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Unternehmensmeldungen

Baugeld Spezialisten und Qualitypool kooperieren

Qualitypool und die BS Baugeld Spezialisten haben eine langfristige Partnerschaft gestartet. Im Zuge der Zusammenarbeit stellt der Lübecker Maklerpool Infrastruktur- und Serviceleistungen bereit und die Münchener Baugeld Spezialisten vertiefen ihre Kooperation mit dem Hypoport-Netzwerk.

Die Lübecker Qualitypool AG und die BS Baugeld Spezialisten AG mit Hauptsitz in Unterföhring bei München sind im Januar 2023 eine langfristige und operational orientierte Zusammenarbeit eingegangen. Im Rahmen der Partnerschaft mit Qualitypool intensivieren die Münchener Finanzierungsexperten ihre Zusammenarbeit mit dem Hypoport-Netzwerk. Der Lübecker Maklerpool stellt eine Reihe von Infrastruktur- und Serviceleistungen zur Verfügung, darunter die technische Ausstattung und das Produktmanagement, Zugänge zur Qualitypool Academy sowie einer speziellen Variante des intern entwickelten Partnerportals myQ. Das Geschäftsmodell von Baugeld Spezialisten bleibe nachhaltig bestehen, wie das Unternehmen mitteilt.

„Am Markt herrscht angesichts des momentan verhaltenen Geschäfts im Finanzierungsgeschäft ein starker Trend zur Konsolidierung“, sagt Jörg Haffner, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. Die Kooperation ermögliche es beiden Unternehmen, sich vollständig auf die jeweiligen Kernkompetenzen zu fokussieren. „Als etablierter Europace-Kunde unterhält Baugeld Spezialisten seit vielen Jahren Geschäftsbeziehungen zum Hypoport-Netzwerk, so dass einem schnellen und effizienten Kooperationsstart nichts im Wege stand“, so Haffner weiter.

„Unsere Stärken liegen im Vertrieb und Finanzierungsmanagement. Wir etablieren mit Qualitypool eine Kooperation, die unseren Marktzugang erweitert, Ressourcen im Produktmanagement einspart und Ertragsperspektiven stabilisiert. Gleichzeitig bleiben wir so flexibel wie zuvor und können in den nächsten Jahren in weiteres Wachstum investieren“, erklärt Joachim Leuther, Vorstand Baugeld Spezialisten. (tk)

Bild: © peterschreiber.media – stock.adobe.com

 

Assekuradeur Descartes erhält Zulassung für Versicherer

Frankreichs Aufsichtsbehörde hat dem Pariser Assekuradeur Descartes Underwriting die Lizenz für einen Versicherer erteilt. Descartes ist auf die Absicherung von Firmenkunden gegen Klimarisiken spezialisiert und will sein Geschäft auf andere europäische Länder ausweiten.

Der in Paris ansässige Assekuradeur Descartes Underwriting bietet Firmenversicherungen, um Konzerne und mittelständische Unternehmen gegen die gesamte Bandbreite an Naturkatastrophen und extremen Wetterereignissen zu schützen. Wie das 2018 gegründete Unternehmen mitteilt, hat die französische Aufsichtsbehörde (ACPR) die Zulassung für den eigenen Versicherer Descartes Insurance erteilt. Descartes Insurance wird von einem Panel an Risikoträgern unterstützt und ist in der Lage, Policen direkt an mittelständische Kunden in Frankreich auszugeben. Im Laufe des Jahres 2023 ist eine Expansion in andere Länder des Europäischen Wirtschaftsraums geplant. Global wird Descartes Underwriting weiterhin für Industrie- und Firmenkunden als Assekuradeur tätig sein.

Mit dieser Entwicklung unterstreicht Descartes seine Ambitionen, in einer sich verändernden Klima- und Risikolandschaft passgenaue Versicherungsdeckung für Klima- und neu entstehende Risiken zu bieten. Das Angebot soll um neue Produktlinien und Risiken erweitert werden, um das Portfolio der parametrischen Versicherungen von Descartes um neue Lösungen auszubauen.

„Das ist ein großer Schritt für Descartes, aber auch ein Zeichen für die Weiterentwicklung des Versicherungssektors und die Art und Weise, wie wir unsere Kunden schützen. Wir sind bestrebt, die nächste Risikotransfer-Generation zu repräsentieren, die von führenden Branchengrößen unterstützt wird. Durch die Kombination innovativer Versicherungsstrukturen, leistungsfähiger Technologien und unseres eigenen Risikokapitals schützen wir unsere Kunden mit beispielloser Effizienz gegen die gesamte Bandbreite an Klimarisiken und neu entstehenden Risiken“, erklärt Tanguy Touffut, CEO von Descartes Underwriting und nicht geschäftsführender Vorsitzender von Descartes Insurance. (tk)

Bild: © mirsad – stock.adobe.com

 

Gothaer wächst in Komposit und Kranken

Während die Gothaer Allgemeine und die Gothaer Kranken auch 2022 wachsen konnten, war das Geschäft der Gothaer Leben vor allem aufgrund eines Rückgangs der Einmalbeiträge von einem Minus geprägt. Stolz ist der Versicherer auf die erarbeitete Position in der Absicherung des Mittelstands.

