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Unternehmensmeldungen

Markenzusammenführung bei der ERGO Group

Die bisher getrennten Internetseiten von ERGO Direkt und ERGO werden Anfang April in einen gemeinsamen Online-Auftritt gepackt. Zudem werden die ERV national wie international und die D.A.S. national im Laufe des Jahres in ERGO überführt.

Im Rahmen ihres Strategieprogramms bündelt die ERGO Group verschiedene Geschäftsfelder und Vertriebswege künftig unter der Marke ERGO. Mit der Markenzusammenlegung verbindet ERGO zudem die Einführung eines neuen Corporate Designs. Die bisher getrennten Internetseiten von ERGO Direkt und ERGO werden Anfang April in den gemeinsamen Online-Aufritt www.ergo.de überführt.

Zudem wird, wie bereits im vergangenen November angekündigt, die Europäische Reiseversicherung (ERV) sukzessive national wie international den Markenauftritt von ERGO übernehmen und als ERGO Reiseversicherung auftreten. Auch die Produktmarke D.A.S. wird im Laufe des Jahres in Deutschland nach und nach in ERGO überführt. Die Marke DKV Deutsche Krankenversicherung bleibt aufgrund ihrer starken Stellung im Privaten Krankenversicherungsmarkt unverändert. (ad)

 

Neuer Ankeraktionär steigt bei JDC Group ein

Die kanadische Great-West Lifeco Group wird über ihre irische Gesellschaft Canada Life Irish Holding Ltd größter Aktionär der JDC Group AG. Great-West Lifeco will 28% des Grundkapitals erwerben und hat Kaufverträge mit den bisher größten Aktionären geschlossen. Änderungen im Vorstand soll es nicht geben.

Die JDC Group AG meldet den Einstieg eines neuen Ankeraktionärs: Die kanadische Great-West Lifeco Group wird über ihre irische Gesellschaft Canada Life Irish Holding Ltd neuer Hauptaktionär. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden. Die Holding-Gesellschaft Great-West Lifeco mit 1,4 Bio. CAN$ (rund 925 Mrd. Euro) Assets under Administration zählt zu den führenden Finanzdienstleistern. Zur Gruppe gehören neben dem Lebensversicherungsunternehmen Canada Life auch der irische Marktführer Irish Life und die US-amerikanische Investmentgesellschaft Putnam Investments.

Great-West Lifeco will sich mit 28% beteiligen

Unternehmensangaben zufolge will Great-West Lifeco 28% des Aktienkapitals der JDC Group erwerben und hat hierfür mehrere Aktienkaufverträge mit den bislang größten Aktionären geschlossen. Dazu gehören die Family Offices der JDC-Gründer Ralph Konrad und Dr. Sebastian Grabmaier sowie die Aragon Holding GmbH und die Grace Beteiligungs GmbH.

Keine Änderungen im Vorstand

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, werden Ralph Konrad und Dr. Sebastian Grabmaier zusammen mit dem Ex-Google-Manager Stefan Bachmann langfristig an Bord bleiben. „Wir freuen uns darüber, dass Great-West Lifeco über Canada Life unser neuer Hauptaktionär werden will“, kommentiert JDC-CEO Dr. Sebastian Grabmaier die Entwicklungen. „Great-West ist für uns der ideale Partner für unsere Digitalstrategie und die Konsolidierung des Maklermarktes. Die Qualitätsmarken Canada Life, Irish Life und Putnam Investments zeigen den hohen Anspruch der Unternehmensgruppe.“ Den Ausschlag habe der strategische Fokus auf Makler und Banken gegeben.

Declan Bolger, Vorstand der irischen Holding-Gesellschaft, betont: „Für den weiteren Ausbau unseres Geschäftes sehen wir große Chancen durch die hervorragende Technologie- und Digital-Plattform der JDC-Gruppe. Wir lieben das Maklergeschäft und wollen Vermittlern künftig nicht nur exzellente Produkte, sondern auch digitale Vermarktungsmöglichkeiten bieten.“ (tk)

 

OVB steigert Umsatz und Zahl der Vermittler

Der europäische Finanzkonzern OVB hat seine Geschäftszahlen für 2018 präsentiert. Demnach steigerte der Konzern die Gesamtvertriebsprovisionen um 2,7% und legte bei der Zahl der Vermittler insgesamt leicht zu. Für Deutschland meldet OVB einen Anstieg um 2,9% auf 1.333 Vermittler.

