AssCompact suche
Home

0954

Unternehmensmeldungen

Wechsel im Vorstand von msg

Bei dem Münchner IT-Dienstleister msg gibt es zum 01.01.2023 zwei Neuerungen im Vorstand. Zum einen wechselt der Vorsitz, zum anderen wird eine neue Zuständige für das Versicherungsgeschäft in den Vorstand berufen.

Zum Jahreswechsel wird es zwei personelle Neuerungen im Vorstand des in Ismaning sitzenden IT-Dienstleisters msg geben, wie das Unternehmen mitteilt. Dr. Jürgen Zehetmaier, der 39-jährige Sohn des Mitgründers und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Zehetmaier, wird zum 01.01.2023 den Vorstandsvorsitz des 55-jährigen Dr. Stephan Frohnhoff übernehmen. Frohnhoff wird zukünftig als stellvertretender Vorstandsvorsitzender unter anderem für die Bereiche Personal, IT sowie die Branche Public Sector verantwortlich sein.

Zehetmaier ist seit knapp zehn Jahren bei msg aktiv und seit 2020 Vorstandsmitglied. Er hatte die Rolle des Chief Financial Officers inne und war für die Branchen Insurance und Automotive & Manufacturing verantwortlich.

Neue Vorständin für Versicherungsgeschäft

Darüber hinaus wird die 57-jährige Dr. Andrea van Aubel zum 01.01.2023 neu in den msg-Vorstand berufen. Zukünftig wird sie als promovierte Wirtschaftsmathematikerin im Vorstand das Versicherungsgeschäft verantworten. Van Aubel hat nach Angaben der msg unter anderem als Chief Operating Officer bei der Zurich-Versicherung und als Chief Information Officer bei AXA 30 Jahre Berufserfahrung im Bereich IT und Digitalisierung in der Versicherungsbranche gesammelt.

Vorstand legt Mandat nieder

Auf eigenen Wunsch wird Dr. Aristid Neuburger sein Mandat zum Ende des Jahres niederlegen. Der 49-Jährige war unter anderem verantwortlich für die Branche Insurance sowie Personal. Aktiv war er als Vorstand in den vergangenen zwei Jahren außerdem bei der Cloud-Transformation des Unternehmens. Er wird weiterhin beratend für die msg-Gruppe tätig und auch in Gremien einiger Gruppenunternehmen vertreten sein. (mki)

Bild: © msg Gruppe

 

compexx Finanz gründet Immobilienbereich aus

Die Regensburger compexx Finanz AG hat eine neue Tochterfirma gegründet: In der cpx Immocom bündelt der Finanzdienstleister seine Immobilienkompetenz. Immobilienprofis und Finanzdienstleister, die ihr Portfolio erweitern wollen, erhalten Zugänge zu Projekten etwa im Bereich Neubau oder Pflege.

Nach Erwerb der VuV GmbH und der Zinskonzept GmbH (AssCompact berichtete) geht die compexx Finanz AG nun den nächsten Schritt mit der Ausgründung des Immobilienbereichs. Hierzu hat der Regensburger Finanzdienstleister eine neue Tochter gegründet: die cpx Immocom GmbH. Als Geschäftsführer leiten Markus Brochenberger und Bastian Anders die Geschicke des neuen Unternehmens.

„Die Ausgründung unserer Immobilienaktivitäten ist die logische Konsequenz unserer mehr als 15 Jahre langen Expertise im Bereich der Immobilie als Kapitalanlage und Altersvorsorge. In der cpx Immocom bündeln wir unsere Immobilienkompetenz und bieten auch Immobilienprofis und Finanzdienstleistern, die ihr Produktportfolio erweitern wollen, exklusive Zugänge zu Projekten im Bereich Denkmal, Neubau, Pflege, Mikro- und Businessapartments“, erklärt Markus Brochenberger, Geschäftsführer der cpx Immocom GmbH. „Wir denken entlang der Wertschöpfungskette, schaffen Mehrwerte auch durch Ausbildungsmodule für Finanzdienstleister, die sich im Immobilienbereich entwickeln wollen, und haben insbesondere in Berlin ein auserlesenes Projekt im Exklusivvertrieb“, unterstreicht der zweite Geschäftsführer Bastian Anders.

