AssCompact suche
Home

0954

Unternehmensmeldungen

BDVM-Mitgliedsunternehmen beurteilen ihre Lage positiv

Der BDVM hat die Zahlen zur Geschäftslage seiner Mitgliedsunternehmen bekanntgegeben. Die Mitgliederstruktur des Maklerverbands hat sich nach der Fusion des ehemaligen VDVM mit dem BMVF leicht verändert, der Anteil kleinerer Betriebe ist gestiegen. Die meisten beurteilen ihre Lage als positiv.

Mit der Fusion des ehemaligen VDVM mit dem BMVF zum BDVM hat sich die Mitgliederstruktur des Maklerverbandes leicht verändert: Der Anteil kleinerer Betriebe ist gestiegen. Das Ergebnis der diesjährigen Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der BDVM-Mitglieder wurde dementsprechend mit einiger Spannung erwartet. Würde die Stimmung eine Eintrübung erfahren, weil kleinere Firmen stärker zu kämpfen haben? Die Antwort ist ein klares Nein.

Die 280 teilnehmenden BDVM-Mitgliedsunternehmen beurteilen ihre Lage unverändert positiv und blicken mit Optimismus in die Zukunft: 95% von ihnen geben an, dass sie ihre Geschäftslage in den ersten acht Monaten 2018 als gut (54,6%) oder befriedigend (40,4%) beurteilen. Grund dafür sind unter anderem steigende Courtage-Einnahmen bei 54,25% der teilnehmenden Unternehmen, die Steigerungsrate liegt im Wesentlichen zwischen 3 und 10%. Und 39% konnten ihre Einnahmen konstant halten.

Und obgleich der Gesetzgeber immer stärker in den Makleralltag eingreift und die Diskussion um einen Provisionsdeckel in der Lebensversicherung im Raum steht, vertrauen BDVM-Makler auf ihre Kompetenz: Für das kommende Jahr erwarten 53,2% der Unternehmen weiter steigende Courtageeinnahmen und 36,8% rechnen mit gleichbleibenden Werten. Mit 10% (Vorjahr 13%) ist der Anteil der Firmen, die Einbußen erwarten, sogar noch zurückgegangen. Die Investitionsbereitschaft ist hingegen deutlich gestiegen: 74% (Vorjahr 63,7%) der Makler haben im laufenden Geschäftsjahr zwischen zwei und 10% ihres Umsatzes in Investitionen gesteckt. Dass das sogar mehr ist, als ursprünglich geplant, geben 8,9% der Firmen an. (ad)

 

ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE lädt bei der DKM 2018 zum persönlichen Austausch

Für Vermittler von Finanzdienstleistungen fast ein Pflichtbesuch: die DKM in Dortmund. Hier trifft sich die Branche – auch auf dem Messestand des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns in Halle 3B, Stand E04.

Viele Vermittler empfehlen ihren Kunden Fondsprodukte für eine langfristig ausgerichtete, private Altersvorsorge. Sie fragen sich allerdings auch, was passiert, wenn sich der Markt „dreht“ und die Zinsen wieder steigen. Hier ist ein flexibles Produkt wie AL_RENTEFlex aus dem Haus der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G. angesagt. Sie steht auf der DKM im Mittelpunkt des Angebots der ALTE LEIPZIGER für eine moderne Altersvorsorge. In diesem Produktkonzept können die Beiträge sowohl in Fonds als auch im klassischen Sicherungsvermögen oder in beidem angelegt werden. Bei AL_RENTEFlex kann sich der Kunde während der Laufzeit immer wieder neu entscheiden, ob er mehr Sicherheit möchte oder die Chancen auf eine höhere Rendite nutzen will.

Außerdem geht bald die BU-Risikoprüfung online: Ab Dezember können Vermittler Risikovoranfragen für ihre Kunden online durchführen und erhalten in nur wenigen Minuten ein verbindliches Ergebnis: Die BU-Risikoprüfung „e-Votum“ bündelt das Wissen der Gesellschaftsärzte und Risikoprüfer, ist dadurch hochindividuell.

HALLESCHE: Weg in eine neue bKV-Welt

In ihrem Kerngeschäft, der Voll- und Zusatzversicherung, genießt die HALLESCHE Krankenversicherung a.G. schon seit vielen Jahren die Aufmerksamkeit von Verbrauchermedien, Kunden und Vermittlern. Auf der DKM präsentiert sie ein Produkt, das den Weg in eine neue bKV-Welt weisen soll: Informationen dazu gibt Robert Gladis, Leiter Kompetenzcenter Firmenkunden, in einem Workshop am 24.10.2018 um 15:15 Uhr (Halle 5, Raum 2).

