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Unternehmensmeldungen

Wolfrath GmbH wird Teil der Helmsauer Gruppe

Die Helmsauer Gruppe hat die Versicherungs- und Finanzmakler Wolfrath GmbH übernommen. Das Maklerhaus mit Sitz in Weidenberg ist besonders auf die Beratung von Gewerbekunden spezialisiert. Mit dem Zukauf will die Helmsauer Gruppe ihre regionale Präsenz in Oberfranken stärken.

Die Helmsauer Gruppe wächst weiter: Nun hat das Unternehmen die Übernahme der Versicherungs- und Finanzmakler Wolfrath GmbH mit Sitz in Weidenberg bekannt gegeben. Damit will die Helmsauer Gruppe ihre regionale Präsenz in Oberfranken stärken und ihr Portfolio im Gewerbekundengeschäft ausbauen.

Die Wolfrath GmbH bietet laut der Helmsauer Gruppe „ganzheitliche Risikoanalysen und maßgeschneiderte Versicherungslösungen“ an. Ihr Fokus liegt vor allem auf der spezialisierten Beratung von Gewerbekunden, insbesondere im Mittelstand. Durch den Zusammenschluss werden die Kompetenzen beider Häuser gebündelt, um den Kunden vor Ort ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen anbieten zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Standort in Weidenberg sowie sämtliche Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, teilt die Helmsauer Gruppe mit. Über Details und den Kaufpreis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. (lg)

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VEMA und Haftpflichtkasse führen verbindliche Servicestandards ein

Die VEMA und die Haftpflichtkasse haben eine verbindliche Servicevereinbarung für zentrale Geschäftsprozesse eingeführt. Die Vereinbarung legt Zielgrößen etwa in den Bereichen Policierung, Angebotsentscheidung und Erstkommunikation im Schadenfall fest und soll Makler entlasten.

Der Maklerverbund VEMA und die Haftpflichtkasse haben ihre Zusammenarbeit mit einem verbindlichen Service-Level-Agreement (SLA) weiter ausgebaut. Das SLA legt konkrete Zielgrößen für zentrale Geschäftsprozesse fest: Policierung und Angebotsentscheidungen erfolgen im Rahmen der Vereinbarung innerhalb von maximal fünf Werktagen, genauso wie die Erstkommunikation im Schadenfall inklusive Schadennummer und weiterer Schritte.

Ziel des SLAs sei es, für spürbare Entlastung im Alltag der Makler zu sorgen, damit sie sich vermehrt auf das Wesentliche – nämlich die Kundenberatung – fokussieren können. In diesem Sinne legt die Vereinbarung fest, dass 90% aller Bestands- und Schadenvorgänge innerhalb von zehn Werktagen abgeschlossen werden, sofern alle nötigen Informationen zur Bearbeitung vorliegen. Zudem sichert die Haftpflichtkasse eine persönliche telefonische Erreichbarkeit von mindestens 95% ohne Warteschleifen zu.

Standardisierte Prozesse für schnellere Bearbeitung

Des Weiteren werden im Rahmen der Vereinbarung Prozesse weiterentwickelt und standardisiert. Geschäftsvorfälle werden strukturiert und möglichst vollständig digital übermittelt. Das soll Rückfragen reduzieren und die Bearbeitung beschleunigen. Die Einhaltung der Servicelevels wird quartalsweise überprüft.

„Die Kommunikation mit den Versicherern – speziell die Abwicklung im Schadenfall, aber auch die schiere Erreichbarkeit im Allgemeinen – ist weiterhin eine der größten Baustellen der Branche. Wer hier seine Hausaufgaben macht und zügig Lösungen schafft, der zeigt auch, dass ihm die Zusammenarbeit mit Maklern wirklich wichtig ist“, so VEMA Vorstand Dr. Johannes Neder. (js)

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OVB zieht Bilanz für Geschäftsjahr 2025

Die OVB Holding AG konnte ihren Umsatz im Jahr 2025 auf 437,2 Mio. Euro steigern. Auch bei der Kunden- und Vermittlerzahl werden laut dem Unternehmen neue Höchstwerte erreicht. Das EBIT wurde jedoch durch einen temporären Sondereffekt beeinflusst.

