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Unternehmensmeldungen

Generali Asset Management stärkt Führungsstruktur

Der europäische Investmentspezialist Generali Asset Management will seine Führungsstruktur ausbauen und für weiteres Wachstum sorgen. Russell Büsst soll in diesem Rahmen zum künftigen Chief Executive Officer und Filippo Casagrande zum General Manager berufen werden.

Die Führungsstruktur von Generali Asset Management (GenAM), Teil von Generali Investments, soll für weiteres Wachstum gestärkt werden. Daher hat der Nominierungsausschuss des europäischen Investmentspezialisten vorgeschlagen, Russell Büsst zum künftigen Chief Executive Officer (CEO) und Filippo Casagrande zum General Manager zu ernennen.

Beide Vorschläge müssen noch durch Zustimmung der zuständigen Gremien genehmigt werden. Sie werden mit dem Ablauf des Mandats des amtierenden CEO Bruno Servant Ende April 2026 wirksam, teilt GenAM mit.

Aktuell arbeitet Büsst als Chief Executive Officer und Chief Investment Officer für die europäischen Aktivitäten von Conning, einer spezialisierten Investmentgesellschaft, die zu Generali Investments gehört. Dort verantwortet er die Corporate Governance sowie die übergeordnete Steuerung des Portfoliomanagements und der Investmentstrategie. Vom Unternehmen heißt es, seine Nominierung sei Teil der Strategie von Generali Investments, das Asset-Management-Geschäft mit Kunden aus der Versicherungsbranche und Pensionskassen, die nicht Teil der Generali-Gruppe sind, weiter auszubauen. Beim Ausbau der Reichweite in diesem Segment soll Büsst GenAM weiter voranbringt.

Casagrande ist derzeit als Chief of Investments bei Generali Investments tätig. Seit März 2025 ist er außerdem Chair of Generali Investments Luxemburg. Er startete 2009 bei Generali Investments und hatte bereits diverse leitende Funktionen inne. Casagrande bringt laut GenAM umfangreiche Führungserfahrung in der Leitung komplexer und regulierter Organisationen mit. (lg)

Bild: © GenAM

 

VHV zieht Bilanz: Kfz, KI und Kurs auf Altersvorsorgereform

Die VHV ist 2025 stabil weitergewachsen. Im Kerngeschäftsfeld Kfz ist die Combined Ratio weiter gesunken. Künftig will die VHV vermehrt in Digitalisierung und KI investieren, nicht zuletzt angesichts des demografischen Wandels, der den Versicherer in den nächsten Jahren rund 1.000 Arbeitskräfte kosten wird.

Bereits im Geschäftsjahr 2024 hatte die VHV ein überraschendes Ergebnis in der Kfz-Sparte abgeliefert: Wo andere Versicherer angesichts der hohen Inflation und steigenden Werkstatt- und Reparaturkosten Schaden-Kosten-Quoten zum Teil weit über den kritischen 100% mitteilen mussten, konnte die VHV bereits 2024 auf ein profitables Jahr im Kfz-Geschäft zurückblicken.

Nun hat der Hannoveraner Versicherer seine Zahlen für das Jahr 2025 vorgestellt, und konnte sein Vorjahresergebnis sogar noch toppen: Die Combined Ratio im Bereich Kfz – der für die VHV ein Drittel am Gesamtgeschäft und zwei Drittel des Geschäfts im Bereich Schaden/Unfall darstellt – sank von einem bereits respektablen Wert von 97,8% weiter auf 95,9%. Die Beitragseinnahmen in der Kfz-Sparte sind 2025 derweil um 15,5% auf 2 Mrd. gestiegen.

Kfz-Krise im Rückspiegel?

Woher kommt der Erfolg? Dr. Sebastian Reddemann, Vorstand Kompositversicherung, liefert während der Jahresmedienkonferenz des Versicherers eine Erklärung. So habe sich die VHV schon frühzeitig dazu entschlossen, im Sinne der Profitabilität die Beiträge deutlich anzuheben, um eine „dauerhafte Anpassungsarie“ zu vermeiden.

