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Unternehmensmeldungen

Alte Leipziger treibt Digitalisierung im Gewerbegeschäft voran

Die Alte Leipziger treibt die Digitalisierung im Gewerbegeschäft für kleine Unternehmen voran. Dafür bündelt der Versicherer dunkelverarbeitbare Lösungen in mehreren Sparten unter dem Label #digitAL. Im Fokus steht ein hoher Automatisierungsgrad für Vertriebspartner und Unternehmen.

Die Alte Leipziger Versicherung will mit einer neuen Produktreihe die Digitalisierung im Gewerbegeschäft vorangetrieben. Unter dem Label #digitAL bündelt das Unternehmen dunkelverarbeitbare Lösungen in den Bereichen Sachinhalt, Betriebshaftpflicht, Werkverkehr und Elektronik. Zielgruppe sind kleine und insbesondere Kleinstunternehmen mit klar definierten Grenzwerten, so die Alte Leipziger.

Im Fokus stehen ein hoher Automatisierungsgrad für Vertriebspartner und Gesellschaften. Anträge werden ohne Risikoerfassung verarbeitet und Policen schnell ausgestellt. Der Abschluss erfolgt digital über die Vergleichsplattform Thinksurance oder dem firmeneigenen Rechner EasyWeb-Sach.

Neben der hohen Prozessautomatisierung führen feststehende Leistungen dazu, dass der Versicherer die Produkte zu günstigeren Preisen anbieten können. Unternehmen können das Standardprodukt bis zu definierten Grenzwerten wählen.

In der Haftpflichtversicherung dient der Jahresumsatz bis 2 Mio. Euro als Berechnungsgrundlage. Angaben zu Mitarbeiterzahl oder Lohnsummen entfallen. In der Sach- und Inhaltsversicherungen wurden ebenfalls Leistungen gebündelt und in einer Deklaration zusammengeführt. Die maximale Versicherungssumme beträgt 1,5 Mio. Euro. Elektronische Anlagen und Geräte sind bis zu 500.000 Euro versicherbar, der Werkverkehr mit bis zu 200.000 Euro uns bis zu 50 Fahrzeugen. (js)

News zu weiteren neuen Produkten und Services finden Sie in unserer Rubrik Assekuranz.
 

Versicherungen und Finanzen: Wie hoch ist die Tarifbindung?

In Deutschland waren knapp 49% aller Beschäftigten im Jahr 2025 in einem tarifgebundenen Betrieb tätig. Doch es gibt Unterschiede zwischen den Branchen. Im Wirtschaftsabschnitt „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ liegt die Tarifbindung laut Destatis viel höher, geht jedoch aktuell zurück.

Fast die Hälfte, nämlich 49% aller Beschäftigten, in Deutschland arbeiteten im Jahr 2025 in einem tarifgebundenen Betrieb. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Die Tarifbindung weist hierbei den Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben an allen Beschäftigten aus.

„Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ in Top 5

 

Versicherungen und Finanzen: Wie hoch ist die Tarifbindung?

 

Große Unterschiede gibt es laut Destatis zwischen den Branchen: So herrscht die höchste Tarifbindung im Wirtschaftsabschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“, und zwar mit 100%. Es folgen die Abschnitte „Energieversorgung“ (84%) und „Erziehung und Unterricht“ (79%). „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ schaffen es mit 68% Tarifbindung in die Top 5, noch vor der Branche „Wasserversorgung; Entsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen“ (60%). Die geringste Tarifbindung im Jahr 2025 war im Wirtschaftsabschnitt „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ mit 10% zu finden.

Weniger tarifgebundene Betriebe in der Branche

Was hat sich in Sachen Tarifbindung in der Finanz- und Versicherungsbranche im Vergleich zum letzten Jahr verändert? Die Auswertung zeigt einen Rückgang der Tarifbindung um 4%, denn im Jahr 2024 waren in der Branche noch 72% tarifgebunden. Damals hatten 28% der Unternehmen aus der Branche keine Tarifbindung, nun sind es demnach 32%.