Die OVB Holding AG, europäischer Finanzvermittlungskonzern aus Köln, konnte ihre Erträge aus Vermittlungen im Geschäftsjahr 2025 um 8,2% auf 437,2 Mio. Euro erhöhen. Für das Unternehmen ist das ein erneuter historischer Bestwert.

Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich laut OVB im Berichtsjahr auf 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 20,3 Mio. Euro). Neben gezielten Investitionen, vor allem in die weitere digitale Transformation, wirkte sich hauptsächlich ein temporärer Sondereffekt auf das Ergebnis aus. Denn im Zuge der Liquidation eines Produktpartners, mit dem OVB in vier Ländern des Segments Süd und Westeuropa geschäftlich in Kontakt stand, kam es zu erhöhten Rechts- und Beratungskosten sowie zusätzlichen Rückstellungen. Laut OVB liegen Konzern-Umsatz und Konzern-EBIT 2025 damit innerhalb der Prognose.

Zudem teilt das Unternehmen mit, dass die Zahl der betreuten Kunden und Kundinnen um 4,1% auf 4,90 Millionen (2024: 4,70 Millionen) stieg, während die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler und -vermittlerinnen um 4,2% auf 6.539 Personen (2024: 6.278 Personen) kletterte. In Deutschland kann OVB für die Erträge aus Vermittlungen 59,4 Mio. Euro verbuchen. Sie liegen leicht unter dem Vorjahresniveau von 61,1 Mio. Euro. Mittel- und Osteuropa war OVB zufolge im Geschäftsjahr 2025 der Wachstumsmotor des Konzerns. Diese Region konnte die Erträge aus Vermittlungen erneut deutlich um 15,8% steigern.

Hierzulande sank das EBIT durch höhere Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und die Führungskräfteentwicklung im Vertrieb, heißt es. Das Konzernergebnis der Anteilseigner der OVB Holding AG fiel auf 8,6 Mio. Euro (2024: 19,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich laut OVB entsprechend auf 0,60 Euro (2024: 1,35 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat der OVB Holding AG planen der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,75 Euro je Aktie auszuschütten.

Blick in die Zukunft

Für 2026 erwartet die OVB weiteres Wachstum, wie das Unternehmen mitteilt. Die Erträge aus Vermittlungen sollten in einer Range von 430 bis 470 Mio. Euro liegen, das operative Ergebnis wird zwischen 10 und 15 Mio. Euro erwartet. (lg)

 

PrismaLife bekommt neuen CEO

Wechsel in der Geschäftsführung der PrismaLife AG: Stefan Opel wird ab April 2026 neuer CEO. Er folgt auf Holger Beitz, der seinen Ruhestand antritt. Parallel zur neuen Funktion wird Opel weiterhin das bAV-Geschäft der BarmeniaGothaer leiten, dem Mutterkonzern der PrismaLife.

Stefan Opel übernimmt zum 01.04.2026 den Posten des CEO der PrismaLife AG. Er tritt damit die Nachfolge von Holger Beitz an, der nach mehr als elf Jahren als CEO in den Ruhestand geht. Beitz habe die PrismaLife in den vergangenen elf Jahren erfolgreich als Anbieter flexibler Vorsorgeprodukte positioniert, wie das Unternehmen mitteilt. Sein Nachfolger hat langjährige Führungserfahrung in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Bei der BarmeniaGothaer, dem Mutterkonzern der PrismaLife, hat Opel in den vergangenen zwölf Jahren das bAV-Geschäft der Gothaer Lebensversicherung AG ausgebaut. Diese Funktion behält er parallel bei. Seit 2018 war Opel zudem Geschäftsführer bei der Gothaer Invest- und FinanzService GmbH. Diesen Posten übergibt er an einen internen Nachfolger. Zuvor war Stefan Opel mehr als zehn Jahre als Berater unter anderem für Versicherungsunternehmen bei der Boston Consulting Group tätig.

Tobias Moser folgt auf CFO Volker Schulz

Neben Holger Beitz verlässt auch Volker Schulz, CFO der PrismaLife, das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, will sich Schulz verstärkt Themen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und deren Umsetzung in verschiedenen Handlungsfeldern der Versicherungslandschaft widmen. Sein Nachfolger wird Tobias Moser als Chief Financial and Risk Officer. Moser ist seit Anfang 2025 als Director Legal Corporate und Chief Sustainability Officer bei der PrismaLife tätig. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © PrismaLife

 

Marktkonsolidierung DACH: Gewinnt Familienkapital weiter an Dynamik?