Wiltrud Pekarek, Mitglied des Vorstands der HALLESCHE, wird am 25.10.2018 zudem in einem Dialog die HALLESCHE als „digitalen Gesundheitspartner“ vorstellen (13:00 Uhr, Halle 3B, Raum 9). Ziel des Unternehmens ist es, Kunden bei der Erhaltung ihrer Gesundheit und der Organisation ihrer Genesung noch besser zu unterstützen.

AL-Sach: wichtiger Wettbewerber im Gewerbegeschäft

Vermittler-Befragungen zeigen, dass die ALTE LEIPZIGER Versicherung AG (AL-Sach) als wichtiger Wettbewerber im Gewerbegeschäft angesehen wird. Hier sieht der Sachversicherer viel Potenzial – für Versicherer und für Vermittler. Im Vordergrund stehen Lösungen, die der wachsenden Komplexität der Risiken mittelständischer Unternehmen gerecht werden und gleichzeitig den hohen Bedarf an persönlicher Beratung und Betreuung erfüllen. Auf die-sem Weg wurden in den vergangenen Monaten Produkterweiterungen und -verbesserungen umgesetzt.

Bausparen auch in der Niedrigzinsphase attraktiv

Bausparen ist auch in der Niedrigzinsphase attraktiv, denn mit einem Bausparvertrag lassen sich die derzeit extrem niedrigen Darlehenszinsen langfristig sichern. Der neue Bausparta-rif „AL_Neo“ aus dem Haus der ALTE LEIPZIGER Bauspar AG umfasst drei Produktvarianten für unterschiedliche Kundenwünsche. Wichtig für Kunden ist die schnelle Zuteilung: Bei zwei Tarifvarianten kann die Zuteilung des Darlehens bereits mit einer Ansparung von 20% bzw. 30% der Bausparsumme ermöglicht werden. Kunden, die Wert auf eine attraktive Verzinsung ihres Guthabens legen, profitieren in der Variante „AL_Neo Dynamik“ von variablen Zinspaaren.

KMU im Blick: Unterdeckungen bei Direktzusagen flexibel ausfinanzieren

Über ihre Vertriebspartner bietet die ALTE LEIPZIGER Trust Investment-Gesellschaft mbH in Kooperation mit der ALTE LEIPZIGER Treuhand eine moderne Produktlösung an, mit der Unterdeckungen bei Direktzusagen flexibel und insolvenzgeschützt ausfinanziert werden können. Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Für die Anlage stehen bei der ALTE LEIPZIGER Trust drei Strategien zur Wahl, die sich in der Höhe des Aktienanteils unterscheiden: Stabilität, Wachstum und Chance. Je nach voraussichtlicher Laufzeit der Pensionsverpflichtungen und der individuellen Anlageaffinität kann der entsprechend geeignete Fonds ausgewählt werden.

 

DFV plant Börsengang im 4. Quartal 2018

Noch im 4. Quartal 2018 möchte die DFV Deutsche Familienversicherung AG ihren Börsengang an den regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse verwirklichen. Der Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt ist zudem innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant.

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG bereitet den Börsengang an den regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse noch im 4. Quartal 2018 vor. Im Zusammenhang mit dem Börsengang erwartet die Gesellschaft einen Emissionserlös aus der Platzierung von neuen Aktien in Höhe von rund 100 Mio. Euro. Dieser Erlös soll in erster Linie für den Ausbau des Vertriebs und die Umsetzung von Marketingmaßnahmen eingesetzt werden. Außerdem soll in IT und in die weitere Digitalisierung investiert werden. Zusätzlich möchte die DFV ihr Produktportfolio verbreitern und neue Versicherungsprodukte auf den Markt bringen. Der Eintritt in mindestens einen weiteren europäischen Markt ist innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant.