Für das Jahr 2022 wird der Gothaer Konzern Beitragseinnahmen in Höhe von voraussichtlich 4,6 Mrd. Euro verzeichnen. Dies entspricht einem Rückgang von 2,4% im Vergleich zum Jahr 2021. Während die Segmente Komposit- und Krankenversicherung ein Wachstum von 5% bzw. 1% verzeichnen, gab es im Segment Leben einen Rückgang der Beitragseinnahmen von 16%. Der Konzern-Jahresüberschuss steigt voraussichtlich um 1,1% auf 83 Mio. Euro.

Diese vorläufigen Zahlen präsentierte der Gothaer Vorstand in der vergangenen Woche bei einer Pressekonferenz. Dabei betonte Vorstandsvorsitzender Oliver Schoeller, dass 2022 ein Jahr voller Herausforderungen war. Insofern sei man mit dem erzielten Ergebnis zufrieden.

Partner des Mittelstands

Im strategischen Segment der Unternehmenskunden konnte die Gothaer ihre Position weiter ausbauen. Die gebuchten Bruttobeiträge werden voraussichtlich mit 1,449 Mio. Euro um 7,2% über dem Niveau von 2021 liegen. Treiber des Wachstums sind das Kompositgeschäft, die kollektive Biometrie und die betriebliche Krankenversicherung (bKV). „Diese Entwicklung zeigt, dass wir mit unseren Lösungen – auch über den reinen Versicherungsschutz hinaus – die Erwartungen unserer Firmenkunden erfüllen und sie uns als Partner schätzen“, erklärt Schoeller. Besonders im Blick hat die Gothaer dabei den Mittelstand, den sie auch über den reinen Versicherungsschutz hinaus, etwa in Nachhaltigkeitsfragen, unterstützen will.

Einen bedeutenden Beitrag zum Konzernergebnis trägt das Kompositgeschäft bei. Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Allgemeinen werden mit voraussichtlich 2,133 Mio. Euro 5,5% über dem Niveau von 2021 liegen. Ein positives Neugeschäft im Unternehmens- wie im Privatkundengeschäft sowie eine deutlich niedrigere Combined Ratio als im Vorjahr waren die Treiber im Sachgeschäft. 2021 war die Gothaer stark von der Flut im Ahrtal betroffen, nun hat sich der Naturschadenaufwand wieder auf einem normalen Niveau bewegt. Dennoch musste der Versicherer den steigenden Aufwand aufgrund der Inflation in der Schadenregulierung im Blick behalten. Als Gegenmaßnahmen wird es wohl zu Preisanpassungen kommen, etwa in der Wohngebäude- und der Kfz-Versicherung.

700.000 Versicherte in Kranken

Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Kranken steigen voraussichtlich um 1% auf 918 Mio. Euro. 700.000 Menschen sind nun erstmals bei der Gothaer versichert. Das Wachstum speist sich sowohl aus dem Zusatz- als auch aus dem Vollversicherungsgeschäft. Neben der Vollversicherung ist vor allem die bKV ein positiver Treiber. Diese legt mit 24% im Vergleich zum Vorjahr besonders deutlich zu. Erst im Oktober 2022 hatte der Versicherer neue Budgettarife eingeführt. Ansonsten setzt er auf Einfachtarife und Tarife für Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden.

Schwieriges Umfeld für Lebensversicherung

Die gebuchten Bruttobeiträge der Gothaer Lebensversicherung AG werden 2022 voraussichtlich um 18% auf 1,082 Mio. Euro sinken. Erklärungen für den Rückgang liegen in dem starken Vorjahresergebnis, einem rückläufigen Einmalbeitragsgeschäft und der inflationsbedingten Kaufzurückhaltung der Menschen. Letzteres wird sich wohl auch perspektivisch noch fortsetzen. Positive Effekte für die Lebensversicherung erwartet die Gothaer aber dank der steigenden Zinsen und damit möglichen höheren Neuanlagerenditen. Zudem ist die Zinszusatzreserve (ZZR) für die Nachreservierung hoher Altgarantien durch die schnelle Zinswende bereits in diesem Jahr ausfinanziert. Es wird sogar bereits ein erster Teilbetrag wieder aufgelöst werden. Und die Steigerung des Zinsniveaus ermöglicht auch Spielräume bei der Anhebung der Überschussbeteiligung, so Gothaer Lebenvorstand Michael Kurtenbach. (bh)

Bild: © Gothaer Konzern

 

Swiss Life übernimmt Franke und Bornberg Research

Die Swiss Life Deutschland Holding GmbH übernimmt zum Jahreswechsel die Franke und Bornberg Research GmbH, wie beide Unternehmen mitteilen. Darüber hinaus übernimmt Swiss Life mit Franke und Bornberg auch 51% der Anteile von Franke und Bornberg an der vers.diagnose GmbH.