Die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz, hat FTI Consulting zufolge beim Transaktionswachstum spürbar an Gewicht gewonnen. Das zeigt sich im aktuellen „European Insurance M&A Barometer 2025“ der Unternehmensberatung. Wie stark sind derzeit strategische Käufer ohne PE-Hintergrund?

Im Gesamtblick auf Europa wird zunächst einmal deutlich, dass der gesamte europäische Versicherungs-M&A-Markt 2025 erneut einen Rekord erreicht hat, gibt FTI Consulting bekannt. Demnach fanden hier 789 Transaktionen in den Bereichen Versicherungsvermittlung, Managing General Agents (MGAs), Versicherungsdienstleistungen und Erst- und Rückversicherung statt. Dies macht einen Anstieg von 14% gegenüber 694 Deals im Vorjahr aus. Jedoch zeigte sich auch eine zeigt eine geografische Verschiebung: Bislang war der britische Markt dominierend gewesen, nun verliert er an Dynamik, sodass der aktuellen Untersuchung nach die kontinentaleuropäischen Märkte, vor allem DACH, die Oberhand gewinnen.

Wer hat den aktivsten Einzelmarkt?

Trotzdem gelten Großbritannien und Irland mit 219 Deals weiterhin als „der aktivste Einzelmarkt“. Sie müssen allerdings einen Rückgang von 23% gegenüber dem Vorjahr verbuchen, was FTI Consulting zufolge „eine der schwächsten Phasen der vergangenen fünf Jahre“ darstellt. Im Broker-Segment sei die Aktivität um rund ein Drittel gefallen.

Breites Wachstum in Kontinentaleuropa

Anders in Kontinentaleuropa, insbesondere der DACH-Region: Hier wird „ein breites Wachstum“ attestiert – für DACH, aber auch Italien, Spanien und Portugal sowie Mittel- und Osteuropa. Der Wettbewerb um attraktive Plattformen habe die Bewertungsmultiples für gut integrierte Maklerplattformen auf bis zu 18x EBITDA getrieben, heißt es. Das Bild von zunehmender Marktreife und rückläufiger Anzahl an großen, skalierbaren Zielunternehmen wird derzeit nur in Großbritannien und Irland wahrgenommen.

Der zweitaktivste Versicherungs-M&A-Markt

Wie viel und was hat sich also in der DACH-Region getan? Mit 143 Transaktionen waren Deutschland, Österreich und die Schweiz im Jahr 2025 der zweitaktivste Versicherungs-M&A-Markt in Europa. Gegenüber dem Vorjahr, in dem 106 Deals getätigt wurden, ist das ein Anstieg von 35%. Zum weiteren Vergleich: 2020 waren es noch 21 Transaktionen. Dabei entfielen den FTI Consulting-Zahlen nach rund drei Viertel der Transaktionen, nämlich 108, auf Maklerunternehmen (Vorjahr: 95), 15 auf Versicherer (Vorjahr: 6) und 20 auf Versicherungsdienstleister (Vorjahr: 5). PE-gestützte Portfoliounternehmen sind und bleiben mit 89 Deals (Vorjahr: 79) die aktivste Käufergruppe.

Familienkapitalgeber verdoppeln Transaktionen

Als „auffällig“ bezeichnet die Unternehmensberatung die Verdopplung der Transaktionen durch strategische Käufer ohne PE-Hintergrund, die sogenannten Familienkapitalgeber.

Diese Zahl hat sich im DACH-Raum vom Vorjahr mit 21 auf nun 44 erhöht – ein starker Anstieg. Somit zeigt sich tatsächlich, Familienkapital gewinnt im Vergleich zu PE an Dynamik. Direkte PE-Investoren haben ihre Deals lediglich von sechs auf zehn erhöht, während die Transaktionen von PE-gestützten Portfoliounternehmen von 79 auf 89 gestiegen sind.

