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Unternehmensmeldungen

blau direkt startet neue Version des MVPs AMEISE

Der Maklerpool blau direkt bietet eine neue Beta-Version seines Maklerverwaltungsprogramms AMEISE. Die modulare Systemarchitektur der komplett überarbeiteten Version des bisherigen Programms soll für mehr Stabilität, Geschwindigkeit und Erweiterbarkeit sorgen.

Seit über 20 Jahren unterstützt das Maklerverwaltungsprogramm AMEISE die rund 15.000 Nutzer im Makleralltag. Nun hat das Lübecker Technologieunternehmen blau direkt eine komplett überarbeitete Beta-Version des MVP gestartet. Laut blau direkt geht es heute bei einem MVP nicht mehr nur um die Verwaltung von Daten. Die Beta-Version soll zentrale Plattform für Kundenbeziehungen, Beratung, Schadenabwicklung und digitalen Vertrieb sein – vernetzt mit Tools wie der Endkunden-App simplr.

Wie blau direkt weiter mitteilt, wurde die neue AMEISE in enger Zusammenarbeit mit Maklern entwickelt. Rückmeldungen aus der Praxis seien in die Konzeption eingeflossen.

AMEISE Klassik weiter verfügbar

Die bisherige Version AMEISE Klassik bleibt weiterhin verfügbar und wird vollständig synchronisiert mit der neuen Beta-Version der AMEISE. Ein einfacher Wechsel zwischen beiden System soll es Nutzern ermöglichen, sich schrittweise an die neue Oberfläche und Arbeitsweise zu gewöhnen, ohne auf gewohnte Funktionen verzichten zu müssen. Beide Versionen können ohne Mehrkosten verwendet werden.

Modulare Systemarchitektur und neu überarbeitete API-Struktur

Bei der neuen Beta Version handelt es sich um eine technologisch komplett neu aufgestellte Version des MVP AMEISE, die auf eine modulare Systemarchitektur setzt. Dies soll blau direkt zufolge für mehr Stabilität, Geschwindigkeit und Erweiterbarkeit sorgen. Eine neu überarbeitete API-Struktur soll die einfache Anbindung externer Systeme ermöglichen. „Mit der neuen AMEISE Beta machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit“, unterstreicht Niklas Koch, Product Owner AMEISE, bei blau direkt.

Der Funktionsumfang der neuen AMEISE Version soll in den kommenden Wochen sukzessive erweitert werden. (tik)

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BlackRock knackt 12-Billionen-Marke

Der größte Asset-Manager der Welt, BlackRock, hat zum Halbjahr 2025 ein Rekordvermögen von 12,53 Bio. US-Dollar zu verbuchen. Das entspricht rund 11,5 Bio. Euro und ist ein Anstieg von 18% zum Vorjahr. BlackRock überschreitet damit als erster Vermögensverwalter der Welt die 12-Billionen-Marke

Wie mehrere Medien berichten, teilte der Vermögensverwalter BlackRock am Dienstag in New York mit, verwaltet das Unternehmen mit dem Ende des zweiten Quartals 2025 12,53 Bio. US-Dollar (rund 11,5 Bio. Euro) – 18% mehr als im Vorjahr.

Die Nettozuflüsse im zweiten Quartal beliefen sich auf knapp 68 Mrd. US-Dollar, im Vorjahreszeitraum betrugen diese noch 81,6 Mrd. US-Dollar. Als Hauptgrund hierfür nannte BlackRock den teilweisen Rückzug eines institutionellen Kunden aus einem kostengünstigen Indexmandat in Höhe von 52 Mrd. US-Dollar.

Die meisten Zuflüsse bei ETFs

Das ETF-Geschäft trug mit fast 85 Mrd. US-Dollar erneut am stärksten zu den Zuflüssen bei, gefolgt von 22 Mrd. US-Dollar im Bereich Cash-Management. In den aktiven institutionellen Strategien flossen 6,7 Mrd. US-Dollar zu, während das Privatkundengeschäft knapp 2 Mrd. US-Dollar beisteuerte. Demgegenüber standen Indexabflüsse von insgesamt 47,8 Mrd. US-Dollar.