Neuer Tarifvertrag Außendienst: Erste Verhandlungsrunde

Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) hat am Montag, 16.03.2026, in Wuppertal in einer ersten Runde mit den Gewerkschaften ver.di und DBV (Deutscher Bankangestellten Verband) über einen neuen Tarifvertrag für den Bereich des Außendienstes (Angestellte gem. Teil III des MTV) verhandelt. Laut AGV führten die mehrstündig geführten Verhandlungen bisher zu keinem Ergebnis. Die Verhandlungen sollen am 30.04.2026 fortgesetzt werden.

So steht es in den Bundesländern um die Tarifbindung

 

Versicherungen und Finanzen: Wie hoch ist die Tarifbindung?

 

Im Vergleich der Bundesländer über alle Branchen hinweg ist den aktuellen Werten zufolge übrigens die Tarifbindung in Bremen (56%), im Saarland (52%) und in Nordrhein-Westfalen (51%) am höchsten. Die geringste Tarifbindung haben Sachsen (42%), Berlin (45%) und Schleswig-Holstein (46%) zu verzeichnen. Die interaktiven Grafiken von Destatis finden sich hier. (lg)

Lesen Sie auch: Jobs in der Branche: Mismatch oder Fachkräftemangel?

Grafiken: © Destatis

 

Personelle Änderungen bei vfm-Gruppe

Die vfm-Gruppe baut ihr Führungsteam aus: Ulla Dörfler und Konrad Schmidt verstärken zukünftig die Geschäftsleitung. Zudem übernimmt Alexander Retsch eine Sonderrolle als Stabsstelle der Geschäftsleitung.

Die vfm-Gruppe hat personelle Weichenstellungen bekannt gegeben. Zum 01.07.2026 werden Ulla Dörfler und Konrad Schmidt Teil der Geschäftsleitung. Beide sind bereits seit Längerem im Unternehmen tätig. Der langjährige Geschäftsführer Robert Schmidt bleibt weiterhin Teil des Führungsteams, während Klaus Liebig als Inhaber in Zukunft Vorsitzender der Geschäftsleitung wird.

Robert Schmidt wird sich laut dem Unternehmen noch stärker auf die IT und das Maklerverwaltungsprogramm Keasy konzentrieren. Konrad Schmidt, der seit Anfang 2024 bei vfm arbeitet, verantwortet zukünftig das Marketing und weiterhin das Veranstaltungs- und Produktpartnermanagement. Einen besonderen Fokus legt er auf das innovative Geschäftsmodell AO-plus, heißt es. Dörfler ist seit Beginn ihrer Ausbildung im Jahr 2008 bei vfm tätig. Bei ihr liegt die Verantwortung für das Ressort Partnermanagement und Vertrieb, zusätzlich übernimmt sie nun die Führung der vfm-Versicherungskompetenzcenter.

Darüber hinaus gibt es auch auf strategischer Ebene zusätzliche Kapazitäten: Alexander Retsch übernimmt eine Sonderrolle als Stabsstelle der Geschäftsleitung. In seiner Funktion als Prokurist und Syndikusanwalt soll er die Geschäftsleitung vor allem bei Nachfolgethemen, in der Unternehmensberatung für Kooperationspartner und im Bereich AO-plus unterstützen. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © vfm

 

Policen Direkt wächst und baut Organisation weiter aus

Policen Direkt setzt seinen Wachstumskurs fort und baut mit der Übernahme des Bestands der Markgräfler Versicherungszentrum Feßler GmbH den betreuten Bestand weiter aus. Zudem wurde der Ausbau der eigenen Organisation vorangetrieben und Ruben Schlenker zum Leiter Sales & Service befördert.