Wettbewerbsintensive Phase könnte bevorstehen

Zudem konstatiert FTI Consulting, dass bei Konsolidierern zunehmend die Integration bereits erworbener Unternehmen im Vordergrund zu stehen scheint, damit geplante Synergien realisiert werden können. Eine wachsende Zahl von neuen und von neuen Eigentümern übernommener deutscher Plattformen deute darauf hin, dass der DACH-Markt in eine Phase nachhaltiger, aber wettbewerbsintensiver Konsolidierung eintrete.

DACH-Region: Einer der attraktivsten Märkte für Konsolidierungen

Mit rund 50.000 registrierten Maklern bleibe die DACH-Region einer der attraktivsten Märkte für Konsolidierungen in Europa – getrieben von stabilen wiederkehrenden Erlösen, solidem organischem Wachstum und einer oftmals ungelösten Nachfolgethematik bei vielen Maklerfirmen, sagt Andreas Schreiber, Senior Advisor im Bereich EMEA Insurance M&A bei FTI Consulting. „Kleinere Maklerfirmen werden zunehmend zum Akquisitionsziel, denen Konsolidierer einen klaren Exit in Form von Asset Deals oder Bestandsübertragungen bieten können. Die Konsolidierung, die in Deutschland begonnen hat, erfasst inzwischen auch angrenzende Märkte wie Österreich und die Schweiz sowie Mittel- und Osteuropa“, meint Schreiber.

Europa: Neuer strategischer Fokus der Konsolidierer

Für Europa hat FTI Consulting des Weiteren einen neuen strategischen Fokus ausgemacht: Die bisherige Strategie, Makler vorwiegend zur Größenskalierung zu übernehmen, stoße zunehmend an Grenzen. Stattdessen setzen Käufer nun verstärkt auf gezielte Akquisitionen von MGAs (Managing General Agents) und Spezialmaklern mit eigenen Datenbeständen, fortgeschrittener Datenanalyse und spezialisiertem Underwriting, und zwar vor allem auf dem Kontinent. Denn hier ist der MGA-Sektor noch vergleichsweise jung und wächst schnell. Jeremy Riley, Senior Advisor im Bereich EMEA Insurance M&A bei FTI Consulting, stellt daher folgende Prognose auf: „Das nächste Kapitel der europäischen M&A wird von Käufern geprägt sein, die selektiver, strategischer und zunehmend grenzüberschreitend agieren.“

„Renaissance“ bei Konsolidierung unter Versicherern

Auch auf die Entwicklungen bei Versicherern in Europa schaut das Unternehmen in seiner Untersuchung. Hier deute sich eine Renaissance an. Im Klartext heißt das: Nach Jahren relativer Zurückhaltung haben Versicherungsunternehmen angesammeltes Kapital verstärkt für strategische Übernahmen eingesetzt. Die Zahl der Transaktionen unter Erst- und Rückversicherern ist laut FTI Consulting gegenüber dem Vorjahr spürbar gestiegen. Und es wird ein weiterer Anstieg erwartet: Da die gewerblichen Versicherungsmärkte in eine Phase sinkender Prämien eintreten und organisches Wachstum damit schwieriger werde, dürfte die Konsolidierung unter Versicherern 2026 und darüber hinaus weiter an Fahrt gewinnen.

Einige Investitionszyklen kurz vor Ende

Zudem wird noch darauf hingewiesen, dass sich viele PE-Fonds dem Ende ihrer Investitionszyklen nähern. Das könnte in der kommenden Zeit zu Exits und strategischen Neupositionierungen führen. Gleichzeitig schaffen Refinanzierungsbedarfe selektive Kaufgelegenheiten. „Die Voraussetzungen für ein aktives M&A-Jahr 2026 sind damit günstig“, so Schreiber. (lg)

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Wendepunkt für den Maklermarkt: Was 2025 war und 2026 bringt
Um aktuelle Entwicklungen im Maklermarkt geht es auch beim Makler-Summit Süd-West 2026 am 29. April in Kornwestheim. Weitere Informationen zu dem Event finden Sie auf asscompact.de/makler-summit-2026.
 

Haus Finanz Kontor GmbH erweitert Geschäftsführung

Die Haus Finanz Kontor GmbH (HFK) baut ihre Geschäftsführung aus. Dennis Rahe übernimmt zusammen mit Jörg Wesel die Leitung des Finanzierungsspezialisten innerhalb der Reuss Private Gruppe in Deutschland, zu der auch der Maklerpool FONDSNET gehört.

