsbetriebe im Bereich „Dienstleistung“

Im Bereich „Dienstleistung“ wird dabei HUK-COBURG am besten bewertet. Der Versicherer gehört auch über alle drei Wirtschaftszweige hinweg – gemeinsam mit Merck aus dem Bereich „Industrie“ – zu den Unternehmen mit der insgesamt höchsten Attraktivität als Ausbildungsbetrieb. Auch die nachfolgenden Unternehmen lassen sich entweder dem Industrie- oder Dienstleistungssektor zuordnen, darunter etwa Debeka. Auch die Versicherer Allianz, ADAC Versicherungen, ARAG sowie BARMER sind im Ranking „Dienstleistung“ weit vorne mit dabei.

Hier ein Ausschnitt aus dem Ranking. Zu sehen sind die Betriebe bis zum Mittelwert von 2,51.

  • HUK-COBURG: 2,46
  • Debeka: 2,47
  • Knappschaft Kliniken: 2,48
  • Allianz: 2,48
  • BARMER: 2,48
  • Universitätsklinikum Jena: 2,49
  • ADAC Versicherungen: 2,49
  • Leopoldina Krankenhaus: 2,50
  • Universitätsklinikum Carl Gustav Carus: 2,50
  • Elbe Kliniken Stade-Buxtehude: 2,50
  • Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe: 2,50
  • ARAG: 2,51
Angebot sichtbar machen

Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, meint: „Angesichts einer großen Vielfalt an Ausbildungsberufen in verschiedenen Bereichen fällt die Auswahl oftmals schwer. Ausbildungsbetriebe, die ihr Angebot sichtbar machen und ihre Ausbildungsberufe attraktiv beschreiben, darüber hinaus unkomplizierte Kontakt- und Bewerbungsmöglichkeiten bieten, kommen den Schulabgängern entgegen und erhöhen zugleich die Chance auf eine erfolgreiche Rekrutierung passenden Nachwuchses.“

Das vollständige Ranking zur Untersuchung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2025“ gibt es hier. (lg)

 

Von Prüfungen, unbesetzten Ausbildungsstellen und Demokratie

Wie viele Auszubildende in der Versicherungsbranche bestehen am Ende eigentlich ihre IHK-Prüfung? Und wie viele bleiben danach im Unternehmen? Warum werden einige Ausbildungsstellen gar nicht erst besetzt? Und was hat das alles mit Demokratie zu tun?

Die Berufsaussichten für junge Menschen, die sich für die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen oder das ausbildungsintegrierte duale Studium entscheiden, sind gut. Das belegt die aktuelle gemeinsame Ausbildungsumfrage vom Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV), die nun veröffentlicht wurde.

97% der IHK-Abschlussprüfungen erfolgreich

Die Bestehensquote im Prüfungsturnus 2024 betrug demnach 97%. In den Innen- bzw. angestellten Außendienst im Unternehmen übernommen wurden schließlich 70% der erfolgreichen Absolventen. Beide Quoten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. 12% gingen in den angestellten Außendienst in Agenturen. 17% haben Ihr Ausbildungsunternehmen verlassen. Insgesamt haben in Deutschland laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Auszubildende im Finanz- und Versicherungswesen mit die besten Übernahmechancen.

Warum Stellen nicht besetzt werden

Was die ausbildenden Unternehmen umtreibt, ist daher eher die Herausforderung, geeignete Kandidaten für die Ausbildung oder das duale Studium zu finden. Hier ist der aktuelle Lichtblick aber, dass der Anteil derjenigen Unternehmen, die alle Stellen besetzen konnten, im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozentpunkte auf jetzt 48% gestiegen ist, wie der BWV mitteilt. Bei Unternehmen, die nicht genügend Anwärter finden konnten, blieben 7% der Ausbildungsplätze und 13% der Stellen für dual Studierende unbesetzt. Als ausschlaggebenden Grund nennen sie wie bereits im Vorjahr unzureichende Eignung sowie mangelnde Qualität der Bewerbungsunterlagen. Der BWV weist aber darauf hin, dass die Ergebnisse umgekehrt verdeutlichen: Wer das Bewerbungsverfahren der Versicherer erfolgreich durchlaufen hat, hat eine große Chance auf Erfolg in der Abschlussprüfung.

Was motiviert Mitarbeitende, ausbildende Fachkraft zu werden?

Großen Anteil daran haben die Ansprechpartner in den Fachabteilungen. AGV und BWV interessierte daher, wie Mitarbeitende in Unternehmen zur ausbildenden Fachkraft werden. Ein Großteil wird demnach direkt von den Vorgesetzten (93%) oder den Personal- und Ausbildungsabteilungen (69%) darauf angesprochen (Mehrfachnennungen waren möglich). Überzeugen können sie die angehenden ausbildenden Fachkräfte u. a. mit Incentives, Freistellungen und Zulagen, wie die Umfrage zeigt.

Wie Unternehmen Demokratiebildung fördern

Und einem weiteren interessanten Thema haben AGV und BWV sich diesmal gewidmet: der Demokratiebildung im Unternehmen. So wollten sie in der Ausbildungsumfrage 2025 von den befragten Unternehmen wissen, wie sie sich zum Thema Demokratie positionieren. Eine kommunizierte Haltung zur Demokratie durch die Unternehmensleitung gibt es bei 70%. Maßnahmen zur Förderung der Demokratiebildung, und zwar explizit für Auszubildende bzw. dual Studierende, bieten 26% an bzw. planen 61%, dies zu tun.

So wird für Teilhabe, Engagement und Zusammenhalt gesorgt

Und wie wird Demokratie dann konkret erlebbar für die jungen Leute? In 89% der befragten Unternehmen gibt es beispielsweise ein Angebot zum Engagement in betrieblichen Gremien wie Jugend- und Ausbildungsvertretungen. Auch Workshops und Seminare stehen mit 42% hoch im Kurs. Einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung sehen in diesen Maßnahmen praktisch alle Befragten. Doch auch z. B. die Stärkung der Unternehmenskultur und die Förderung von verantwortungsbewussten und engagierten Mitarbeitenden spielt hier eine große Rolle.

Generationenmanagement

Als Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit von Mitarbeitenden unterschiedlichen Alters stehen gemeinsame Aktivitäten (92%), z. B. Feiern oder Sport, und altersgemischte Teams (91%) ganz oben auf der Tagesordnung.

Über die Umfrage

An der BWV-AGV-Ausbildungsumfrage 2025 haben 61 Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen teilgenommen. Laut BWV entspricht das einem Repräsentationsgrad von 94% in Bezug auf die Beschäftigten. Alle Ergebnisse der Ausbildungsumfrage 2025 finden sich auf der Website des BWV. (lg)