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Unternehmensmeldungen

VEMA und diPAY erweitern Kooperation

Die VEMA und die diPAY GmbH wollen ihre Kooperation zur Stärkung moderner Vergütungsmodelle vertiefen. Mit einer neuen Schnittstellenanbindung sollen Maklerunternehmen Servicevereinbarungen, Nettotarife und Honorarmodelle einfacher und digital umsetzen können.

Die diPAY GmbH und die VEMA haben eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart. Eine neue Schnittstellenanbindung soll es Maklerunternehmen demnach möglich machen, Servicevereinbarungen, Nettotarife und Honorarmodelle einfacher und digital umzusetzen. Die Partnerschaft zwischen VEMA und diPAY erleichtere die praktische Umsetzung von Service im Vermittleralltag, so diPAY.

Gesetzliche Maklerpflichten bilden die Basis, aber zusätzliche Leistungen können transparent als Service vergütet werden, heißt es von der diPAY GmbH. Für Vermittler entstehen dadurch planbare, produktunabhängige Einnahmen und stabilere Kundenbeziehungen. Service entwickele sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal in der Beratung.

diPAY unterstützt Maklerbetriebe mit einer Abwicklungsplattform und bietet zudem Konzeptions-, Einführungs- und Marketingunterstützung für individuelle Serviceangebote. Die vertiefte Kooperation mit der VEMA sieht das Unternehmen als weiteren Schritt, Service als festen Bestandteil moderner Vergütungsmodelle in der Branche zu etablieren.

Dirk Erfurth, Gründer und Geschäftsführer der diPAY GmbH, sagt: „Mit der vertieften Zusammenarbeit mit der VEMA erreichen wir einen weiteren Meilenstein auf unserem Weg, eine unabhängige Branchenlösung für Servicevereinbarungen zu etablieren. Unser Ziel ist es, Maklern, Pools, Vertrieben und Versicherungsunternehmen eine gemeinsame Infrastruktur zu bieten, mit der sich alternative Vergütungsmodelle einfach, transparent und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lassen.“ (lg)

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Allianz feilt an Tierkrankenversicherungen

Die Allianz hat ihre Produktpalette an Tierkrankenversicherungen für Hunde, Katzen und Pferde überarbeitet. Der Fokus liegt dabei laut dem Versicherer ganz klar auf Vorsorge und schneller Leistung im Schadenfall; dafür setzt die Allianz auch KI ein. Versicherbar sind alle Tierrassen jeden Alters.

Die Allianz hat ihr Angebot an Tierkrankenversicherungen für Hunde, Katzen und Pferde „grundlegend“ überarbeitet, wie der Münchener Versicherer mitteilt. Ab sofort gibt es für diese Tierarten vier OP-Schutztarife und vier Krankenvolltarife, jeweils in den vier Produktlinien Basis, Smart, Komfort und Premium. Alle Tarife bieten Kostenerstattung bis zu 100% und im Notfall bis zum vierfachen GOT-Satz. Nach einem Unfall übernimmt der Versicherer die Behandlungskosten ohne Wartezeit.

Versichert werden können Tiere ab einem Alter von acht Wochen ohne Altersbeschränkung. Sind Hunde und Katzen bei Abschluss jünger als sechs Monate, entfällt zudem die Wartezeit. „Alle Rassen, jedes Alter und mit Ausnahme weniger Vorerkrankungen beim Pferd – [Halterinnen und Halter] bekommen für jedes Tier von uns ein Angebot“, so Hannah Groethuysen, Leiterin Tierkrankenversicherung bei der Allianz Versicherungs-AG.

KI beschleunigt Schadenregulierung

Bei der Schadenregulierung setzt der Versicherer auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz: Dank des Einsatzes von KI können mehr als 40% aller digitalen Rechnungen innerhalb von weniger als vier Stunden bearbeitet und ausgezahlt werden, dafür benötigt die Allianz nur ein Foto der Rechnung. Zudem kann das Unternehmen auch direkt mit der Tierklinik oder Tierarztpraxis abrechnen, ohne dass Halter selbst in die Vorleistung gehen müssen.