Der europäische Finanzvermittlungskonzern OVB mit Sitz der Holding in Köln hat seinen Geschäftsbericht für 2018 vorgelegt. Im vergangenen Jahr konnte OVB die Gesamtvertriebsprovisionen von 225,3 Mio. Euro um 2,7% auf 231,3 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis hingegen sank um 17,6% auf 13,2 Mio. Euro. Dies führt der Konzern auf die Umsetzung seiner Strategie „OVB Evolution 2022“ und die damit verbundenen Aufwände zurück. Auch das Konzernergebnis verringerte sich um 20,8% auf 9,6 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Konzern auch aufgrund des Markteintritts in Belgien insgesamt mit einem deutlichen Umsatzanstieg.

Entwicklung in Deutschland besser als erwartet

Wie der Konzern weiter mitteilte, entwickelte sich das Segment Deutschland 2018 besser als ursprünglich erwartet: Bei den Gesamtvertriebsprovisionen legte OVB um 0,5% zu und erzielte 59,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis stieg um 6,0% auf 7,1 Mio. Euro. Auf Deutschland als stärksten Ländermarkt für OVB entfallen aktuell 26% des Konzernumsatzes.

Insgesamt mehr Kunden – außer hierzulande

Insgesamt konnte OVB die Zahl der betreuten Kunden steigern, und zwar von 3,35 Millionen Ende 2017 auf 3,48 Millionen Kunden zum Stichtag 31.12.2018. Während in den Segmenten in Mittel- und Osteuropa sowie Süd- und Westeuropa die Zahl der Kunden wuchs, sieht die Entwicklung in Deutschland anders aus: Hier ist die Zahl der Kunden geringfügig um 1,0% von 623.138 auf 616.775 gesunken.

Zahl der Finanzvermittler steigt

Zulegen konnte der Finanzdienstleister im vergangenen Jahr auch bei der Vermittlerzahl. So stieg die Zahl der Vermittler entgegen dem Markttrend von 4.702 im Jahr 2017 auf 4.715, was einem leichten Plus von 0,3% entspricht. In Deutschland zeigt sich eine deutlichere Steigerung: Hier kletterte die Zahl der Vermittler von 1.296 im Jahr 2017 um 2,9%. Zum Stichtag 31.12.2018 waren somit 1.333 hauptberufliche Finanzvermittler für die OVB hierzulande tätig.

So setzt sich das Neugeschäft in Deutschland zusammen

Laut Geschäftsbericht entfielen beim Neugeschäft in Deutschland 28,2% auf fondsgebundene Vorsorgeprodukte, 18,0% auf sonstige Vorsorgeprodukte. Innerhalb dieser Produktgruppe, zu der auch klassische Lebens- und Rentenversicherungen, gewinne die Arbeitskraftabsicherung zunehmend an Bedeutung. 10,6% entfielen auf staatlich geforderte Vorsorgeprodukte. (tk)

 

ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE stärken Finanzkraft

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung und die HALLESCHE Krankenversicherung konnten 2018 ein Beitragswachstum über Marktdurchschnitt verzeichnen. Über Kennzahlen, Erreichtes und Pläne gab das Konzern-Vorstandsgremium Journalisten in der vergangenen Woche am Oberurseler Unternehmenssitz Auskunft.

Die weitere Stärkung der Finanzkraft hat Dr. Christoph Bohn, Vorsitzender der Vorstände des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns, in der vergangenen Woche vor Journalisten als ein primäres Unternehmensziel bezeichnet. Im Jahr 2018 ist man diesem Ziel dann auch wieder etwas näher gekommen: Die ALTE LEIPZIGER hat ihr Eigenkapital um 44 Mio. Euro erhöht, die HALLESCHE um 15 Mio. Euro. Beide Gesellschaften konnten zudem ihre Solvabilitätsquoten verbessern. Die der ALTE LEIPZIGER Leben stieg 2018 auf über 350%, die der HALLESCHE Kranken verzeichnete einen Anstieg von 684% auf über 700%. Wie im Vorjahr wurden hierzu von den Gesellschaften weder Übergangsmaßnahmen noch eine Volatilitätsanpassung in Anspruch genommen.