Die Franke und Bornberg Research GmbH, die auf technologiegestützte Analysen und Vergleiche von Finanzdienstleistungsprodukten spezialisiert ist, wird mit Wirkung zum 01.01.2023 von der Swiss Life Deutschland Holding GmbH übernommen. Zu den Anwendungen von Franke und Bornberg Research zählen die Vergleichs- und Analyseplattformen fb>xpert, fb>data, fb>vertragscheck und fb>check.it.

Wie aus der gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen hervorgeht, wandern durch die Akquisition auch 51% der Anteile von Franke und Bornberg an der vers.diagnose GmbH, die eine Online-Risikoprüfung für biometrische Versicherungsprodukte ermöglicht, in die Obhut von Swiss Life. Der Kaufpreis wurde nicht publiziert – die beiden Parteien hätten darüber Stillschweigen vereinbart, heißt es. Die Rating-Einheit Franke und Bornberg GmbH bleibt von den Transaktionen unberührt.

Fokussiertes Wachstum für alle drei Sparten

Nach 26 Jahren an der Unternehmensspitze haben sich Michael Franke und Katrin Bornberg entschieden, ihre Kräfte zu fokussieren und die technischen Einheiten Franke und Bornberg Research GmbH und vers.diagnose GmbH zu veräußern. Franke wolle sich zukünftig auf das Wachstum der Rating-Einheit Franke und Bornberg GmbH konzentrieren, gleichwohl aber die technische Einheit weiterhin beim Ausbau des Geschäfts unterstützen. Katrin Bornberg werde als Geschäftsführerin die vers.diagnose weiter ausbauen. Die künftige Zusammenarbeit werde in einem Kooperationsvertrag festgehalten. „Wir freuen uns, mit Swiss Life die passende Partnerin gefunden zu haben, mit der wir die für uns wichtigen Eckpunkte einer Neuausrichtung fixieren konnten“, sagen Michael Franke und Katrin Bornberg.

Swiss Life will Kernkompetenzen in Finanzberatung vertiefen

Swiss Life Deutschland und Franke und Bornberg pflegen eigenen Aussagen zufolge eine langjährige und intensive Zusammenarbeit im Rahmen einer Entwicklungsgemeinschaft bei der Integration und Weiterentwicklung von TAA-Prozessen für die Vergleichsplattform fb>xpert. Mit dem Erwerb der Technik- und Risikoprüfungssparte von Franke und Bornberg beabsichtige Swiss Life nun, ihre Kernkompetenz in der ungebundenen, ganzheitlichen Finanzberatung weiter zu vertiefen und die technologischen Weiterentwicklungen auch anderen marktteilnehmenden Unternehmen zugänglich zu machen. Hierfür plane Swiss Life weitere Investitionen.

Für Jörg Arnold, CEO bei Swiss Life Deutschland, liege die Zukunft der Finanzberatung im Zusammenspiel von Mensch und Technik. „Kundinnen und Kunden möchten bei ihrer Versicherungs- und Vorsorgeberatung eine echte Produktauswahl und ein bequemes, kundenfreundliches Beratungserlebnis. Ich bin überzeugt, dass die persönliche Beratungskompetenz in Verbindung mit moderner Technologie den Menschen den Zugang zu Vorsorge und Absicherung für ein selbstbestimmtes Leben erleichtert.“ Die Mehrwerte, die durch den Erwerb auf diesem Gebiet generiert würden, möchte Arnold nicht nur der Kundschaft und den Beratungsgesellschaften anbieten, sondern auch bestehenden und neuen Geschäftspartnern.

Mitarbeiter und Markenauftritt bleiben erhalten

Die Franke und Bornberg Research GmbH wird ein neues Tochterunternehmen von Swiss Life Deutschland und in fb research GmbH mit Sitz in Hannover umfirmiert. Die Mitarbeitenden werden komplett übernommen, genauso wie der Markenauftritt und die Produktbezeichnungen. Gleiches gilt für die vers.diagnose GmbH, die unverändert und unter gleichem Markennamen fortgeführt wird.