Neu ist auch die Deckelung in den gewählten Selbstbehalten von 10% oder 20%. Als Beispiel nennt die Allianz folgendes: Pferdebesitzer zahlen bei einem Selbstbehalt von 10% maximal 1.5000 Euro je Rechnung dazu, selbst wenn die Rechnung 30.000 Euro beträgt.

Fokus auf Prävention

Ein großer Fokus der neuen Tarife ist Vorsorge. Ab sofort werden in allen OP- und Vollschutztarifen ab der Linie Smart Basisvorsorgeleistungen wie Impfungen und Wurmkuren bezuschusst, ohne Wartezeit oder Selbstbeteiligung. Zudem steigert sich der Vorsorgebonus mit jedem leistungsfreien Jahr – die Abrechnung von versicherten Vorsorgemaßnahmen selbst zählt dabei nicht als Inanspruchnahme. Bei Assistenzhunden gibt es sogar das Doppelte an Basisvorsorge bei gleichem Vorsorgebonus, so der Versicherer. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Dr. Jutta Krienke wird Teil der Geschäftsführung bei Aeiforia

Die Geschäftsführung der Aeiforia GmbH und der Aeiforia Operations GmbH wird erweitert: Dr. Jutta Krienke nimmt seit dem 01.02.2026 eine wesentliche Rolle im Management der Unternehmen ein.

Die Aeiforia GmbH und die Aeiforia Operations GmbH haben den Ausbau ihrer Geschäftsführung bekannt gegeben. Bereits seit 01.02.2026 übernimmt demnach Dr. Jutta Krienke eine zentrale Rolle im Management der Unternehmen.

Aeiforia setzt mit der Verstärkung der Geschäftsführung, vor allem im Vertriebsressort, laut eigenen Angaben gezielt auf weiteres Wachstum sowie den Ausbau ihrer Marktposition. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den neuen Chancen, die sich aus der Reform der geförderten privaten Altersvorsorge ergeben, heißt es.

Zudem wird das hochspezialisierte Dienstleistungsangebot der Aeiforia Operations im Bereich der Verwaltung von Riester-Verträgen im Auftrag von Produktanbietern weiter ausgebaut. Hier wird Krienke Nachfolgerin von Reinhard Wegener, der seit dem 01.01.2026 im Ruhestand ist.

Die 56-Jährige hat über 25 Jahre Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzbranche. In ihrer Karriere ist hat sie bereits verantwortungsvollen Führungsaufgaben mit breitem fachlichem Zuschnitt innegehabt. In den vergangenen Jahren konzentrierte sie sich besonders auf die Entwicklung und den Einsatz von IT-Lösungen für die Finanzindustrie. Davor arbeitete sie in leitenden Positionen bei renommierten Lebensversicherern sowie als Vorständin mit Zuständigkeit für IT, Marketing und Versicherungsprozesse in einem Maklerpool.

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Aeiforia

 

Generationenwechsel im Vorstand der uniVersa

Zum 01.02.2026 hat die uniVersa Jutta Holzmann und Stefan Krause in den Vorstand berufen. Holzmann folgt auf Vertriebsvorstand Werner Gremmelmaier, der seinen Ruhestand angetreten hat. Krause verantwortet als Vorstandsmitglied die Bereiche Informationstechnologie, Mathematik und Revision.

Veränderungen im Vorstand der uniVersa: Seit dem 01.02.2026 gehören Jutta Holzmann und Stefan Krause dem Gremium an, das somit von drei auf vier Mitglieder erweitert wurde. Der bisherige Abteilungsdirektor und Prokurist Krause wurde zum Vorstandsmitglied für die Bereiche Informationstechnologie, Mathematik und Revision ernannt. Holzmann übernimmt als Vorstandsmitglied die Vertriebsbereiche Stamm- und Partnerorganisation sowie die Ressorts Vertrieb-Service-Marketing und Zentrale Services. Die 46-Jährige verfügt über 20 Jahre vertriebliche Fach- und Führungsverantwortung im Banken- und Versicherungsbereich und war zuletzt für die R+V Versicherung tätig. Bei der uniVersa folgt Holzmann auf Vertriebsvorstand Werner Gremmelmaier, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Mit den beiden Personalentscheidungen hat die uniVersa den Generationenwechsel im Vorstand vollzogen. Bereits Ende November des vergangenen Jahres hat der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Baulig seinen Ruhestand angetreten. Zum 01.12.2025 hat der Versicherer mit Dr. Marco Wimmer ein neues Vorstandsmitglied bestellt und Frank Sievert zum neuen Vorstandssprecher berufen (AssCompact berichtete: Personelle Neuaufstellung im uniVersa-Vorstand). (tik)