Die Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH aus Frankfurt am Main setzt weiter auf Wachstum und baut ihre Position als Akteur im Bereich der Maklernachfolge weiter aus. Im vergangenen Jahr hat der Versicherungsmakler durch weitere Bestandsübernahmen den betreuten Versicherungsbestand erhöht. Parallel zum wachsenden Bestand hat das Unternehmen den Ausbau der eigenen Organisation vorangetrieben, wie Policen Direkt mitteilt. Der Kundenservice wurde strukturell weiterentwickelt und organisatorisch neu ausgerichtet, um auch bei steigenden Beständen eine verlässliche Betreuung sicherzustellen, wie es von Unternehmensseite aus heißt. Zudem wurde Ruben Schlenker zum 01.03.2026 zum Leiter Sales & Service befördert. Unter seiner Leitung soll der eingeschlagene Kurs fortgesetzt werden und

„Mit der Beförderung von Schlenker will Policenstärken wir gezielt einen Bereich, der für unseren Unternehmenserfolg und unseren eigenen Qualitätsanspruch von zentraler Bedeutung ist“, erklärt Christin Peetz, COO der Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH. Schlenker bringe umfassende fachliche Expertise sowie ein Verständnis für Kunden, Prozesse und strategischen Ziele mit.

Übernahme des Bestands von Markgräfler Versicherungszentrum Feßler

Wie das Maklerhaus weiter mitteilt, hat es den Versicherungsbestand der Markgräfler Versicherungszentrum Feßler GmbH übernommen und damit den von Policen Direkt betreuten Bestand weiter ausgebaut. Weitere Bestandsübernahmen seien in der Umsetzung.

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

JDC Group veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2025

Die JDC Group AG hat für das Jahr 2025 laut eigenen Angaben und basierend auf vorläufigen Zahlen einen Rekordumsatz und ein „sehr überzeugendes“ Jahresergebnis eingefahren. Für die KI-Transformation sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, nicht zuletzt wegen der neu hinzu gekommenen FMK-Gruppe.

Die JDC Group AG hat im Jahr 2025 laut eigenen Angaben einen Rekordumsatz und ein sehr überzeugendes Jahresergebnis erzielt, wie das Unternehmen mitteilt. Demnach kletterte der Umsatz der Gruppe auf Grundlage der vorläufigen und derzeit noch untestierten Geschäftszahlen um 13% auf 250 Mio. Euro (2024: 220,9 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg bereinigt auf 22,2 Mio. Euro und damit um 47% (2024: 15,1 Mio. Euro). Unbereinigt erhöhte sich das EBITDA auf 20,6 Mio. Euro und damit um 36%, wie JDC mitteilt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Gesamtjahr bereinigt mit 15,4 Mio. Euro fast 77% über dem Vorjahreswert von 8,7 Mio. Euro.

Die beiden operativen Segmente Advisortech und Advisory haben sich laut dem Unternehmen „sehr gut entwickelt“. Der Umsatz im Geschäftsbereich Advisortech erhöhte sich demnach im vierten Quartal (nach neuer Segmentdarstellung) um 12,8% auf 62,8 Mio. Euro, der Umsatz stieg im Jahr 2025 um 7% auf 210,8 Mio. Euro. Das EBITDA im Advisortech-Segment wiederum verbesserte sich 2025 um 30% auf 19,6 Mio. Euro. Das EBIT stieg 2025 um 41,5% auf 14,7 Mio. Euro. Im Geschäftsbereich Advisory konnte der Umsatz im Jahr 2025 um 45,3% auf 56,4 Mio. Euro erhöht werden. Das Segmentergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen beträgt 5,1 Mio. Euro und erhöhte sich somit um 20,6%. Das EBIT verbesserte sich um 26,4% auf 3,7 Mio. Euro.

Die JDC Group AG erwartet für 2026 einen Umsatzzuwachs auf 300 bis 330 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 35 bis 38 Mio. Euro. Die finalen, geprüften Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 sollen am 31.03.2026 veröffentlicht werden.