Umplatzierung von Anteilen geplant

Um einen ausreichenden Streubesitz zu ermöglichen, ist neben der Ausgabe neuer Aktien auch eine Umplatzierung von Anteilen zweier Aktionäre geplant. Die Erlöse aus der Mehrzuteilungsoption sollen dagegen vollständig der DFV zufließen, da die Greenshoe-Option aus einer weiteren Kapitalerhöhung der Gesellschaft aus genehmigtem Kapital bedient werden würde. Für die DFV sowie deren bestehende Hauptaktionäre gilt eine Lock-up-Periode von zwölf Monaten. Die Hauptaktionäre beabsichtigen, weiterhin langfristig die Mehrheit an der Gesellschaft zu halten. Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG agiert als Sole Global Coordinator und Joint Bookrunner. Die MAINFIRST BANK AG fungiert als Joint Bookrunner. (ad)

 

Ecclesia Gruppe übernimmt Rotterdamer Spezialmakler

Am 01.10.2018 ist der Transportversicherungsmakler Gebr. Sluyter B.V. Teil der in Detmold ansässigen Ecclesia Gruppe geworden, zu der auch die Concordia de Keizer B.V. (Rotterdam) und die Finance & Insurance Group (Amsterdam) gehören.

Die Ecclesia Gruppe stärkt ihre Position auf dem niederländischen Markt. Die Gruppe hat den Rotterdamer Transportversicherungsmakler Gebr. Sluyter B.V. übernommen. Am 01.10.2018 ist die Gebr. Sluyter B.V. ein Teil der in Detmold ansässigen Ecclesia Gruppe geworden, zu der auch die Concordia de Keizer B.V. (Rotterdam) und die Finance & Insurance Group (Amsterdam) gehören. Die Gebr. Sluyter B.V. ist auf dem Gebiet der See- und Transportversicherungen einer der größeren internationalen Spezialmakler, bietet aber auch Dienstleistungen in anderen Versicherungssparten an. Durch den Erwerb sind nunmehr ca. 175 Mitarbeitende an den verschiedenen Standorten der Tochterunternehmen in Rotterdam und Amsterdam für die Ecclesia Gruppe tätig. (ad)

 

Markel schreibt Neugeschäft ab jetzt als deutscher Versicherer

Seit dem 01.10.2018 schreibt Markel sämtliches Neugeschäft in Deutschland und Österreich über die Markel Insurance SE. Der Brexit und die Wachstumsstrategie in Europa haben den Spezialversicherer zur Gründung dieser eigenständigen deutschen Versicherungsgesellschaft bewogen.

Die BaFin hat der Markel Insurance SE im Juli die Erlaubnis zum Betrieb einer Versicherungsgesellschaft in Deutschland erteilt (AssCompact berichtete). Seit dem 01.10.2018 schreibt Markel sämtliches Neugeschäft in Deutschland und Österreich über die Markel Insurance SE.

Der Spezialversicherer Markel war bisher unter dem Namen Markel International, Niederlassung für Deutschland, im Markt bekannt. Im Zuge des Brexit und zur Unterstützung der Wachstumsstrategie in Europa hat sich Markel dazu entschieden, für das europäische Geschäft eine eigenständige deutsche Versicherungsgesellschaft, die Markel Insurance SE, zu gründen.

Produktumfänge, Prämien, Einreichungsprozess und Ansprechpartner bleiben gleich

Zum Beginn der Geschäftstätigkeit wurden die Courtagevereinbarungen mit über 2.500 angebundenen Maklern auf die Markel Insurance SE erweitert. An Produktumfängen, Prämien und dem Einreichungsprozess sowie den bekannten Ansprechpartnern ändert sich jedoch nichts. Adress- und Kontaktdaten bleiben gleich. Sämtliche Antrags- und Produktunterlagen lauten seit dem 01.10.2018 auf die Markel Insurance SE. Außerdem wurden die Unterlagen mit intelligenten Prüfmechanismen und klarer formulierten Risikofragen ausgestattet. (ad)

 

Aktiv Assekuranz und Droege geben Fusion bekannt

Das Hamburger Traditionsunternehmen Droege und die Münchner Aktiv Assekuranz Makler GmbH schließen sich zusammen: Unter dem Dach der jüngst gegründeten Droege Holding GmbH werden die Makler- und Assekuradeur-Aktivitäten beider Unternehmen neu strukturiert.

Das Hamburger Traditionsunternehmen Droege und die Münchner Aktiv Assekuranz Makler GmbH (AAM) gehen ab sofort gemeinsame Wege. Wie die AAM mitteilt, soll unter dem Dach der neu gegründeten Droege Holding GmbH „einer der größten inhabergeführten Versicherungsmakler und Assekuradeure mit Schwerpunkt Logistik und Transport“ in Deutschland entstehen. Durch die Fusion beider Unternehmen will sich Droege im sich verschärfenden Wettbewerb behaupten sowie seine Marktposition auszubauen.