Personelle Veränderungen in der Geschäftsführung

Michael Franke und Katrin Bornberg werden ab Januar 2023 nicht mehr als Geschäftsführer der Franke und Bornberg Research GmbH tätig sein. Fabian Van Lancker (Sprecher der Geschäftsführung), Bastian Geisler und Stefan Stangl werden die Geschäftsführung der fb research GmbH übernehmen. Die bisherige Geschäftsführung der vers.diagnose um Katrin Bornberg und Dirk Ressel wird durch Stefan Stangl, ebenfalls ab Januar 2023, ergänzt. (mki)

Bild: © Swiss Life Deutschland

 

Vorstandswechsel bei Öffentlicher Versicherung Braunschweig

Bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig wird es im Jahr 2023 einige Änderungen im Vorstand geben. Zum einen wechselt der Vorsitz, zum anderen gibt es auch eine neue Vorständin zu verkünden.

Zum 01.07.2023 wird der 52-jährige Marc Knackstedt zum Vorsitzenden des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Braunschweig berufen. Komplettiert wird der dreiköpfige Vorstand ab 01.07.2023 durch die 40-jährige Nina Hajetschek, die Anfang 2022 bereits zur Generalbevollmächtigten des Unternehmens ernannt wurde, und den 57-jährigen Dr. Alexander Tourneau, Vorstandsmitglied seit 2019. Der Aufsichtsrat der Öffentlichen hat diese Konstellation am 06.12.2022 beschlossen, heißt es vom Unternehmen.

Seit 01.01.2022 ist Marc Knackstedt bereits Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen und verantwortet in dieser Funktion die Bereiche „Vertrag & Service“, „Organisation und Prozesse“ (inklusive der IT des Hauses) sowie die gesamte Vertriebsorganisation und damit die Koordination und Unterstützung der rund 130 regionalen Vertriebspartnerinnen und -partner. Knackstedt ist seit 13 Jahren als Vorstand aktiv. Vor der Öffentlichen war er unter anderem bei der NORD/LB Asset Management AG und der Braunschweigischen Landessparkasse tätig.

Neues Mitglied im Vorstand der Öffentlichen

Neues Vorstandsmitglied wird Nina Hajetschek, die 2003 ihre Ausbildung bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig begann und nach ihrem Studium unterschiedliche Stationen durchlaufen hat, zuletzt als Generalbevollmächtigte. Die Betriebswirtin trug bereits Verantwortung für den Schadenregulierungsbereich sowie die Vertriebsunterstützung und war zuvor u.a. in der internen Revision des Unternehmens tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Prozessoptimierung und Digitalisierung.

Die Lebensversicherung, das Asset Management, die Bereiche Rechnungswesen und Unternehmenscontrolling sowie das Facility Management der Öffentlichen werden weiterhin von Dr. Alexander Tourneau verantwortet, der 2019 in den Vorstand nach Braunschweig wechselte. Der promovierte Wirtschaftsingenieur war zuvor in der Versicherungsbranche bis Ende 2017 bereits als Vorstandsmitglied der Basler Sachversicherung AG und der Basler Lebensversicherung AG sowie als Prokurist der Versicherungsunternehmen Deutscher Ring und Finanzvorstand der Tochter Deutscher PensionsRing AG tätig.

Bisheriger Vorsitzender verabschiedet sich in Ruhestand

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Knud Maywald wird sich mit der Übergabe des Staffelstabs an Marc Knackstedt mit vollendetem 64. Lebensjahr in den Ruhestand begeben. In der Zwischenzeit werde er, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Öffentlichen Christoph Schulz, die Weichen stellen, um den kommenden Vorstand so optimal wie möglich vorzubereiten. (mki)

Bild v. l. n. r.: Dr. Alexander Tourneau, Nina Hajetschek, Knud Maywald, Marc Knackstedt. © Thomas Gasparini

 

Assekuradeur Pantheon Underwriters gestartet

Die 2022 gegründete Gesellschaft Pantheon Underwriters will ihr Versicherungsgeschäft ausbauen. Partner der Gesellschaft wird Markel Insurance SE. Pantheon Underwriters legt den Schwerpunkt im Bereich M&A-Versicherung.

Die 2022 gegründete Gesellschaft Pantheon Underwriters will ihr Versicherungsgeschäft in der DACH-Region ausbauen. Ihr Fokus liegt im Bereich M&A-Versicherung, speziell auf Transaktionen im Bereich SME (Small and Medium Enterprise) und Mittelstand. Partner auf Versichererseite wird laut eigenen Angaben Markel Insurance SE aus München, die dort eine Schadensabteilung hat. Markel ist spezialisiert auf Vermögensschadenhaftpflicht-, Cyber- und D&O-Versicherungen.

