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Bitcoin und Co: Vertrauen in Kryptowährungen schrumpft
14. Mai 2018

Bitcoin und Co: Vertrauen in Kryptowährungen schrumpft

Trotz hohem Bekanntheitsgrad werden Kryptowährungen von der breiten Masse kaum genutzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von BearingPoint. Zuletzt ist demnach das Vertrauen der deutschen Verbraucher in die virtuellen Währungen sogar gesunken.


Sieben von acht Verbrauchern in Deutschland kennen Kryptowährungen. Der Bekanntheitsgrad hat sich innerhalb eines Jahres zudem um 17% erhöht. Dennoch begegnen die Deutschen der alternativen Währung skeptisch und es besteht nach wie vor eine große Differenz zwischen Bekanntheit und tatsächlicher Nutzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint.

Nischenprodukt statt starker Anlage

Ein Großteil der Befragten betrachtet Kryptowährungen im Vergleich zu staatlichen Währungen und Gold weiterhin als Nischenprodukt. Gold wird mit 77% nach wie vor als stärkste Anlageform angesehen, gefolgt von staatlichen Währungen (60%). Nur 30% sehen Kryptowährungen als wertvolle Anlage an. Zudem glauben nur 31%, dass Kryptowährungen das Potenzial haben, traditionelle Zahlungsmittel abzulösen. Im Jahr 2017 waren es noch 34%.

Hoffnung auf Wertsteigerung

Auch bei der vermuteten Preisstabilität ist der Stand von Kryptowährungen gesunken. Wie im Vorjahr vertrauen Verbraucher nach wie vor der Preisstabilität von Gold am stärksten (82%), gefolgt von staatlichen Währungen (72%). Lediglich 23% der Befragten stufen hingegen Kryptowährungen als preisstabil ein. Das sind neun Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Meistgenannter Grund für den Kauf von Kryptowährungen ist die Spekulation auf Wertsteigerung. 54% geben dies als Motiv an. Unter den virtuellen Währungen ist Bitcoin die am häufigsten erworbene Währung, gefolgt von Ethereum und Ripple. (mh)





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