Regional verzeichnete BlackRock Zuflüsse von 69 Mrd. US-Dollar aus Amerika sowie 29 Mrd. US-Dollar aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika. In der Asien-Pazifik-Region kam es zu Nettoabflüssen von 52 Mrd. US-Dollar.

Anstieg bei privaten Märkten

Im Bereich der privaten Märkte stiegen die verwalteten Vermögen leicht auf 215,2 Mrd. US-Dollar. Auch die Übernahme der Private-Markets-Gesellschaft HPS Investment Partners, die am 01.07.2025 abgeschlossen wurde, sorgte für einen weiteren Schub in diesem Segment. Mit dem Deal kamen zusätzliche Kundenvermögen in Höhe von 165 Mrd. US-Dollar hinzu. In der zweiten Jahreshälfte rechne man mit einem saisonal bedingten Anstieg der Geschäftsdynamik, so BlackRock.

Zukunftspotenzial sieht das Unternehmen insbesondere im Bereich Altersvorsorge mit privaten Marktanlagen. Für das kommende Jahr plant man die Einführung sogenannter Zielaltersfonds (Target-Date-Funds) mit privaten Vermögenswerten. Weitere Wachstumschancen sieht BlackRock auch in aktiven ETFs, digitalen Vermögenswerten, tokenisierten Immobilienanlagen sowie beim Ausbau der Geschäftstätigkeit in Indien und in der Zusammenarbeit mit Versicherungen. (mki)

 

Carmen Röhr wird Teil der Geschäftsleitung bei hendricks

Die hendricks GmbH baut die Geschäftsleitung aus. Neu ist das Ressort Internal Services & Quality Management. Carmen Röhr wird dieses als Leiterin übernehmen und ist seit 01.07.2025 Teil des Führungsgremiums.

Carmen Röhr ist bereits seit 2012 für hendricks in verschiedenen Positionen tätig gewesen, darunter Kundenbetreuung, Administration, Finance und Quality Management. Zuletzt hat sie sich als Teamleiterin um den Bereich Accounts Receivable & Quality Management gekümmert.

Nun wird Röhr Teil der Geschäftsleitung, wie der Spezialversicherungsmakler mitteilt. Der neue Bereich Internal Services & Quality Management wird auf Geschäftsleitungsebene angesiedelt. Röhr, Head of Internal Services & Quality Management, ist damit mit Wirkung zum 01.07.2025 in das Führungsgremium aufgestiegen, wie das Maklerhaus nun bekannt gab.

„Dass wir den Bereich Internal Services & Quality Management auf die Geschäftsleitungsebene heben, reflektiert die hohe Bedeutung des Ressorts für unser Unternehmen. Service und Qualität sind der zentrale Baustein in der Zufriedenheit unserer Kunden“, so Marcel Braun, CEO der hendricks GmbH. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Branche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © hendricks

 

HDI stellt umfassende BU-Neuerungen vor

HDI hat weitreichende Neuerungen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung EGO Top bekannt gegeben. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der jüngeren Zielgruppe und deren speziellen Bedürfnissen, erklärt der Versicherer. Auch die Gesundheitsprüfung wurde umfassend überarbeitet.

Die HDI Lebensversicherung AG hat ein umfassendes Produktupdate an ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) EGO Top vorgenommen. Es sei die ausführlichste Überarbeitung seit dem Jahr 2019, so das Unternehmen.

Dabei nimmt der Versicherer laut eigenen Angaben besonders die Zielgruppe der jungen Menschen in den Fokus. „Junge Menschen stellen heute andere Ansprüche an ihr Berufsleben als frühere Generationen. Daher brauchen sie maximale Flexibilität, insbesondere bei der Absicherung ihres Berufsunfähigkeitsrisikos“, so Holm Diez, Vorstandsvorsitzender der HDI Lebensversicherung AG.