Im Bild oben von links: Frank Sievert (Vorstandssprecher), Dr. Marco Wimmer, Jutta Holzmann, Stefan Krause; © uniVersa

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Helmsauer Gruppe hat neuen CEO

Zum 09.02.2026 wird Marco Gerhardt Chief Executive Officer bei der Helmsauer Gruppe. Er übernimmt von Dr. Sven Tischendorf, der das Unternehmen interimistisch geführt hatte, nachdem Bernd Helmsauer Ende 2025 ausgestiegen war.

Personelle Neuigkeiten von der Helmsauer Gruppe: Nachdem Bernd Helmsauer Ende 2025 seinen Rückzug als Geschäftsführer der Helmsauer Holding bekannt gegeben hatte, übernimmt nun zum 09.02.2026 Marco Gerhardt die Funktion des Chief Executive Officer (CEO). Interimistisch hatte Dr. Sven Tischendorf das Unternehmen seit dem 15.12.2025 gemeinsam mit dem bestehenden Führungsteam geführt.

Der 51-jährige Gerhardt verfügt über langjährige Erfahrung in der deutschen Versicherungsbranche, und zwar im Bereich Makler- sowie Versicherungsunternehmen. Zuletzt war er Vorstand und Anteilseigner der MRH Trowe AG. Davor war Gerhardt u. a. Partner bei EY Innovalue. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann und studierter Betriebswirt.

Mit seinem Eintritt in die Geschäftsführung wird Gerhardt ebenfalls Gesellschafter der Helmsauer Gruppe. Die Helmsauer Gruppe will laut eigenen Angaben mit diesem Schritt ihren langfristigen Anspruch an Kontinuität, unternehmerische Verantwortung und nachhaltiges Wachstum betonen.

So stellt sich die Helmsauer Gruppe auf

„Die Helmsauer Gruppe ist ein traditionsreiches Unternehmen mit einer starken Marktposition, exzellenten Kundenbeziehungen und hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gemeinsam werden wir die Eigenständigkeit der Gruppe konsequent weiter stärken, die Organisation und Systemlandschaft gezielt weiter optimieren und so die Helmsauer Gruppe zu einem der leistungsfähigsten, digitalsten und modernsten Versicherungsmakler Deutschlands entwickeln. Dabei werden wir organisches Wachstum und selektive, strategisch sinnvolle Zukäufe gezielt miteinander verbinden“, so Gerhardt.

„Mit Marco Gerhardt gewinnen wir einen CEO, der die Versicherungs- und Maklerbranche aus unterschiedlichsten Perspektiven kennt – operativ, strategisch und unternehmerisch. Er vereint tiefe Marktkenntnis mit Führungserfahrung und einem klaren Blick für moderne Maklerorganisationen. Gemeinsam mit ihm wollen wir als Nordic Capital die Helmsauer Gruppe konsequent weiterentwickeln und langfristig als führenden unabhängigen Makler positionieren“, sagt Sebastian Wohlgschaft, Managing Director bei Nordic Capital Advisors.

Tischendorf wird dem Unternehmen auf Wunsch von Nordic Capital in Zukunft weiter beratend zur Seite stehen. Er ergänzt: „In den vergangenen Wochen ging es darum, Prioritäten zu setzen und gemeinsam mit dem Führungsteam die Grundlage für die nächste Entwicklungsphase zu legen. Mit Marco Gerhardt übernimmt nun ein ausgewiesener Branchenexperte, der die Helmsauer Gruppe fachlich wie kulturell hervorragend operativ führen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Die Gruppe teilt außerdem mit, dass sie sich in den kommenden Jahren konsequent auf Eigenständigkeit, organisches und qualitatives Wachstum sowie eine zukunftsfähige organisatorische und technologische Aufstellung ausrichten wird. Auf der Agenda stehen dabei die weitere Stärkung der Organisation, die Weiterentwicklung der Marke, der Aufbau einer hochleistungsfähigen, modernen IT- und Prozesslandschaft sowie die Positionierung als führender, digital unterstützter Qualitätsmakler für Firmen- und Privatkunden. Mit Marco Gerhardt an der Spitze sieht die Helmsauer Gruppe sich „sehr gut positioniert, diese ambitionierte Wachstumsagenda erfolgreich voranzutreiben“, teilt das Unternehmen mit. (lg)

