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Autobauer und Versicherer haben in Sachen Big Data die Nase vorn
19. Februar 2016

Autobauer und Versicherer haben in Sachen Big Data die Nase vorn

21% der Unternehmen aus der Automobil- und der Versicherungsbranche setzen moderne Methoden der Datenanalyse ein. Damit stehen diese beiden Branchen laut einer aktuellen Studie von Bitkom und KPMG an der Spitze was die Nutzung von Big-Data-Analysen angeht.


Automobilbauer und Versicherungen sind in Deutschland Vorreiter bei der Nutzung fortschrittlicher Big-Data-Analysen. Jeweils 21% der Unternehmen setzen in diesen Branchen moderne Methoden der Datenanalyse ein. Schlusslichter sind die Wirtschaftszweige Transport und Logistik mit einem Anteil von 2% sowie die Medien mit 1%. Das hat eine gemeinsame Studie von Bitkom Research und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG ergeben. Ebenfalls zur Spitzengruppe gehören Chemie- und Pharma-Unternehmen mit 20% sowie die Energiewirtschaft mit 19%.

Big Data wird zum Beispiel in der Produktionsplanung, im Risikomanagement oder in der Kundenanalyse eingesetzt. Damit können Unternehmen die Produktivität erhöhen oder das Umsatzwachstum ankurbeln. „Das größte Potenzial von Big Data liegt in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle“, sagt Dr. Mathias Weber, Big Data Experte des Bitkom. Insbesondere in Kombination mit anderen Technologien wie Cloud Computing oder mobilen Anwendungen entstehen derzeit zahlreiche neue Online-Dienste, die von Start-ups oder etablierten Unternehmen auf den Markt gebracht werden.

Big Data Analytics beschreibt die Auswertung großer Datenmengen aus verschiedenen Quellen in hoher Geschwindigkeit. Basis der Technologie sind neue Methoden der Speicherung und Verarbeitung von Daten wie In-Memory-Computing oder nicht-relationale Datenbanken. In Unternehmen fließen neben Stammdaten zum Beispiel Informationen aus dem Kundenmanagement, Sensordaten von Maschinen oder Geräten oder externe Daten wie Wetterprognosen in die Analysen ein. „Mit Big Data können verschiedene Szenarien für die Zukunft simuliert werden, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten“, so Weber. (ad)





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