Trotz eingetrübter Rahmenbedingungen sei die cpx Immocom GmbH immens wichtig, um Resilienz und nachhaltiges Wachstum zu stärken. „Wir sehen im Bereich der Immobilienvermittlung nach wie vor ein hohes Potenzial und erschließen dieses Geschäftsfeld strategisch“, so Brochenberger weiter. (tk)

Bild: © Dilok – stock.adobe.com

 

Tarif-Ratings: Thinksurance kooperiert mit Franke und Bornberg

Im Rahmen einer Zusammenarbeit stellt das Analysehaus Franke und Bornberg Tarif-Ratings für die Thinksurance-Plattform zur Verfügung. Ein neu auf der Plattform eingebundenes Rating bewertet gewerbliche Betriebshaftpflicht- und Cyberversicherungen anhand vielfältiger Kriterien.

Der Gewerbeversicherungsmarkt und seine Risiken sind komplex, das Angebot an Versicherungsprodukten und die möglichen Tarifkombinationen nehmen zu. Dies macht es zur Herausforderung, den Überblick zu behalten. Digitale Tools und Tarif-Ratings helfen dabei, die Fülle an Tarifoptionen bestmöglich nach Preis- und Leistungskriterien auszuwählen. Aus diesem Grund machen das Analysehaus Franke und Bornberg und Thinksurance nun gemeinsame Sache. „Wir freuen uns mit Franke und Bornberg den führenden Anbieter für die Analyse von Versicherungsbedingungen an unserer Seite zu haben“, erklärt Christopher Leifeld, Co-Founder und Geschäftsführer bei Thinksurance.

Gewerbliche Betriebshaftpflicht- und Cyberversicherungen

Nutzer der Thinksurance-Plattform haben dank des umfassenden Ratings der Analysten nun die Möglichkeit, noch effizienter die Tarife für gewerbliche Betriebshaftpflicht- und Cyberversicherungen zu bewerten. Auf Grundlage von Versicherungsbedingungen sowie Verbraucherinformationen, Antragsformularen, dem Versicherungsschein und Geschäftsberichten werden die Tarife anhand vielfältiger Kriterien beleuchtet. Die Tarif-Ratings werden auf der Plattform sowohl mit einer Schul- als auch einer F-Note dargestellt. Die Bewertung reicht von 0,5 bis 6,0 bzw. von FFF+ bis F-. Ausschlaggebend für die Ratings ist die Leistung, der Preis fällt dabei nicht mit ins Gewicht.

„Gewerbeversicherungen gewinnen an Bedeutung, doch die Leistungen sind im Detail sehr unterschiedlich. Wir freuen uns die Thinksurance Plattform mit unseren detaillierten Qualitätsanalysen zu unterstützen“, betont Michael Franke, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg.

Weitere Sparten sollen folgen

Neben den aktuell bewerteten Sparten seien weitere in Planung. In Kürze werde das nächste Rating im Bereich Gewerbe veröffentlicht, so Franke weiter.

Alle verfügbaren Ratings wurden bereits auf der Plattform hinterlegt und können im Tarifvergleich eingesehen werden. Anfangs werden nicht alle bei Thinksurance eingebundenen Tarife über ein Rating verfügen, wie das Unternehmen mitteilt. Franke und Bornberg und Thinksurance würden eng zusammenarbeiten, um die Abdeckung auszubauen.