Lebensversicherung: Verschiebung hin zur modernen Klassik

Die Beiträge erhöhten sich in der Lebensversicherung 2018 um 4,2% auf 2,5 Mrd. Euro. Das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag ging dabei 2018 zurück, was der Versicherer mit Sondereffekten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) im Vorjahr erklärt. Das Einmalbeitragsgeschäft zog dagegen an. Bei der Rentenversicherung wurde eine Verschiebung hin zur modernen Klassik verzeichnet: Beinahe ein Drittel der Neukunden hat sich für die AL_RenteFlex entschieden. Die alte Klassik spielte so gut wie keine Rolle mehr, über 72% wählten eine Fondsrente.

Wichtige Bestandteile des Lebengeschäfts bleiben zudem die Berufsunfähigkeitsversicherung und die bAV. So bietet die ALTE LEIPZIGER ihren Kunden in der BU-Versicherung seit Anfang des Jahres eine Soforthilfe bei einer Krebserkrankung. In der bAV will der Versicherer ebenfalls weiter punkten: Mit etwa 50.000 Firmenkunden, die die bAV zusammen mit der ALTE LEIPZIGER realisieren, sieht sich der Versicherer im Markt gefestigt. In Sachen Sozialpartnermodell erwartet er aber keine schnellen Entwicklungen.

Krankenversicherung: Dynamik im bKV-Markt

Die Bruttobeiträge der HALLESCHEN erhöhten sich um 2,1% auf 1,2 Mrd. Euro. Das Neugeschäft ging leicht zurück, weil man sich im Bereich der Zusatzversicherung von Verbindungen getrennt habe, die stark auf die GKV-Wechselberatung abzielten, was zu unerwünschten Effekten bei Zu- und Abgängen geführt habe, so Aussagen des Versicherers.

Mit neuen Zusatzversicherungen will sich die HALLESCHE in den nächsten Monaten neue Geschäftspotenziale erschließen. Im Bereich betriebliche Krankenversicherung (bKV) sieht sich der Krankenversicherer als Pionier und mit einem Marktvorsprung. 2018 habe man die bKV-Gruppenverträge um ca. 75% gesteigert. Bei rund 12% Marktanteil schätzt die HALLESCHE ihre Position im bKV-Markt. Für 2019 hat der Krankenversicherer in dem Bereich hohe Ambitionen.

Sachversicherung: Auf dem Weg zum Gewerbeversicherer

Die ALTE LEIPZIGER Versicherung AG, der Sachversicherer im Konzern, wird in diesem Jahr 200 Jahre alt und will verstärkt auch als Gewerbeversicherer wahrgenommen werden, hieß es auf der Pressekonferenz. Derzeit hat der Bereich Gewerbe einen Anteil von rund 31% am Beitragsvolumen. 2019 ist ein Wachstum von 3% angestrebt. Aktuell stärkste Sparte ist die Kfz-Versicherung.

Digitalisierung im Sinne von Kunden und Vertriebspartnern

„Wir setzen technische Neuerungen dort ein, wo sie für unsere Vermittler und Kunden nützlich sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende Christoph Bohn beim Pressegespräch zum Thema Digitalisierung. Für eine erfolgreiche Transformation müssten einerseits die Mitarbeiter mitgenommen, andererseits die Prozesse entlang der Customer Journey digitalisiert werden.

Zu den wichtigen Projekten des Versicherers zählen etwa e-VOTUM, ein Tool zur elektronischen Risikoprüfung, oder auch die digitale Kundenplattform fin4u. Rund 50.000 Anwender würden die App mittlerweile nutzen, jeder sechste Nutzer mindestens einmal pro Woche. Von allen Registrierten haben mehr als 42% ein Konto oder Depot eingebunden. Zudem unterstützt der Versicherer seine Vertriebspartner bei der Umsetzung von Videoberatung.

Intensiv digitalisiert werden auch die Services bei der HALLESCHE Krankenversicherung. Mit der Entscheidung, ob und inwiefern man einer elektronischen Gesundheitsakte beitreten wolle, will sich der Versicherer aber noch Zeit lassen. Erst wolle man sehen, welches Format sich am Markt durchsetze. (bh)

Foto: Dr. Christopher Bohn, Vorstandsvorsitzender des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns, beim Pressegespräch am 21.03.2019 in Oberursel.