Unternehmen stellen sich neu auf

In ihren Kernbereichen bleiben Droege und die AAM nach wie vor als eigenständige Marken unabhängig voneinander bestehen. Im Rahmen der Fusion werden die Versicherungsmakler- und Assekuradeur-Aktivitäten beider Unternehmen neu strukturiert. So werden alle bisherigen Maklertätigkeiten von Droege in die Aktiv Assekuranz Makler GmbH integriert und zukünftig auch unter diesem Namen firmieren. Im Gegenzug übernimmt der Assekuradeur W. Droege & Co. unter seinem Namen die Bavaria Assekuradeur GmbH (BavAss), den bisherigen Assekuradeurbereich von AAM. Außerdem übernimmt die Droege Holding GmbH die Anteile an den Gesellschaften Aktiv Türkei und Bavaria Güterschadenservice GmbH sowie die Beteiligungen an den Gesellschaften DP Droege GmbH und Biometric Underwriting GmbH. Gesellschafter der neuen Holding sind Claes Droege, Volker Jendricke, Tanja Klindworth und Thomas Zimmermann.

Geschäftsführer bleiben im Amt

Der AAM-Gründer und Gesellschafter Jürgen Bochanski und der langjährige geschäftsführende Gesellschafter Detlef Dörrié haben weiterhin die Geschäftsführung der Aktiv Assekuranz Makler GmbH inne. Auch in der Führungsebene der weiteren zur Droege Holding GmbH zählenden Gesellschaften ändert sich nichts.

 

DEMA feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

Die DEMA Deutsche Versicherungsmakler AG mit Sitz in Regensburg feiert 2018 ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Im Jubiläumsjahr konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits über 200 neue Maklerverbindungen schließen.

Die DEMA Deutsche Versicherungsmakler AG, ein Unternehmen der TELIS FinancialServicesHolding, beging im September ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Der Maklerdienstleister ist Spezialist für Sachversicherungen und entwickelt entsprechende Deckungskonzepte. Daneben bietet er Maklern auch zahlreiche Servicekonzepte für Strategien und IT an. Nach Unternehmensangaben konnte DEMA in den ersten acht Monaten diesen Jahres mehr als 200 neue Makler und Vertriebsunternehmen dazugewinnen.

Laut DEMA-Vorstand Dr. Martin Pöll, Vorstand der DEMA Deutsche Versicherungsmakler AG und Vorstandsvorsitzender der TELIS FinancialServicesHolding AG, sei die positive Entwicklung in einem herausfordernden Marktumfeld unter anderem auf die zentrale Servicestrategie zurückzuführen: Partner der DEMA profitieren von Konzepten, die regelmäßig und von unabhängigen Stellen geprüft werden. Das verschaffe Sicherheit für das Sachgeschäft. Zusätzlich ist die DEMA auf die einfache und effiziente Abwicklung des Kfz-Geschäfts spezialisiert.

 

InsurTech Coya nimmt seinen Versicherungsvertrieb auf

Für den digitalen Sachversicherer Coya ist der Startschuss gefallen: Mit dem Launch seiner digitalen Hausratversicherung hat das Berliner InsurTech seinen Versicherungsbetrieb gestartet. Weitere Produkte seien laut Coya bereits in Planung, darunter auch sogenannte Micropolicen.

Mit dem Launch seiner digitalen Hausratversicherung hat das Berliner InsurTech Coya seinen Versicherungsvertrieb gestartet. Der digitale Sachversicherer bezeichnet dies als Grundstein für sein Vorhaben, Versicherungen für digital-affine Menschen bezahlbarer, transparenter und einfacher zugänglich zu machen. Das InsurTech setzt eigenen Angaben zufolge auf individuelle Versicherungslösungen ohne Papierkram und ohne zwischengeschaltete Berater, Schadensmeldungen via Smartphone sowie flexible Vertragslaufzeiten. Die Policen sollen täglich und mit sofortiger Wirkung kündbar sein.

Hausratversicherung online abschließen

Die neue digitale Hausratversicherung lässt sich online in wenigen Klicks per Smartphone oder Computer abschließen. Die Kunden bekommen nach Eingabe der Basisinformationen wie Name, Postleitzahl und Wohnfläche digital ihr persönliches Angebot.

Micropolicen in Planung

Auf die Hausrat sollen laut Coya weitere digitale Versicherungsprodukte folgen, die künftig über die Webseite als auch über Kooperationspartner verschiedener Industrien, wie beispielsweise aus dem E-Commerce oder der Reisebranche, den Kunden direkt angeboten werden. Auch Micropolicen seien in Planung, bei denen einzelne Gegenstände nur für einige Tage oder wenige Stunden versicherbar sind.