Filtern nach dem Rating

Auf der Ergebnisseite der Beratungsplattform kann ab sofort sowohl im Vergleichsrechner als auch auf der Ausschreibungsplattform nach dem Rating gefiltert werden. Laut Thinsurance sei die Qualität der Tarifleistungen neutral und einfach einschätzbar. Nutzer könnten so neben Preis- auch Leistungskriterien einfach vergleichen. Zudem ist es auch möglich, direkt bei Franke und Bornberg Details zum Analyseergebnis einzusehen. (tk)

Bild: © Tartila – stock.adobe.com

 

Plansecur: „Wir ziehen die richtigen Berater wie ein Magnet an“

Bei Plansecur steht zum Jahresende ein Führungswechsel an: Nach 21 Jahren an der Spitze der Kasseler Finanzberatungsgruppe verabschiedet sich Johannes Sczepan in den Ruhestand. Im AssCompact Interview zieht der gebürtige Hamburger ein positives Fazit.

Herr Sczepan, Sie geben demnächst die Geschäftsführung bei Plansecur ab. Mit welchem Gefühl gehen Sie und wie sieht Ihre zukünftige Rolle aus?

Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl, weil es uns bei Plansecur gelungen ist, die Nachfolgeregelung harmonisch und im Sinne unserer Kunden und Partner hinzubekommen. Wir haben diesen Prozess bereits vor vier Jahren strategisch eingeleitet. Ich selbst habe schon damals meinen letzten Tag bei Plansecur festgelegt. Eine funktionierende Nachfolgeregelung ist keineswegs selbstverständlich, und deshalb bin ich stolz darauf. Zum Ende dieses Jahres verabschiede ich mich aus der Geschäftsführung, bis September 2023 stehe ich meinem Nachfolger auf Wunsch noch beratend zur Verfügung.

Wenn Sie schon mal so etwas wie einen Rückblick erstellen wollen, wie hat sich die Finanzberatung in den letzten 20 Jahren verändert?

Die heutige Finanzberatung ist deutlich komplexer geworden als damals. Das lässt sich an vielen Aspekten festmachen, lassen Sie mich nur einige wenige Stichworte nennen: gestiegene Bedeutung der privaten Altersvorsorge, mehr Vielfalt in der Lebensplanung der Kundschaft und daraus resultierend ein viel breiteres Spektrum an Anforderungen an die Finanzplanung, deutlich höhere Sachkenntnisse im Klientenkreis allein schon durch das Internet, Umschichtungen in den Anforderungen wie bspw. Fondssparpläne statt Lebensversicherungen und natürlich die alles durchdringende Digitalisierung.

Alles in allem hat sich die Branche sehr positiv entwickelt und ich bin zuversichtlich, dass diese positive Entwicklung auch künftig anhält. Es ist gut, wenn die Kunden über immer mehr Finanzbildung verfügen und damit auch unsere Beratung immer anspruchsvoller wird. Es ist sicherlich nicht übertrieben festzustellen, dass wir als Finanzberatungshaus heute von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind.

Plansecur steht für eine werteorientierte Finanzberatung. Ist das in den vergangenen Jahren immer gelungen?

Ich denke, dass ich das für unser Haus mit einem klaren „Ja“ beantworten kann, aber letztendlich müssen das natürlich andere beurteilen. Das positive Abschneiden von Plansecur bei allen Umfragen zur Kundenzufriedenheit werte ich indes als Indiz dafür, dass es uns gelungen ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die Orientierung an nachvollziehbaren ethischen Werten gerade in turbulenten Zeiten, wie wir sie heute und wahrscheinlich auch in Zukunft erleben, wie ein Fels in der Brandung bewährt. Dadurch wissen unsere Kunden und auch unsere Partner jederzeit, woran sie sind, und – ebenso wichtig – wir ziehen damit die richtigen Berater und Beraterinnen wie ein Magnet an, die ebenfalls den Leitlinien der Anständigkeit und Ehrlichkeit folgen.

Das Thema Nachhaltigkeit dürfte bei Ihnen eine große Rolle spielen. Wo stehen Sie da?