Neue Optionen für Flexibilität

Zentrale Neuerungen sind die Optionen „UpgradeJoker“ und „KarrierePlus“. Der UpgradeJoker verspricht maximale Flexibilität ohne erneute Risikoprüfung. Möchte ein junger Mensch einen anderen Beruf ausüben, als beim Vertragsabschluss festgelegt, kann im Rahmen des UpgradeJokers eine Besserstellung der Risikogruppe geprüft werden, wobei eine Verschlechterung des bisherigen Absicherung ausgeschlossen ist. Zudem kann die Dynamik eingeschlossen, bzw. erhöht werden sowie eine garantierte Rentensteigerung vereinbart werden.

Die Option „KarrierePlus“ bietet die Möglichkeit, die vereinbarte BU-Rente im selben Verhältnis zu erhöhen, wie das Einkommen steigt. Die Erhöhung der BU-Rente ist ohne erneute Risikoprüfung möglich, sobald die Nachversicherungsgrenze von monatlich 3.000 Euro erreicht wird, bis maximal 6.000 Euro monatlich.

Der vollständige Verzicht auf die abstrakte und konkrete Verweisung in der Erst- als auch in der Nachprüfung, der für alle Berufe gilt, erleichtert die Beratung und vereinfacht aufwendige Prozesse. „Gleichzeitig bietet HDI Klarheit und rechtliche Sicherheit bei einem umstrittenen Thema, und das ohne Preiserhöhung und ohne das Versichertenkollektiv zu belasten“, heißt es in der Mitteilung.

Update im Bereich Gesundheitsprüfung

In der Gesundheitsprüfung wurden mehrere Fristen erhöht und ein neues Tarifierungsmerkmal berücksichtigt künftig den Raucher- bzw. Nichtraucherstatus. Zudem hat der Versicherer mit „FUTURE 2 Go“ eine Gesundheitsprüfung für Menschen unter 30 Jahren entwickelt, die nur fünf speziell auf die Zielgruppe zugeschnittene Fragen enthält und für eine monatliche BU-Rente von bis zu 2.000 Euro gilt, einschließlich UpgradeJoker, KarrierePlus und der anlassabhängigen Nachversicherungsgarantie.

Der Versicherer betont zudem weitere Optimierungen und Leistungserweiterungen, darunter unter anderem eine Ausweitung der „Erste-Hilfe-Leistung“, der Wegfall der Notwendigkeit, einen BU-Leistungsantrag einzureichen, wenn ein Antrag auf AU-Leistungen gestellt wird sowie die Überarbeitung der gesamten Verkaufsliteratur. (js)

 

GLOBAL-FINANZ AG und blau direkt kooperieren

Im Zuge einer technologischen Neuausrichtung hat die GLOBAL-FINANZ AG eine Zusammenarbeit mit blau direkt gestartet. Der Bonner Allfinanzdienstleister wird sein Versicherungs- und Investmentgeschäft künftig über die Plattformlösungen des Lübecker Maklerpools abwickeln.

Im Rahmen ihrer technologischen Neuausrichtung setzt die GLOBAL-FINANZ AG auf den Maklerpool blau direkt als Partner. Der Bonner Allfinanzdienstleister wird sein Versicherungs- und Investmentgeschäft künftig über die Plattformlösungen des Lübecker Technologieunternehmens abwickeln. „Mit blau direkt setzen wir gezielt auf eine moderne, skalierbare Infrastruktur, die unsere Wachstumsstrategie unterstützt und sich perfekt in unser Beratungskonzept integrieren lässt“, erklärt Bernd Steinhart, Vorstand Vertrieb der GLOBAL-FINANZ AG.