Während die Beitragsanpassungen von 2024 auf 2025 im zweistelligen Bereich lagen, konnte man dies vom Jahr 2025 auf 2026 bereits auf etwa die Hälfte reduzieren. Damit seien die „Altlasten in der Inflation“ nun abgegolten, so Reddemann. Die meisten Kunden seien geblieben; das sei auch den Vertriebspartnern zu verdanken, die die Anpassungen als profitabilitätsgetriebene Entscheidung wahrgenommen haben und Kunden auch so erklärt haben. Reddemann betonte jedoch auch, dass die Schadeninflation weiterhin auf einem sehr hohen Niveau verharre, ein Thema, das den gesamten Kfz-Versicherungsmarkt derzeit weiter beschäftigt.

Auch die Gesamtzahlen der VHV Allgemeine können sich sehen lassen: Die Beitragseinnahmen stiegen erstmals über die Marke von 3 Mrd. Euro und kletterten um 11,2% auf 3,2 Mrd. Euro.

Demografische Transformation kostet Gruppe jeden vierten Mitarbeiter

Ein wichtiges strategisches Ziel der Gruppe ist die digitale Transformation. Die starke wirtschaftliche Basis, auf der der Versicherer arbeitet, ermögliche es der Gruppe, sich im technologischen Bereich gezielt weiterzuentwickeln, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Vor allem der Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffne große Chancen, erklärt Vorstandsvorsitzender Thomas Voigt. Entscheidend sei dabei, Technologien nicht punktuell zu ergänzen, sondern systematisch in die Prozesse und Strukturen zu integrieren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „umfangreich mitzunehmen“.

Auf die Frage, ob ein KI-bedingter Arbeitsplatzabbau geplant sei, entgegnete Voigt, dass kein Abbau geplant, sei, „ganz im Gegenteil“. Die VHV werde in den nächsten Jahren rund 1.000 Mitarbeiter aufgrund der demografischen Transformation verlieren – das ist rund jeder vierte Mitarbeiter. Die Gruppe habe früh in digitale Transformation investiert, um den strukturellen Herausforderungen begegnen zu können.

Angebot in der privaten geförderten Altersvorsorge wird geprüft

Auch die Reform der privaten geförderten Altersvorsorge kam während des Termins zur Sprache. Demnach prüft die Hannoversche derzeit, ob sie ein Produkt im Bereich des neuen Altersvorsorgedepots zur Verfügung stellen wird. Zwar halte der Lebensversicherer der Gruppe, die Hannoversche Lebensversicherung AG, einen relativ kleine Riester-Bestand von etwa 16.000 Verträgen, aber dass die VHV da nicht mitmache, dass „sehe er derzeit noch nicht“, erklärte Leben-Vorstand Frank Hilbert. Als einer der führenden Direktversicherer im Markt sei die Hannoversche gar nicht schlecht aufstellt, um ein solches Produkt anzubieten.

Weitere Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2025

Zahlenmäßig ist das letzte Jahr auch für die Hannoversche gut gelaufen: Im Kerngeschäft Biometrie habe man sich erneut erfolgreich behauptet, die laufenden Beiträge sind um 0,8% auf 801,6 Mio. Euro gewachsen. Insgesamt lagen die Bruttobeitragseinnahmen bei 1,035 Mrd. Euro, 2% über dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Versicherungsverträge stieg um 0,8% auf 1,15 Millionen Stück.

Im Neugeschäft mit den zwei wichtigsten Produktarten, Risikoleben und Invalidität, erzielte die Hannoversche einen Zuwachs von 0,9% auf 51,5 Mio. Euro, der Neugeschäftsbeitrag insgesamt kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 83,4 Mio. Euro (laufende Beiträge und Einmalbeiträge nach Annual Premium Equivalent).

Auch die internationale Expansion läuft gut für die Gruppe: Der Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtvolumen lag im vergangenen Jahr bei rund 12%, die Combined Ratio sank erneut und lag bei 93,4%.

Zudem konnte die Gruppe bei den Bruttobeiträgen erstmals die Hürde von 4,5 Mrd. Euro nehmen, das operative Ergebnis kletterte um ganze 60,9% auf 408,4 Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss beträgt 194,8 Mio. Euro. (js)

Lesen Sie auch: GDV erwartet wieder magerere Zeiten für Versicherer

 

 

Marsh Management Consulting hat neuen President und CEO

Marsh hat Ted Moynihan zum President und CEO von Marsh Management Consulting und Oliver Wyman berufen. Er folgt auf Nick Studer, der vor Kurzem zum President und CEO von Marsh Risk ernannt wurde. Moynihan ist Teil des Executive Committee des Unternehmens.