Wir haben uns auf diesem Gebiet als Vorreiter hervorgetan. Bereits vor mehr als zehn Jahren haben wir einen „Arbeitskreis Nachhaltigkeit“, besetzt mit Mitarbeitenden aus der Zentrale wie auch Beratern und Beraterinnen, gegründet. Seitdem haben wir uns mit den heutigen ESG-Standards beschäftigt, soweit sie das Thema Geldanlage betreffen. Und in der bereits 2019 erarbeiteten „Agenda 2025“ als Fahrplan in die Zukunft der Finanzberatung haben wir Neo-Ökologie als einen der Megatrends identifiziert und unsere Beratung darauf eingestellt.

Lassen Sie mich aber klar sagen: Die gesetzlichen Vorgaben zu diesen Themen halte ich zum großen Teil für überflüssig, wie übrigens so manche Regularien in unserer Branche. Die überbordende Bürokratisierung ohne erkennbaren Mehrwert für unsere Kunden oder unsere Beratung ist übrigens das Einzige, was mir Sorgen bereitet im Hinblick auf die Zukunft der Finanzberatung. Aber mit einem aberwitzigen Ausmaß an Bürokratie haben sicherlich viele Branchen zu kämpfen.

Das Marktumfeld gestaltet sich gerade sehr schwierig. Ist die Inflation mittlerweile die größte Herausforderung oder was sind Ihrer Meinung nach die stärksten Treiber?

Ja, eine aktuelle Umfrage, die wir durchgeführt haben, hat tatsächlich die Inflation als das wichtigste Thema zutage gefördert. Aber es ist eben nur eine von vielen Herausforderungen, bei denen unsere Kunden unseren Rat brauchen, soweit es ihre Finanzen betrifft. Die Sorge um die finanzielle Absicherung ihres Alters treibt verständlicherweise viele unserer Kunden ebenso um. Wir haben es derzeit und vermutlich noch auf lange Zeit mit überlappenden Krisen zu tun und unsere Kunden erwarten zu Recht, dass unsere Berater durch alle damit verbundenen Herausforderungen als vertrauenswürdige Finanzlotsen agieren und sie eng begleiten.

Wie läuft es in der Zusammenarbeit mit Versicherern und anderen Produktgebern?

Mit allen unseren Produktgebern haben wir seit Jahren ein sehr angenehmes und reibungsloses Verhältnis. Wir sind bekanntlich bei der Auswahl unserer Partner sehr wählerisch und ich habe oft gehört, dass viele stolz darauf sind, in unser Portfolio aufgenommen zu werden.

Wie geht es nun bei Plansecur weiter?

Ich bin sicher, dass mein Nachfolger Plansecur ebenso gut über die nächsten 20 Jahre hinweg führen wird, wie es mir in den letzten 20 Jahren vergönnt war. Aber was er konkret alles vorhat, das müssen Sie Heiko Hauser schon selbst fragen.

Erreichen Sie junge Kunden und Kundinnen? Und wie sieht es auf der Seite der Berater und Beraterinnen aus?

Wir haben den Generationenwechsel auf der Seite der Beraterschaft schon vor Jahren eingeleitet. Bezeichnend dafür stehen unsere Generationen-Tandems, bei denen der Sohn oder die Tochter zusammen mit dem Vater bzw. der Mutter ein Beratungsteam bilden. Die jungen Leute ziehen ihrerseits junge Zielgruppen an, so dass die Verjüngung auf der Beraterseite den gleichen Effekt auf der Kundenseite mit sich bringt.

Die persönliche Beratung bleibt Ihrer Meinung nach also trotz Digitalisierung ein wichtiges Asset?

Absolut! Corona und alle nachfolgenden Krisen haben gezeigt, dass immer mehr Kunden einem Menschen aus Fleisch und Blut viel mehr vertrauen als einem Robo-Advisor. Die Digitalisierung ersetzt nicht die persönliche Beratung, sondern unterstützt sie, beispielsweise durch Videocalls oder eine App, in der unsere Kunden die Entwicklung ihrer Finanzanlagen auf dem Smartphone verfolgen können.