Bild: © Helmsauer Gruppe

 

Ammerländer mit Produktupdates in der Kompositsparte

Die Ammerländer hat im Februar einige Produktupdates vorgenommen. Neuerungen gibt es in der Fahrradvollkaskoversicherung, der Hundehalterhaftpflicht sowie der Privathaftpflicht. Mit den Änderungen reagiert der Versicherer laut eigenen Angaben auf sich wandelnde Markt- und Kundenanforderungen.

Die Ammerländer Versicherung hat zum Februar 2026 ein umfassendes Tarifupdate bei mehreren Kompositversicherungen angekündigt. Im Fokus stehen dabei die Fahrradvollkaskoversicherung, die Privathaftpflicht sowie die Hundehalterhaftpflicht. Mit dem Update will der Versicherer seine Produktpalette schärfen, Prozesse und Service optimieren sowie auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen reagieren.

Neuerungen in der Fahrradvollkasko

In der Fahrradvollkaskoversicherung kommt es zu moderaten Beitragsanpassungen, vor allem im Tarif Classic, so der Versicherer. Zudem wurde die Tarifzonierung überarbeitet, was in einzelnen Fällen zu Verschiebungen bei Postleitzahlen führt. Zudem gelten künftig auch fest verschraubte oder verbaute Tracker als abschlagsfähig, nicht mehr nur vollständig integrierte Systeme.

Zudem gilt künftig ein tägliches Kündigungsrecht in allen vier Produkten der Fahrradvollkasko. Eine weitere Neuerung: Die Obliegenheiten wurden präzisiert, insbesondere im Hinblick auf Kellerabteile und Schuppen. GPS-Tracker werden erstmals explizit als versichertes Zubehör in die Bedingungen aufgenommen. Ergänzend wurde der Beitragsrechner überarbeitet.

Diese Änderungen gelten in der Hundehalterhaftpflicht

Auch die Hundehalterhaftpflichtversicherung wurde inhaltlich erweitert. Im Tarif Comfort können die Deckungssummen künftig optional auf bis zu 100 Millionen Euro erhöht werden. Neu ist zudem eine stärker differenzierte Beitragslogik, die Hunderassen anhand von fünf Kategorien einordnet. Kleine Rassen sollen dadurch tendenziell günstiger eingestuft werden. Den Begriff „Listenhunde“ wird der Versicherer künftig nicht mehr nutzen, um Einstufungen vorzunehmen. Zudem können Versicherte künftig eine Selbstbeteiligung von 150 Euro wählen.

Des Weiteren hat der Versicherer die Bedingungen im Tarif Comfort erweitert: U.a. greift die Ausfalldeckung greift ab sofort auch dann, wenn der Halter oder Besitzer eines angreifenden Hundes nicht bekannt ist.

Privathaftpflicht: Fokus auf Familien

Die Privathaftpflichtversicherung ist künftig stärker auf Familien ausgerichtet, was sich in einem reduzierten Beitrag widerspiegelt, so der Versicherer. Andere Zielgruppen müssen zwar mit leicht angepassten Beiträgen rechnen, erhalten dafür jedoch einen erweiterten Leistungsumfang. In den Tarifen Exclusiv und Excellent lassen sich die Deckungssummen ebenfalls optional auf bis zu 100 Mio. Euro erhöhen.

Des Weiteren wurden mehrere Risiken neu eingeschlossen. So ist das Abhandenkommen fremder, beweglicher Sachen künftig mitversichert. Neu ist zudem ein Cyber- und Internetschutz im Homeoffice, der bei Datenrechtsverletzungen gegenüber dem Arbeitgeber greift. Darüber hinaus wurden Mietsachschäden an geliehenen E-Scootern sowie der Schutz bei Car-Sharing erweitert. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Tobias Braun wird Regional Manager Deutschland bei Starr

Tobias Braun wurde vom internationalen Industrieversicherer Starr zum Regional Manager Deutschland ernannt. Er soll die Aktivitäten von Starr in Deutschland weiterentwickeln und Beziehungen im Markt ausbauen.