2025 hat die Jung, DMS & Cie. AG, Tochter der JDC Group AG, die Mehrheitsanteile am Lead-Spezialisten FMK-Gruppe erworben. Damit zeigt sich Ralph Konrad, CFO der JDC Group, zufrieden: „Mit FMK haben wir nun einen Zugang zu Neukunden, der uns die neuen Chancen und Veränderungen der Branche freudig erwarten lässt: Denn auch wir sind davon überzeugt, dass der Einzug von künstlicher Intelligenz die größte Veränderung der Versicherungsindustrie seit dem Internet ist.“ JDC zählt sich u. a. aufgrund des Beitrags der neu hinzu gekommenen FMK-Gruppe zu den „klaren Gewinnern der KI-Transformation“, heißt es. (lg)

Lesen Sie auch: Jung, DMS & Cie. erwirbt Mehrheit an FMK-Gruppe
 

Personelle Veränderungen bei Marsh

Marsh beruft Nick Studer zum President & CEO von Marsh Risk. Er folgt in dieser Position auf Martin South, der eine konzernweite Rolle als Chief Client Officer von Marsh übernimmt. Beide werden weiterhin dem Executive Committee des Unternehmens angehören. Die Änderungen gelten ab Anfang April 2026.

Der weltweit tätige Risiko- und Versicherungsmakler Marsh hat personelle Änderungen bekannt gegeben. Nick Studer wird ab dem 01.04.2026 den Posten als President und CEO von Marsh Risk übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von Martin South an, der ebenfalls ab Anfang April eine konzernweite Rolle als Chief Client Officer von Marsh übernimmt. South wird eng mit den Leitern der Geschäftsbereiche zusammenarbeiten. Studer wie auch South sollen beide weiterhin dem Executive Committee des Unternehmens angehören und an John Doyle, President und CEO von Marsh, berichten.

Nick Studer kam 1997 zu Oliver Wyman und hatte leitende Beratungsfunktionen in den Bereichen Consumer, Industrial und Financial Services inne. 2021 wurde er zum President und CEO ernannt. Er war in mehreren branchenübergreifenden Organisationen tätig, unter anderem als Gründungsdirektor von TheCityUK und als Gründungsmitglied des Beratungsgremiums des FICC Markets Standards Board.

Konzernweite Rolle als COO für Martin South

Martin South hat jahrzehntelange Erfahrung in der Kundenbetreuung und in der Förderung von Innovationen. Als Chief Client Officer soll er Unternehmensangaben zufolge die Kompetenzen von Marsh bündeln, um Kunden im hochkomplexen makroökonomischen Umfeld noch besser unterstützen zu können. Zudem soll South daran arbeiten, KI und weitere neue Technologien für ein verbessertes Kundenerlebnis einzusetzen.

Martin South kehrte 2007 zu Marsh zurück und war CEO des Geschäfts in mehreren Regionen, darunter Asien/Pazifik, UK und Irland, Europa sowie USA und Kanada. 2022 wurde er President und CEO von Marsh Risk. Erstmals war er 1985 bei dem Unternehmen (Bowring Marsh) tätig. Zu seinen Führungsstationen gehörten Positionen bei Zurich Financial Services. Dort war er Mitglied des Group Management Boards sowie CEO der Londoner Geschäftseinheit von Zurich. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Marsh

 

SparkassenVersicherung beteiligt sich an MRH-Trowe-Tochter

Die SV SparkassenVersicherung und MRH Trowe vertiefen ihre Kooperation in der bAV-Verwaltung. Die SV steigt über ihre Tochter SV bAV Consulting GmbH bei der Heubeck pen@min GmbH ein. Das Unternehmen gehört seit 2025 zu MRH Trowe.

Die SV SparkassenVersicherung und MRH Trowe intensivieren ihre strategische Partnerschaft in der Administration betrieblicher Altersversorgung. Die SV erwirbt über ihre 100%-ige Tochter SV bAV Consulting GmbH eine Beteiligung an der Heubeck pen@min GmbH. Das Unternehmen, das seit 2025 zu MRH Trowe gehört, ist auf Verwaltungslösungen für betriebliche Versorgungssysteme spezialisiert. Dazu gehören unter anderem die Verwaltung individueller Mitarbeiterkonten, die Anwartschaft- und Rentenverwaltung sowie Portallösungen für die digitale bAV-Kommunikation.

„Seit vielen Jahren arbeiten wir mit der Sparkassenorganisation erfolgreich zusammen. Deshalb freuen wir uns, dieses gemeinsame Engagement nun auch mit einer gesellschaftsrechtlichen Verbindung zu bestätigen und gemeinsam am Ausbau unserer Services zu arbeiten“, erklärt Norman Dreger, Leiter des Segments Benefits, Pensions & Compensation bei MRH Trowe.