Ich sage Ihnen voraus, dass das persönliche Vertrauensverhältnis von Mensch zu Mensch angesichts einer immer digitaleren Welt in den nächsten 20 Jahren sogar zunehmend wichtiger wird. (bh)

Bild: © Elnur – stock.adobe.com

 

creditweb baut B2B-Commerce weiter aus

Der Anbieter für Baufinanzierungen creditweb setzt weiter auf B2B-Commerce und erweitert mit strategischen Allianzen das Partnergeschäft. Dafür holt sich der Kreditvermittler drei Vertriebsexperten und Baufinanzierungsprofis an Bord.

Der Baufinanzierungsspezialist creditweb treibt sein Partnergeschäft weiter voran. Dafür verstärkt der Kreditvermittler sein Team: Seit September 2022 unterstützt Klaus J. Langhals-Arnold als Director Partnerships die Geschäftsleitung beim Ausbau des B2B-Commerce als strategisches Geschäftsfeld. Zusätzlich ergänzen mit Nico Schicke als Key-Account-Manager Ost und Markus Dalemann als Key-Account-Manager Süd zwei weitere Branchenkenner das Team.

Langhals-Arnold, Schicke und Dalemann unterstützen zukünftig die Geschäftsführer Horst Kesselkaul und Patrick Luchetta bei der Gewinnung und Betreuung neuer Kooperationspartner. creditweb unterhält Kooperationen mit Partnern von unterschiedlichem Volumen – vom Maklerbüro über kleinere Genossenschaftsbanken bis hin zu institutionellen Anbietern. Der Fokus von Langhals-Arnold wird insbesondere auf Kooperationspartnern aus dem Bankensektor liegen, während Schicke und Dalemann aufgrund ihrer lokalen Vernetzung regional agieren werden, wie creditweb mitteilt.

Strategische Kooperation mit Genossenschaftsbanken

Wie der Kreditvermittler creditweb zudem bekannt gibt, soll der Fokus künftig verstärkt auf strategische Kooperationen mit Genossenschaftsbanken liegen. „Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal: die vertrauensvolle Bank-Kunde-Beziehung, die gerade bei so großen finanziellen Entscheidungen wie einer Baufinanzierung eine wichtige Rolle spielt“, sagt creditweb-Geschäftsführer Kesselkaul. „Diesen Vorteil können die Banken aber nicht nutzen, wenn sie erstens online nicht als Baufinanzierer wahrgenommen werden und zweitens nicht mit den Konditionen anderer Anbieter mithalten können“, so Kesselkaul weiter. (tk)

Bild © mpix-foto – stock.adobe.com

 

IDEAL hält Überschussbeteiligung auf hohem Niveau

Die erste Zinsdeklaration liegt vor: Die IDEAL Lebensversicherung bietet ihren Kunden auch für das kommende Jahr eine laufende Verzinsung von 3,0%. Auch die Gesamtverzinsung bleibt hoch. Für die Einmalbeiträge entfallen die Zinsabschläge.

Die IDEAL Lebensversicherung bietet ihren Kunden auch für das kommende Jahr eine laufende Verzinsung von 3,0%. Das teilte der in Berlin ansässige Versicherer am Mittwoch mit.

Inklusive der jährlichen Schluss-Überschussanteile bzw. der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich, je nach Vertragskonstellation, eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,7%. Auch für die IDEAL UniversalLife ist die laufende Verzinsung auf 3,0% festgesetzt.

Zudem entfällt im kommenden Jahr der temporäre Zinsabschlag von 0,5 Prozentpunkten, der bis dato für Verträge gegen Einmalbeitrag bzw. mit kombinierter Beitragszahlung galt. Diese Regelung betrifft sowohl Neuverträge als auch alle Verträge im Bestand. So können die Kunden der IDEAL schon frühzeitig vom derzeit steigenden Zinsumfeld profitieren. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass der überdurchschnittlich hohe Anteil an liquiden Mitteln bereits erste Anlageerfolge bei Neuemissionen mit attraktivem Renditeniveau möglich machte. (bh)

Bild: © fotomek– stock.adobe.com

 

Neuigkeiten von der digitalen Plattform onpier

HDI hat den zweiten Use Case auf der Plattform onpier online geschaltet. Nach dem Autoankauf ist nun die THG-Prämie gestartet. Halter von reinen E-Fahrzeugen können so die Treibhausgasminderungs-Prämie für ihr Fahrzeug erhalten. Zudem meldet onpier Veränderungen im Gesellschafterkreis des Start-ups.