Die Haus Finanz Kontor GmbH (HFK) verstärkt ihre Geschäftsführung. In Zukunft bildet Dennis Rahe gemeinsam mit Jörg Wesel die Leitung des Finanzierungsspezialisten innerhalb der Reuss Private Gruppe in Deutschland, zu der auch der Maklerpool FONDSNET gehört. Damit will das Unternehmen zeigen, dass es bewusst auf Kontinuität aus den eigenen Reihen setzt, heißt es.

Rahe ist seit dem Jahr 2013 bei Haus Finanz Kontor tätig und bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Immobilienfinanzierung ein. Seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte er bei einer Volksbank. Zudem hat sich zum Versicherungsfachmann weitergebildet. Danach begann seine Karriere als Finanzierungsspezialist im Unternehmen. 2023 übernahm Rahe die Vertriebsleitung, im August 2024 wurde er zudem zum Prokuristen der Gesellschaft ernannt.

HFK bezeichnet den 40-Jährigen als ausgewiesenen Experten für Finanzierungen über etablierte Plattformlösungen und für individuelle Finanzierungskonzepte außerhalb standardisierter Prozesse. Auch als Referent bei Fachveranstaltungen und Schulungen für Vermittler ist er tätig.

Über HFK

Fokus des Unternehmens liegt darauf, freie Finanzierungsvermittler rund um Immobilienfinanzierungen zu unterstützen. Darüber hinaus kümmert sich HFK auch direkt um private Immobilienkäufer. Im Jahr 2025 betrug das vermittelte Baufinanzierungsvolumen laut dem Unternehmen erstmals über 500 Mio. Euro, was einen Rekord für die HFK darstellt. Zudem feiert die FONDSNET-Tochter in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum.

Bild: © FONDSNET

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

INFITECH übernimmt Maklerpool verticus

Die INFITECH GmbH, zu der auch Deutschlands größter Maklerpool Fonds Finanz gehört, übernimmt den Maklerpool verticus Finanzmanagement AG. Das hat INFITECH in einer Pressemitteilung am Freitagnachmittag mitgeteilt.

Die verticus Finanzmanagement AG mit Sitz in Kerpen ist ein auf die Beratung und den Vertrieb privater Krankenversicherungen (PKV) spezialisierter Maklerpool.

Die Übernahme erfolgt im Zuge des gesamten Anteilsverkaufs durch die HVP Hanse Vertriebspartner AG, ein Tochterunternehmen der HanseMerkur Krankenversicherung AG, heißt es in der Pressemitteilung. Das Managementteam von verticus wird das eigenständige Unternehmen weiterführen.

Weitere Informationen zu den Hintergründen finden Sie hier
 

KI-InsurTech Onesurance startet Pilotphase in Deutschland

Das niederländische Unternehmen Onesurance beginnt eine Pilotphase im deutschen Versicherungsmarkt. Das InsurTech setzt dabei auf eine neue KI-gestützte Lösung zur Datenanalyse, die Versicherer und Makler bei der Bestandsverwaltung unterstützen soll.

Onesurance ist ein niederländischer Anbieter von KI-basierten Datenanalyse-Lösungen für Versicherungsmakler, Pools und Konsolidierungsplattformen. Das InsurTech ist seit über fünf Jahren in den Niederlanden am Markt und arbeitet mit mehreren teils international tätigen Großkunden aus der Versicherungswirtschaft zusammen. Die Erfahrungswerte will das Unternehmen nun im deutschen Versicherungsmarkt einbringen und seine Lösungen hierzulande etablieren. Hierzu startetet Onesurance gemeinsam mit einem Pool und einem Assekuradeur eine Pilotphase in Deutschland. Das InsurTech positioniere seinen Ansatz bewusst als Enablement- und Infrastrukturmodell – nicht als Disruption, wie es in der Pressemitteilung heißt.

KI-gestützte Datenanalyse

Onesurance entwickelt KI-basierte Datenanalyse-Lösungen für den Vertrieb von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen. Die Lösungen werten bestehende Kunden- und Bestandsdaten systematisch aus und übersetzen sie in konkrete Steuerungsimpulse für Beratung und Kundenkontakt. In den Niederlanden komme die Technologie laut Onesurance bereits seit fünf Jahren bei Maklerhäusern unterschiedlicher Größe zum Einsatz.