Starr Europe Insurance Limited hat Tobias Braun zum Regional Manager Deutschland ernannt. Braun ist in Hamburg ansässig und verantwortet dort die Weiterentwicklung der Aktivitäten von Starr in Deutschland sowie den Ausbau der Beziehungen im Markt, wie der Industrieversicherer mitteilt.

Braun soll sich in dieser Rolle auf nachhaltiges, profitables Wachstum fokussieren und Partnerschaften mit Kunden, Maklern, MGAs und der Assekuradeur-Community weiterentwickeln. Zudem ist es seine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Starr weiterhin hohe Servicequalität und Reaktionsgeschwindigkeit liefert, wie vom Markt erwartet. Auch Innovation und Digitalisierung soll er vorantreiben, um Entscheidungsqualität, Geschwindigkeit und Transparenz zu erhöhen und zusätzlichen Mehrwert für Partner und Kunden zu schaffen, heißt es vom Unternehmen.

Braun bringt über 20 Jahre Führungserfahrung in den internationalen Märkten für Marine- und Specialty-Versicherungen sowie Know-how im Aufbau profitabler Portfolios, in der digitalen Transformation und der Entwicklung leistungsstarker Teams mit.

Über Starr

Starr ist ein internationaler Industrieversicherer mit mehr als 100 Jahren Geschichte. Über seine operativen Versicherungsgesellschaften und Partner bietet Starr Schaden- und Unfall- sowie Spezialversicherungslösungen und unterstützt Kunden in über 170 Ländern weltweit. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Starr

 

BarmeniaGothaer: Neuer Leiter im Underwriting Industrie

Die BarmeniaGothaer will ihr Industriekundengeschäft stärken und stellt den Bereich daher strategisch weiter auf. In diesem Zuge übernimmt Jens Groß ab 01.07.2026 die Leitung des Underwritings im Geschäftsfeld Industrie.

Im Rahmen eines strategischen Ausbaus im Industriekundengeschäft der BarmeniaGothaer übernimmt Jens Groß die Leitung des Underwritings im Geschäftsfeld Industrie. Diese personelle Neuaufstellung gilt ab 01.07.2026.

Der Versicherer will mit der Stärkung des Industriekundengeschäfts die Grundlage für nachhaltiges, profitables Wachstum in einem anspruchsvollen Marktumfeld schaffen. Ziel sei, die starke Marktposition weiter auszubauen, die Nähe zu Kunden und Vermittlern zu intensivieren und das Industrieportfolio konsequent zukunftsfähig auszurichten, heißt es von der BarmeniaGothaer.

Das Unternehmen stellt dabei laut eigenen Angaben exzellentes Underwriting, klar gesteuerte Sparten, moderne Prozesse sowie leistungsfähige Produkte, die sich eng an den Bedürfnissen industrieller Kunden orientieren, in den Mittelpunkt.

Groß verfügt über umfassende Marktkenntnis und langjährige Erfahrung im industriellen Versicherungsgeschäft. Er übernimmt die Verantwortung für das Underwriting der Sparten Sach, Transport, Multiline, Kfz und Haftpflicht inklusive Vermögensschadenhaftpflicht und D&O. Zudem bringe er eine ausgeprägte Marktnähe zu Kunden, Vermittlern und Wettbewerbern mit.

Mit dem Schritt will die BarmeniaGothaer ihren Anspruch betonen, das Industriekundengeschäft konsequent weiterzuentwickeln: marktnah, kundenzentriert und mit klarem Fokus auf Profitabilität. Dies soll als Zeichen für Stabilität, Innovationskraft und langfristige Partnerschaft im industriellen Versicherungsmarkt gesehen werden. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © BarmeniaGothaer

 

Wie KI Versicherungsmakler am Telefon entlasten kann

KI kann Vermittler in verschiedenen Bereichen unterstützen. Christian Imhäuser vom KI-Unternehmen Bots4You erklärt, wo KI im Maklerbüro wirklich entlasten kann, woran man seriöse Anbieter erkennt und wie sich echter Datenschutz von vermeintlichem DSGVO-Marketing unterscheidet.