<p>Seit Anfang Januar 2022 können Halter von reinen E-Fahrzeugen durch die Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) Geld für die gesparten CO<sub>2</sub>-Emissionen erhalten. Kunden der HDI Versicherung haben nun die Möglichkeit, diese Prämie online zu beantragen. Möglich macht das die digitale B2B2C-Plattform für Mehrwertservices onpier. Hierfür wurde ein entsprechender Use Case konzipiert, der als White Label-Lösung zukünftig auch weiteren Partnern der Plattform zur Verfügung stehen wird. </p><p>In einem ersten Testlauf wird HDI ausgewählte Kunden per Anschreiben kontaktieren. Über einen QR-Code gelangen die Fahrzeughalter auf eine Antragsstrecke auf onpier, wo sie die THG-Prämie beantragen können. Der Kunde kann zwischen einer Zahlung innerhalb von 72 Stunden nach Registrierung über 300 Euro oder einer Zahlung innerhalb der nächsten zwölf Wochen über 360 Euro wählen. Das Angebot steht im Anschluss allen HDI Kunden zur Verfügung. Alle erfassten Daten bleiben zunächst beim Versicherer und werden lediglich zur Beantragung der Prämie an den Service Provider, greenAir GmbH, weitergeleitet. </p><h5>Veränderungen im Gesellschafterkreis von onpier</h5><p>Onpier ist 2021 angetreten, um Versicherern ein umfassendes Angebot von Mehrwertservices für Kunden zu erschließen. Neben der HUK-COBURG als Initiatorin waren HDI und LVM erste Kooperationspartner. Nun vergrößert sich der Gesellschafterkreis von onpier: Zukünftig ist die LVM nicht nur Partner des Corporate Start-ups, sondern auch Teilhaber – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamtes.</p><p>„Wir freuen uns sehr, neben der HUK-COBURG mit der LVM Versicherung einen weiteren starken Partner bald im Gesellschafterkreis von onpier begrüßen zu dürfen“, erklärt Alexander Hund, Geschäftsführer von onpier. „Jetzt stellen wir onpier auf eine noch größere finanzielle Basis. Das ermöglicht uns in naher Zukunft die Implementierung von verschiedenen Use Cases auf der Plattform, um voll durchzustarten“, so Hund weiter. </p><p> „Wir begrüßen es sehr, dass mit der LVM nun ein weiterer Gesellschafter an Bord ist und künftig als Anteilseigner die von der HUK-COBURG initiierte Plattform für Mehrwertservices gemeinsam mit uns weiterentwickeln wird“; erklärt Daniel Thomas, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © j-mel – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/0D4EC5E6-32E3-442A-B0DE-21E45B8EEC70"></div>

 

Smart InsurTech bei Validierung der Bestände auf Kurs

Seit rund zwei Jahren treibt Smart InsurTech die Validierung der Versicherungsbestände auf seiner Versicherungsplattform SMART INSUR voran. Ende Oktober wurde beim validierten Vertragsbestand die Marke von 1 Mrd. Euro Jahresnettoprämie geknackt.