„Für die SV SparkassenVersicherung hat das bAV-Geschäft eine hohe strategische Bedeutung. Dafür ist eine flexible Administration von Versorgungszusagen im Bereich der Direktzusage, im Pensionsfonds und in allen anderen Durchführungswegen ein wichtiger Teil der Gesamtleistung. Hierzu steigen wir in eine strategische Partnerschaft mit MRH Trowe und Heubeck ein und unterstreichen dies mit der Beteiligung an der Heubeck pen@min GmbH“, erläutert Daniel Strohbach, Sprecher der Geschäftsführung der SV bAV Consulting GmbH.

Die Beteiligung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Über Details der Transaktionen haben die Unternehmen Stillschweigen vereinbart. (tik)

Lesen Sie auch: MRH Trowe übernimmt TravelProtect
Weitere Meldungen über Kooperationen, Zusammenschlüsse und Neuerung bei Maklerhäusern gibt es in der Rubrik „Management & Vertrieb“.
 

Leitungswasser verursacht Mehrheit der Gebäudeschäden

Leitungswasserschäden sind weiterhin für die Mehrheit aller Schäden in der Wohngebäudeversicherung verantwortlich. Laut einer Statistik der R+V Versicherung verursachte Leitungswasser mehr als 6 von 10 gemeldeten Schäden im Jahr 2025. Das Problem: Sie bleiben oft über lange Zeit unbemerkt.

Leitungswasser hat im vergangenen Jahr 61% aller Schäden, die der R+V in der Wohngebäudeversicherung gemeldet wurden, verursacht. Das zeigt ein Blick in die Statistik 2025 des Versicherers. Rund 45.400 Meldungen zu Leitungswasserschäden sind bei der R+V eingegangen. Damit sind sie mit Abstand „Spitzenreiter“ bei den Schäden in der Wohngebäudeversicherung.

An zweiter Stelle in Sachen Schadenhäufigkeit stehen mit 29% die Folgen von Sturm bzw. Überschwemmungen. Feuer ist nur für jeden zehnten Schaden in der Wohngebäudeversicherung verantwortlich.

Folgen von Leitungswasserschaden oft weitreichend

Das Problem bei Leitungswasserschäden ist, dass sie oft tage- oder wochenlang unbemerkt bleiben. „Viele denken an ein geplatztes Ruhr“, erklärt Conny Flörcks, Produktentwicklerin bei der R+V. „Aber auch eine defekte Dichtung oder feine Risse und kleine Löcher in Leitungen können großen Schaden anrichten.“

Die Folgen sind oft weitreichend für das Gebäude und dessen Bewohner: Während der Reparaturarbeiten sind häufig Teile der Wohnung oder des Gebäudes nicht nutzbar. Wenn sich Schimmel ausbreitet, kann das die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen.

Prävention kann schlimme Schäden verhindern

Versicherte können mithilfe von Leckage-Schutzsystemen vorsorgen. Bei solchen Systemen werden Warnmelder im Wasserzuleitungsrohr installiert, die auf Druckverlust reagieren und automatisch die Leitung sperren. Auch kleine Lecks bemerkt ein solches System sofort. So kann nicht noch mehr Wasser ins Gebäude dringen. Versicherten, die ein solches Leckage-Schutzsystem nutzen, gewährt die R+V einen Preisnachlass von 10% auf die Leitungswasserprämie ihrer Wohngebäudeversicherung. (js)

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HanseMerkur erweitert PKV-Angebot mit Tarif für Beamte

Die HanseMerkur hat ihr Angebot in der privaten Krankenversicherung für Beamte erweitert. Der neue Tarif Be Fit Best ist als Hochleistungsprodukt konzipiert, das sich an Kunden mit hohen Anforderungen an ihre medizinische Versorgung richtet. Es ergänzt die neue Beihilfe-Tarifwelt des Versicherers.