Marsh, weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Risiko, Rückversicherung, Kapital, Personal, Investments sowie Managementberatung, hat Ted Moynihan zum President und CEO von Marsh Management Consulting und Oliver Wyman ernannt. Er ist damit Nachfolger von Nick Studer, der kürzlich zum President und CEO von Marsh Risk berufen wurde. Moynihan gehört dem Executive Committee des Unternehmens an und berichtet an John Doyle, President und CEO von Marsh. Moynihan ist weiterhin in London ansässig.

Er ist bereits über drei Jahrzehnte bei Oliver Wyman tätig. Hier hatte er diverse leitende Führungspositionen inne, zuletzt als Global Head of Industries und zuvor als Global Head of Financial Services. Seine strategische Vision und operative Expertise fördern laut Marsh die Arbeit des Unternehmens an der Schnittstelle von Strategie, Risiko und Transformation. (lg)

Bild: © Marsh

 

Führungswechsel bei Generali GC&C Deutschland

Bei Generali Global Corporate & Commercial Deutschland übernimmt Matthias Arnold die Position des Country Head. Sein Vorgänger Hans Peter Klebe wird in den kommenden Monaten seinen Ruhestand antreten. Die Einheit feiert außerdem dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum.

Generali Global Corporate & Commercial (GC&C) Deutschland feiert in diesem Jahr das zehnjährige Jubiläum und gibt in diesem Rahmen zudem einen Führungswechsel bekannt: Hans Peter Klebe hat die Einheit seit ihrer Gründung geleitet und wird demnächst in den Ruhestand gehen. Sein Nachfolger wird Matthias Arnold. Er übernimmt die Position des Country Head von GC&C Deutschland, sobald Klebes Ruhestand wirksam wird. Arnold ist bereits seit zehn Jahren bei GC&C tätig und derzeit Head of Underwriting für GC&C Deutschland.

Gegründet wurde GC&C Deutschland im Jahr 2016, und zwar innerhalb der Generali Deutschland AG. Sie bedient den Unternehmensbereich mit einem spezialisierten, technisch orientierten Underwriting-Modell. Bis zum Jahresende 2025 erreichte GC&C Deutschland laut eigenen Angaben 224 Mio. Euro an gebuchten Bruttoprämien und hielt die Combined Ratio unter 93%. Das Team besteht aus rund 100 Beschäftigten. Es kümmert sich um über 500 multinationale Versicherungsprogramme. In den letzten Jahren habe das Unternehmen seine digitale und technische Transformation beschleunigt und fortschrittliche Preistools, automatisierte Underwriting-Unterstützung im Sachbereich sowie verbesserte globale Vertragsmanagement-Fähigkeiten für multinationale Programme eingeführt, heißt es. (lg)

Bild: © Generali

 

hendricks ernennt Leitung für neuen Spezialbereich

Die hendricks GmbH baut einen eigenen Spezialbereich Financial Institutions auf. Damit reagiert der Spezialversicherungsmakler für Financial Lines auf steigende regulatorische, operative und haftungsrechtliche Anforderungen. Aufbau und Leitung des neuen Bereichs übernehmen Regina Brune und Harald Kayser.

Die hendricks GmbH, Spezialversicherungsmakler für Financial Lines, gründet zum 15.04.2026 einen eigenen Spezialbereich Financial Institutions. Damit baut das Unternehmen sein Leistungsportfolio für Finanzdienstleister weiter aus. Der strategische Schritt ist laut hendricks eine Reaktion auf die steigenden regulatorischen, operativen und haftungsrechtlichen Anforderungen von Banken, Sparkassen und weiteren Finanzinstituten.

Regina Brune und Harald Kayser, die zuvor jeweils bei der VÖB Service GmbH, einem Tochterunternehmen des Bundesverbandes öffentlicher Banken, waren, übernehmen den Aufbau und die Leitung des neuen Spezialbereichs. Beide bringen hendricks zufolge langjährige Erfahrung in der Beratung von Finanzdienstleistern mit.