Coya-Gründer Andrew Shaw erklärt: „Vor knapp zwei Jahren haben wir mit einer Vision für eine neue Versicherung für die digitale Welt und der Entwicklung unserer Idee begonnen – heute sind wir bereits ein 60-köpfiges Team und unlängst auch im Besitz der entsprechenden BaFin-Lizenz.“ Thomas Münkel, Vorstandsvorsitzender der Coya AG, unterstreicht: „Wir möchten Versicherung so einfach machen, dass die Kunden keinen Versicherungsberater mehr brauchen, um die Verträge zu verstehen.“ (tk)

 

Versicherungsvertreter positionieren sich gegen Provisionsdeckel

Bei ihrem alljährlichen Treffen sprachen sich am Mittwoch die Interessensvertreter der Versicherungsvertreter einstimmig gegen einen Provisionsdeckel aus. Gleichermaßen fordern sie eine Regulierungspause und die Überprüfung bestehender Regelungen wie etwa die der unverändert hohen Stornohaftung.

Als sich am Mittwoch die Vorsitzenden der Vertretervereinigungen, das BVK-Präsidium sowie der Vorstand des AVV trafen, standen eigentlich die IDD und deren Umsetzung im Mittelpunkt. Gleichermaßen nahmen die Interessensvertreter der gebundenen Vermittler das Treffen, das rund 40.000 Versicherungsvertreter in Deutschland repräsentiert, zum Anlass, sich in einer „Bonner Erklärung“ gegen eine Deckelung von Provisionen im Zuge der LVRG-Evaluierung zu positionieren.

Man werde gegen Provisionsdeckel klagen

Wie schon in den Tagen zuvor der AfW-Verband bezeichnete dabei der Präsident des teilnehmenden BVK Michael H. Heinz, dass ein Provisionsdeckel in der Lebensversicherung verfassungswidrig sei. Der BVK werde im Fall des Falles auch anhand eines Musterfalles gegen den gesetzlichen Provisionsdeckel klagen.

Auszeit gefordert

Darüber hinaus richten die Verbände einen Appell an die Gesetzgeber, eine Auszeit bei der Regulierung zu nehmen, da die Belastungsgrenze vieler kleiner und mittelständischer Vermittlerbetriebe bereits überschritten sei. Zudem sollten auch Überregulierungen überprüft werden, wie die unverändert hohe Stornohaftung.

Appell an Versicherer

Was die IDD angeht, zeigten sich die Teilnehmer des Treffens insgesamt zufrieden. Von den Versicherungsunternehmen verlangen die Vermittler aber, die gesetzlichen Vorgaben, die sich auch aus der IDD-Umsetzung ergeben, fair und kooperativ umzusetzen und – falls rechtlich nötig – Vergütungsvereinbarungen wertausgleichend anzupassen. (ho)

 

Umbau bei CHARTA geht weiter

Die Neuausrichtung der CHARTA setzt sich fort – auch mit weiteren Veränderungen im Vorstand. So hatte erst im April 2018 Dietmar Diegel den damaligen Vorstandsvorsitzenden Lars Widany an der Spitze des Maklerverbunds CHARTA abgelöst. Der zweite Vorstand, Michael Franke, verlässt die CHARTA nun zum Jahresende.

Der Maklerverbund CHARTA befindet sich im Umbruch. Im Interview mit AssCompact erklärte Dietmar Diegel, der seit April 2018 Vorstandsvorsitzender der CHARTA ist, erst vor kurzem die neuen Pläne und erklärte auch die Herausforderungen, vor denen der Verbund steht.

Nun gibt es im Vorstand der CHARTA eine weitere Veränderung: Michael Franke zuständig für die Bereiche IT und Maklerrecht, wird seinen zum Ende dieses Jahres auslaufenden Vertrag nicht verlängern. In einer Pressemeldung heißt es, dass sich Franke nach über 20 Jahren im Unternehmen neuen Aufgaben widmen will.

Über die Nachfolge macht die CHARTA zurzeit noch keine Angaben – diesbezügliche Entscheidungen will der Maklerverbund im Rahmen der aktuell laufenden strategischen Neuausrichtung treffen. 

Lesen Sie auch: CHARTA: „Wir haben noch Hausaufgaben zu erledigen“