M&A, Immobilientransaktionen und Versicherung von Steuerrisiken

Das Team von Pantheon Underwriters besteht zurzeit aus den zwei Gründern Michael Gaul und Dr. Xianbei Li sowie zwei weiteren Mitarbeiterinnen. Pantheon Underwriters ist eine deutsche Managing General Agency (Assekuradeur) mit einer Spezialisierung auf Transaktionsversicherungen für M&A und Immobilientransaktionen (Warranty & Indemnity Insurance oder W&I-Versicherung) sowie Versicherung von Steuerrisiken.

SME-Segment weiter erschließen

Das Unternehmen will Gaul zufolge das SME-Segment weiter erschließen und das Produkt damit einer großen Zielgruppe zugänglich machen. „Dies liegt unter anderem daran, dass wir den vormals komplexen Underwriting-Prozess deutlich vereinfacht und auf ein bis zwei Tage verkürzt sowie das Kostenrisiko auf null minimiert haben, was unseren Kunden aus dem Mittelstand besonders entgegenkommt“, sagt Gaul.

Einbindung von Künstlicher Intelligenz

Außerdem plant Pantheon Underwriters, die Einbindung von AI-unterstützten Underwriting-Prozessen weiter voranzutreiben. Laut Gaul sieht die Gesellschaft eine immer noch steigende Zahl von Anfragen – das Team werde deshalb mehr als 100 Policen pro Jahr zu bearbeiten haben.

Und Li ergänzt: „Da das personelle Wachstum aufgrund eines Mangels an spezialisierten M&A-Versicherungsexperten nicht mit dem gleichen Tempo mithalten kann, müssen wir mit Hilfe von Technologie skalieren. In diesem Bereich gibt es glücklicherweise durch Legal Tech- und Insurtech-Lösungen bereits ein gewisses Angebot, auf das wir für unser weiteres Wachstum aufbauen können.“

ESG-Bewusstsein vorweisen

Zudem will Pantheon Underwriters ein ESG-Konzept umsetzen. Dazu Gaul: „Sowohl von Seiten der Versicherer als auch von Kundenseite, insbesondere von Private Equity Investoren, nehmen die Erwartungen zu, dass wir als Geschäftspartner ebenfalls ein ESG-Bewusstsein vorweisen können und unsere Geschäftspraxis danach ausrichten.“ (lg)

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APRIL und Investmentgesellschaft KKR sind nun Partner

Die APRIL-Gruppe und die globale Investmentgesellschaft KKR haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Damit will APRIL die Aktivitäten in den Märkten für Kreditnehmer, Kranken- und Personenschutz, sowie Sach- und Unfallversicherungen und internationale Krankenversicherungen beschleunigen.

Nach der Neuausrichtung auf den Versicherungsvertrieb und der Umgestaltung des Geschäftsmodells seit der Übernahme durch CVC Capital Partners meldet die APRIL Gruppe weitere Neuigkeiten: Das Unternehmen ist mit der globalen Investmentgesellschaft KKR eine langfristige strategische Partnerschaft eingegangen. Durch die Zusammenarbeit mit KKR bereitet sich APRIL darauf vor, seine Entwicklung und Digitalisierung in den Märkten für Kreditnehmer, Kranken- und Personenschutz, Nischen-Sach- und Unfallversicherungen, internationale Krankenversicherungen und Vermögensverwaltung in Frankreich und auf internationaler Ebene voranzutreiben. Die Transaktion unterliegt den üblichen rechtlichen und regulatorischen Genehmigungen.

„Die APRIL Gruppe wurde vor 35 Jahren von einem visionären Unternehmer gegründet. Nach einer großartigen Zusammenarbeit mit CVC Capital Partners hat April zu seiner ursprünglichen Stärke zurückgefunden. Unser Ziel ist es, die Geschichte dieses großen Unternehmens fortzusetzen und es zu einem französischen Champion auf globaler Ebene zu machen. Dieses nächste Kapitel wird durch das Managementteam, unsere 2.300 Mitarbeiter und KKR zum Nutzen unserer Partner und Versicherungsnehmer ermöglicht“, erklärt Eric Maumy, Präsident und CEO der APRIL-Gruppe.

Die APRIL-Gruppe ist in 16 Ländern tätig. Die neu gegründete APRIL International GmbH hat ihren Sitz in Köln. (tk)

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AGV und ver.di einigen sich bei Tarifverträgen und Inflationsprämie

Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di tagten am 03.12.2022 zu neuen Tarifverträgen für die Innendienst- und Außendienstangestellten sowie für Auszubildende. Auch die Inflationsausgleichsprämie war Thema.

Zehn Stunden dauerten die Verhandlungen am Samstag, 03.12.2022, zwischen dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland e.V. (AGV) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Als Themen standen die Tarifverträge für Angestellte im Innen- und Außendienst und Auszubildende sowie der Inflationsausgleich auf der Tagesordnung.