 

Es läuft rund beim Digitalversicherer nexible

Das InsurTech nexible blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Der Digitalversicherer konnte bei der Zahl der Kunden im Vergleich zum Vorjahr um 150% zulegen und hat inzwischen 50.000 Versicherte. Für das laufende Jahr erwartet nexible Beitragseinnahmen von voraussichtlich mehr als 20 Mio. Euro.

Das Jahr 2018 verlief sehr erfolgreich für das InsurTech nexible. Wie der Digitalversicherer mitteilt, habe die Entwicklung die Erwartungen übertroffen. So stieg die Zahl der Kunden gegenüber dem Vorjahr um 150% auf 50.000 Versicherte (2017: 20.000). Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf ist 2017 mit einer Kfz-Versicherung an den Start gegangen, die Kunden komplett online abschließen und selbst verwalten können. Für das laufenden Jahr rechnet nexible mit voraussichtlich mehr als 20 Mio. Euro Beitragseinnahmen. 

„So wenig Versicherung wie möglich“

John-Paul Pieper, CEO von nexible, zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Kunden honorieren, dass wir Versicherung neu denken. Im Grunde braucht sie drei Dinge: Verständliche Produkte, schnelle und hilfreiche Kommunikation sowie das beste Preis/Leistungs-Verhältnis.“ Der Digitalversicherer hat sich das Motto „So wenig Versicherung, wie möglich“ auf die Fahne geschrieben. „Wir sprechen auch diejenigen an, die sich ungern mit Versicherungen beschäftigen. Darauf möchten wir 2019 aufbauen und die ideale Lösung für die digitale Gesellschaft kontinuierlich weiterentwickeln,“ so Pieper weiter.

Kooperation mit Schadenmanager riparo

Wie nexibel weiter mitteilt, sei es 2019 gelungen, strategische Partnerschaften weiter auszubauen. So arbeitet der Digitalversicherer mit dem Schadenmanager riparo und dessen Netzwerk von 810 Werkstätten zusammen. Kunden würden vor allem von sehr schnellen Reparaturzahlungen profitieren.

Künstliche Intelligenz ausbauen

2019 soll in erster Linie die von nexible selbst entwickelte Künstliche Intelligenz (KI) weiter verbessert werden. Seit Ende 2018 hat der Digitalversicherer einen Chat- und Mail-Bot im Einsatz, der bei Fragen rund um die Uhr in Echtzeit weiterhelfen kann. Im November und Dezember wurden etwa 8.500 Anfragen aus 35 verschiedenen Bereichen automatisiert bearbeitet. Derzeit erkenne die KI-Anwendung rund 60% der Kundenanliegen. Diesen Wert will nexible mit zunehmender Laufzeit kontinuierlich steigern.

Fokus auf österreichischen Markt

Im laufenden Jahr legt nexible den Schwerpunkt auf den österreichischen Markt und setzt auch hier auf Versicherungsprodukte, die sich online abschließen und verwalten lassen. Zunächst soll über den Partner www.durchblicker.at eine Kfz-Haftpflichtversicherung verfügbar sein. (tk)

 

FondsFinanz und xbAV schließen Kooperation

xbAV heißt der neue Partner der Fonds Finanz Maklerservice GmbH. Die an den Maklerpool angeschlossenen Vermittler können ab sofort alle bAV-Lösungen des Technologieunternehmens xbAV nutzen, wie die Unternehmen mitteilen. Die Software „bAV-Berater“ führt den Vermittler durch die gesamte Beratung.

Der auf die Digitalisierung der betrieblichen Altersversorgung spezialisierte Technologieanbieter xbAV und die Fonds Finanz Maklerservice GmbH koopieren. Den Vermittlern des Maklerpools stehen ab sofort alle bAV-Lösungen von xbAV zur Verfügung. Den Zugang zu xbAV gibt es kostenfrei. Mit den Softwarelösungen von xbAV können Makler zum Thema bAV einfach und effizient beraten. Die Software „bAV-Berater“ führt den Vermittler durch die gesamte Beratung. Sie ermittelt die Versorgungslücke, simuliert die Lohnabrechnung mit und ohne bAV, vergleicht bAV mit privater Vorsorge und umfasst die Nachsteuerbetrachtung in der Rentenphase. Die Dokumente lassen sich automatisch erstellen und digital übermitteln. 