„Der deutsche Versicherungsmarkt steht vor ähnlichen strukturellen Fragen wie der niederländische vor einigen Jahren“, erläutert Jack Vos, Gründer und CEO von Onesurance. „Wachstum, Konsolidierung und steigende Kundenerwartungen erfordern neue Ansätze in der Bestandssteuerung.“ Das Team um Jack Vos wird beim Markteintritt in Deutschland von Erik de Voogd, ehemaliger CEO von Voogd & Voogd, begleitet.

Datenbasierte Priorisierung

Die KI-basierte Datenanalyse von Onesurance wertet bestehende Kunden- und Vertragsdaten kontinuierlich aus und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. Maklerbetriebe sollen Unterstützung erhalten, um den Beratungs- und Kontaktaufwand gezielt zu priorisieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Erste belastbare Erkenntnisse („Time-to-Value“) würden laut Onesurance – je nach Datenlage – typischerweise innerhalb von vier bis sechs Wochen vorliegen. Auf dieser Grundlage bekommen Makler Hinweise darauf, bei welchen Kunden es erhöhte Abwanderungsrisiken gibt, wo sich konkrete Cross-Selling-Potenziale erkennen lassen und zu welchem Zeitpunkt eine Kontaktaufnahme sinnvoll ist. Zugleich soll die datenbasierte Priorisierung dabei helfen, Beratungsaufwände zu strukturieren und den Fokus auf die jeweils relevantesten Kundenbeziehungen zu legen. (tik)

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VHV: Boris Sonntag verantwortet Bereich Kapitalanlage

Bei der VHV Gruppe steht ein Generationswechsel an: Boris Sonntag folgt auf Ulrich Schneider und wird zum Vorstand Kapitalanlagen der VHV Holding SE und der VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a. G. sowie zum Vorstandssprecher der WAVE Management AG berufen.

Die VHV Gruppe mit Sitz in Hannover hat für die Leitung des Bereichs Kapitalanlage personelle Änderungen bekannt gegeben. Zum 30.04.2026 wird Ulrich Schneider im Zuge eines langfristig vorbereiteten Wechsels auf die nächste Generation aus dem Vorstand ausscheiden. Der 61-Jährige ist langjähriges Mitglied des Vorstandes der VHV Gruppe und verantwortlich für die Kapitalanlage. Nun geht er in den Ruhestand.

Boris Sonntag, Mitglied des Vorstandes der WAVE Management AG sowie der Hannoversche Lebensversicherung AG, tritt Schneiders Nachfolge an. Er tritt damit den Posten als Vorstand Kapitalanlagen der VHV Holding SE und VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a. G. sowie zum Vorstandssprecher der WAVE Management AG an.

Schneider ist seit 2006 im Vorstand der WAVE Management AG, eine Gesellschaft der VHV Gruppe. Im Jahr 2009 wurde er in den Vorstand der VHV Holding SE und VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a. G. sowie zum Vorstandsvorsitzenden der WAVE Management AG berufen. Nach seinem Ausscheiden wird er der VHV Gruppe u. a. als Vorstandsvorsitzender der VHV Stiftung verbunden bleiben, teilt das Unternehmen mit.

Der 48-jährige Sonntag ist seit 2011 Teil des Vorstands der WAVE Management AG und leitet dort das Ressort Portfoliomanagement. 2021 hatte er bereits das Vorstandsmandat für Kapitalanlagen in der Hannoversche Lebensversicherung AG von Ulrich Schneider übernommen. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bilder: © VHV

 

NÜRNBERGER übertrifft Erwartungen für 2025

Nach einem tiefroten Ergebnis im Geschäftsjahr 2024 hat die NÜRNBERGER nun ihre Zahlen für das gerade abgelaufene Jahr vorgelegt – und übertrifft ihre eigenen Erwartungen. Neben seinem Sanierungsprogramm kam dem fränkischen Versicherer auch die geringere Belastung durch Naturgefahren zugute.