<p>Die Smart Insurtech AG hat zum 31.10.2022 beim validierten Vertragsbestand mit 1,07 Mrd. Euro Jahresnettoprämie die Marke von 1 Mrd. Euro überschritten. Das gesamte Volumen der migrierten Versicherungsbestände betrug im Oktober 3,78 Mrd. Euro Jahresnettoprämie. </p><p>Seit rund zwei Jahren forciert Smart InsurTech die Validierung der Versicherungsbestände auf seiner Plattform SMART INSUR. Da die Smart InsurTech AG ist aus vielen eigenständigen Unternehmen entstanden ist, werden die Versicherungsbestände der erworbenen Firmen sukzessive auf die Versicherungsplattform SMART INSUR überführt. </p><p>Die Datenvalidierung umfasst Abgleich und Prüfung der Vertragsdaten von angebundenen Maklerunternehmen und Vertriebsorganisationen mit den Informationen der Versicherer. </p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir einen wichtigen Meilenstein erreicht haben, um Daten nutzbar zu machen“, erklärt Marcus Rex, Chief Sales Officer Insurance Market der Hypoport SE und Mitglied im Executive Committee der Smart InsurTech AG. Denn nur mit sauberen Datenbeständen sei die Automatisierung von Prozessen möglich. Und nur mit aktuellen Daten könnten verbraucherzentrierte Angebote entwickelt werden. </p><p> „Aber vor uns liegt auch noch ein gutes Stück des Weges. Die Arbeit an der Datenqualität ist dabei eine gemeinsame Aufgabe“, so Rex weiter. Maklerunternehmen sollten regelmäßig die Versicherungsdaten ihrer Kunden überprüfen und aktualisieren. Dies schaffe die Grundlage für valide Daten. (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © arthead – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/91BB9996-5BB3-4497-88DA-701EE62D9380"></div>

 

Unternehmenskooperation will Eindeckung bei Cyber verbessern

Die Kooperation zwischen einem US-Versicherer und einem US-Assekuradeur will das Angebot beim Cyber-Versicherungsschutz im deutschen Mittelstand verbessern. Die Basis bildet ein auf KI-gestütztes Produktportfolio. Dabei setzt die US-Partnerschaft auf den Vertrieb durch Makler.

Zwei namhafte US-amerikanische Unternehmen der Versicherungswirtschaft wollen den zunehmend harten Markt für Cyberversicherungen in Deutschland aufmischen. Dazu sind der US-Assekuradeur (MAG) Corvus Insurance (Corvus) und der US-Versicherer The Travelers Companies, Inc. (Travelers) eine Versicherungspartnerschaft eingegangen. Corvus Insurance – erst seit kurzem auf dem deutschen Markt mit Niederlassung in Frankfurt am Main (AssCompact berichtete) aktiv – bietet digitale Tools und Gewerbeversicherungslösungen, die auf KI-gesteuerten Risikodaten basieren. Der US-Versicherer Travelers wiederum ist bekannt für ein großes Angebot an Versicherungslösungen für Privat- und Geschäftskunden und ist bisher vor allem auf dem US-Heimatmarkt tätig.

Kooperation setzt auf Maklervertrieb

Ziel der Partnerschaft ist es, den Vertrieb von Cyber-Versicherungsprodukten und -Dienstleistungen namens Corvus Smart Cyber Insurance™ unter Unternehmen im kontinentaleuropäischen Markt zu forcieren. Damit solle das Angebot bei Cyber sowohl für Makler als auch für Versicherungsnehmer verbessert werden. Die Kooperation zwischen den beiden US-Firmen setzt also auf den Maklervertrieb. Abhängig von der behördlichen Genehmigung werde zunächst Versicherungsschutz bei Cyber auf kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 1 Mrd. Euro angeboten werden. „Corvus ist auf dem derzeitigen europäischen Markt einzigartig positioniert“, so Madhu Tadikonda, CEO von Corvus Insurance. „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Travelers, um unseren transparenten, datengesteuerten und fachkundigen Ansatz für Underwriting und Risikominderung einem neuen Klientel von Maklern und Versicherungsnehmern zugänglich zu machen.“

Cyber-Underwriting-Expertise ist große Stärke der Kooperation

Das neue Angebot wird sich zunächst auf Deutschland und Österreich konzentrieren und bietet Maklern und Versicherungsnehmern Cyber-Versicherungstools sowie die gemeinsame Cyber-Underwriting-Expertise von Corvus und Travelers. Als Teil der langfristigen Wachstumsstrategie in Europa verfolgt der US-Assekuradeur das Ziel, das internationale Geschäft weiter auszubauen und zusätzliche Niederlassungen in Europa zu eröffnen. (as)

Bild: © gerasimov174 – stock.adobe.com

 

Elektroautos haben häufig günstigere Typklassen als Verbrenner

In der Kfz-Versicherung ist die Typklasse des Autos ein entscheidender Einflussfaktor auf die Prämienhöhe. Und Elektroautos besitzen in der Haftpflicht häufig eine günstigere Typklasse als ihre baugleichen Verbrennermodelle. Das belegt eine aktuelle Statistik des GDV.