Mit dem „bAV-Manager“ verwalten Arbeitgeber die bAV online selbst: Mitarbeiter in der Personalabteilung werden durch alle bAV-Prozesse geführt. Über seinen persönlichen Zugang ist der Makler involviert und erhält Änderungen.

„Mit xbAV konnten wir den führenden Technologieanbieter für digitale Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung als starken Partner an unsere Seite holen“, erklärt Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz. „Die bAV ist ein überaus wachstumsstarker Markt mit enormem Potenzial,“ so Porazik weiter. (tk)

 

Deckungskonzepte der Manufaktur Augsburg nun in Vergleichsrechnern

Ab sofort sind die Tarife aus den Sachversicherungskonzepten der Manufaktur Augsburg über Vergleichsrechner verfügbar. Besonderen Wert hat der Assekuradeur dabei auf die neu geschaffenen Premium-Tarife in den Sparten Hausrat-, Wohngebäude- und Privathaftpflichtversicherung gelegt.

Vermittler können ab sofort über die branchenüblichen Vergleichsrechner auf die Tarife aus den Sachversicherungskonzepten der Manufaktur Augsburg zurückgreifen. Besonderen Wert hat der Assekuradeur dabei auf die neu geschaffenen Premium-Tarife der Sparten Hausrat-, Wohngebäude- und Privathaftpflichtversicherung gelegt. Pro Sparte sind zwei Tarife verfügbar: Mit den Premium-Tarifen können Makler Kunden eine Variante mit einer soliden Leistungszusage sowie eine Variante mit breitem Leistungsspektrum anbieten. Die Hausrat-, die Wohngebäude- und die Privathaftpflichtversicherung wurden vor Kurzem überarbeitet und neue Bausteine ergänzt.

„Für die Weiterentwicklung der Tarife haben wir uns sehr genau am Markt umgeschaut und die besten Komponenten in unsere Produkte einfließen lassen,“ erläutert Armin Christofori, Geschäftsführer der Manufaktur Augsburg. Er bezeichnet es als folgerichtigen Schritt, die Produkte für die Beratung am Markt zu öffnen. Aufgrund einer seit Februar dieses Jahres geschlossenen Kooperation mit der DEURAG, einer Tochtergesellschaft der Signal Iduna, ist der Zugang zu den individuellen Deckungskonzepten der Manufaktur möglich. Um auf die Angebote zugreifen zu können, braucht es lediglich die Freischaltung des Assekuradeurs in der jeweiligen Administration.

Die Manufaktur Augsburg ist eine alleinige Tochtergesellschaft der SDV AG und wurde 2013 gegründet, um individuelle und passgenaue Versicherungslösungen aus dem eigenen Hause anzubieten. Die Deckungskonzepte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. (tk)

 

Mr-Money meldet Neuzugänge bei der BiPRO-BOX

Die BiPRO-Box von Mr-Money hat erneut Zuwachs bekommen: Mit der ERGO und der Itzehoer sind zwei weitere Versicherer an das Tool zur digitalen Datenverarbeitung im Maklerbüro angeschlossen. Wie das Softwarehaus mitteilt, stellen damit insgesamt 71 Gesellschaften ihre Dokumente über die BiPRO-BOX bereit.

Mr-Money meldet eine Erweiterung des Pools an Versicherern, die an die BiPRO-BOX angebunden sind. Mit der ERGO und der Itzehoer stellen zwei weitere Versicherer Vertragsdokumente und andere Unterlagen über das Tool zur digitalen Datenverarbeitung im Maklerbüro bereit. Vermittler, diedie PDF-BOX von Mr-Money nutzen, können nun auch Dokumente der ERGO und der Itzehoer per Schnittstelle automatisch und im Hintergrund für die weitere Verarbeitung in die BiPRO-BOX aufnehmen und vom System per Künstlicher Intelligenz (KI) zu Verfeinerung verarbeiten lassen.

Somit entfallen viele zeitintensive Nacharbeiten und eine fehlerfreie Zuordnung der meisten Unterlagen zu den passenden Vorgängen ist möglich. Wie Mr-Money unterstreicht, bedeutet dies eine zusätzliche Verschlankung des Arbeitsaufwandes im Maklerbüro. Mit den beiden Neuzugängen sind inzwischen 71 Gesellschaften an die BiPRO-BOX angeschlossen.