Herr Imhäuser, KI hält immer mehr Einzug in Maklerbüros und ist noch längst nicht im Alltag angekommen. Mangelt es Ihrer Meinung nach am Interesse oder überschätzen viele den Aufwand und unterschätzen den Nutzen?

Meiner Erfahrung nach fehlt es selten am Interesse. Viele Vermittler sind längst neugierig; nur ist der erste Kontakt mit KI oft nicht gleich ein sauberer Einstieg in den Betrieb. Häufig wird zunächst intern mit ChatGPT & Co. experimentiert, etwa für Texte, E-Mails oder Zusammenfassungen. Und nicht wenige haben bereits Lösungen gesehen, die Großes versprachen, aber im Alltag wenig änderten – sei es, weil die Technik nicht ausgereift war oder weil sie nicht zu den Abläufen im Vermittlerbüro passte. Dann bleibt schnell der Eindruck hängen: viel Aufwand, wenig Entlastung.

Die eigentliche Hürde ist deshalb weniger die Bereitschaft, sondern die Klarheit darüber, was spürbar entlastet, ohne den Betrieb umzubauen. Der pragmatische Weg ist, einen konkreten Engpass zu wählen – z.B. die telefonische Erreichbarkeit für Kunden oder die Kontrolle über das zentrale E-Mail-Postfach – und dann zu prüfen, ob die Kundenzufriedenheit besser wurde und weniger Anfragen liegen blieben. Wenn ja, baut man den KI-Einsatz hier kontrolliert aus. Und wenn nicht, hat man zumindest sauber geprüft, was noch nicht passt, statt Zeit in ein Projekt zu stecken, das am Ende keine Ruhe in den Alltag bringt.

Der telefonische Service ist in etlichen Maklerbüros ein neuralgischer Punkt. Sie bieten hier Unterstützung per KI. Was kann das Tool realistisch leisten?

Gerade in inhabergeführten Maklerbüros ohne klassische Zentrale kann ein KI-Helfer am Telefon auf zwei Arten entlasten. Viele denken zuerst an die Hauptnummer. In der Praxis entsteht der Engpass aber oft an ganz normalen Stellen des Arbeitstags, wenn Berater im Kundengespräch sind, das Backoffice Fristen bearbeitet oder jemand unterwegs ist. Deshalb starten wir nicht selten so, dass jede Durchwahl bzw. jeder Mitarbeiter einen eigenen Telefon-KI-Helfer bekommt, der einspringt, sobald man gerade nicht erreichbar sein kann. Verfügbarkeit und Regeln lassen sich individuell einstellen: wann die KI übernimmt, ob sie direkt durchstellt, einen Rückrufwunsch aufnimmt oder eine Nachricht strukturiert hinterlegt.

So geht kein Kontakt verloren, nur weil gerade niemand sofort abnehmen kann. Dringende Fälle werden nach definierten Regeln an einen freien Kollegen weitergeleitet. Alles andere landet als klare Aufgabe mit den nötigen Informationen im E-Mail-Postfach oder im CRM. Das wirkt unspektakulär, sorgt im Alltag aber spürbar für mehr Ruhe und weniger Unterbrechungen.

Kann Ihre Telefon-KI auch Outbound-Anrufe übernehmen, also aktiv anrufen?

Proaktiv organisierte Anrufe durch KI sind längst keine Science-Fiction mehr, sondern Realität. Der KI-Helfer kann zum Beispiel Rückrufe auslösen, Termine bestätigen, fehlende Angaben nachfassen oder Unterlagen anfordern. Das Erstaunliche daran: Proaktive Anrufe, durchgeführt von einer KI, werden in der Praxis sehr gut akzeptiert. Wichtig ist, dass gleich zu Beginn Vertrauen entsteht. Für den Angerufenen darf kein Zweifel bestehen, dass die KI im Auftrag des eigenen Beraters anruft. Das gelingt durch eine eindeutige Begrüßung und einen klaren Bezug zum konkreten Vorgang.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das E-Mail-Postfach. Welche Aufgaben übernimmt Ihre KI-Lösung in diesem Bereich?