„Wir freuen uns, dass wir mit der GLOBAL-FINANZ eine starke Marke mit einem klaren Qualitätsanspruch für uns gewinnen konnten. Die Systemwelt von blau direkt bestätigt damit erneut ihre Spitzenposition als leistungsstarke Plattformlösung – sowohl für Einzelmakler als auch für Pools und große Vertriebe mit hohen Anforderungen an Skalierbarkeit und technische Exzellenz“, sagt Kai-Uwe Laag, CEO blau direkt GmbH.

Der Startschuss für die operative Umsetzung erfolgte Anfang Juli. Wie beide Unternehmen mitteilen, sehen sie die Kooperation als langfristige strategische Ergänzung und setzen dabei auf eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit. (tik)

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Meldungen zu weiteren Kooperationen oder auch Unternehmensgründungen etc. lesen Sie in unserer Rubrik „Management & Vertrieb“.

 

Verstärkung für Geschäftsführung der ATRALOsecur GmbH

Dorothee Andrzejewski kommt neu ins Führungsteam der ATRALOsecur GmbH. Sie ergänzt damit die bestehende Geschäftsführung um Daniel Ahrend und Peter Kollatz. Sie wird u. a. für die operative Leitung und die strategische Weiterentwicklung des Assekuradeurs der SCHUNCK GROUP verantwortlich sein.

Die SCHUNCK GROUP baut die Geschäftsführung des eigenen Assekuradeurs, der ATRALOsecur GmbH, aus. Zum 01.07.2025 wurde Dorothee Andrzejewski als Geschäftsführerin berufen. Sie bildet somit ein Team mit Daniel Ahrend und Peter Kollatz.

Gemeinsam mit Daniel Ahrend übernimmt sie in ihrer neuen Position die Verantwortung für die operative Leitung, die strategische Weiterentwicklung und den Ausbau des Assekuradeurs. Darüber hinaus liegt die Budgetverantwortung bei ihr.

Andrzejewski gilt als erfahrene Versicherungsexpertin und war zuvor seit Juli 2024 als Director Broking Operations bei der SCHUNCK GROUP tätig. Davor war sie als Head of Marine DACH bei der AIG tätig. Ihre langjährige Branchenerfahrung und ihre operative Kompetenz machen sie laut dem Unternehmen zur idealen Besetzung für die Geschäftsführung der ATRALOsecur. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Branche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © SCHUNCK GROUP

 

Bonnfinanz übernimmt Assekuradeur asano

Der Allfinanzvertrieb Bonnfinanz hat die asano GmbH erworben und erweitert damit sein Versicherungsportfolio. Der 2011 von Richard W. Feuerer gegründete Assekuradeur mit Sitz in Böblingen ist auf den Bereich der Krankenzusatzversicherungen spezialisiert.

Der Assekuradeur asano gehört nun zum Allfinanzvertrieb Bonnfinanz. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgte die Übernahme am 09.07.2025 durch die Muttergesellschaft der Bonnfinanz, die Allfinanz Holding GmbH, und mit Unterstützung durch deren Eigentümerin, der Beteiligungsgesellschaft Blackfin Capital Partners.

Richard W. Feuerer hat die asano GmbH im Jahr 20211 gegründet. Der Assekuradeur mit Sitz in Böblingen hat seinen Fokus auf den Bereich der Krankenzusatzversicherungen. Durch die technische Integration in die Bonnfinanz Plattform werde die Zukunft der asano GmbH gesichert und weiterentwickelt, wie es in der Pressemitteilung heißt. „Es ist ein großartiges Gefühl, mein Lebenswerk in verantwortungsvolle Hände zu übergeben und zu wissen, dass es mit Sachverstand und Weitblick fortgeführt wird“, erklärt der bisherige Eigentümer und asano-Gründer Feuerer.

