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Berufsunfähigkeit: Das sind die häufigsten Ursachen
30. November 2018

Berufsunfähigkeit: Das sind die häufigsten Ursachen

Nervenkrankheiten, zu denen auch psychische Erkrankungen zählen, bleiben nach wie vor die häufigste Invaliditätsursache in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Neue Zahlen des GDV für 2016 zeigen hier sogar einen geringfügigen Anstieg. Krebs ist dagegen immer seltener Grund für eine Berufsunfähigkeit.


Nervenkrankheiten, zu denen auch psychische Erkrankungen zählen, bleiben nach wie vor die häufigste Invaliditätsursache in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Neue Zahlen des GDV für 2016 zeigen hier sogar einen geringfügigen Anstieg. Krebs ist dagegen immer seltener Grund für eine Berufsunfähigkeit.


Berufsunfähigkeit: Das sind die häufigsten Ursachen

Nervenkrankheiten, zu denen auch psychische Erkrankungen gehören, waren 2016 erneut die häufigste Invaliditätsursache in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Das geht aus einer Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter Mitgliedsunternehmen hervor. Gegenüber 2015 zeigt sich ein leichter Anstieg, so haben Nervenleiden um einen Prozentpunkt zugenommen, von 31 auf 32%. Den 2. Platz belegen mit einem Anteil von 24% Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats. Auch hier zeigt der Vergleich mit dem Vorjahr eine leichte Zunahme, und zwar um zwei Prozentpunkte.

Krebs als Ursache rückläufig

In der GDV-Statistik der Invaliditätsursachen finden sich Krebs und andere bösartige Geschwülste auf dem 3. Rang. Wie die Zahlen zeigen, ist eine Berufsunfähigkeit immer seltener auf Krebs zurückzuführen. Waren diese Erkrankungen im Jahr 2015 noch für 17% aller Fälle von Berufsunfähigkeit verantwortlich, sind es 2016 im Gegensatz dazu 15%. Weitere Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Unfälle mit 9%. Somit lässt sich unverändert gegenüber dem Vorjahr fast jeder zehnte Fall von Berufsunfähigkeit auf einen Unfall zurückführen. Es folgen Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems mit 7% (2015: 8%).

BU-Risiko bei Erkrankungen nimmt mit dem Alter zu

Die Wahrscheinlichkeit, durch einen Unfall berufsunfähig zu werden, ist für Versicherte aller Altersgruppen gleich. Das Risiko, nicht mehr im ausgeübten Beruf arbeiten zu können, nimmt dagegen mit steigendem Alter zu, vor allem bei Herzkrankheiten. Hier ist mehr als jeder zweite Betroffene über 50 Jahre alt. Nervenkrankheiten finden sich demgegenüber auch schon stärker bei Versicherten unter 40 Jahre. (tk)

 

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