Mit uns starten Kunden grundsätzlich nicht mit dem Ziel der Vollautomatisierung. Im Makleralltag sind viele Anliegen individuell, hängen vom konkreten Vertrag, vom Schadenbild oder von der Vorgeschichte ab und erfordern Einordnung. Genau diese Verantwortung bleibt beim Menschen. Die KI übernimmt deshalb vor allem das, was zuverlässig standardisiert werden kann: Sie liest, sortiert und bereitet vor. Wo es sinnvoll ist, beantwortet sie Standardfälle automatisiert. In allen anderen Fällen erstellt sie Antwortentwürfe nach internen Vorgaben, damit Mitarbeitende nur noch kurz prüfen, ergänzen und versenden müssen.

Viele Anbieter werben mit „datenschutzkonform“. Welche Fragen geben Sie Vermittlern als Jurist mit, worauf es hierbei zu achten gilt?

Meist reichen schon ein paar gezielte Fragen, um zu merken, ob ein Anbieter Datenschutz bei KI wirklich ernst nimmt oder es sich eher um DSGVO-Marketing handelt. Ich würde zuerst auf die Datenkette schauen: Welche Systeme sind beteiligt? Telefonie, Sprachumwandlung, KI-Modell? Und bekomme ich dazu eine vollständige Subunternehmerliste? Dann geht es um Ort und Dauer: Wo wird verarbeitet, wie lange wird gespeichert und gibt es Verarbeitungen oder Zugriffe außerhalb der EU, zum Beispiel in den USA? Wenn ja, wie ist das abgesichert und kann ich Speicherfristen und Löschregeln bei mir individuell festlegen? Und schließlich die Umsetzung im Betrieb: Liefert der Anbieter Dokumentation und Mustertexte für Ansage und Datenschutzhinweise und kann er unterstützen, wenn Betroffene Auskunft oder Löschung verlangen? Wenn auf solche Fragen nur Schlagworte als Antwort kommen, ist das ein Warnsignal.

Welche Kriterien sind aus Ihrer Sicht also entscheidend bei der Auswahl eines KI-Anbieters?

Am Ende wollen Makler zwei Dinge: Die KI muss im Alltag funktionieren – also im konkreten Anwendungsfall wirklich entlasten – und es muss beim Datenschutz nachvollziehbar sauber sein. Gerade weil so viele „datenschutzkonform“ schreiben, zählt am Ende, ob man es belegen kann.

Bots4You ist seit 2018 am Markt und wir liefern fertige KI-Helfer für Telefon, E-Mail und Web-Chat auf einer selbstentwickelten, „Software Made in Germany“-zertifizierten Plattform. Der Einstieg ist dabei bewusst pragmatisch. Wir arbeiten nach dem Prinzip „konfigurieren statt programmieren“. Das heißt: Ein Einrichtungsassistent führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Man beschreibt kurz per Chat, was der Helfer können soll, fehlende Angaben werden abgefragt und der KI-Helfer wird entsprechend aufgesetzt. Weiterleitungen und Regeln stellt man per Klick ein, Dokumente und Tabellen lädt man hoch und gibt sie als Wissensgrundlage frei. Wer intern Kapazität hat, macht das selbst – und wer im Tagesgeschäft keine Luft dafür hat, bekommt das als Rundum-Service inklusive laufender Betreuung und Optimierung.

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InterRisk hat neuen Leiter Marketing und Produkte

Die InterRisk Versicherungen in Wiesbaden haben Theodor Waber zum 01.01.2026 zum neuen Leiter Marketing und Produkte berufen. In dieser Funktion folgt er auf Fabian Fischer, der zum Tierversicherer Panda wechselte. Die InterRisk ist Risikoträger der Panda Tierversicherung.

Mit Theodor Waber haben die InterRisk Versicherungen in Wiesbaden einen neuen Leiter Marketing und Produkte. Er hat mit Wirkung zum 01.01.2026 den Posten übernommen. Sein Vorgänger Fabian Fischer wechselte zum Tierversicherer Panda, wo er nun die Geschäftsführung innehat. Die InterRisk ist Risikoträger der Panda Tierversicherung.

Theodor Waber war viele Jahre als selbstständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt strategische und operative Unterstützung von Versicherern in Marketing und Vertrieb tätig. Er verfügt über fundierte Expertise in Produktmanagement, Vertriebsunterstützung und Marketing aus Versicherungsunternehmen wie Süddeutsche Krankenversicherung, HDI, Generali und Volksfürsorge ein. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.