Der neue Spezialbereich soll die umfassende Financial-Lines-Expertise der hendricks GmbH mit einem maßgeschneiderten Serviceangebot speziell für Finanzdienstleister bündeln. Dazu zählen z. B.:

  • Strukturierte Risikoanalysen für Finanzinstitute
  • Cyber Advisory und Beratung zu digitalen und operationellen Risiken
  • Spezial-Wordings und individuelle Versicherungslösungen für Finanzdienstleister
  • Exzellenter Service im Schadenfall, unterstützt durch die unternehmenseigene Schadenabteilung
  • Rechtssichere und marktführende Vertragsgestaltungen durch die hauseigene Wording-Abteilung

Mit dem Ausbau will die hendricks GmbH ihren Anspruch betonen, Benchmark für spezialisierte Financial-Lines-Beratung in Deutschland zu sein und ihre Marktführerschaft auch in Zukunft weiter auszubauen, heißt es vom Spezialversicherungsmakler. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © hendricks

 

Personelle Änderungen bei Allianz Partners und Allianz Direct

Allianz Partners und Allianz Direct verkünden personelle Veränderungen im Führungsteam: Mit Wirkung zum 15.04.2026 wird Phil Hoffman Chief Officer Travel und Mitglied des Vorstands von Allianz Partners. Violeta Schaub wird CFO und Mitglied des Vorstands von Allianz Direct und folgt damit auf Hoffman.

Allianz Partners und Allianz Direct haben personelle Veränderungen bekannt gegeben. Phil Hoffman wird zum 15.04.2026 zum Chief Officer Travel und Mitglied des Vorstands von Allianz Partners ernannt, vorbehaltlich behördlicher Genehmigung. In seiner neuen Rolle berichtet er direkt an Tomas Kunzmann und soll den weiteren Ausbau des Reisegeschäfts vorantreiben. Mit Wirkung zum 15.04.2026 übernimmt Violeta Schaub – ebenfalls vorbehaltlich behördlicher Genehmigung – die Nachfolge von Hoffman als CFO und Mitglied des Vorstands von Allianz Direct. Sie berichtet an Philipp Kroetz.

Der 41-jährige Hoffman bringt rund 20 Jahre Führungserfahrung innerhalb der Allianz mit und hatte bereits mehrere strategische Positionen inne, z. B. Head of Insurance Ibero-LatAm sowie Funktionen im Bereich US Life und Asset Management für Group Planning & Controlling bei Allianz SE. Bei Allianz Life Insurance North America war er Director of Financial Consulting und Investment Risk Principal. Seit 2019 ist er CFO von Allianz Direct und dort für sämtliche Finanzfunktionen verantwortlich.

Schaub ist seit 2024 ist sie Chief Risk Officer der Allianz Partners Gruppe und hat mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor inne, etwa in den Bereichen Aktuariat, Risikomanagement und M&A. Seit ihrem Eintritt bei Allianz Partners hat die 47-Jährige die Solvenzposition des Unternehmens gestärkt und die Organisation auf sich wandelnde regulatorische Anforderungen vorbereitet. Davor hatte sie diverse Chief Risk Officer Positionen innerhalb der Allianz inne und war als Senior Executive im Bereich Group M&A bei Allianz SE tätig. (lg)

Bild: © Allianz

 

Neuer Chief Investment Officer der Zurich Gruppe Deutschland

Martin Justen ist seit Anfang April Chief Investment Officer der Zurich Gruppe Deutschland. Er verantwortete diese Position bereits ad interim. Justen ist seit 2020 bei der Zurich Gruppe Deutschland tätig.

Martin Justen ist zum 01.04.2026 zum Chief Investment Officer (CIO) der Zurich Gruppe Deutschland ernannt worden. Er hat diese Funktion bereits ad interim inne, seitdem Vorgängerin Tatjana Helbing zum Jahresanfang die Position des Regional Chief Investment Officer Europe/Middle East (EME) in der Zurich Insurance Group übernahm.

Der 40-jährige Justen arbeitet seit 2020 bei der Zurich Gruppe Deutschland. Zuletzt war er Leiter der Abteilung Business Strategy & Operations in Investment Management.