<p>Die Typklasse eines Kfz ist ein wichtiger Parameter der Prämienhöhe. Werden mit einem Automodell im Durchschnitt pro Fahrzeug vergleichsweise wenige Schäden und geringe Schadenkosten verursacht, erhält es eine niedrige Typklasse, bei vielen Schäden und hohen Versicherungsleistungen hingegen eine hohe Typklasse. Und eine Untersuchung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat nun ergeben, dass Elektroautos in der Kfz-Haftpflichtversicherung häufig eine günstigere Typklasseneinstufung als vergleichbare Verbrenner aufweisen.</p><h5>Geringere Reichweite und das Fahrverhalten als Ursache der Unterschiede</h5><p>So hat laut GDV-Statistik der elektrisch angetriebene BMW i3 eine bessere Typklasse als der baugleiche Benziner BMW 220i. Ähnliche Unterschiede zeigen sich auch bei den elektrisch betriebenen VW Golfs VII, Smarts, Hyundai Konas und Hyundai Ioniqs im Vergleich zu den jeweils baugleichen Verbrennern (siehe Grafik links).</p><p class="zoombild" > <div class="zoomImage clearfix"><a href="https://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom_large/p…; rel="prettyPhoto" title=""><img alt="Elektroautos haben häufig günstigere Typklassen als Verbrenner" height="152" src="https://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom/public/…; typeof="Image" width="200" /><img class="zoomIcon" src="/sites/asscompact.de/themes/asscompact/gfx/zoom_icon.png" width="54"></a></div></p><p>Insgesamt, so taxiert der GDV, würden Modelle mit reinem Elektroantrieb in der Kfz-Haftpflichtversicherung im Schnitt rund 10% bis 15% weniger oder weniger teure Schäden als ihre Zwillinge mit Diesel- oder Benzinmotoren verursachen. Als Ursache vermutet der Spitzenverband der deutschen Versicherer die bislang geringe Reichweite vieler Fahrzeuge: „Sie könnte E-Autofahrer dazu animieren, möglichst batterieschonend und damit vorausschauend und eher langsam zu fahren“, schreibt der GDV in einer Mitteilung.</p><h5>Keine signifikanten Unterschiede in der Vollkaskoversicherung</h5><p>Aber es gibt auch Ausnahmen: So ergeben sich für den Renault Zoe die gleichen Typklassen wie für einen vergleichbaren Renault Clio, der Nissan Leaf weist sogar eine schlechtere Schadenbilanz als der vergleichbare Nissan Pulsar auf. Gleiches gilt auch für Tesla-Fahrzeuge. Da Tesla allerdings keine Verbrenner produziert, musste der GDV die Modelle 3 und S mit Fahrzeugen anderer Hersteller wie dem BMW 330i oder dem BMW 540I XDrive vergleichen. Der Verband gibt aber zu bedenken, dass die Ergebnisse noch mit Unsicherheiten behaftet seien, da es aktuell vergleichsweise wenig Elektroautos gebe und die Fahrzeuge überwiegend jung seien. Die Typklasseneinstufung werde daher in den kommenden Jahren dynamisch bleiben. Und: Keine signifikanten Auswirkungen haben die Elektroantriebe hingegen in der Vollkaskoversicherung: Im Durchschnitt ergeben sich hier ähnliche Schäden wie bei den Verbrennern, lässt der GDV abschließend noch wissen. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © David.Sch – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9FDA120E-650B-4E0B-9413-9A608CA7AADE"></div>