Die HanseMerkur hat ihre Produktpalette in der privaten Krankenversicherung (PKV) ausgebaut. Der neue Tarif erweitert das PKV-Angebot für Beamte um einen Hochleistungstarif, der sich laut eigenen Aussagen des Versicherers an leistungsorientierte Kunden mit besonders hohen Anforderungen an die medizinische Versorgung richtet. Der Tarif Be Fit Best ergänzt damit die neue Beihilfe-Tarifwelt, nachdem der Versicherer im Dezember vergangenen Jahres mit Be Fit Smart an den Markt gegangen ist.

Beitragsrückerstattungen als zentrales Element

Zentrales Element der beiden Produkte ist das attraktive Rückerstattungssystem, so der Hamburger Versicherer. Bei Leistungsfreiheit erhalten Kunden eine garantierte Rückerstattung von bis zu 1.200 Euro im Jahr. Je nach Anzahl der leistungsfreien Jahre können noch bis zu 500 Euro pro Jahr erfolgsabhängige Rückerstattung dazukommen. Diese Beitragsrückerstattungen werden auch dann gewährt, wenn gesetzliche Vorsorgeprogramme in Anspruch genommen werden. Im neuen Tarif Be Fit Best sind zudem Vorsorgeleistungen enthalten, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen.

Modulares Produktgestaltung

Das Produkt Be Fit Best ist, wie Be Fit Smart auch, modular aufgebaut und bietet Kunden eine hohe Gestaltungsfreiheit. Stationäre Wahlleistungen sowie Beihilfeergänzungsbausteine können individuell ergänzt und je nach Bedarf kombiniert werden.

Der Tarif bietet in allen medizinischen Leistungsbereichen ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum, darunter Erstattungen, die über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) hinausgehen. (js)

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Allianz Trade beruft neue Regionalleiter für die DACH-Region

Bei Allianz Trade werden die Verantwortlichkeiten für die Bereiche Vertrauensschadenversicherung und Bürgschaften in DACH neu verteilt. Jörg Eisenhauer wird Regional Head of Fidelity DACH und übernimmt von Marie-Christine Kragh. Rick Lemke folgt als Regional Head of Surety DACH auf Yvonne Heijmans.

Allianz Trade hat zwei neue Verantwortliche für die Geschäftsbereiche Vertrauensschadenversicherung und Bürgschaften in der DACH-Region ernannt.

Ab dem 01.04.2026 wird Jörg Eisenhauer Regional Head of Fidelity DACH. Der 49-Jährige übernimmt die Position von Marie-Christine Kragh, die sich laut Allianz Trade vollumfänglich auf ihre Rolle als global verantwortliche Group Head of Fidelity konzentrieren wird.

Eisenhauer arbeitet bereits seit mehr als 18 Jahren bei Allianz Trade in verschiedenen Vertriebspositionen. Zuletzt war er Head of Sales Territory und für den Vertrieb in den Regionen Süd-West und Süd verantwortlich. Er verfügt über Erfahrung in den Bereichen Kreditversicherung, Risikomanagement und Vertrauensschadenversicherung.

Auch die Nachfolge für Jörg Eisenhauer bereits geregelt: Ab dem 01.04.2026 wird Claudia Carapacchio das Territory Süd leiten, Henry Wagner übernimmt die Leitung des Vertriebsgebiets Süd-West. Beide sind dem Unternehmen zufolge langjährige Allianz-Trade-Mitarbeitende und bringen umfangreiche Erfahrung mit.

Rick Lemke wird Regional Head of Surety DACH

Zudem folgt Rick Lemke als Regional Head of Surety DACH auf Yvonne Heijmans. Sie wird als Mitglied der Geschäftsleitung zum Allianz-Trade-Joint Venture Solunion wechseln. Dort trägt sie die Verantwortung für das Surety-Wachstum.

Der 38-jährige Lemke ist seit 2014 bei Allianz Trade. Seit 2023 verantwortet er als Head of Specialized Brokers & Partner Management DACH das Geschäft mit Spezialmaklern und das Partner Management. Wer Nachfolger von Lemke wird, ist noch nicht bekannt. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bilder: © Allianz Trade