Ausgelöst wurde das Gespräch in Wuppertal laut AGV durch die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, allen Arbeitnehmern bis zum 31.12.2024 eine steuer- und beitragsfreie Inflationsausgleichsprämie in Höhe von bis zu 3.000 Euro zu bezahlen. Die Tarifvertragsparteien haben den geltenden Tarifvertrag (abgeschlossen am 02.04.2022 und gültig bis zum 31.03.2024) nun ergänzt.

Das hat die Verhandlungskommission entschieden

Zunächst wird der aktuelle Tarifvertrag um ein Jahr verlängert. Er gilt nun bis zum 31.03.2025. Laut AGV gebe dies vollständige Planungssicherheit für 2024. Weiterhin erhalten die Angestellten des Innen- und Außendienstes und auch die Auszubildenden 2023 und 2024 eine steuer- und beitragsfreie Einmalzahlung in Höhe von je 1.000 Euro, um die Belastungen durch die Inflation auszugleichen. Beide Zahlungen seien bis spätestens 31.03.2023 bzw. 31.03.2024 zu leisten. Teilzeitbeschäftigte und Angestellte, deren Arbeitsverhältnis in ein Altersteilzeitarbeitsverhältnis umgewandelt wurde, erhalten die Einmalzahlung anteilig. Dabei wird den Versicherungsunternehmen empfohlen, den vom Gesetzgeber eingeräumten Rahmen im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Daraus ergebe sich keine rechtliche Verpflichtung.

Weiterhin werden die Tarifgehälter (einschließlich Tätigkeits- und Verantwortungszulagen) wie bereits vereinbart ab 01.09.2023 um 2,0% und ab 01.09.2024 um 3,0% erhöht. Auch die Vergütungen für Auszubildende werden steigen, und zwar ab 01.09.2023 um 3,9 bis 4,5% und dann erneut ab 01.09.2024 um 3,0%. Die tariflichen Personalkosten für die Innendienstangestellten erhöhen sich aufgrund des Abschlusses vom 02.04.2022 im Jahr 2023 um 2,52% gegenüber 2022. Durch den Abschluss vom 03.12.2022 werde diese Belastung nun um 4,01% steigen. Die Verlängerung des Tarifvertrags bis 31.03.2025 sei nach Angaben des AGV Bedingung gewesen, um die Inflationsausgleichsregelung trotz gültiger Entgelttarifregelungen zu vereinbaren.

Details zur Inflationsausgleichsprämie

Im Vorfeld der Gespräche hatte ver.di aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation in der Branche 3.000 Euro Inflationsausgleich für alle Angestellten in der Versicherungswirtschaft gefordert. Der diesjährige Tarifabschluss schaffe für die aktuelle Preisentwicklung keinen ausreichenden Ausgleich. Ganz so hoch fällt die Auszahlung nun nicht aus (wie oben bereits geschildert): Die Inflationsausgleichsprämie beträgt nun 2.000 Euro, mit 1.000 Euro jeweils zu zahlen bis zum 31.03.2023 bzw. 31.03.2024.

Neben den Angestellten des Innendienstes erhalten die Zahlung auch die des Außendienstes und die Auszubildenden in gleicher Höhe. Der Modus der Zahlungen entspreche demjenigen, wie er gemeinhin für tarifliche Einmalzahlungen vereinbart wird, heißt es vom AGV. Für Angestellte in Elternzeit soll bis 28.02.2023 noch eine Sonderregelung gefunden werden. Weiterhin wird klargestellt, dass die Vereinbarung aus dem Vertrag vom 02.04.2022, Angestellten im Mai 2023 eine einmalige zusätzliche Zahlung in Höhe von 500 Euro und Auszubildenden in Höhe von 250 Euro zu entrichten, erhalten bleibt. Teilzeitbeschäftigte und Angestellte, deren Arbeitsverhältnis in ein Teilzeitarbeitsverhältnis umgewandelt wurde, erhalten die Zahlung anteilig.

Erstmalige Auszahlung für Außendienstler

Hervorzuheben sei für den AGV, dass die Angestellten des Werbeaußendienstes und des organisierenden Außendienstes erstmalig von einer Einmalzahlung profitieren. Die Inflationsausgleichsprämie wird auch für sie 2023 und 2024 zu je 1.000 Euro ausgezahlt. In diesem Zuge wurden die tariflichen Konditionen für die Angestellten im Außendienst in den Jahren 2023 bis Februar 2026 geregelt.