Nach seinem Studium startete Justen bei der Société Générale Investment Bank, wo er institutionelle Kunden zu ETFs und passiven Investmentfonds beriet. Danach war er sechs Jahre bei Deloitte in der Unternehmensberatung tätig. (lg)

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Zurich

 

Assekuradeur hector digital stellt Insolvenzantrag

Die hector digital GmbH war bisher bei der Neodigital Autoversicherung für Vertrags- und Schadenbearbeitung verantwortlich. Nun hat der Assekuradeur laut AssCompact Informationen einen Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt. Die Neodigital Autoversicherung hat das Vertragsverhältnis bereits gekündigt.

Der Assekuradeur hector digital GmbH hat laut Informationen, die AssCompact vorliegen, am 30.03.2026 einen Antrag auf Insolvenzeröffnung beim Amtsgericht Münster gestellt. Demnach kann das Unternehmen seine vertraglich geschuldeten Leistungen nicht mehr erbringen. Die hector digital GmbH ist bzw. war bei der Neodigital Autoversicherung, die zur HUK-COBURG gehört, für die Vertrags- und Schadenbearbeitung im Bereich von Flottenversicherungen zuständig.

Vertrag gekündigt

Aufgrund der Umstände habe die Neodigital Autoversicherung das Vertragsverhältnis mit hector digital GmbH bereits fristlos gekündigt, schreibt der Versicherer in einem Rundschreiben an Maklerhäuser. Zudem wurden vorsorglich der hector digital GmbH sämtliche Vollmachten und Einzugsermächtigung für Prämienzahlungen widerrufen. Die hector digital GmbH sei somit nicht mehr berechtigt, Versicherungsprämien mit Wirkung für die Neodigital Autoversicherung zu vereinnahmen, heißt es weiter.

Neodigital Versicherung AG übernimmt

Stattdessen ist nun die Neodigital Versicherung AG mit den bisherigen Aufgaben der hector digital GmbH einschließlich des Forderungseinzugs beauftragt. In diesem Rahmen wurde auch mitgeteilt, dass Prämienzahlungen ab sofort nur noch mit schuldbefreiender Wirkung unmittelbar auf das Konto des neuen Dienstleisters Neodigital Versicherung AG geleistet werden können. Bestehende Daueraufträge sollten angepasst werden.

Kunden sollen informiert werden

Darüber hinaus laufen Anfragen, Vorgänge und Korrespondenz nun ausschließlich über die Neodigital Versicherung AG. Diese werde dazu bald eine Übersicht der neuen Kontaktwege bereitstellen. Auch Kunden sollten über diese Änderung informiert werden, heißt es.

Die HUK-COBURG äußert sich auf AssCompact Anfrage wie folgt: „Die HUK-COBURG und die Neodigital Autoversicherung AG haben keine direkten Anteile an hector digital. Die Neodigital Versicherung übernimmt schnellstmöglich die Aufgaben von hector digital. Dies ist bereits in der Umsetzung.“ 

Eine Anfrage an hector digital mit der Möglichkeit sich zu äußern blieb bislang unbeantwortet. (lg)

 

Lampe & Schwartze mit Neuzugang in der Geschäftsleitung

Die Lampe & Schwartze KG hat ihre Führungsriege erweitert: Agnes Krämer ist seit Anfang April neues Mitglied der Geschäftsleitung. Im Geschäftsbereich Broking übernimmt die 47-Jährige in erstrangiger Verantwortung die Sparte Haftpflicht/Financial Lines.

Agnes Krämer ist seit 01.04.2026 neues Mitglied der Geschäftsleitung der Lampe & Schwartze KG in Bremen. Im Geschäftsbereich Broking hat die 47-Jährige fortan die erstrangige Verantwortung der Sparte Haftpflicht/Financial Lines bei dem inhabergeführten Versicherungsdienstleister inne. Mit ihrer langjährigen Expertise soll sie die Weiterentwicklung dieses Kernbereichs prägen und die Positionierung von Lampe & Schwartze im Markt weiter schärfen.

Krämer war in den vergangenen 16 Jahren bei der Willis Towers Watson GmbH in Bremen tätig und leitete dort zuletzt als Managerin die Abteilung Haftpflicht Nord. Darüber hinaus engagierte sich die Volljuristin im bundesweiten Führungsfachkreis Haftpflicht und übernahm die verantwortliche Themenführung im Bereich Food & Beverage sowie für die Sparte Produktschutz. (tik)

News über weitere personelle Veränderungen lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

Bild: © Lampe & Schwartze