Die NÜRNBERGER hat ein paar ereignisreiche Jahre hinter sich. Im vergangenen Frühjahr musste der Versicherer mit Sitz im fränkischen Nürnberg ein deutliches Defizit für das Geschäftsjahr 2024 vermelden. Das Konzernergebnis belief sich auf -77 Mio. Euro. Verantwortlich war insbesondere das Schaden- und Unfallgeschäft; allein hier waren die Franken mehr als 150 Mio. Euro im Minus.

Im August kam dann der Paukenschlag: Die Vienna Insurance Group (VIG) und die NÜRNBERGER streben einen Zusammenschluss an. Es geht um die „Übernahme einer kontrollierenden Mehrheitsbeteiligung“ vonseiten der VIG. Nun scheint der Verkauf so gut wie in trockenen Tüchern. Die Genehmigung der Aufsichtsbehörden steht allerdings noch aus.

Erwartungen für 2025 übertroffen

Nun kann die NÜRNBERGER ein freudiges Ergebnis verkünden: Sie hat ihr prognostiziertes Konzernergebnis von 40 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025 übertroffen. Nach dem vorläufigen Konzernabschluss ist das Konzernergebnis auf 46,8 Mio. Euro gestiegen.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden der NÜRNBERGER-Beteiligungs-AG, Harald Rosenberger, ist man bei dem Versicherer „sehr zufrieden“ mit dem Ergebnis. Rosenberger spricht sogar bereits davon, dass die Trendwende geschafft sei. „(…)Die Sanierung der Schaden- und Unfallsparte kommt gut voran. Die Personenversicherungen mit der Lebens- und Krankenversicherung sowie die Bankdienstleistungen erwirtschaften nachhaltig stabile Erträge. Und unser Effizienz- und Transformationsprogramm wirkt“, resümiert Rosenberger.

Ergebnisse im Schaden- und Unfallgeschäft deutlich verbessert

Aber im Detail: Die gebuchten Bruttobeiträge gingen vor dem Hintergrund der Bestandsbereinigungen im Schaden- und Unfallgeschäft „erwartungsgemäß“ von 3.665 Mrd. Euro auf 3,521 Mrd. Euro zurück. Der Konzernumsatz ging um 1,5% zurück.

Das Lebensversicherungsgeschäft blieb mit 46,4 Mio. Euro (Vorjahr: 48,6 Mio. Euro) unter der Prognose. Doch sowohl im Krankenversicherungsgeschäft mit 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro) als auch bei den Bankdienstleistungen mit 11,1 Mio. Euro (Vorjahr 13,2 Mio. Euro) konnte der Versicherer Erwartungen übertreffen.

Das Schaden- und Unfallgeschäft verbesserte sich deutlich gegenüber dem Vorjahresergebnis auf -38,2 Mio. Euro. Neben den eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen trug auch die deutlich geringere Belastung aus dem Risiko Naturgefahren zu der Verbesserung bei. Die Schaden-Kosten-Quote sank unter die kritische 100%-Marke auf 96% (Vorjahr: 116%).

Fast 10% weniger Personal

Das bis 2026 angelegte Effizienzprogramm „Fit für die Zukunft“ sei nahezu abgeschlossen. Dabei sollen künftig mehr als 85 Mio. Euro an Kosten eingespart werden.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken um 8,2% gegenüber dem Vorjahr auf 257,3 Mio. Euro. Dabei ist der Personalabbau für die Mehrheit der Einsparungen verantwortlich. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden sank um 9,7% gegenüber dem Vorjahr, von 4.242 auf 3.829. Betriebsbedingte Entlassungen konnten dabei vollständig vermieden werden, erklärt der Versicherer.

Positive Aussichten

Die Aktionäre dürfen sich ebenfalls freuen. Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 2,00 Euro pro Stückaktie auszuschütten. Insgesamt sollen rund 23 Mio. Euro ausgeschüttet werden. Die Aktionäre sollen, unabhängig vom Erwerbsangebot der VIG, an dem erfolgreichen Geschäftsjahr der NÜRNBERGER teilhaben, so der Versicherer.

Im laufenden Jahr geht das Unternehmen von einem weiteren leichten Rückgang im Neugeschäft sowie einer spürbaren Verringerung der gebuchten Beiträge aus. Für 2026 erwartet die NÜRNBERGER ein Jahresergebnis von 80 Mio. Euro, spätestens ab 2027 will das Unternehmen wieder in allen sparten ertragreich wachsen. (js)

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