Bonnfinanz stärkt Portfolio

„Mit asano erweitern wir gezielt unser Versicherungsportfolio und stärken nachhaltig unser vertriebliches Potenzial. Die Partnerschaft eröffnet uns neue strategische Optionen im Marktzugang und erweitert die Wertschöpfungskette“, sagt Stefan Mertes, Sprecher der Geschäftsführung der Bonnfinanz. (tik)

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Markus Niederreiner geht zu Hypoport

Der ehemalige Deutschlandchef von Hiscox, Markus Niederreiner, wird zum 15.09.2025 Vorstand der Hypoport InsurTech AG, der zentralen Einheit für alle Versicherungsaktivitäten der Hypoport SE. Gleichzeitig übernimmt er die Rolle des CEO der Hypoport-Tochter Smart InsurTech AG.

Im März dieses Jahres hat der Geschäftsführer und Hauptbevollmächtigte von Hiscox Deutschland, Markus Niederreiner, seinen Hut genommen. Nun steht die neue Aufgabe fest: Markus Niederreiner wird ab Mitte September Vorstand der Hypoport InsurTech AG, der zentralen Einheit für alle Versicherungsaktivitäten der Hypoport SE. Gleichzeitig übernimmt er den Posten als CEO der Smart InsurTech AG, dem Marktplatz für Privat- und Gewerbeversicherungen im Hypoport-Netzwerk. Wie es von Hypoport dazu heißt, will die Gruppe mit der Personalie ein deutliches Signal setzen für die nächste Wachstumsphase und Weiterentwicklung ihrer Marktplatzstrategie im Versicherungsmarkt.

Niederreiner betont: „Der Versicherungsmarkt braucht keine kleinen neuen Features oder Tools, sondern einen ganzheitlichen verlässlichen B2B-Marktplatz. Nach vielen Jahren in der Versicherungswirtschaft möchte ich meine Erfahrung genau hierfür einbringen: in die Weiterentwicklung von Infrastruktur, die Vermittler, Vertriebe und Versicherer verlässlich verbindet und befähigt – einfach, unabhängig, skalierbar.“ Niederreiner verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung aus Führungspositionen bei Finanz- und Versicherungsunternehmen. Vor seiner Zeit bei Hiscox war er unter anderem bei Allianz, BNP Paribas und in der Strategieberatung tätig.

Fabian Nadler als weiterer Neuzugang im Vorstand

Neben Niederreiner wird Fabian Nadler zum 15.07.2025 in den Vorstand der Hypoport InsurTech AG berufen. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der epension GmbH verantwortet er künftig auch das Teilsegment betriebliche Vorsorge für Hypoport InsurTech. Artur Reimer ist wie bisher im Vorstand der Hypoport InsurTech AG das Teilsegment Industrieversicherung und führt die corify GmbH weiterhin als CEO. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen in der Branche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Hypoport SE

 

Howden gründet neuen Geschäftsbereich „Affinity“

Howden erweitert sein Leistungsportfolio und gründet zum 01.10.2025 einen neuen Bereich für Affinity-Lösungen. Die Leitung des neuen Bereichs übernimmt Darren Randles als Head of Affinity International. Für den deutschen Markt ist Carl Julian Kruse als Head of Affinity Germany verantwortlich.

Mit dem Ziel, passgenaue Versicherungslösungen für spezifische Zielgruppen, Verbände und Organisationen zu entwickeln, baut Howden Deutschland sein Leistungsspektrum aus. Ab Oktober wird es den neuen Geschäftsbereich „Affinity“ geben, der vom Howden-Standort Düsseldorf aus agieren wird. Die Leitung wird Darren Randles als Head of Affinity International innehaben. In dieser Funktion wird er neben dem strategischen Ausbau des Bereichs auch die internationalen Märkte und den Austausch mit dem Londoner Versicherungsmarkt verantworten. Randles verfügt über langjährige Erfahrung, internationale Expertise und fundierte Marktkenntnisse. Zuvor war er unter anderem als Mitglied des Internationalen Managements bei der Ecclesia Gruppe sowie zuletzt als Senior Client Executive Affinity bei Marsh tätig.