Zum einen werden die Mindesteinkommenssätze in zwei Stufen erhöht: Die Stufe 1, die nur für Angestellte des Werbeaußendienstes in den ersten beiden Jahren ihrer Unternehmenszugehörigkeit gilt, wird überproportional um 3,17% ab 01.11.2023, um 2,19% ab 01.11.2024 und um 3,0% ab 01.11.2025 angehoben. Die Stufe 2 (für Angestellte des Werbeaußendienstes ab dem dritten Jahr der Unternehmenszugehörigkeit) wird um 3,04% ab 01.11.2023, um 2,05% ab 01.11.2024 und um 3,12% ab 01.11.2025 angehoben. Für die Mitarbeiter des organisierenden Außendienstes wird das Mindesteinkommen ab 01.11.2023 um 3,02%, ab 01.11.2024 um 2,05% und um 3,06% ab 01.11.2025 erhöht. Der unverrechenbare Mindesteinkommensanteil für den organisierenden Außendienst geht ab 01.11.2023 um 3,85%, ab 01.11.2024 um 2,78% und ab 01.11.2025 um 3,60% nach oben.

Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen sind bei den Tarifnachrichten des AGV zu finden. (mki)

Bild: © fotomek – stock.adobe.com

 

„Wir verzichten auf den Vertrieb von unnötigen Produkten“

Mit Gründung der INNO FINANZ GmbH will Jaqueline Willig der Praxis des reinen Produktverkaufs entgegentreten. Das neue Unternehmen sieht sich als „Maklerbank“ und bietet „alles außer Girokonten“. Mehr über das Konzept verrät die Geschäftsführerin im Interview mit AssCompact.

Frau Willig, die INNO FINANZ GmbH wurde im vergangenen Jahr gegründet. Welche Bereiche gehören denn zu Ihrem Portfolio?

Die INNO FINANZ hat ein Beratungskonzept für anspruchsvolle Kunden entwickelt. Dazu gehören die Beratungsfelder Absicherung, Versicherung, Bauen und Wohnen sowie Kapitalanlagen. Das INNO FINANZ-Konzept geht dabei ganzheitlich auf den gesamten Lebenszyklus von Privatkunden oder Unternehmern ein. Auch die kundenindividuelle Lebenssituation wird berücksichtigt: Schüler und Studierende haben nun mal ganz andere Bedarfe als gestandene Arbeitnehmer, Senioren oder Firmeninhaber. Wir sind eine Maklerbank – bei uns gibt es alles außer Girokonten.

Sie setzen dabei auf regionales Banking. Wie darf man sich das Modell konkret vorstellen?

Nicht ganz! Wir kommen zwar traditionell daher, sind aber ein modernes InsureTech, dass die hybride Finanzberatung in den Mittelpunkt stellt. Wir begegnen Kunden dort, wo sie sind. Deswegen haben wir auch ein umfangreiches Standortkonzept entwickelt, dass in Kombination mit unserem Marketingkonzept analoge und digitale Vertriebswege miteinander verbindet. Entgegen dem Trend der Filialschließungen von Banken wollen wir mit unserem Standortkonzept unseren Kunden in der Region die Möglichkeit bieten, sich neben Telefon- und Videoberatung auch persönlich beraten zu lassen. In unserem Segment bewegen wir uns immer noch im People-Business. In unseren regionalen Offices trifft eine zeitgemäße Lounge-Atmosphäre daher auf geballte Expertise und Sachverstand unserer Mitarbeitenden.

Sie agieren von Darmstadt aus. Gibt es noch weitere Standorte und ist ein Ausbau geplant?

Ja, es gibt bereits einen weiteren Standort in Weinheim. Dort sitzt auch unser Bereichsleiter für den Bereich Bauen & Wohnen. Er wird den Standort sukzessive etablieren und ausbauen. Außerdem gibt es bald eine weitere Eröffnung in Bielefeld. Unser Business Case sieht bundesweit bis zu 35 Regionalstandorte vor. Zugegeben, aufgrund der aktuellen Marktsituation wachsen wir langsamer als geplant, aber wir wachsen. Der Vorteil ist: So können wir weiter an der hauseigenen Beratungssoftware und den Prozessen feilen. Richtig dynamisch wird es sicherlich, wenn sich das allgemeine Marktumfeld wieder beruhigt.

Auf Ihrer Homepage ist zu lesen, Sie wollen unabhängige Finanzberatung „ohne Schnickschnack“ anbieten. Was zählt aus Ihrer Sicht denn zum Schnickschnack?

Kurz gesagt: unnötiges, teures Marketing, subjektive Beratung unter Vertriebsdruck, Banker-Jargon und Versicherungslatein. Das wollen wir nicht. Wir beraten objektiv, unabhängig und verständlich! In der Beratung ist es uns wichtig, dass der Kunde einen transparenten, objektiven und unabhängigen Marktvergleich erhält, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Vor- und Nachteile der relevanten Angebote sollen klar erfasst werden. Sinn und Zweck dahinter sollen verstanden werden. Darüber hinaus verzichten wir gänzlich auf den Vertrieb von unnötigen Produkten.

Was machen Sie vor allem anders als Banken und Sparkassen?