 

Concordia ist neuer Hauptgesellschafter der OV-Börse

Die Concordia übernimmt die Mehrheitsanteile an der Ostfriesischen Versicherungsbörse Assekuranz GmbH (OV-Börse). Der Versicherer ist nach Ausscheiden des niederländischen Risikoträgers Univé Dichtbij mit 54% der Anteile Hauptgesellschafter des Assekuradeur-Unternehmens.

Die Ostfriesische Versicherungsbörse Assekuranz GmbH (OV-Börse) hat einen neuen Hauptanteilseigner: Die Concordia Versicherungs-Gesellschaft a.G. hat nach Ausscheiden des niederländischen Risikoträgers Univé Dichtbij 54% der Gesellschaftsanteile des Assekuradeur-Unternehmens übernommen. Weitere Mitgesellschafter sind Zwartewaterland / AgriVer aus den Niederlanden mit 31% der Anteile und der LHV Hauptverein e. V. aus Aurich mit 15%. Geschäftsführer der OV-Börse bleibt Tom Janzen.

Bereits seit 2008 arbeitet die Concordia intensiv mit der OV-Börse in den Bereichen Rechtsschutz und landwirtschaftliche Versicherung zusammen. Um das Maklergeschäft weiter auszubauen, investiert der hannoversche Versicherer seit einigen Monaten in veränderte Prozessgestaltung, die Erweiterung der technischen Plattform und die Überarbeitung der Produktpalette. In diesem Entwicklungszeitraum war die Concordia bereits Risikoträger für Wohngebäude, Hausrat und Glas bei der OV-Börse.

Wie der Versicherer mitteilt, wird die OV-Börse auch weiterhin das Know-how seiner Netzwerkpartner im Bereich Spezialangebote von Versicherungen im Privat- und Gewerbesegment sowie landwirtschaftliche Absicherung nutzen und erweitern. (tk)

 

Policen Direkt kauft das Maklerunternehmen Läpple

Nach der Fellbacher AVW GmbH und der Benefit AG aus Limburg übernimmt Policen Direkt einen weiteren Maklerbetrieb: die Läpple Versicherungsmakler GmbH. Policen Direkt erwirbt vor allem Bestände und Maklerbetriebe in Nachfolgesituationen und hat dazu 2018 sein Angebot zur Bestandsnachfolge erweitert.

Die Policen Direkt-Gruppe übernimmt die Läpple Versicherungsmakler GmbH aus Fellbach im Raum Stuttgart. Das seit mehr als 25 Jahren bestehende Maklerunternehmen betreut insbesondere gewerbliche Kunden und ist umfassender Dienstleister für das Versicherungsmanagement. Das Spektrum des Maklerbetriebs reicht von vorvertraglicher Hilfeleistung über Schadenmanagement bis hin zur Kooperation mit Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatern. Geschäftsführer wird Marcel Knauß, der auch die Geschäftsführung der Allgemeine Versicherungsmakler und Wirtschaftsberatung GmbH (AVW) innehat, die ebenfalls in Fellbach sitzt.

Dritter Maklerbetrieb nach AVW GmbH und Benefit AG

Mit Läpple wird nach der AVW GmbH und der Benefit AG aus Limburg ein drittes Maklerunternehmen in die Policen Direkt-Gruppe integriert. Policen Direkt hat 2018 sein Angebot in der Bestandsnachfolge erweitert und bietet eine Maklerrente an.

„Die Läpple Versicherungsmakler GmbH pflegt langfristige und vertrauensvolle Partnerschaften“, unterstreicht Ernesto Knein, Geschäftsführer der Policen Direkt Beteiligungs GmbH, der die Übernahme durchführt. Die Kundenbeziehungen sollen wie bei den vorangegangenen Transaktionen nachhaltig, serviceorientiert und gewinnbringend fortgeführt werden, teilt Policen Direkt mit. Den Mitarbeitern seien langfristige Perspektiven eröffnet worden, was Firmengründer Henry Läpple ausdrücklich begrüßt, wie es in der Pressemitteilung heißt. Henry Läpple werde den Übergang aktiv mitgestalten. (tk)