Carl Julian Kruse wird Head of Affinity Germany

Die Verantwortung für den deutschen Markt wird Carl Julian Kruse als Head of Affinity Germany übernehmen. Er hatte zuvor unter anderem Positionen bei deas Deutsche Assekuranzmakler GmbH als Projektmanager Strategic Accounts sowie bei Marsh als Senior Client Executive Affinity und zuletzt als Head of Affinity inne. Mit seiner Expertise in der Versicherungsbranche und seiner Führungserfahrung soll er die nationale Positionierung und Geschäftsentwicklung des neu gegründeten Bereichs vorantreiben, wie es von Howden heißt.

 

Howden gründet neuen Geschäftsbereich „Affinity“

 

Aleyna Bakircioglu als weiterer Neuzugang

Komplettiert wird das neue Team durch Aleyna Bakircioglu, die als Projektmanagerin und Senior Account Manager vor allem die operative Umsetzung, Kundenbetreuung und interne Prozessentwicklung begleiten wird. Bakircioglu sammelte bereits Erfahrungen als Client Sales Executive bei Marsh. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bilder: © Howden

 

Regulierung Kfz-Schäden: VHV setzt auf KI-Hagelscanner

Zur Beurteilung von Schäden an Fahrzeugen nach einem Hagelschauer greift die VHV Allgemeine Versicherung AG neben der Expertise von Sachverständigen auch auf die Unterstützung durch künstliche Intelligenz zurück. So kommen KI-gestützte Hagelscanner zum Einsatz.

Bei der Begutachtung von Fahrzeugschäden nach Hagelereignissen setzt die VHV Allgemeine Versicherung AG auf KI-gestützte Hagelscanner. Die Anwendung moderner Technologie erfolgt im Zusammenspiel mit der Expertise des Sachverständigenteams sowie den Kundenbetreuern vor Ort. Wie die VHV unterstreicht, sei der Einsatz nicht nur ein Digitalisierungsprojekt, sondern ein integraler Bestandteil ihres Kumulschadenkonzepts. Die VHV will mit ihrem Kumulschadenkonzept die Schadenabwicklung bei Großschadenereignissen im Sinne der Kunden verbessern. Die VHV-Experten begleiten den gesamten Prozess – von der ersten Begutachtung bis zum Fallabschluss.

„Mit dem Einsatz von KI-Hagelscannern unterstreicht die VHV ihren Anspruch, Innovation und Servicequalität im Sinne der Kundinnen und Kunden kontinuierlich weiterzuentwickeln. In den meisten Fällen können wir den Kunden fallabschließend an Ort und Stelle helfen, indem wir die Schäden direkt vor Ort ausbezahlen oder einen Reparaturtermin vereinbaren“, erklärt Stefanie Aigner, Leiterin Schaden bei der VHV solutions GmbH in München und der Sachverständigenorganisation.

Die Kfz-Sachverständigen analysieren das Dellenprotokoll des Scanners, werten die Ergebnisse aus und ermitteln die genaue Schadenhöhe. Dank der automatisierten Erfassung aller Dellen, die durch ein Hagelereignis entstanden sind, haben die Sachverständigen mehr Zeit für die Gutachtenerstellung und Betreuung der Kunden.

So funktioniert der Hagelscanner

Beim Einfahren des Fahrzeugs in den Hagelscanner wird durch den Einsatz von Kameras ein Raster auf das Fahrzeug projiziert und die Dellen werden erfasst. Der Scanner vermisst die Oberfläche eines Autos und erfasst in wenigen Sekunden Anzahl, Lage und Größe der Hageldellen. Diese Daten werden an eine Software übertragen, die daraus einen Bericht erstellt. Der Scanner klassifiziert automatisch die Anzahl und Größe der Dellen je Bauteil. Der Zeitaufwand für das manuelle Zählen der Dellen entfällt. Mithilfe der KI lassen sich Schäden präzise feststellen und im gesamten Prozess transparent nachvollziehen. (tik)

Weitere News rund um KI und den Einsatz innovativer Technologien aus der Branche lesen Sie in unserer Rubrik „Management & Vertrieb“.