Bei uns gibt es keine Vertriebsvorgaben. Ich denke, dass ist der wesentlichste Unterschied. Darüber hinaus bietet die INNO FINANZ den Komfort einer Bank, ohne dass Kunden Abstriche im Service machen müssen. Eben Banking, wie es sein sollte: nachhaltig und fair. Alles, was wir tun, machen wir mit Haltung, Herzblut und State-of-the-Art-Technologie. Wir verpflichten uns unseren Kunden und einer ganzheitlichen, nachhaltigen und sozialen Beratung. Unsere Werte dienen und leiten uns – unser anspruchsvolles Service-Credo macht unsere Werte erlebbar.

Für andere freiberufliche Finanz- und Versicherungsberater bietet die INNO FINANZ auch Vorteile. Anders als Banken und Sparkassen haben wir eine offene Infrastruktur. So können wir mit anderen freien bzw. unabhängigen Maklern problemlos kooperieren. Dabei ergänzt das breite Beratungsspektrum die Angebotspalette, da viele Makler sich meist auf ausgewählte Gebiete spezialisiert haben. Für Kunden ist diese Inhouse-Kooperation einfacher, da jetzt alles bei einem Relationshipmanager liegt und nicht unterschiedliche Unternehmen kontaktiert werden müssen. Das ist auch ein Vorteil im Wettbewerb mit anderen Banken und Versicherungen in der Region.

Für wie wichtig halten Sie denn in Zeiten zunehmender Digitalisierung die persönliche Beratung? Und wie erleben Sie es auf Kundenseite?

Ich denke, dass unser Standortkonzept hier für sich spricht. Ich persönlich halte die persönliche Beratung für unabdingbar, obwohl wir modernste Robo-Advisor-Technologie nutzen. Jeder Mensch ist einzigartig und genauso individuell sollte auch die Beratung sein. Wir verstehen uns als Finanzcoaches und wollen unsere Kunden dabei unterstützen, ihre persönlichen Finanzsituationen professionell zu managen und die gesteckten Lebensziele in finanzieller Hinsicht zu erreichen.

Kunden nutzen sehr begeistert unsere Kundenberatungswelt, in der sie selbst unabhängige Versicherungstarifvergleiche starten oder Kapitalanlageprodukte individuell gestalten können.

Trotz der Möglichkeit, online abschließen zu können, wollen die meisten doch ein „Go“ oder die Meinung eines Experten. Da ist dann wieder der persönliche Kontakt gefragt.

Um bei der Beratung und dem Kunden zu bleiben: Angesichts der Energiekrise und der Inflation müssen viele Menschen den Gürtel enger schnallen. Etliche überdenken mitunter auch die Finanzplanung. Inwieweit spüren Sie das in der Beratungspraxis?

Aufgrund der derzeitigen Situation stellen schlicht und einfach viele Kunden ihre monatlichen Ausgaben auf den Prüfstand. In den Vorjahren wurde weniger akribisch agiert und weniger wechseloffen. Das ist nun anders. Wir spüren eine sehr deutliche Veränderung. Kunden suchen aktiv nach Optimierungsmöglichkeiten und günstigeren Tarifen. Umso wichtiger ist ein exzellenter Kundenservice. Das hilft einem ganzheitlich aufgestellten Makler in herausfordernden Zeiten.

Immobilienfinanzierung gehört ebenfalls zum Angebot von INNO FINANZ. Angesichts der rasant gestiegenen Zinsen herrscht bei angehenden Immobilienkäufern und Häuslebauern Verunsicherung und Zurückhaltung. Für manche scheint der Traum vom Eigenheim geplatzt. Wie erleben Sie hier die Stimmung bei Ihren Kunden?

Viele Bauvorhaben wurden gestoppt, Baukosten haben sich fast verdoppelt, rasanter Zinsanstieg. Darüber hinaus haben viele Banken im letzten Quartal ihre Kreditvergaberichtlinie verschärft. Aktuell steht der gesamte Markt still. Kunden werden sich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass nicht mehr jeder unbedingt ein Eigenheim finanzieren kann. Im Bereich der Kapitalanlagen wird der Mietzins nicht mehr ausreichen, um die Kreditlast zu tragen. Der Markt wird wieder auf das Niveau von 2006 zurückkehren – allerdings mit deutlich gestiegenen Immobilienpreisen. Zu Ihrem angeführten Punkt vom „geplatzten Traum“ möchte ich anmerken, dass es gerade jetzt wichtig ist, sich qualitativ hochwertig beraten zu lassen, um seinen Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen. Denn wir gehen davon aus, dass die Kreditbücher Anfang 2023 seitens der Banken wieder sukzessive geöffnet werden und die Zinsen im weiteren Verlauf etwas zurückkommen. 2024 wird wieder etwas mehr Normalität einkehren.

Bild: © INNO FINANZ